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In den Stream injiziert

Spotify: Personalisierte Podcast-Werbung kommt

15 Kommentare 15

Der Musik-Streaming-Anbieter Spotify hat die in Las Vegas stattfindende Elektronik-Messe CES dafür genutzt, potentiellen Partnern seine neue Werbe-Technologie „Streaming Ad Insertion“ (SAI) zu präsentieren.

Die Funktion soll Werbetreibenden mehr Kontrolle über die Auslieferung von Reklame-Spots in die Hand drücken und die Personalisierung der Audio-Anzeigen in Echtzeit möglich machen.

Dabei hilft, dass Spotify die über das Portal angebotenen Podcasts nicht als Download auf die Spotify-App schickt, sondern neue Episoden der abonnierten Shows ebenfalls als auch als Stream ausliefert. Hier lassen sich Hörunterbrechungen, die Nutzung im Tagesverlauf und eventuelle Hör-Abbrüche vor Episodenende deutliche besser tracken als bei konventionellen Podcast-Apps.

Ein Wissensvorsprung, den Spotify jetzt aktiv vermarktet und sich so für Podcast-Angebote interessant machen will, die mit großen Werbepartnern arbeiten (wollen).

Spotify Podcast-Anzeigen werden durch Streaming Ad Insertion (SAI) unterstützt, eine Technologie, die das Streaming nutzt, um Spotifys komplette digitale Suite von Planungs-, Berichts- und Messfunktionen bereitzustellen. Spotifys Podcast-Anzeigen bieten die Intimität und Qualität traditioneller Podcast-Anzeigen mit der Präzision und Transparenz des modernen digitalen Marketings.

Spotify Werbung

Freitag, 10. Jan 2020, 8:02 Uhr — Nicolas
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  • Und genau deshalb sollte man diese Spotify „Podcasts“ nicht unterstützen sondern lieber weiterhin auf eine reguläre Podcast App setzen :) Ganz old school über RSS

    • Fully agree. Abgesehen davon, dass ich diese Spotify exklusiven Podcasts nicht hören kann, sind die automatisiert eingefügten Werbungen ein Graus. Ich hab da einen Podcast der macht das schon länger (nicht wirklich personalisiert aber offensichtlich nach Land), wo mitten im Satz plötzlich Werbung geschalten wird.
      Leider „kann“ ich den nicht nicht hören. Aber das ist wirklich übel.

  • Gilt das auch für zahlende Kunden?

  • Audible, Spotify & Co bieten keine Podcasts an. Sie behaupten das nur. Böten sie Podcasts an, könnte man diese per Feed abonnieren.

    • +1
      ich sehe das als Mißbrauch des Begriffes podcast.

      Bei Audible habe ich das mal (als Abonennt) getestet und für gleich als gecheitert verbucht.
      Wenn ich einen „feed“ bei Audible abonniere muß ich danach dem Kundendienst eine Mail schreiben, damit sie ihn wieder aus meiner Bibliothek entfernen. Da vergeht einem die Lust verschiedene „podcasts“ auzuprobieren.

  • Ich gehe davon aus das dies nur für werbefinanzierte Kunden gilt. Da ist das für mich ein sinnvoller vertretbar Weg. Natürlich nicht für zahlende Kunden.

  • Haben die Podcast Ersteller was davon oder verdient Spotify mit Drittleistungen Geld?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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