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Es geht nicht nur ums Geld

Software-Abos: Die Vorteile für Nutzer aus Entwickler-Sicht

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141 Kommentare 141

Der zunehmende Trend, Software im Abo statt zum Einmalkauf anzubieten, wird regelmäßig diskutiert. Unterm Strich bleibt eine „gefühlte Preiserhöhung“ und die wiederkehrenden Kosten erfordern eine aufwändigere Finanzplanung auch für private Nutzer.

Wenn es um die Vorteile der Abo-Modelle geht, stehen regelmäßige Einnahmen für Entwickler stets ganz oben auf der Liste der Argumente. Auch Apple wirbt mit diesem Punkt bei App-Anbietern für den Umstieg vom Einzelkauf zum Abo. Im Gespräch mit Entwicklern werden allerdings durchaus weitere Pluspunkte der Abo-Modelle angesprochen.

Mac Dev

Ein mit dem Thema Software-Entwicklung betrauter Projektleiter hat seine Argumentation diesbezüglich zusammenfassend niedergeschrieben. Wir nutzen diese Möglichkeit, euch mithilfe dieser Übersicht ein paar weniger populäre für Software-Abos nahe zu bringen. Nehmt die folgenden Worte wie wir als Input für eine fundiertere Diskussion zum Thema.

Ich bin Projektleiter in der Software-Entwicklung und möchte euch hiermit darauf aufmerksam machen, dass so eine Umstellung durchaus auch praktische Gründe hat. In der corporate Software-Entwicklung, wo ich dem „Kunden“ keine Releases verkaufen muss, wurde/wird derzeit überall umgestellt weg von grosses Releases einmal/zweimal im Jahr hin zu einer kontinuierlichen Auslieferung von kleinen Updates.
Klassische Finanzierungsmodelle (kostenpflichtige major Updates) blockieren diesen Trend für Entwickler von Endkundensoftware, weil er neue Features „aufsparen“ muss für das grosse Release, schliesslich muss dieses dann ja so viel toller/umfangreicher sein, dass Leute einmalig Geld hinlegen.
Wenn ein Entwickler also auf das Abo-Modell geht, dann heisst das eben auch:
1. Neue Features werden sofort ausgeliefert, wann immer sie fertig sind.
2. Auf Feedback kann der Entwickler früher eingehen.
3. In Kombination us 1 und 2 kann der Entwickler ein neues Feature auch erstmal in der Minimalvariante entwickeln/veröffentlichen und schauen, ob es Benutzern überhaupt gefällt bzw. wie sich Benutzer dies wünschen.
4. Die Software ist tendenziell stabiler, weil es eben einfacher ist, kontinuierlich kleine Updates zu testen anstatt grosses Riesenreleases.
5. Entwickler sind zufriedener, weil sie kontinuierlich Feedback von Benutzer bekommen (und sei es nur für verlängerte Abos) und sich in ihrer Arbeit bestätigt sehen.

Danke Michael

Montag, 03. Sep 2018, 19:30 Uhr — Chris
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  • Genau und dann zahlt man immer wieder für Kleinigkeiten und hat am Ende mehr ausgegeben als einmalig und wenn dann die „große Neuheit“ in der Ankündigung steht wird eine neue Version also statt XYZ-Tool kommt dann XYZ-Tool 2 wo einige Sachen weggelassen werden, welche man aus der 1 kannte und schon muss man 2 Abos laufen haben, um in den Genuss beider Features zu kommen…

    • Ist ja ähnlich wie das was gerade bei DJI und der Mavic 2 abläuft. Anstatt ein modulares System zu entwickeln um beide Kameras nutzen zu können ohne 2 Drohnen kaufen zu müssen, baut man lieber 2 Drohnen welche gleich sind aber einmal mit fest verbauter Zoom Optik und einmal mit fest verbauter Pro Optik und schon stehlt man die Leute vor die Wahl „Kauf ich beide oder Zermatter ich mir auch nach dem Kauf einer Drohne ob ich die andere nicht doch brauchen kann“ ekelhaftes Geschäftsmodell leider…

      • schon stellt*

      • Ich glaube jetzt nicht dass jemand ernsthaft in Erwägung zieht zwei High End-Kameradrohnen zu je 1400€ zu kaufen weil sich das Objektiv minimal unterscheidet.

      • Scrooge Mc Fuck

        Highend Drohne für 1400 Euro… Finde den Fehler…

      • Ganz einfach die Mavic Pro I kaufen, die kriegt man schon für unter 800€ und hat ne Top Drohne die nicht wirklich viel schlechter ist als die 2er, welche übrigends beide überteuert sind. Hol ich mir lieber noch Akku zur I Version und flieg deutlich länger. Einzig nervige bei der 1er sind die ND Filter, aber wenn man den Dreh raus hat, macht man nicht wirklich viel schlechtere Aufnahmen. Ich finde es eher Amüsant das man bei 4k immernoch 30 FPS hat bei der 2er…

    • Stimmt, hätte man auch mit Wechselbare Kameras anbieten können, wobei mich das bei den Drohnen weniger stört.

    • Laut Kommentar eines DJI Mitarbeiters bei Facebook nach Launch sollen sich die Kameras wohl über den offiziellen DJI Service wechseln lassen. Da die auch nur mit Wasser kochen, wird das wohl nicht der riesenaufwand, das selbst zu erledigen.

  • Für den Entwickler nachvollziehbar. Für den Endverbraucher eine Unsitte.

    Ich zahle gerne für meine Software und gerne auch für relevante Updates…

    Das muss reichen.

    • Und was ist mit Software wie 1Password, wo regelmäßige Updates alleine schon aus Sicherheitsgründen und wegen dauernden Browssrupdates zwingend notwendig sind?

      Zudem ist eine nachhaltige Softwareentwicklung nur mit Abos möglich (früher hieß das halt nur Wartungsvertrag).

      • Oder man steigt auf Open Source Software wie z.B. Bitwarden um…

      • Ist IMHO ein Sicherheitsupdate. Muss mit drin sein. Sollen sie halt den Anfangspreis etwas erhöhen. Sowas nennt man Kostenplan

  • Gähn. Fünf fadenscheinige Gründe um seine Bananen-Software/Entwicklung zu rechtfertigen.
    Ein unfertiges Produkt wird durch Updates auf einen eigentlich selbstverständlichen brauchbaren Stand gebracht. Toll.
    ich kaufe ein Produkt wie besehen um es zu nutzen und nicht in der Hoffnung nette Features ungefragt später nachgereicht zu bekommen. Ob ich diese dann auch brauche steht ja auch noch auf einem anderen Zettel. Sollte ich diese brauchen würde ich jederzeit dafür zahlen…aber so auf Verdacht einer mir fremden Person Geld per Dauerauftrag zu überweisen für etwas was ich vertraglich (Leistung/Lieferung/ Umfang) nicht festgemacht bekomme…wer bitteschön ist denn so beklopt?

    • Es geht nicht um das Veröffentlichen von unfertiger Software, sondern um den früheren Release von neuen Features. Steht doch genauso oben im Text.

    • Gähn… Zeig mir eine völlig bugfreie Software. Abos finanzieren zudem den Kundendienst.

    • 1.) Ja, in einem Modell mit häufigen, kleinen Updates besteht die Gefahr von Bananansoftware. Als Entwickler habe ich immer die Versuchung, den Bug „dann doch einfach in paar Wochen zu fixen“ beim nächsten kontinuierlichen Release. Aber das ist eine Frage der Selbstdisziplin (und schlussendlich Einsicht) des Entwicklers, ob er schludriger wird. (Zähneputzen machen wir ja auch aufgrund von Selbstdisziplin und Einsicht.)

      2.) Ja, das stimmt. Du zahlst und bekommst Features, die du evtl. gar nicht brauchtest. Ein bisschen Wundertüte. Wenn der Entwickler eine gute Verbindung zu seinen Kunden hält (etwa Castro/Supertop), dann kommen tatsächlich passende Features.

  • Ich kann verstehen das Entwickler ganz angetan von diesem Modell sind.
    Auch erkenn ich Abos dort wo der Kunde den Mehrwert sofort sieht, beispielhaft Netflix wo man schon im Vorfeld weiß da schlägt regelmäßig neuer Content auf.

    Bei Apps hingegen wo diese Entwicklung aber vom Normalanwender nicht vorausgeschaut werden kann, beispielhaft eine Kalenderapp gehört für mich der Einmalkauf zum Instrument der Wahl.

    Und das Entwickler kleine Updates zur Bugfreiheit rausbringen gehört doch zum guten Ton.

    Ich will nicht für jede App ein Abo abschließen.
    Ich suche Apps die eine spezifische Aufgabe erledigen sollen und diese möchte ich einmalig bezahlen.
    Wenn mir jeder Kalender jede Notiz app bald nen Monatslohn will, sorry dann kann ich auch gleich nen digitalen Assistenten engagieren, der ist flexibler als jede App-.-

    • Es fehlt nur noch, dass Apple für Ihre Software Safari, Firefox und co. ein Abomodel haben möchten. Aber alles getrennt.

    • Es wird immer vergessen, dass mit der aktuellen Technologie Software nicht einmal geschrieben wird und dann für immer funktioniert. Mit jedem iOS Update sind auch Anpassungen notwendig, neue iPhones erzeugen ebenfalls Zwang zum Update. Schon das allein kann viel Arbeit sein.

