Zwischen 29 und 69 Euro
Starlink-Internet mit neuer Tarifstruktur für Privathaushalte
Der Internetanbieter Starlink hat sein Angebot überarbeitet und bietet seine bislang nur in wenigen Ländern verfügbaren Privathaushalt-Tarife auch in Deutschland an. Nutzer können hierzulande jetzt zwischen drei Standard-Tarifstufen zu monatlichen Preisen ab 29 Euro wählen. Der in Deutschland bislang als günstigste Option angebotene Lite-Tarif wird jetzt weniger prominent beworben und ist zudem im Preis auf 35 Euro pro Monat gestiegen.
Als neue Tarifoptionen für das Satelliten-Internet von Starlink stehen jetzt die Varianten „Privathaushalt Max“, „Privathaushalt 200 Mbit/s“ und „Privathaushalt 100 Mbit/s“ mit jeweils unbegrenztem Datenvolumen zur Wahl.
Drei neue Tarife für Privatnutzer
Die günstigste Option „Privathaushalt 100 Mbit/s“ startet bei 29 Euro pro Monat. Der Tarif bietet bis zu 100 Mbit/s im Download sowie 15 bis 35 Mbit/s im Upload. Wer etwas mehr Internet-Tempo will, bekommt zum Monatspreis von 49 Euro im Tarif „Privathaushalt 200 Mbit/s“ Download-Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s bei gleichem Upload-Tempo. Zudem ist in diesem Tarif ein WiFi-6-Router im Preis enthalten.
Starlink weist allerdings darauf hin, dass man bei den beiden günstigeren Tarifen damit rechnen muss, dass die Maximalgeschwindigkeiten während Spitzenzeiten nicht erreicht werden. Wer schnelleres und zuverlässigeres Internet will, muss die Option „Privathaushalt Max“ für monatlich 69 Euro wählen. Hier kann man auch während der Stunden mit der größten Auslastung mit bis zu 400 Mbit/s im Download surfen und erreicht Upload-Geschwindigkeiten zwischen 20 und 40 Mbit/s.
Lite-Tarif wird teurer
Der weiterhin erhältliche Lite-Tarif kostet nun 35 Euro pro Monat statt zuvor 29 Euro. Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hängt hier stark von der Auslastung des Starlink-Netzes ab. Die typischen Downloadgeschwindigkeiten sollen hier zwischen 80 und 200 Mbit/s liegen. Beim Upload kann man laut Anbieter mit einer Leistung zwischen 15 und 35 Mbit/s rechnen.

Ist das dann stadortgebunden oder kann ich das einfach mitnehmen im Wohnmobil?
Natürlich NICHT. Die mobile Starlink-Variante wird immer deutlich teurer sein.
Kann ich Starlink in Bewegung mit einem Privathaushalt-Tarif nutzen?
Nein. Privathaushalt-Tarife sind für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch an einem festen Standort an Land konzipiert. Die Nutzung in Bewegung wird bei Privathaushalt-Tarifen nicht unterstützt.
Wenn Sie auf Reisen oder in Bewegung Konnektivität benötigen, sollten Sie Privathaushalt Max in Betracht ziehen, das ein kostenloses Mini-Kit für Reisen enthält. Mehr erfahren.
100Gb kosten 40€
Oder unbegrenzt für 89€
Bei „Max“-Tarif steht doch was von einem „Mini-Kit für Reisen“, könnte also klappen. Deren Website sollte helfen..
Es gibt auch Reise Tarife – der Max Tarif enthält den kostenlosen Verleih einer weiteren Antenne für die Reise und 50% Rabatt für den Aufpreis
Kann man seit 2 Jahren mitnehmen. National zumindest gar kein Problem. Zufriedener Kunde seit Jahren. Und nicht erreichte Spitzengeschwindigkeiten sind auch eher selten.
Wie ist denn die Latenz / Ping?
