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Mit AirPlay, Spotify & Co.

SR8012: Neues AV-Receiver-Flaggschiff von Marantz

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Mit Blick auf die Popularität von WLAN- und Bluetooth-Lautsprechern kommen klassische AV-Receiver bei uns ein wenig kurz. Dabei gehören Netzwerkanbindung und die Unterstützung von Streaming auch bei diesen Geräten mittlerweile zum Standard. Marantz hat in dieser Kategorie mit dem Modell SR8012 nun ein neues Flaggschiff im Regal, dies gilt sowohl auf den Funktionsumfang als auch auf den Preis bezogen.

Marantz SR8012 Front

Als 11.2-Kanal-AV-Receiver mit satten 205 Watt Leistung pro Kanal sollte der SR8012 auch mit der Beschallung von großen Räumen keine Probleme haben. Das Gerät hat einen integrierten 192kHz/32bit D/A-Wandler und einen Decoder für Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3 an Bord. Auf Audioseite werden auch die Standards DSD, FLAC, ALAC und WAV unterstützt.

Auch mit Blick auf die Anschlussmöglichkeiten zeigt sich der Receiver vielseitig. Insgesamt stehen 8 HDMI-Eingänge (einer davon auf der Vorderseite) und 3 HDMI-Ausgänge zur Verfügung. Die Netzwerkanbindung kann per Kabel oder über WLAN mit 2,4 oder 5 GHz erfolgen.

Marantz SR8012 Anschluesse

Für uns besonders interessant sind natürlich die Streaming-Optionen. Hier nennt Marantz neben AirPlay und Bluetooth auch die Möglichkeit, direkt aufMusikdienste wie Spotify, Amazon Music, Tidal, Deezer, JUKE! oder Soundcloud sowie Internetradio zuzugreifen.

Der SR8012 ist dem Hersteller zufolge der leistungsstärkste AV-Receiver in der Geschichte von Marantz. Das Gerät soll in Schwarz oder Silber-Gold ab Dezember 2017 mit einer UVP von 2.999 Euro in den Handel kommen.

Technische Daten des Marantz SR8012

  • 11.2-Kanal-AV-Receiver mit 205 W pro Kanal
  • Getrenntes Platinen-Design für jeden Kanal; zentral montierter, überdimensionierter Ringkerntrafo; verkupfertes Chassis
  • Spezielles Marantz Soundtuning mit neuesten Komponenten, inklusive Current Feedback HDAM-Vorverstärker
  • Neuer 192kHz/32bit D/A-Wandler mit Clock Jitter Remover
  • Decoder für Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3D bereits ab Werk integriert
  • Erweiterte Multiroom-Optionen, 11.2-Kanal-Vorverstärkerausgang, RS232-Steuerung, IP-Steuerung
  • Drahtlose HEOS Multiroom-Technologie über die HEOS App
  • Verteilung von Ton der an den AV-Receiver angeschlossenen Quellen
  • WLAN integriert mit 2,4 GHz / 5 GHz Dual Band-Unterstützung
  • Bluetooth, AirPlay, Netzwerk-Audio-Streaming mit Internet-Radio, Spotify Connect, Amazon Music, Tidal, Deezer, JUKE!, Soundcloud
  • Unterstützung für DSD (2.8/5.6MHz), FLAC, ALAC und WAV
  • 4K/60 Hz Full-Rate-Passthrough, 4:4:4 Farbauflösung, HDR, BT.2020, Dolby Vision und Hybrid Log Gamma (HLG)
  • 8 HDMI-Eingänge (einer vorn) mit voller HDCP 2.2-Unterstützung, 3 HDMI-Ausgänge
  • Zone 2 HDMI-Ausgang, zusätzlich zu zwei HDMI-Ausgängen für die Hauptzone
  • eARC (enhanced Audio Return Channel), über zukünftiges Firmware-Update
  • Analog zu HDMI-Konvertierung und Upscaling herkömmlicher SD/HD-Videoquellen auf 4K mit voller Bildrate
  • ISF-Videokalibrierung
  • Hochwertiger Moving Magnet-Phonoeingang
  • Audyssey MultEQ XT32, Dynamic Volume und Dynamic EQ
  • Kompatibel mit Audyssey MultEQ Editor-App
  • Doppeltes Display
  • Farbcodierte Lautsprecheranschlüsse, Setup-Assistent, Marantz AVR Remote App, HEOS App
  • Fortschrittliche Sprachsteuerung über Amazon Alexa
  • Intelligenter Eco-Modus mit drei Einstellungen (Ein/Aus/Automatik)
Donnerstag, 12. Okt 2017, 16:12 Uhr — Chris
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  • Hmm eARC das heißt dann schon mit HDMI 2.1?