      Ich hab das Gefühl keiner will einsehen, dass man sich mit dem Abo-Modell nun entscheiden muss ob einem eine Software Nutzen bringt oder nicht. Ja, man will dann halt nicht für die Foto-App zahlen, die man nur ein mal im Jahr benutzt. Gut, dann macht man sich halt die Mühe und deaktiviert das Abo nach dem Urlaub oder lebt damit, dass man die App eben nicht hat.

      Ich baue schon lange Software und es ist für die Qualität von enormen Vorteil, wenn man kleine Update machen kann. Das ist einfach Fakt.

      • Und warum kostet das Abo dann in vielen Fällen wesentlich mehr als eine vorherige Life Time Lizenz? Wenn die Preise ja nicht so maßlos überzogen wären.

      • @Matthias:
        1. Ich erinnere mich noch daran, auf dem Palm für eine Kalendersoftware 50 USD bezahlt habe und nochmals 40 USD für die zugehörige Windows-Version. (Agendus von iambic. Heutige iOS-Software ist durch die Bank hinweg „viel zu billig“. Das freut mich als Endnutzer, aber macht Bauchschmerzen für die Entwickler.

        2. Manch ein Entwickler hat gerade tatsächlich stark den Preis angezogen, andere sind weiterhin im unteren Preisbereich (etwa 7 CHF/Jahr für Fiery Feeds, 4 CHF/Jahr für Carrot Weather,…). Da versuchen gerade manche Entwickler, von den viel zu geringen Preisen (s.o.) wegzukommen und passen ihre Preise an. Überleg halt, ob’s dir Wert ist.

    • Aber dann maulen wenn ein iOS Update kommt und sie auf einmal nicht mehr funktioniert?

    • Stehe zu 100% hinter deiner Aussage. Klarer und verständlicher kann man es nicht auf den Punkt bringen!!!

  • Und der Kunde ist permanent am Beta testen, weil ja eine Software eigentlich nie fertig gestellt wird. Das ist ja der größte Mist den ich je gehört habe, man kann sich natürlich aus Entwicklungs Sicht alles schön reden.

    • So ein Quatsch! Es ist für Entwickler wesentlich einfacher ein einzelnes Feature fertig zu machen und auszuliefern.

      Sollten sich dennoch Fehler einschleichen, ist wesentlich einfacher die Ursache zu finden, denn es hat sich ja weniger geändert.

      Ich weiß nicht wie man drauf kommt, dass häufigere releases mit weniger Inhalt nun plötzlich eine schlechtere Qualität bedeuten sollen.

    • Treffend ausgedrückt, Nico. Stimme Dir voll und ganz zu.

      Und sage den Herren Entwicklern deshalb, daß sie in meinem Fall die Wahl haben, mir Apps per Einzelkauf anzubieten, oder aber auf mich als Kunden zu verzichten.

      Ganz einfach.

  • Die Argumente sind nachvollziehbar und haben ihren positiven Effekt. Wenn wir nun die Anzahl Software betrachten die jeder von uns nutzt, so würde bei einem ABO-Modell die jährlichen Kosten gewaltig in die Höhe gehen. Nicht jede Software muss immer auf den neuesten Stand gebracht werden. Einen Tisch nutze ich wie er ist und er hält viele Jahre. Warum muss Software immer mehr können? Ich habe für mich das ABO-Modell durchgerechnet und komme auf jährliche Kosten die meinen Budget-Rahmen locker sprengt. Beruflich habe ich auch mit Software und Pflegekosten zu tun. Auf die Jahre gesehen ist das ABO-Modell nicht nur teurer sondern erhöht die Aufwände der IT. Eine ständige Änderung der verschiedenen Software-Produkte führt zu einem ständigen Migrationsprozess. Daneben könnte auch die IT-Qualität negativ beeinflussen, auch wenn die einzelne Software eine bessere Qualität verspricht.

    • „Nicht jede Software muss immer auf den neuesten Stand gebracht werden.“
      sofern du dein OS nicht aktualisierst, sonnst kann es schnell sein, dass der Entwickler Updates nachreichen muss, damit die Software auch mit dem neusten OS Release noch funktioniert.

      • Wenn er von Beginn an sauber programmiert hat und nicht mit eine billige WebApp erstellt, dann läuft die mind. mehrere Release lang. Habe noch immer einige alte Apps am Laufen.

      • Das ist leider nicht so. Z.B. die Anpassung an das iPhone X macht ein Änderungen nötig. In dem Fall läuft die Software zwar noch, aber wenn der Entwickler nicht anpasst, sieht es so aus als wäre die App auf dem Abstellgleis.

        Auch sonst kommt es selbst bei saubere Programmierung dazu, dass ein neues iOS Probleme mit einer alten App macht.

        Natürlich gibt es bestimmte Apps, die eigentlich keine neuen Features mehr bräuchten. Aber da könnte der Entwickler ja auch einen sehr kleinen Abo Betrag wählen, der lediglich die Wartung wegen neuer iOS releases abdeckt.

    • Berliko, ich stimme Dir hier einhundertprozentig zu, denn Du hast Recht.

    • Danke für den Einblick in dein Berufsfeld!
      In der Tat besteht eine Gefahr für Grossunternehmen, der Abteilung X einfach pauschal jedes Jahr 5 Millionen CHF an Budget zu geben dafür, dass sie ihre Anwendung(en) kontinuierlich weiterentwickeln. Im guten Falle sind sie bestens abgestimmt mit ihren Endnutzer(vertretern) und bauen genau das, was nötig ist. Im schlechten Fall braucht es deren Erweiterungen gar nicht mehr so recht und sie geben halt das Budget für weniger nützliches aus. Bei denen Anwendungen hätte es vielleicht tatsächlich gereicht sie einfach in der letzten Version weiterlaufen zu lassen ohne weitere Updates.
      Das ist aber eine Frage vom Portfoliomanagement des Unternehmens hier darauf zu achten, dass ihr Geld sinnvoll genutzt wird.

  • Klar wirbt Apple bei den Entwicklern für das Abo, bekommen sie doch so monatlich etwas vom Kuchen ab.
    Aber wo soll das hinführen? In 10 Jahren soll ich wohl monatlich 100€ für meine Abos abdrücken? Ohne mich. Das einzige Abo welches ich habe ist Netflix und solange ich es verhindern kann, wird das so bleiben. Ich zahle für Apps oder Software im allgemeinen gerne, aber nicht als Abo

    • Stimme Dir voll zu, googmann, und gehe dabei sogar noch weiter: jegliches Abo lehne ich ab – jegliches, ohne Ansehen der App. Heute, und auch morgen.

    • Das liegt aber nicht an dem Prinzip Abo sondern daran, dass einige Entwickler im Zuge der Abo-Umstellungen ihre Preise erhöhen, oder?

      Denn ob ich früher einmal im Jahr die neue grosse Version für 5 CHF gekauft habe oder jetzt 5 CHF/Jahr im Abo zahle, ist mir egal.

  • Dann müsste ein Abo aber auch mit dem verbindlichen Versprechen einhergehen, dass die App auch tatsächlich für einen bestimmten Zeitraum weiterentwickelt wird.

    • Sowas wird immer schwierig, gerade wenn einzelne Personen hinter einer App stehen.

      Allerdings besteht bei einer App von der ein Entwickler lebt beim Abo Modell ein gehobenes Interesse bestehende Kunde nicht zu verlieren. D.h., Fehlerbeseitigung und das Adressieren von Kritik sind wahrscheinlicher, weil der Verlust eines Kunden ebnen Verdienstverlust bedeutet.

      Das ist bei Einmalzahlungen nicht so, dort muss der Entwickler sehen, dass er mit seiner Weiterentwicklung immer wieder neue Kunden anspricht. Was mit den Kunden ist, die schon gekauft haben ist nur insofern wichtig, als das sie negativ bewerten könnten. Aber sowas passiert meist erst bei groben Fehlern.

  • …es kommt ja noch ein Punkt für Entweder hinzu. Egal ob privat oder geschäftlich. Durch kontinuierliche Updates muss ggf. auch immer die Hardware aktualisiert werden. Es besteht dann nicht mehr die Möglichkeit, aus welchen Gründen auch immer, mal einen Zeitraum auszusetzen. Ob das in der Nachbetrachtung günstiger oder ungünstiger gewesen wäre, ist erst einmal sekundär.
    Ich kann Entwickler sehr gut verstehen, aber Verbraucher ebenso. Ich als Verbraucher habe für mich beschlossen, auf Abo-Modelle, wo es möglich ist, zu verzichten. Und mit Affinity gibt es zurzeit für einige Adobe-Produkte eine Alternative zum Abo. Ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen.

  • Wie oft so und der teure Abo Mist noch schmackhaft gemacht werden?
    Kein echter Fortschritt bei Entwicklung, denn das Geld kommt ja eh.
    Statt bei wirklich benötigten Upgrades / Innovationen nach 2-3 Jahren zu bezahlen, bezahlt man alles die ganze Zeit über.

    • Die ein oder zweijährigen Updates sind doch auch nix anderes als versteckte Abos. Nur mit dem Nachteil, dass User Nun verschiedene Apps haben und sowohl Nutzer- als auch Entwicklerzeit damit vergeudet wird Daten zu migrieren und die Transition zur neuen App ertragbar zu machen.

      Wenn einem Abo-Kunden die Weiterentwicklung nicht gefällt, kann er kündigen. Dabei kann man sogar Geld sparen, weil man eben in kürzeren Abständen zahlt.