Bei mir ca 20-25ms, allerdings bis zur Schüssel. Da kommt dann noch die WLAN Latenz drauf und am Ende bist bei ca. 30-35ms.
Median bei 19ms und aktuell bei 21 ms (schlechtes Wetter).
Gut, dass ich letztes Jahr noch für 50€ die unbegrenzte Geschwindigkeit abgeschlossen habe. Im 12-Monats Abo ohne Hardware Gebühr, läuft Top.
Dafür ist im Max Tarif jetzt auch die Hardware Gratis und es gibt die Mini noch obendrauf. Also eigentlich kein schlechter Deal, wenn man es brauchen kann zumindest.
Gibt beides. Aber mobil ist etwas teurer
Der bestehende Tarif Privathaushalt scheint für Bestandskunden weiter für 49€ die Leistung vom Max zu bieten.
Mal so am Rande: Ich habe letztens Starlink in einem Flug von Air Baltic getestet, da es kostenlos war. 450 Mbit/s, Ping von 64 ms. Geisteskrank! Da fühlt man sich von allen anderen Anbietern doch verarscht…
Natürlich hat das ganze mit der Verschmutzung des Alle auch eine Kehrseite :/
Die Satelliten verglühen nach ein paar Jahren – da wird nichts im Weltall verschmutzt. Die entstehen Gase werden vermutlich irgendwann im Meer gelöst oder reagieren so lange bis sie in Molekülen wieder am Boden landen.
Die Raketen nutzen Methan als Treibstoff was bei der Verbrennung CO2 freisetzt- das könnte wieder (durch biologische Prozesse) zu Methan werden. Große Teile der Raketen landen und werden wieder verwendet.
Die Energie Versorgung der Satelliten erfolgt durch PV.
Insgesamt ein sehr sauberes System.
Wie kommst du zu dem Schluss? Ich halte deine Aussagen für ziemlichen Quatsch, sorry
@SWERNER
Da solltes du aber nochmal recherchieren. Weltraumschrott verglüht nicht einfach so, im Gegenteil stellt er ein ganz massives Problem dar.
Die Falcon 9 nutzt RP-1 (Kerosin) als Treibstoff. Der Verbrauch entspricht in etwa dem Zweifachen euines Boeing 747 Transatlantikfluges. Allerdings Die Rakete stößt den Großteil ihres Rußes und CO2 direkt in die empfindliche Stratosphäre aus, wo die Partikel viel länger verbleiben als bei einem Flugzeug in Reiseflughöhe. Die 2. Stufe der Falcon 9 verglüht. Nur die Booster Erststufe wird wiederverwendet. Auch alle beim Verglühen (besser wäre metallisches Verdampfen) der Satelliten- und Raketenteile verdampften Stoffe gelangen in die empfindlichen hohen Schichten der Atmosphäre. Ein einziger Start steht mit in etwa 1.500 bis 2.500 Tonnen CO2-Äquivalente in der Rechnung. Hinzu kommen tonnenweise Ruß, Aluminiumoxid-Partikel und Stickoxide … also das als sehr sauber und nicht belastenden Kreislauf darzustellen ist schon ziemlich töricht.
Zudem wird die schiere Anzahl der Starlink-Satelliten, insgesamt z.Z. 11.200 sehr kritisch betrachtet – siehe u.a. Kessler-Syndrom
Schon mal was vom Kessler-Syndrom gehört?
Ja, sie verglühen. Am Ende alle, da sie so tief kreisen. Deswegen wird ja auch ständig Nachschub geliefert.
Aber das sie verglühen ist ein besonderes Problem da die „kleinen“ Racker zum beachtlichen Teil aus Aluminium bestehen. Das bildet beim Verglühen Aluminiumoxid – von dem seit Jahrzehnten bekannt ist, dass es den Ozonabbau beschleunigt…
„Die allein im Jahr 2022 verglühten Satelliten brachten Wangs Team zufolge wohl rund 17 Tonnen Aluminiumoxid-Verbindungen in die Atmosphäre. Schon bald könnten es weit über 300 Tonnen jährlich sein.“
hui – da geht was!