  • Hammer Kiste. Leider nur für die absoluten Freaks gedacht.

  • Den gleichen Funktionsumfang hat übrigens auch der X6400H von der Schwesterfirma Denon. Allerdings schon für 2.500 € statt 3.000 €

  • Da setz ich meinen AV 7704 mal,dagegen.

  • Und ich finde die Kiste extrem hässlich

  • ….da bleib ich doch lieber bei Rotel.

  • Na ja, ist ja auch ein tolles Teil für „Otto Normalverbraucher“. :-)))) Ein Großteil davon können „preiswertere“ AV-Receiver von Pioneer, Onkyo oder Yamaha auch.

  • Den werde ich mir mal anhören. Leider keine THX Zertifizierung…

  • Ganz nach unten gescrollt, Preis gesucht – aaach du Scheisse. :). Stattlich aber dafür ordentlich.

  • Nichtmal geschenkt würde ich mir so ein häßliches Teil in die Bude stellen. Und der Name erst: Ma Rantz. Da schüttelt es mich doch sehr…

  • Wie sollte deiner Meinung ein Gerät heißen ?

  • AirPlay?Wie lange wird das bei Marantz unterstützt, oder besser wie lange gibts Updates?Die Schwester von Denon schaffte es immerhin 1 Jahr damals.Bei zweiten Update durch Apple war dann schluss, und das bei nem rund 1800€ teurem Teil. Ach ja, neues Model zu der Zeit, also nix mit Auslaufmodell oder so.

  • Die Idee mit der Klappe an der Front finde ich sehr gut. Mich nerven die großen Displays und die ganzen Tasten nutze ich eh nie. Wenn ich so überlege sind alle Schalter und drehknöpfe an meinem A/V Receiver nich jungfräulich :)Ansonsten tolle Hardware auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre.

  • Öhm…das ist kein Receiver!!! Da keine Radioempfangsbauteile verbaut sind ist das ein reiner Verstärker. Sieht man auch gut auf der linken Rückseite => Tuner in

    • Das Gerät gehört zur Gruppe der AV-Receiver, dies sind Mehrkanal-Hi-Fi-Verstärker, die verschiedene Audio- und Videoquellen auf ihre analogen und digitalen Ausgänge schalten können. Wenn man keine Ahnung hat…

    • „AV-Receiver (auch A/V-Receiver) sind Mehrkanal-Hi-Fi-Verstärker, die verschiedene Audio- und Videoquellen auf ihre analogen und digitalen Ausgänge schalten können.“

  • Leider kein Airplay 2. Warum auch immer ? Vielleicht kommt’s als Update.

  • Ich werde nie wieder etwas von Marantz kaufen, nachdem für die Consolette (WLAN-Stereoanlage, 2013 veröffentlicht, , OVP: 999.00 €) nun nicht einmal eine 64-Bit-Anwendung erscheinen wird. Folge: eine Vielzahl von Einstellungen und Funktionen lässt sich nun nicht mehr benutzen, solange man kein altes iPhone zu Hause rumliegen hat. Marantz erklärt dazu, dass einige Funktionen ja noch benutzt werden können. Aus meiner Sicht ist das an Kundenfreundlichkeit nicht mehr zu unterbieten. Ich werde mein Glück fortan bei anderen Herstellern versuchen.

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