      Außerdem dem nehmen viele Apps die auf Abo umgestellt habe keinen höheren Preis. Das wäre nur dann der Fall, wenn man kostenpflichtige Updates überspringt, aber dabei wird dann oft vergessen, dass man dann eine App benutzt die nicht mehr gewartet wird und ggf. beim nächsten OS Update anfäng Probleme zu machen.

    • Bezüglich: „denn das Geld kommt ja eh.“:
      Im Abo kann ich als Benutzer viel mehr als früher mit den Füssen abstimmen. Wenn mir etwa als „Castro“-Abonnent nicht passt, wie sie weiterentwickeln, dann kündige ich mein 3-Monats-Abo und gehe zu einer anderen Podcast-App.
      (Castro ist eine grossartige App!)

  • Immer wieder die gleichen ausgelutschten Argumente. Ich bin Admin in einer Firma, die einem größeren Konzern angehört. Im Office-Bereich überspringen wir seit Jahren min. ein Major-Release von MS Office, weil die neue Funktionalität einfach keiner braucht!

    Wenn wir jetzt alles auf Office 365 umstellen würden, was ja auch Microsoft gerne so hätte, würde das konzernweit Millionen (!) mehr kosten über die Zeit. Wem bitteschön bringt das Nutzen, außer dem Anbieter?

    Und genau so ist das bei kleineren Apps.

    • Archetim, das hast Du ebenso klar und knapp, wie einfach perfekt auf den Nenner gebracht. Ich stimme Dir hier voll zu. Die Punkte, die Du hier anführst, sind für mich selber ein Hauptgrund, Abo-Apps jeglicher Art konsequent abzulehnen.

    • Ich betreue 120.000 User im Office Bereich. Die User brauchen immer neue Versionen sei es PowerPivo etc in Excel oder Collaboration im SharePoint. Zudem 64-Bit Versionen für große Datenmengen. Office 365 kostet im Aabo nur Kleingeld. Wir haben alle MailServer abschalten können, ebenso massig Cloudspeicher etc.
      Up- und Downgrades gehen völlig Problemlos mit ClickwRun. Bin froh von dem Mist MSI Paketen weg zu sein.
      Für Privat gibt es Office 365 Abos ab Oktober für 6 Personen für 49€ bei Amazon, also ca. 80 Cent pro Monat pro User. Genial. Ich arbeite nicht für Microsoft.

    • Genau. Bei uns läuft immer noch Office 2010. Jeder kennt sich damit aus, alles was benötigt wird läuft einwandfrei.
      Eine ständige Umstellung auf die neueste Version war bisher nicht nötig und würde ausser immense Kosten und Installationsaufwand auch noch eine ständige Umstellungen in der Bedienung der Software für unsere Mitarbeiter bringen. Nichts nervt mehr in einer Anwendungssoftware, als nach Funktionen zu suchen, welche vorher anders handzuhaben waren… Never touch a running System, wir brachen keine ständige veränderung in der Software – und schon gar keine Abos.
      Wir bezahlen für ein funkttionierendes Softwaresystem – und nicht für unreife Bananen. Fehlerbehebungen sollten grundsätzlich kostenfrei sein.

  • Ich wüsste nicht einmal wie die Entwickler sonst überleben wollen. In diesem heutigen „alles muss kostenlos sein wenn es nicht materiell ist“ Gedanken. Noch dazu erwarten die User eine Jahrelange Unterstützung und Anpassung der Software an neue OS Versionen. Wie soll der Entwickler denn damit seinen Kühlschrank füllen?

    • Wenn er es nicht kann soll er die Finger davon lassen. Ich baue auch keine Autos ohne zu wissen ob ich am Ende davon Leben kann. Frag mal einen Pfleger ob sein Kühlschrank gefüllt ist.

      • Weißt du denn was ein examinierter Altenpfleger so verdient? Das mag bei einer Pflegehilfskraft anders aussehen aber die ist es auch selber schuld nicht ein Jahr dran gehangen und das Examen gemacht zu haben…
        Der examinierte Altenpfleger nagt jedenfalls nicht am Hungertuch…

      • Für dein Auto zahlst du auch die Reperaturen.

    • Ich glaube kaum, dass die Mehrzahl der Entwickler vom App Store alleine leben, sondern das eher ein Nebenverdienst ist. Und falls ich mich doch irre, scheint das bisherige Modell so schlecht ja auch nicht zu sein.

      • Doch, es gibt viele Apps von denen Leute Hauptberuflich leben. Es wird oft unterschätzt wie komplex selbst einfach wirkende Apps werden können. Sowas geht oft nicht lange gut wenn man es Nebenher macht.

    • Ich kaufe gerne Software, mit Geld von dem der Entwickler leben kann. Ich bin ja nicht der einzige der kauft, so dass regelmäßig Geld reinkommt. Fehler sollten natürlich behoben werden, das nennt man Gewährleistung. Hat Jahrzehntelang sehr gut funktioniert, und ich verstehe nicht warum plötzlich angeblich nicht mehr. Auch unter iOS geht das, man kann neue Funktionen als einmaligen inApp Kauf bereitstellen oder eben eine kostenpflichtige Version x als neue App einstellen. Haben ja auch schon viele gemacht.

      Kostenlose neue Funktionen erwarte ich nicht, warum auch? Und wenn ich ein Update auf eine neues OS brauche ich halt vielleicht ein kostenpflichtiges Update, habe ich auch kein Problem mit.

      Ein Problem habe ich aber, wenn ich für jede App die ich vielleicht nur 4x im Jahr nutze 1,99 monatlich zahlen soll. Bei 30-35 mehr oder eben auch weniger oft genutzten sind das schnell 60-70 Euro – jeden Monat! Mein noch größeres Problem, wenn ich eine App jahrelang durch ein Abo finanziert habe und eines Tages nicht mehr will, hört diese auf zu funktionieren selbst in der aktuellen Version. Und was ist, wenn der Entwickler aufhört? Bisher kann ich Software weiterverwenden bis es halt aus Kompatibilitätsgründen nicht mehr geht. Im Abomodell bin ich dem Entwickler ausgeliefert – will er nicht mehr hört die App halt einfach von heute auf morgen auf zu funktionieren und alle meine Daten darin sind futsch. Nein Danke!

      • Genau so sieht es aus! Da höre ich (privat) liebe auf ein Smartphone oder den Pc zu nutzen als soviel Kohle für Abos zu verballern. Mir kommt es so vor, als würde auf der Abo-Welle geritten wie auf den Klingeltönen damals.

      • Ich habe letztens hier von einer App gelesen, die das mit dem Abo ganz gewieft macht: Wer das Abo hat, kriegt neue Features, solange das Abo läuft. Wer nie ein Abo hatte, bekommt die Basisversion und wer das Abo kündigt, behält den aktuellen Stand der Funktionen und bekommt alle Updates, kann aber nicht die neuen Funktionen nutzen.

        Weiss aber nicht mehr, wer das war und was für ne App die anbieten.

      • Genau so sehe ich das auch. Das sind die größten Probleme im Zusammenhang mit Abos bei Software. Es gibt eine sehr geringe Anzahl von Programmen, wo das nicht so ist (z.B. bei Kündigung des Abos kann man alle Daten weiter lesen, exportieren etc. aber nicht mehr bearbeiten), das ist aber leider eine sehr geringe Minderheit!
        .
        Ich habe derzeit genau drei Abos abgeschlossen:
        – Weather Pro (bringt einen täglichen Mehrwert durch genauere Daten -> OK)
        – Geocaching.com (ist eigentlich eine Mitgliedschaft einer Community -> OK)
        – Microsoft Office (geteilt mit der Familie auf vielen Endgeräten für 50 Euro oder weniger im Jahr -> OK, da letztendlich günstiger als die Kaufversion alle 2-3 Jahre)
        .
        Komisch, dass genau zu diesem Punkt @Xela nichts mehr sagt. Da sind dann wohl doch die Argumente ausgegangen.

    • Ganz einfach, Dr. Asd: mit DEINER Bereitschaft, Abos abzuschließen, und mit DEINEM Geld.

      Wer heute a ltruistisch sagt, sagt morgen -zu Recht-: b ankrott.

  • Projektleiter, sagt doch schon alles! Hätte mich gewundert wenn der was schlaues gesagt hätte. Fakt ist, dass die Hardware und OS immer up to date sein muss, sonst bezahle ich per Dauerauftrag für eine veraltete Software, wo wir bei Erpressung wären denn bezahle ich nicht komme ich nicht an meine Daten. Somit habe ich über Jahre über hundert Euro investiert ohne am Ende was zu haben. Fakt ist doch eher, dass man von einer guten App Idee nicht ewig nähren kann, aber das hat Apple den Entwickler natürlich vorher nicht gesagt. In diesem Spiel kann nur die Bank gewinnen.

  • Für mich sind Abomodelle unakzeptabel, weil im Endeffekt die Apps viel zu teuer werden und man auch bei vielen Abos den Überblick verliert.
    Ich kaufe keine Apps mit Abo.

  • Kühlschrank ist ein gutes Argument. Kann ich Milch demnächst auch nur im Jahresabonnement im Supermarkt bekommen. Obwohl ich vielleicht nur mal Lust auf einen Liter Milch habe?