Quelle: https://www.geo.de/wissen/weltall/weltraumschrott–vergluehende-satelliten-gefaehrden-die-ozonschicht-35479430.html
Methan wollen wir aber eigentlich nicht in der Atmosphäre haben. ;)
Ist die Hardware inzwischen kostenlos? Mein letzter Stand ist, dass die Preise jeden Monat anders waren.
Und ist die energieeffizienzer geworden? Mein letzter Stand waren 0,5–2 kWh/Tag … was für Off-Grid-User doch schon erheblich ist.
Die Mini musste ich kaufen und den Verbrauch zeigt er mir gerade mit 18W im Schnitt für die letzten 15 Minuten an.
Ich habe 32 Watt im Durchschnitt- also etwa 800Wh/Tag. Das ist vergleichbar mit einer FRITZ!Box und VDSL Modem.
Offgrid braucht man ein 400WP Modul plus Akku um das ganze Jahr Autark zu sein.
Meinst du das als theoretischen Wert, ohne beim Fahren die Batterie aufzuladen?
Eine FRITZ!Box braucht 32W???!!!
Meine FritzBox verbraucht zwischen 9-14W. Und heizt die Starlink Antenne nicht wenn da Schnee drauf liegt?
– Die Differenz: 32 – 14W = 18W * 24h * 30d * 0,30ct = ca. 3,89€
Das geht eigentlich. Wenn die Werte so stimmen?! Ich habe zum Verbrauch der Starlink Hardware schon deutlich höhere Zahlen gesehen. Und die Hardware macht auch einen Unterschied. Die Mini ist wohl die sparsamste Variante.
Für dein Netzwerk brauchst du trotzdem noch eine FritzBox. Der Starlink Router taugt meiner Meinung nach gar nichts. Klar geht der auch irgendwie, aber sehr rudimentär.
Mein Standard Kit verbraucht auf dem Dach montiert ca. 1kWh am Tag .
Wie ist denn das WLAN hier zu verstehen?
Im kleinen Tarif wird mir vom Router dann ein schlechteres WLAN zur Verfügung gestellt, als im größeren Tarif? Wird dort dann auch die Sendeleistung beeinflußt?
Das WLAN hat ja erstmal nichts mit der verfügbaren Leistung des Providers zu tun.
Der Router ist der unterschied wenn man sich die Tarife anschaut . Nicht sehr gut beschrieben aber daher das gute und nicht so gute wlan.
Jo dasselbe dachte ich mir auch. Da ich wird dann wohl das WLAN künstlich abgespeckt.
Der Stromverbrauch ist schon sehr hoch, das hält mich davon ab. Bis 2 kw am tag!
Ist wohl bei der aktuellen Gen nicht mehr so viel.
Ich bin im Durchschnitt bei 0,6 kw am Tag.
Bei mir im Schnitt 1kWh auf dem Dach montiert und mit extra Mesh Router dahinter, dessen Stromverbrauch auch von der smarten Steckdose gemessen wird.
Die Frage mag ein wenig paranoid klingen, aber möchte ich wirklich Internet von einem Unternehmen beziehen, dessen sagen wir untertrieben extravaganter Chef/Besitzer/was auch immer Musk gerade da ist, jederzeit von jetzt auf gleich entscheiden kann, dass es ausgesetzt wird?
Lass unseren derzeitigen/künftigen Bundeskanzler(in) eine Entscheidung treffen, die Musk nicht gefällt und zack bum ist Starlink in Deutschland nicht mehr aktiv…
Und ja, das kann theoretisch auch mit der Telekom passieren. Dort wird es aber nicht durch eine persönlich verstimmte Person zu dieser Ausschaltung kommen…
Ich finds grenzwertig
Du hast vollkommen recht, aber so lange schnelles Internet noch nicht flächendeckend verfügbar ist, sind manche Nutzer auf Starlink angewiesen. Und aus technischer und finanzieller Sicht, habe ich nichts auszusetzen.
stimmt an der Zensierung des Internets arbeiten bei uns viele Personen und nicht nur eine einzige!
