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Streamingdienst Beats Music startet in USA – Telekom will sich von Musicload trennen

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In den USA startet heute mit Beats Music ein neuer Musikstreamingdienst. Die Macher, neben dem populären Kopfhörerhersteller Beats Electronics steckt auch Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor mit im Boot, wollen etablierten Anbieter wie beispielsweise Spotify ein ihrer Meinung nach besseres Konzept entgegen setzen.

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Die iOS-App von Beats Music verzichtet auf der Startseite auf eine Suchmaske, sondern hat den Anspruch, euch mehr oder weniger automatisch mit passenden Musikempfehlungen zu versorgen. Diese basieren dann beispielsweise auf euren Antworten auf Fragen wie „Wo bist du gerade“, „Wie fühlst du dich“, „Mit wem bist du unterwegs“. Aber keine Angst, alternativ zu automatisch generierten Wiedergabelisten bietet Beats Music einen Klick weiter dann doch noch die Möglichkeit, gezielt einen Titel oder Interpreten auszuwählen.

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Interessant ist die Preisgestaltung in Kooperation mit dem amerikanischen Telekom-Konzern AT&T. Während das gewöhnliche Beats-Music-Abo inklusive freier Songwahl und Offlinenutzung pro Monat die üblichen 10 Dollar kostet, gibt es bei AT&T ein attraktives Familienpaket. Bis zu fünf Personen dürfen hier den Dienst auf bis zu zehn Geräten zum Monatspreis von 14,99 Dollar nutzen. Hoffen wir mal, dass Spotify & Co. hier bald mit ähnlichen Tarifen in die Gänge kommen.

Telekom will Musicload aufgeben

Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, will sich die Telekom von ihren Downloadangeboten Musicload, Gamesload und Softwareload trennen. Die Dienste seien geschäftlich sehr unter Druck (sprich „sie werfen kein Geld ab“) und eine Fortführung mache keinen Sinn mehr. Derzeit sucht die Telekom offenbar nach Partnern, die die auf der Abschussliste gelandeten Angebote übernehmen.

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Durch die mit dem Streamingdienst Spotify eingegangene Partnerschaft hat die Telekom den Weg ihres Musikportals in die Irrelevanz wohl zumindest beschleunigt. Telekom-Kunden bezahlen zwar die übliche Monatsgebühr von 9,99 Euro, müssen beim Musikgenuss auf Mobilgeräten allerdings keinerlei Rücksicht auf ihr Datenvolumen nehmen. Der bei der Spotify-Nutzung anfallende Datenverkehr wird nicht berechnet, sofern man den Dienst als Zusatzpaket zu einem Mobilfunktarif der Telekom bucht.

Dienstag, 21. Jan 2014, 12:23 Uhr — Chris
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  • Wäre schön, wenn Musicload erhalten bleibt. Immerhin ist er der einzige deutsche Anbieter, bei dem man sich selektiv einzelne WAV-Dateien kaufen kann…

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