    Wenn der Nutzer das wirklich so gerne mit ständigen Aktualisierungen möchte, dann gebt ihm doch die Wahl, liebe Entwickler:
    verkauft eine Software so, wie sie ist für einen Einmalbetrag und bietet das gleiche Stück Software im Abo mit ständiger Verschlimmbesserung an. Jetzt wird sich zeigen, was der Nutzer wirklich lieber möchte! Und egal wie er sich entscheidet, sollte es fein für beide Seiten sein.

    Ich habe auf meinem iPad 222 Apps und auf dem iPhone 225 – sicherlich viele doppelte dabei, aber nicht alle. Auf welchen monatliche Abo-Preis sollte ich mich denn da einstellen für die Zukunft???

  • Die Frage ist doch eher, braucht man denn das alles überhaupt noch. Der schöne Nebeneffekt ist doch jetzt eher, jeder denkt darüber inzwischen drei Mal nach, ob er eine Software auch wirklich benötigt. Irgendwann wird es so sein, dass man nur noch eine Handvoll Apps auf seinem Smartphone hat und das gibt einem wieder viel Zeit sich an den Dingen zu erfreuen, die Außerhalb der virtuellen Welt liegen;-) vielen Dank an Apple dafür, früher haben sie die Welt vor langweiligen IBM Rechnern befreit und heute befreien Sie uns von Ihren eigenen Produkten. Dank des Abo Modells, werden wir in Zukunft weniger auf unseren Smartphones installieren und wieder mehr Zeit für andere Dinge haben;-) Ich nutze einfach grundsätzlich keine Software die monatlich Geld kostet, außer Netflix, keine Software ist so essenziell wichtig, dass es das rechtfertigen würde.
    Apple könnte ja einfach ihr iOS auf monatliche Abo Gebühr umstellen, dagegen kann sich jedenfalls niemand wehren ;-)

    • gut gesagt. Trifft denNagel auf den Kopf. Früher habe ich in der Tat mehr Geld für Apps ausgegeben. Heute hinterfrage ich jede App wegen möglichen Abo-Modell-Umstieg. Und meine App-Sammlung ist dank Abos stark ausgedünnt und ich vermisse sie nicht.

  • Mal ganz im Ernst: Vor iPhone usw. gings doch auch. Ich kaufte eine Software und die lief so lange, bis ich meiner Meinung nach eine neue brauche ( Oder Apple wieder mal alles blockierte ). Solange ich mit dem Funktionsumfang zufrieden bin, brauch ich auch keine neue. Wenn es dann mal Zeit für ein Update ist, zahle ich auch gerne wieder meine 35-50€. Anschließend nutze ich sie wieder so lange wie ich sie brauche.
    So wars schon immer und so werde ich es weiter handhaben. Ein Abo bedeutet nur, das ich monatlich für etwas zahle, was ich eventuell garnicht so oft nutze. Und das sehe ich nicht ein.
    Ich seh es genauso wie der Herr oben: Ich kaufe eine Software die den und diesen Stand hat. Diese Funktionen will ich nutzen und zwar so lang es geht. Ich benötige keine Updates, keine neue Funktionen usw. denn das was ich wollte, habe ich bekommen. Dauernde Updates nerven mich sehr, denn oft ist es dann so, das entweder der Funktionsumfang wieder gestrichen wurde und für einen In-App Kauf wieder freigeschaltet werden soll, oder die Software hat anschließend Fehler. Ich brauch und will das nicht.
    Solange es geht, werde ich Abos meiden. Und wenn es nur noch Abos gibt….der Schwarzmarkt wirds schon richten. Die Gier einiger Entwickler geht zu weit. Anstatt endlich zufrieden zu sein, das die Leute Software kaufen, melken sie sie wo es nur geht. Aber das alles hat auch irgendwo Grenzen. Wenn die Leute es nicht zahlen, dann gehts auch anders…alles wiederholt sich irgendwann.

  • Ok, angenommen, eine App kostet derzeit 6,90€ als „Einmalkauf“, dann könnte ich mit einem Abo in Höhe von 3,50€ pro Jahr leben.
    Darauf wollen sich die Entwickler nicht einlassen, da sie dann „Geld verlieren“, wenn jemand nach dem 1. Jahr kündigt.
    Also wollen die meisten am Anfang alles Geld und die Nutzer sollen für zukünftige (eventuelle) Updates vorab bezahlen, das wollen aber die eisten Nutzer nicht, ich auch nicht.

  • Kommt halt auf das Preis/Leistungsverhältnis an. Da nehme ich immer gerne wieder O365. 6€ im Monat für 5 Top Programme + 1TB Online Speicher für theoretisch 5 Personen.

    Im Vergleich dazu dürften die ganzen tollen ios Helfer nur 5€ im Jahr kosten.

    • 1TB pro Nutzer, ab Oktober sogar 6 Nutzer. Meist im Amazon für 49€, macht monatlich weniger als 1€ pro User. Müssen keine Familien sein, können auch beliebige 6 User sein. Einer ist der Mastr, der lädt 5 andere ein.

  • Erstmal: schön mal eine inhaltliche Aussage hinter dem Modell zu finden.

    Das Problem ist in meinen Augen aber die Kontrolle. Als Kunde kann ich ein „Major Update“ durch Kauf / Upgrade belohnen bzw. bewerten.

    Beim Update bin ich dem Anbieter ausgeliefert was dort als „toll“ und „wichtig“ erachtet wird.

    Bei den Abomodellen die ich verfolgt oder finanziert habe gab es halt leider bislang nur uninteressante Updates. Oftmals „Spielkram“ oder Sachen die ich schlichtweg nicht brauchte.

    Gefühlt werden hier zu große Teams betrieben bzw zu viel Arbeit fließt in eine abgeschlossene Projekte statt neue zu beginnen (Diversifizieren).

  • Das der Projektleiter nur Pro Argumente nennt ist ja klar aber zu jeden pro Argument gibt es auch ein Contra.

    Zu 1)
    Eine Software wird aufgrund von vorhandenen Features gekauft und nicht auf eventuelle zukünftige. Den diese kann der User schlecht beurteilen ob die für ihn nützlich sind oder nicht.

    Zu 2)
    Auf Feedback kann der Entwickler auch ohne Abo eingehen. So lange es kein Abo ist kann der Kunde damit leben keine Antwort innerhalb von 24h zu bekommen oder eventuell sogar überhaupt keine ( jenachdem wie teuer die Software war). Beim Abo erwarte der Kunde innerhalb von 24h eine Antwort, denn beim Abo erwartet man auch ein gewissen Service.

    Zu 3)
    Es steht den Entwickler auch frei neue Versionen vorher den vorbestellern zum testen zugeben um ein Feedback auf neue Features zu bekommen und sie bis zur Final noch zu ändern.

    Zu 4)
    Updates kann es auch so geben, die Arbeit daran muss halt vorher schon mit einkalkuliert werden und es muss ja nicht wild rumprogrammiert und ständig optimiert werden, es langt wenn auf gemeldete Bugs eingegangen wird.

    Zu 5)
    Diese Verweichlichung braucht niemand. Niemand wird ständig gelobt in seinem Job, warum brauchen das die Entwickler? So deprimierend kann auch deren Job nicht sein, dass sie ständig eine Bestätigung brauchen.

  • Bei grossen Updates kann jeder selber entscheiden, ob er bereit ist, für diese Features Geld auszugeben und ob er diese braucht oder nicht. Beim Abomodell bekommt er die Funktionen einfach untergejubelt, ob er sie haben möchte oder nicht. Nein Danke, da mache ich nicht mit und ich denke, es wird nicht lange gutgehen. Alle Apps, die kurz oder über lang auf Abomodell gehen, werden entsprechende Konkurrenz bekommen, eben halt ohne Abo- und Updatezwang.

  • Wartet nur noch ein bisschen…, Die Abo – Sch**** wird sich bald von selbst eliminieren, weil nur die Wenigsten (nämlich diejenigen, die ihr Budget nicht kalkulieren können oder brauchen) darauf einsteigen werden.

  • Einfach weniger Apps oder SW kaufen/mieten/abonnieren. Oder selektiver auswählen. Früher hatte ich immer wieder mal hier und da Apps erworben. SO ging auch einiges an geld drauf. Nun nutze ich eine gute und auf meine Bedürfnisse abgestimmte Auswahl an Apps/SW, auch via Abo. So spare ich auch Geld :-).

  • Mit dem ersten iPhone konnte man noch mit einer 99 Cent App Millionär werden, weil es kaum Apps gab. Heute hat man aber ein paar Millionen andere Apps im Store, in denen auch eine Top App untergeht, weil man sie im Wald voller Gammelbäume nicht findet. Und dann sollte die App für die allermeisten User auch noch umsonst sein, oder höchstens 99 Cent kosten. Bei 1000 verkauften 99 Cent Apps bleiben beim Entwickler dann nur ca. 700 €, weil Apple davon ja 30% abbekommen möchte, dann noch Steuern und Sozialversicherungen…bleiben als vielleicht 350 € übrig. 1000 Apps werden aber nur die wenigsten Entwickler monatlich verkaufen. Mal ehrlich, wer von Euch würde dafür arbeiten? Um 1000 Verkäufe zu generieren muss man schon ganz weit onen stehen.

    Das blöde an den App-Stores ist einfach, dass man bei einem dicken Update, das „neu“ in den Store gestellt wird steht man wieder auf Platz 2 Mio. im Store und wird nicht gefunden.