+1
Kennt jemand eine Möglichkeit Starlink am Balkon zu betreiben (zB. Dachterasse oder eben auf dem Dach) und ohne Bohrung das Ganze (zB. Fensterdurchführung) in die Wohnung zu kommen? Das hält mich derzeit noch ab. Ich wohne zwar nicht zur Miete, aber plane absehbar in 2-3 Jahren umzuziehen und möchte die Renovierungskosten so gering wie möglich vor dem Verkauf halten.
Das Ding was für Starlink spricht ist halt wenn ich Stromverbrauch einrechne, gleichzeitig aber weniger als bei der T zahle, relativiert sich das wieder und es kann bei mir selbst beim Einsteiger-Tarif nur schneller werden (derzeit von zugesagten 50Mbit keine 20 im Schnitt mit einer absurden Latenz von über 100).
Also irgendwie musst du ja mit dem Kabel in die Wohnung kommen…für Starlink selbst gibt es alle möglichen Befestigungsmöglichkeiten zu kaufen, entweder im Starlink-Shop oder bei Amazon. Ich habe mein Kabel in die vorhandene Hausantennen-Durchführung verlegt.
Ethernetkabel gibt’s auch in flach, Damit sollte es sich durch die Fensterdichtung durchführen lassen.
Ich müsste absolut verzweifelt auf der Suche nach Alternativen sein, mir ein Produkt von Elon Musk zu bestellen.
Nacheinander fliegen jetzt alle US-Konzerne raus aus meinem Haushalt, beginnend mit denen, die dem ‚Führer‘ am nächsten zu stehen scheinen. Nur für das iPhone habe ich noch keine wirkliche Alternative.
Oh mei
Wenn man auf dem Land lebt und Homeoffice machen darf, aber nur ein paar Mb/s DSL zur Verfügung hat, ist man verzweifelt! Tellerrand…
Schönes Vorhaben, Stefan, wird aber nicht einfach werden, Apple zu verbannen. Ich denke auch so, habe mir als Experiment zwei Geräte von Volla aus Remscheid angeschafft (Quintus und Tablet), um diese kennenzulernen und auszuprobieren. Wie es aber scheint, wird es derzeit kaum möglich sein, komplett „PlayStore-frei“ zu bleiben, z. B. bei der App der Consorsbank.
Flachkabel sind wegen der Stromaufnahme nicht zu empfehlen.
Na mit Samsung gibt es ja immer eine Alternative – und die Handys sind auch noch mit neuerer und besserer Technik ausgestattet. Man muss halt einfach anfangen und wird nach gewisser Zeit nicht vermissen, was Apple seit Jahren nicht auf die Reihe kriegt.
„Gutes WLAN“ ?
per default übrigens wird das llm trainiert – sieht man admin settings
Das das jetzt günstig?
Extrem.
Oder kennst du günstigeres Satelliten Internet?
Was alle leider immer vergessen sind die zusätzlichen Stromkosten. Damit sind die Tarife halt einfach echt nur noch frech teuer. Wenn man andere Alternativen zu starlink hat, sind die eigentlich immer günstiger. Wenn nicht, … dann ist das immer noch besser als langsames oder kein Internet.
Bei mir gab es nur 50er DSL und dort hieß es von der Telekom, dass diese Geschwindigkeit nicht mal sicher ist. Der Hausbesitzer hat den Galsfaser Anschluss damals abgelehnt, da Exklusivvertrag bei einem Anbieter.
Jetzt mit Starlink habe ich zwischen 300-450mbit/s und das fürs gleiche Geld (50€) was ich bei der Telekom für die DSL Leitung gezahlt hätte. Stromverbrauch von ca 5-10€ pro Monat natürlich noch obendrauf.