    Icjh finde Software-Abos auch scheixxe, aber was bleibt den Entwicklern von NischenßApps denn übrig, wenn niemand bereit ist 20 bis 50 € zu zahlen, wie man es früher für Desktop-„Programme“ bezahlen musste, was ganz normal war. Und die App-Stores bieten nunmal keine Möglichkeit, eine im Store vorhanden App kostenpflichtig als App anzubieten, ohne das sie in der Rangliste ans Ende fallen und auch wieder keine Bewertungen haben. Wir haben es nicht anders verdient…ja wir…ich ertappe mich auch schon dabei, das ich ab 10 € knauserig werde. Liegt aner auch daran, dass es viel Mist gibt und man die Apps meist nicht im voraus testen kann, wenn sie keine In-App-Käufe hat.

    • Jep, kurze Antwort: Als User bin ich weder dafür zuständig, noch gar dazu bereit, (Nischen-) Entwickler zu finanzieren. Weder im Wege überhöhter Einmalpreise, noch gar im Wege von Abos.

      Und ich denke, daß die Mehrheit ähnlich denkt/handelt, wie ich.

      • Dann schlage ich dir vor, einfach keine Apps mehr zu verwenden oder sie selbst zu programmieren. Dann brauchst du auch keine Entwickler finanzieren. Falls du einen Job hast, würde ich dann an deiner Stelle auch kein Gehalt mehr haben wollen, weil dein Arbeitgeber dich wahrscheinlich auch lieber nicht für deine Arbeit bezahlt…und schon gar nicht im monatlichen Abo.

      • Jep, der ach so ofte vergleich mit dem eigenen Job hinkt. Im Job gibt es am Monatsende das Geld, wenn man so will als Gegenleistung für seine Arbeit. Beim Abo zahlt man vorher um in eventuell gute Arbeit zu investieren.

        Dazu sagen nur die wenigzes muss alles kostenlos sein. Die meisten Stimmen, dir ich hier so mitbekomme, würden ja für ein gelungenes Update auch zahlen, wenn sie das Update für sich persönlich als Sinnvoll erachten.

      • @Jep 04.09.2018, 07:16 Uhr: Schlechter Vorschlag, Jep: die Entwickler finanzier(t)e ich bereits mit meinem Einmalkauf.

        Wie gesagt, lehne ich Abos (regelmäßig wiederholte Zahlungen) bei Apps ab, und lehne mich insofern -auch- an die (aus meiner Sicht ebenfalls voll zutreffende) Antwort von Ich (04.09.2018, 07:51 Uhr) an Dich an.

      • @momotaro: Ich lehne Software-Abos auch ab, bin aber auch bereit 10 oder 20 € für eine richtig gute App auszugeben, wie z.B. für Affinity Photo, anstatt mir was von Adobe im Abo zu kaufen. Ich sehe nur das Dilemma, indem Entwickler von 99 Cent Apps stecken, die 20 Apps im Store haben müssten um davon zu leben. Bei einem 99 Cent Monats-Abo würde ich aber evtl. drüber nachdenken, wenn ich die App wirklich brauchen würde. Mehr wäre mir monatlich aber wahrscheinleich keine App wert. Für 99 Cent würde ich evtl. auch ein 1Password Abo abschließen, aber bei den Preisen, die teilweise aufgerufen werden…

        App-Stores machen es kleinen Entwicklern glaub ich ziemlich schwer, davon zu leben. Mehr wollte ich damit nicht sagen.

    • Die Rechnung, die hier aufgemacht wird, stimmt nicht!
      Wieso sollte sich ein Entwickler Vollzeit(!) mit einer 99-Cent-App Zeit seines Lebens beschäftigen? Wenn ich so arbeiten würde, hätte ich auch Probleme meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
      Wenn man etwas von der Sache versteht, dann entwickelt man eine App eine Zeit lang und muss danach eigentlich nur noch gelegentlich Bug-Fixes nachreichen oder diese evtl. für eine neue OS-Version anpassen (bei 99-Cent-Apps auch nur bedingt). Neue Features können dann als neue App oder In-App-Kauf „nachgereicht werden, für das es ja wieder Geld gibt (ich weiß, dass das System subotimal ist und würde mir auch aus Kundensicht von Apple anderes wünschen).
      Da kann man doch aber auch erwarten, dass der Entwickler nicht nur eine App entwickelt und betreut sondern entweder viele kleine oder auch große, die dann aber auch mehr als 99 Cent kosten dürfen.
      Ich habe auch Apps für 30 Euro und mehr für iOS gekauft, weil es mir die Funktionalität wert war und es wirklich gute Apps sind, die ich täglich brauche. Wenn jedoch der Entwickler erwartet, dass eine „schnell dahin programmierte“ 99-Cent-App ihn sein ganzes Leben ernährt, dann läuft bei ihm irgendetwas falsch!

  • Ein Programmierer ist wie ein Handwerker mit dem Vorteil, dass die Software beliebig oft vervielfältigt werden kann und beim Handwerker jede Küche neu aufgebaut werden muss.
    Minor-Versionen (nach dem Punkt, also 1.0, 1.1, 1.2, …) sind üblicherweise Bugfixes, also Nacharbeiten. Vielleicht noch das eine kleine versprochene Feature. Für diese Ist-Paket („die Küche“) habe ich bezahlt und muss funktionieren. Seine Schuld, wenn es Fehler im Programm gibt oder zeitlich das ein oder andere nicht fertig wurde.
    Wenn es dann wieder eine Major-Version (1.x -> 2.x) gibt, kann er ja seine neue Arbeit wieder verkaufen. Im Vergleich zum Handwerker muss er nicht mal alles von neu an programmieren, sondern kann schon auf vorhandene Programmbibliotheken zurückgreifen, wenn sie/er sich nicht ganz blöd anstellen.

    Geleistete Arbeit wird bezahlt, so wie es sein soll.

    Beim Thema Abo kommt wohl schnell „Gier frisst Hrin“ auf und das Hirn schaltet tatsächlich aus. Das passt gar nicht ins Raster „geleistete Arbeit -> Bezahlung“, sondern der Kunde vorfinanziert ins Blaue und weiß nicht, was ihn erwartet. Dazu gehört schon sehr viel Vertrauen. Schon beim ersten Probe-Abo viel vielen Jahren wurde dieses Vertrauen eindeutig missbraucht. Bleibt für mich also ein No-Go.

    Ordentliche Entwickler haben ein Abo nicht notwendig, egal ob Nischen-App oder nicht. Gutes Beispiel ist die App „Working Copy“.

  • Als aktuell Studierender Medieninformatiker, kann ich das gut nachvollziehen und würde auch so argumentieren. Ein Großteil der Entwickler da draußen, Kreative Köpfe (!), sprudeln vor Ideen und möchte sie alle umsetzten. Das ist doch bei mir im Studium doch auch so.

    Was gab es vor Spotify?
    Was gab es vor Netflix?

    Ihr wisst schon das, dass es SETAPP gibt? Der 1. Schritt für das passende „Abo für n-Abos“/Flatrate ..

    Ich bin kein Fan von den Abos (als Verbraucher) und hoffe das es bald eine Abo-Flatrate gibt. Wobei die Entwickler dann auch wieder weniger verdienen würden ergo das Team evtl kleiner wird

    Lohnt sich mal nach zu schauen was 1 Angestellter Entwickler im Jahr verdient.

  • Alle Apps die neu mit Abos kommen werden bei mir gelöscht. Es bleibt nur das Qobuz Abo und eine Zeitschrift.

    Wenn ich denke, dass da dann noch alle TV Abos Netflix, Amazon etc dazukommen wird mir schlecht als Privatperson nicht mehr zahlbar. Also für mich nicht und viele werden dann die Schulden nicht mehr im Griff haben.

    Eine Umfrage wäre mal interessant, wieviele Abos habt Ihr und wieviel gebt Ihr im Monat dafür aus?

  • Jetzt noch 24 Monate Mindestvertragslaufzeit und die kommen vor lachen nicht in den Schlaf!

    Fakt ist, das ganze System ziehlt ausschließlich darauf ab, dass viele Kunden leichter 10x 79 Cent ausgeben als 1x 4,99 €! Nicht mehr und nicht weniger!

    Aber auch Fakt ist, das findet ohne mich statt!

  • Ich könnte mit auch vorstellen dass die Erwartungshaltung an den Entwickler steigt. Eine Abo-App die z.B. 4 Monate keine nennenswerten Updates bekommen hat dürfte schnell 1-2 Sterne schlechter bewertet werden als die selbe App im Kaufmodell. Schließlich hat der Anwender 4 Monate ohne sichtbare Gegenleistung dafür gezahlt. In Folge werden Entwickler dazu gezwungen in schneller Abfolge Updates zu veröffentlichen, nicht immer mit sinnvollen Inhalten.

    • Irgendwann ist auch der Punkt erreicht wo es keine sinnvollen Funktionen mehr geben kann. Dann wäre ein Abo höchstens noch damit zu erklären, dass eine Server Infrastruktur (zb Cloud) bezahlt werden muss, welche für die App verwendet wird (Daten speichern, etwas berechnen etc.).

      Sollte dies nicht der Fall sein, würde ich keinen Grund sehen weiterhin ein Abo zu bezahlen.

  • Als ob man Continuous Delivery nur mit Abo realisieren kann… klar ich zahle nun monatlich einen Betrag X um eine Minimal App zu erhalten mit der Hoffnung dass alle 2 Wochen ein neues Mini Feature erscheint. Damit soll ich dann den ganzen Agilen Entwicklungsprozess mit finanzieren. Ein Geschäftsmodell für Startups mit einer Idee aber keiner soliden Finanzierung. Auf halbgare apps habe ich keine Lust, ich kaufe die Version welche alle benötigten Funktionen hat. Wenn noch weitere Sachen kommen dann gerne auch per InApp-Kauf freischalten lassen, aber kein Abo.

    • Stimmt, ich mische hier zwei Themen: Agile Entwicklung mit Continuous Delivery und die Frage nach dem Finanzierungsmodell. Aus der Entwicklersicht möchte ich ersteres und muss dafür das passende Finanzierungsmodell finden. Ich sehe nur leider keine Möglichkeit, Continuous Delivery mit einem klassischen Einmal-Kauf-Modell zusammenzubekommen. Die Diskussion hier zeigt ja, dass die Leute mein kostenpflichtes Update nicht zahlen würden, wenn es nicht genug grosse neue Features beinhalten würde.
      Du beschreibst ein anderes interessantes Modell, bei dem jedes Features per InApp-Kauf einmal extra kostet. Sicherlich auch interessant. Gegen diese Art von Apps wird aber von Kundenseite auch sehr oft laut getreten, weil die initiale Experience nach dem ersten Start darin besteht erstmal zig kleine Extrakäufe zu tätigen.
      Vielleicht gibt’s noch weitere Finanzierungsideen?

  • Bin definitiv gegen Abo Modelle , ohne mich , die Abzocke

  • Leider ist der SW-Kunde heutzutage ja von Regel her schon Betatester, das Internet macht es ja möglich die Fehlersusmerz Updates später raus zu bringen. Das Nervt schon bei Kaufapps bzw Desktop Programmen.
    Beim Abo wird das ja dann noch gleich legitim.

    Und dann muss man auch sagen, das es einfach zu viele Menschen gibt die meinen mit einer App Reich werden zu können. Weil ist ja eben mal schnell gemacht und dann millionenfach raushauen. Klar es gibt Apps da klappt das. Aber hey irgend jemand gewinnt auch jeden Monat im Lotto. Aber eben nicht alle die spielen…
    Man sollte sich halt überlegen wie man sein Geld verdienen möchte.

  • Gut dass 95% der Kommentare hier von Leuten kommen, die keine Ahnung haben, wenn es um Software Entwicklung geht.

  • Es geht auch einfach beides und einige machen es auch so. Mit Einmalkauf bekomm ich alle aktuellen Features und kann sie solange nutzen wie ich will. Mit Abo bekomm ich immer die neuste Version, billiger, aber mit Aboende ist alles weg. Dann kann jeder nehmen was er braucht und es gibt trotzdem keine Monsterreleases, weil der Einmalkäufer nur aus eigenem Interesse den Zeitpunkt wählt.

  • Ich werde jeder Bezahl-App gegenüber einer entsprechenden Abo-App den Vorzug geben. Ich möchte schlichtweg das unangenehme Gefühl vermeiden, dass mein Rechner auch wenn der mal ne Zeit in der Ecke liegt Kosten verursacht. Für mich sind Abo-Modelle entweder reine Abzocke oder der (nachvollziehbare) Versuch von Programmierern, ihr Leben in verläßlicheren Bahnen zu leben. Würde ich in meinem Metier (Veranstaltungen) auch gerne. Nur meine Kunden würden mir den Vogel zeigen. Nee liebe Programmierer, bei allem Verständnis: macht gute und verläßliche Software und laßt Euch signifikante Verbesserungen bei Versionssprüngen bezahlen, oder sucht Euch neue Betätigungsfelder.

  • Es gibt noch einen entscheidenen Nachteil, wenn schrittweise Software nur noch als Abo verfügbar sind. Leute mit wenig Geld haben dann keinen legalen Zugang mehr zu Software, denn wer wenig Geld hat, kann sich eines nicht leisten: Abos! Weil er nie vorher weiß, ob er das ein Jahr später noch zahlen kann. Abos sind eine erhebliche Verschuldungsgefahr. Wenn man dann noch sieht, dass Abos oft genug nicht so einfach zu kündigen sind, weil die Aboanbieter die Kündigung erheblich erschweren, zum Bespiel, weil der Kündigungsvorgang – rein zufällig natürlich – nicht funktioniert oder entsprechende Sprachkenntnisse sagen wir zum Beispiel in Französisch oder Holländisch voraussetzt (am Telefon nicht per Mail). Und es gibt auch Leute, die an ihrer Einkommenssituation nix ändern können, zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder Behinderung, wo der gesetzliche Rahmen so ist, dass Zuverdienstmöglichkeiten, sofern gesundheitlich überhaupt möglich, gesetztlich gedeckelt sind (auf niedrigem Niveau). Diese Menschen und andere Leute, die mit gesetzlich knapp limitierten finanziellen Ressorcen auskommen müssen, werden dann auch noch vom Zugang zu Software abgehängt, denen bleibt dann nur noch Linux und Open Source … Abos begünstigen Leute mit Geld und hängen Leute, die eh schon abgehängt sind noch weiter ab …

    • GENAU!!, jdt – wobei Du auch noch den wahren Kern der Sache beim Namen nennst. Schließe mich Dir hier ebenfalls an.

    • Interessanter Gedanke!
      Manche Anbieter bieten ja auch bei Abos Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten Preisreduktionen an. (Spotify, taz, Uberspace,…) Eine „Prüfung“, ob diese Reduktion erlaubt ist, kann natürlich eine 1-Person-Bude nicht bewerkstelligen, darum müsste der Benutzer freiwillig und ehrlich den angemessenen Preis auswählen.
      (Und zum letzten Punkt: Ja, Abos, die sich nicht leicht per Klick kündigen lassen, sind die Pest! Aber hier tut sich ja die letzten Jahre sehr viel.)

  • Ich verstehe diese Aboliebe der Entwickler schon. Aber dann den Preis pro Monat zu verlangen, während das Produkt das mal „pro Update“ gekostet hat, das finde ich eine Frechheit. Das macht dann bei einer App, welche vorher 5€ gekostet hat 50€ pro Jahr, nicht 5€ Pro Jahr, in Summe dann 1000% Preissteigerung. Und ich bin noch nett, dass ich 2 „Gratismonate“ rein genommen hab. Eigentlich Wucher, aber das Gesetz ist ja eh kaum anwendbar. Und natürlich findet Apple das toll, hier 30% abzugreifen. Die Preise sind unverschämt und ohne Augenmaß.

    • Ich gebe dir vollkommen Recht, dass es hier unverschämt und ohne Augenmaß zugeht. Allerdings sehe ich dieses Problem eher auf der Seite der Nutzer!

      Selbstverständlich gibt es unzählige Mist-Apps die keinen Cent wert sind, aber die muss man ja nicht kaufen!

      „Eine App die vorher 5 EUR gekostet hat kostet jetzt 50 EUR…“ Finde den Fehler.

      „Früher“ war es mal so, dass kaum Software unter 50 EUR angeboten wurde. Schaut man sich die Software für den Desktop an ist das auch heute noch so, dass dort die Software deutlich teurer ist als die App auf dem Smartphone. Warum ist das so?

      Die Entwicklung „großer“ und umfangreicher Programme ist komplex, aufwändig und teuer. Es wäre daher „früher“ niemand auf die gekommen z.B. eine Banking-App für 5 EUR anzubieten. 30-50 EUR je Lizenz/Gerät sind da schon deutlich realistischer.

      Dann kam das iPhone und aus den Programmen wurden Apps. Das erste iPhone war aus heutiger Sicht ein besserer Taschenrechner auf dem sich nur mini Programme/Apps nutzen ließen denen kaum Speicher und Rechenleistung zur Verfügung stand. Man konnte also nur relativ einfache Programme anbieten und diese gleichzeitig sehr einfach einer sehr großen Masse von Nutzern anbieten. Geringe Entwicklungskosten + großer Absatz = kleiner Preis. Eine App für 99 Cent anzubieten konnte sich also sehr wohl lohnen. Diese 100.000 mal zu verkaufen ist deutlich besser als ein Programm für 50 EUR nur 100 mal zu verkaufen. Zumal auch niemand erwartete, dass man für die 99 Cent auch noch Support bekommen kann.

      Der App Store war toll, weil er vielen Entwicklern eine einfache Plattform für einfache Apps geboten hat. Der App Store ist mist, weil er die Preise total kaputt gemacht hat und heute immer noch jeder glaubt jedes Programme mit einem Preis über 99 Cent ist Abzocke.

      Die iPhones wurden schneller und leistungsstärkster und damit stieg auch die Komplexität der Apps. Heute steht ein iPhone einem Notebook in nichts mehr nach und darauf laufen „echte“ Programme in denen viel Entwicklungsarbeit steckt. Zudem erwarten die Nutzer regelmäßige Updates, 24/7 Support und auch sonst das Rund-um-sorglos-Paket.

      Natürlich ist nicht jede 0815 App heute genauso aufwendig wie eine Desktop Programm aber die „guten“ Apps unterscheiden sich heute nicht wesentlich von Desktopprogrammen. Trotzdem ist der Nutzer beleidigt und schreit Zeter und Mordio wenn eine App mehr als 5 EUR kostet. Das passt nicht zusammen.

      Wenn man eine App täglich nutzt, sie einem wirklich einen Mehrwert bietet und einem täglich hilft, dann ist 50 EUR pro Jahr weder dreist noch eine unverschämte Abzocke sondern ein vollkommen angemessener Preis. Wenn einem das zu teuer ist, dann benutzt man die App einfach nicht und gut. Dann muss man aber auch nicht die Entwickler anschnautzen wie überzogen und gierig die doch alle sind.

      Niemand ist gezwungen 1000 Apps zu abonnieren. Man hat sich früher keine 1000 Programme pro Jahr gekauft und muss das auch heute nicht tun.

      • „Wenn man eine App täglich nutzt …“ – genau: wenn … und wenn nicht, zahl ich trotzdem den Abopreis …

      • Nein tust du nicht, denn der Satz geht ja noch weiter: „Wenn einem das zu teuer ist, dann benutzt man die App einfach nicht und gut“

      • Gebe dir in weiten Teil Recht. Ich denke aber solange Apple es nicht schafft (ausser Marketing bla bla bla) dem iPad einen Mauszeiger zu geben, werden Apps nie den gleichen Stellenwert besitzen wie Desktop-Apps. Benutze mal Affinity auf dem iPad und Desktop, ganz nette Fetures trotzdem bin ich auf dem Desktop mit Mauszeiger effektiver, egal was Apple hier erzählen will mit dem PRO-Argument. Schau dir mal die Kalender-App von Apple an, auf dem Desktop kann ich unendlich viele Hinweise einstellen (+), auf dem iPad nur max 2. Hinweis, somit ist die App beschnitten und nicht vollwertig, also hält sich meine Bereitschaft hierfür den vollen Preis zur Desktop-App zu bezahlen nicht gegeben (ja, ich weiss dass sie kostenlos ist)! Ein Tablet wird ohne Mauszeiger nie PRO sein, egal was Apple uns erzählt. Entweder sie geben den Desktop-Rechnern ein Touch-Display oder sie geben den Tablets einen Mauszeiger. Wenn sich eine App auf allen Geräten gleich verhält und alle Features beinhaltet erst dann wird ein Umdenken stattfinden.

      • @mHumm
        100% Zustimmung!!!!!!

      • @mHumm 04.09.2018, 07:47 Uhr: mHumm, wie Du selber vorgibst/erkannt hast, finanzieren sich Einmalbezahl-Apps im AppStore bislang durch die Masse der verkauften Lizenzen.

        EINE App-Lizenz bedeutet nun einmal: EINEN Kaufpreis – und keine Rente! (M)einen gekauften PKW bezahle ich ja auch nur ein einziges Mal, zum Beispiel.

        Eine Änderung dieser, von Anfang an, und bis heute funktionierenden, Einmalbezahl-Praxis läßt sich, anders, als ich Dich hier verstehe, nicht anders plausibilisieren, als mit der Diagnose: „Abzocke“.

        Vor diesem Hintergrund behaupte ich ferner, daß für die mobile Nutzung, mit wechselnden Betriebsumgebungen, vorgesehene Apps, per se, und von jeher, komplizierter (zu entwickeln) sind, als solche für stationäre Nutzung, unter gleichbleibender Betriebsumgebung, auf einem (relativ) stationär genutzten (Laptop-) PC. Auch von daher läßt sich (meines Erachtens) die Notwendigkeit von App-Preiserhöhungen, und dazu auch noch gleich im Abo-Modell, auf keinen Fall plausibilisieren, Abzocke bleibt Abzocke.

        Weshalb Du hierfür dem Nutzer die Schuld geben willst, mHumm, weißt wohl nur Du selber. Wenn Du Dir nur einmal den Tenor bei iFun ansiehst, müßtest Du doch eigentlich merken, daß die Mehrzahl gegen Abo-Apps ist (wie ich selber übrigens auch). Diese Nutzer, zu denen ich mich zähle, erteilen aus den o. g. Gründen dem Abo-Modell eine klare Absage, mHumm. Eine App, welche nicht nutzt, wird von vorneherein nicht geladen; eine nützliche App, genauer gesagt, die Lizenz: das Recht zur Benutzung, wird (von Nutzern wie mir) grundsätzlich nur EINMAL bezahlt, und beliebig oft genutzt. Eine App wird schließlich auch nur EINMAL programmiert, zu Weiterentwicklungen funktioneller Art (wenngleich auch mit Werbewirkung „von innen heraus“ … … …) -außer zu Fehlerbehebungen (Gewährleistungsbasis)- ist kein Programmierer gezwungen.

        Und, wie Du ebenfalls zutreffend erkennst, mHumm, ist kein Nutzer gezwungen, eine App zu kaufen.

        Hieraus folgt mein -kurzes- Fazit, mHumm: Über Erfolg/Nichterfolg des Abo-Modells entscheiden letztlich weder Du, noch ich, noch die Entwickler, noch Apple – sondern letztlich die Käufer-/Nutzergemeinschaft, die hier bezahlen soll.

        Als zahlender Nutzer hoffe und denke ich deshalb, daß im Endergebnis sich das Abo-Appmodell nicht gegen das Einmalbezahlmodell durchsetzen, sondern ein Totläufer werden wird, mHumm. Wehret den Anfängen – wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert!

  • Vielleicht hab ichs überlesen, aber ein Punkt für preiswerte Abos ist das Betreiben von Servern, Datenbanken etc. die für einen sinnvollen Betrieb der App notwendig sind. Je mehr Bestandsuser man hat, desto schwieriger wird die Backend-Finanzierung ohne Abomodell und ohne Werbung.

    Wenn möglich sollte eine App dem Benutzer die Wahl bieten.

    • Das zählt zum Businessmodell und sollte bereits vorher durchgespielt werden um eben keine Überraschungen zu erleben. Und der Umgang mit Datenbanken gehört wohl zur Kernkompetenz eines guten Entwicklers.

  • the_apple_penciler

    Abos? Man schaue sich doch mal MS Office 365 Abo an.
    Monatlich um ca 8-10€ für 1 bzw. 5 pc.
    Vorteil man bekommt regelmäßige Updates (laut Ms) & man kann jederzeit kündigen zum nächsten Monat.
    Dem gegenüber steht eine einmal Zahlung für 1 oder 5 pc zwischen ca. +/- 45-90€? bei Amazon und co.
    Vorteil: die zuvor genannten regelmäßigen Updates bekommt man trotzdem.

    Rechnerisch betrachtet ist die einmal Zahlung die günstigste Variante, oder kennt ihr jemanden der Office nur für ein paar Tage, Wochen oder Monate braucht?

  • Ich vermisse hier den Einwand, dass sich Abos ja auch KÜNDIGEN lassen… Mit einem Klick. Abo-Softwarekauf ist doch keine Ehe.

  • Ich kann die Argumente beider Seiten gut verstehen, nicht aber die ganze Aufregung.

    Was ich hier ein Bisschen vermisse (auch wenn es in einigen Kommentaren durchklingt) ist die „brauch ich das wirklich?“-Frage. Mir scheint hier meistens eine Art Pawlowscher Reflex vorzuliegen, der pro oder contra Abo-Postings erzeugt.

    Wir werden nur die wenigsten Entwickler mit unseren Argumenten davon überzeugen, dass wir keine Abos wollen. Also sollten doch einfach wir uns fragen, was die Alternativen sind. Ist ja nicht so, dass diese Programme die einzigen wären, die die gewünschte Funktion bieten.

    Bearbeite ich im Jahr 3 Fotos, ist die Investition in ein Photoshop-Abo ziemlich albern. Mach ich das aber häufig und schätze den Funktionsumfang, dann werde ich für mich selber die Entscheidung treffen, ob ich bereit bin, den Preis zu zahlen. Dabei berücksichtige ich dann auch Zeitaufwände: wie schnell/komfortabel/universell geht es mit dem Abo-Programm, wie verhält sich’s beim Konkurrenten. Wie groß wäre der Invest einer Umstellung…
    Bei einigen zahlte ich gern eine Abogebühr (es sind bei mir bis heute genau zwei: 1Password und Adobe).
    Bei anderen mag ich das nicht (Kosten != Nutzen) – dann suche ich mir eine Alternative – so ist beispielsweise Evernote bei mir hops gegangen.
    Die Alternative ist dann eventuell nicht so hübsch anzusehen und kann 5 Dinge weniger als das Abo-Programm – genügt mir aber. Warum also sollte ich mich drüber aufregen, dass Abo-Gebühren gefordert sind?

    Es ist ja bei weitem nicht so, dass künftig alle Apps Abos sein werden, es gibt genug Open Source oder Freeware-Alternativen. Aber die muss man dann halt suchen und ausprobieren.

    Und wenn wir ehrlich sind, BRAUCHEN wir vermutlich ziemlich wenige kostenpflichtige Apps. Der Sammeltrieb leidet halt etwas, aber der war doch schon immer nur Spielerei. Für etwas, das ich einmal im Jahr vielleicht brauche muss ich wahrlich kein Programm auf meiner Platte liegen haben…

    • @Phi 04.09.2018, 11:18 Uhr: Doch, Phi, wir werden die meisten Entwickler mit unseren Argumenten davon überzeugen, daß wir keine Abos wollen. Denn eines unserer Argumente lautet, schlicht und einfach: Geld. Wer von uns, bitteschön, kauft schon etwas, was er nicht möchte? … … …

      • 1Password habe ich zum Glück noch als einmal Kauf erhalten und der damalige Funktionsumfang reicht mir vollkommen aus. Ich meine was soll die App machen, sie soll meine Passwörter speichern und mehr nicht. Ich brauche keine Fancy Farben oder irgendwelche Spielereien. Wenn ich gezwungen werde auf Abo umzustellen, dann wird halt zu einer anderen App migriert. So toll ist diese App nun auch wieder nicht, dass sie ein Abo rechtfertigen würde, sie ist nur die erste und bekannteste in diesem Umfeld und mehr nicht.

  • Ganz einfach, wenn’s nur ein Abo Modell gibt wird nach Alternativen oder einer „Sicherheitskopien“ gesucht.

    Wenn das mit den Abos überhand nimmt bei Apple, ist das der Todesstoß für iOS, den da spiel ich sicher nicht mit und da kenne ich sich keinen aus meinem Freundeskreis der da mitmachen würde.

    • Mal ganz ehrlich wir reden hier vom Smartphone und eventuell noch von einem Tablet. Was macht man denn am meisten mit diesen Geräten, ich kenne niemanden, der ständig an seinem Smartphone Word oder Excel nutzt. Man telefoniert, surft, chattet, postet vielleicht was auf Instagram oder nutzt Facebook, vielleicht wird ein wenig gezockt. Aber letztendlich werden wir als User nur dazu verführt zu denken, dass wir das was wir nicht haben an Apps oder Funktionsumfang unbedingt brauchen. Wenn mal jeder ganz genau nachdenkt, wieviel Apps benötigt er wirklich?
      Es ist am Anfang immer schwer sich von etwas zu trennen (Abo Zwang) wenn man es lange genutzt hat, da man das Gefühl hat, jemand hat jemanden was weggenommen und mal will es zu jedem Preis behalten (Abo wird eventuell abgeschlossen). Aber wenn man etwas wartet, merkt man sehr schnell, man braucht das eigentlich gar nicht. Wir werden täglich manipuliert, es wird schön bald wieder mehr Zeit für sich selbst zu haben;-)

  • Also, ich bin Entwickler und kann nur sagen: Was der Projektleiter da schreibt, ist ganz großer Quatsch. Als Projektleiter leitet er wahrscheinlich Softwareprojekte und managt keine Softwareprodukte. Das ist ein himmelweiter Unterschied!

    „1. Neue Features werden sofort ausgeliefert, wann immer sie fertig sind.“
    Wer will die neuen Features? Und wer will sie sofort? Bei Produkten kaum jemand. Der wahre Grund für den Innovationszwang ist wohl eher, dass kontinuierlich Personal bezahlt und beschäftigt werden muss.

    „2. Auf Feedback kann der Entwickler früher eingehen.“
    Das sagt natürlich der Projektleiter – und meint individuelle Projekte. Klar, wer Feedback bekommt, kann darauf eingehen.

    „3. In Kombination us 1 und 2 kann der Entwickler ein neues Feature auch erstmal in der Minimalvariante entwickeln/veröffentlichen und schauen, ob es Benutzern überhaupt gefällt bzw. wie sich Benutzer dies wünschen.“
    Auf individuelle agile Softwareprojekte trifft das voll zu, nicht aber auf Softwareprodukte.

    „4. Die Software ist tendenziell stabiler, weil es eben einfacher ist, kontinuierlich kleine Updates zu testen anstatt grosses Riesenreleases.“
    Viele Gedanken über Qualität machen, sauber planen, entwickeln und testen – das ist normaler Entwickleralltag. Ansonsten siehe 3.

    „5. Entwickler sind zufriedener, weil sie kontinuierlich Feedback von Benutzer bekommen (und sei es nur für verlängerte Abos) und sich in ihrer Arbeit bestätigt sehen.“
    Ein Entwickler, der ohne diese Bestätigung nicht zufrieden ist, sollte sich überlegen, ob er nicht lieber Individualsoftware entwickelt statt Produkte zu bauen. Siehe 3.

    Wie in jeder Branche gilt: Wer gute Arbeit macht, kann dafür auch gut entlohnt werden. Und wer keine gute Arbeit macht, aber trotzdem glaubt, dafür viel (oder regelmäßig) Geld einnehmen zu können, wird früher oder später die Quittung bekommen. Es hilft alles nichts: Man muss Qualität liefern und nicht am Bedarf vorbei entwickeln, dann klappt es auch mit dem Verkauf.

    • Hallo, hier ist der Projektleiter von oben.
      Ich vermische in meinem Ursprungsbeitrag wissentlich zwei Themen: (1) agile Entwicklung und Continuous Delivery und (2) das Abo-Finanzierungsmodell. Von der Entwicklerseite her möchte ich (1) und nehme dafür (2) in Kauf, weil ich nicht glaube, dass ich kontinuierliche Feature-Updates ausliefern kann bei einem Einmal-Kauf-Produkt und trotzdem noch jemals genug Gehalt dafür bekomme hinterher. Die Diskussion hier zeigt ja, dass viele Leute mein bezahltes Einmal-Kauf-Update nicht kaufen würden, wenn es nicht genug (aufgesparte) Features bereithalten würde.

      Ich habe die letzten 2 Jahre bei einer Bank an der Entwicklung einer grossen neuen Anwendung mitgearbeitet, was schon eher dem Produkt-Gedanken entsprach. Mein Business-Bereich hat noch Ideen/Anforderungen, an denen wir noch zig Jahre beschäftigt werden – insofern ist der Bedarf für Updates ja offensichtlich da. Und selbst die Vorgänger-Software, die vor 10-15 Jahren entwickelt wurde, erhält immer noch regelmässig Updates mit kleineren Anpassungen und Erweiterungen.

      Zuletzt zur Bestätigung: Wenn du als Entwickler alleine in deinem Kämmerchen vor dich hin programmierst und hoffst, dass deine App irgendwem noch gefällt, dann ist es doch eine tolle Sache, wenn du hinterher diese Bestätigung bekommst. Klar geht’s auch ohne, aber mit ist schöner.

  • Hallo Softwarehersteller, hallo Apple,
    ich habe früher sehr gerne Apps gekauft und war ein guter Kunde.
    Seit dem ihr mich mich mit In-App-Purchases und Abos gängelt und abzockt, habe ich meine Käufe fast komplett eingestellt. Ich will keine laufenden Verträge für jede Furzapp. Für wie wichtig haltet ihr euch eigentlich? Nur so als Tipp: Es geht auch ohne euch. Ja wirklich, ich habe es ausprobiert.

    Ich hoffe es machen mir viele nach.

  • Die fünf Gründe kann man auch zusammenfassen:
    Software-Abo = Die längst Beta Phase der Welt, für die man auch noch zahlen muss.

    • Vollkommen korrekt, mblaster4711.

    • Vielleicht ein sehr gewagter Vergleich. Was ist dir lieber, um an deine neue Lieblingsserie heranzukommen?
      1. Dein Streaming-Anbieter stellt dir jede Woche eine neue Folge bereit.
      2. Dein Streaming-Anbieter wartet 3 Monate und stellt dir dann die komplette Staffel bereit als Box?

      Du würdest die einzelnen Folgen ja auch nicht als minderwertige Beta ansehen, sondern dich vermutlich daran freuen, dass du diese früher schauen kannst.

      • Wirklich ein schlechter Vergleich.

        Welcher Streaming Anbieter? Sowas habe ich nicht. Serien schaue ich im Free-TV wenn sie dort ausgestrahlt werden, so habe ich das schon mit Captain Future (Anfang 1980er) und Sindbad (Ende 1970er) gemacht.

        Heute lasse „meine“ Serien von meinem EasyVDR automatisch aufzeichnen und schaue sie mir dann (ohne Werbung) an wenn ich sonst nichts zu tun habe.

        Und wenn es um Software geht, bin ich eben auch vom alten Schlag. Spiele für den C64 hat man sich einmal gekauft, da gab’s kein Update oder neue Features. Ebenso später mit dem ersten PC (286, 2MB RAM, 20MB Festplatte) Windows 3.0 und andere Software gab es so wie sie war, ohne Updates ohne ständiges herumgebastel.
        Viele Software Abos sind wirklich nur, damit der Entwickler schon in der ersten Beta Phase schon Kohle abzocken kann für ein Produkt das erst ein Teil seiner Features besitzt und die dann noch fehlerbehaftet sind.

        Mein Vergleich:
        Ist genau so bescheiden, wie diese Modellbausätze die im Zeitschriftenhandel immer wieder Angebote werden, das erste Heft für nur €5, dass man dann aber noch 20 weitere Hefte á €5 benötigt bis man endlich alles zusammen hat, vergisst man schnell.

        Bei Abos wie z.B. Office 365 kann ich noch einigermaßen begeistern, zumal man hier noch 1TB Cloud-Speicher dazu erhält und ein (für heutige Zeiten) fertiges Produkt von Anfang an hat.

      • @mblaster4711
        Vielleicht ist das ja die Quintessenz aus der Diskussion:
        Es gibt Entwickler, die mit Abos Preissteigerungen versuchen und halbfeste Software ausliefern (wie die Bausatzhefte).
        Und es gibt Entwickler, die mit Abos zu fairen Preisen gute Produkte weiter ausbauen (wie MS Office oder etwa die iOS-Apps Castro oder Infuse).

        Schlussendlich ist es nicht schwarz/weiss, ob Abos Scheisse sind, sondern eine individuelle Fallentscheidung ob ein Abo bei der jeweilige App fair ist.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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