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Neue Funktionen stehen bereit

Smarthome-Updates: Home Assistant wird einfacher, Google Home offener

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Home Assistant und Google Home verteilen umfangreiche August-Aktualisierungen. Während die freie Smarthome-Plattform vor allem verständlicher und zugänglicher werden will, erweitert Google sein System um neue Gemini-Funktionen und eine breitere Kameraunterstützung.

Google Home Speaker Grau

Google hat einen neuen Smart Speaker veröffentlicht und bringt gleichzeitig ein großes Update für die App.

Home Assistant verabschiedet sich von der 8123

Home Assistant 2026.8 räumt an mehreren Stellen auf. Neue Installationen von Home Assistant OS sind künftig ohne den bislang obligatorischen Zusatz „:8123“ im Browser erreichbar. Bestehende Systeme behalten ihre bisherige Adresse und müssen nicht angepasst werden.

Die Einstellungen des Webservers lassen sich nun direkt über die Oberfläche ändern. Damit man sich dabei nicht versehentlich selbst aussperrt, setzt Home Assistant die Änderung automatisch zurück, wenn sie nicht innerhalb von fünf Minuten bestätigt wird.

Auch sprachlich soll die Plattform zugänglicher werden. Begriffe wie „Advanced“ oder „Expert“ verschwinden an zahlreichen Stellen, aus den „Developer Tools“ werden schlicht die „Tools“. Home Assistant Cloud erhält außerdem eine übersichtlichere Startseite und eine geführte Einrichtung. Entity-IDs können Nutzer künftig flexibler umbenennen und sortieren.

Zu den neuen Integrationen gehören Google Health samt Fitbit-Daten, Midea-Geräte, per Infrarot steuerbare Dyson-Produkte sowie LiteLLM und llama.cpp für lokale oder selbst gehostete KI-Modelle. Shelly unterstützt nun den HTTPS-Modus „Enhanced Security“ und erste Leitungsschutzschalter.

Home Assistant Cloud

Google Home erzählt auf Zuruf Geschichten

Google erweitert parallel die Home-App und Gemini für Home. Familien können sich künftig Geschichten auf Zuruf erstellen lassen und den weiteren Verlauf mit eigenen Ideen beeinflussen. Aus dem digitalen Vorleser wird damit zumindest zeitweise eine kleine Märchenredaktion.

Verbesserungen gibt es auch bei den Kameras. Die Liste der verfügbaren Videofeeds soll flüssiger scrollen, weil laufende Übertragungen beim Verschieben sauber pausiert und anschließend fortgesetzt werden. Google erweitert zugleich die Unterstützung für weitere Kameramodelle und behebt Fehler bei Einstellungen, Verbindungsstatus und Stabilität der App.

Wie üblich verteilt Google die Neuerungen schrittweise. Selbst mit der aktuellen App-Version können einzelne Funktionen deshalb erst mit Verzögerung auftauchen.

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Google Home
Google Home
Entwickler: Google
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Home Assistant
Home Assistant
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06. Aug. 2026 um 10:07 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    13 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Also wenn das der zugänglichere Modus ist, nicht mehr Advanced und Expert Bezeichnungen zu verwenden…

    Ich hab mehrmals versucht mit HA anzufangen, bin aber an der katastrophalen UX gescheitert. Man kann offensichtlich gut aussehende Dashboards damit bauen, aber bis ich dorthin komme, verzweifle ich.
    Und ich bin jetzt nicht gerade ein DAU.
    Aber allein wie man in den Store kommt, ist UX Hölle 3.0

    • Und nutzt du jetzt etwas anderes, für dich besseres? Wenn ja, was?

    • An dem Punkt bin ich auch. Ein meinen Ansprüchen genügsames Desktop UI hinzubekommen ist echt übel… Ich werkel da jetzt bestimmt über einem Jahr rum. KI ist in dem Zusammenhang ein Gamechanger und hat mir da echt schon weitergeholfen aber hilft mir halt nicht bei der Kreativität. Das ist so mein Problem. Bin jetzt aber dazu übergegangen zumindest die Automationen darüber laufen zu lassen. Da gibt es tatsächlich keine Grenzen und kein Vergleich zu Apple Home

      • Es ist eben schwierig. Wenn man eine Plattform bietet, die nahezu alles ermöglichen kann, dann ergibt sich eine gewisse Komplexität daraus.

        Oder man nutzt die Apple Home App und ist eben sehr sehr sehr limitiert.

        Ich bin jedenfalls sehr sehr zufrieden mit Homeassistant.

      • Find ich spannend. Ich find die Automatisierungen vom HA richtig schlecht und nutze lieber NodeRed dafür. Kann man viel mehr und flexibler bauen. Wenns mit den Bausteinen nicht reicht, scriptet man eben.

        Die UI fand ich nur problematisch als es noch keine richtige KNX Erweiterung gab.

        Ich baue eigentlich alles mit Tiles/Kacheln und nur selten mal was anderes für zB Thermostate.

    • Okay, ich finde die UX sehr gelungen. Und monatlich werden sie und die Funktionen m.E. besser, vor allem in den letzten Monaten.

      Auch ich habe mich eingearbeitet, aber es lohnt sich – im Netz gibts genug Hilfe!
      Wenn man mal drin ist stellt man fest, dass es für das System quasi keine grenzen gibt ;-)

    • Seit ich Claude mit HA verbunden habe, ist mein Homey in Rente gegangen. Hab alle Flows und Geräte rübergezogen. Dashboard hab ich mit Claude Design gebaut und dann in Code umsetzen lassen. Exakt so wie ich es wollte. Auch findet Claude immer wieder nützliche Tweaks etc. Selbst Fehlersuche bei bestimmten Sachen ist mit Claude ein Kinderspiel.

  • Lustig, die meisten Menschen empfinden HA als besonders zugänglich.

    • Wer sind „die meisten Menschen“? HA ist, auch wenn es mittlerweile recht zugänglich geworden ist, noch immer eher für Nerds. Es ist kein Plug ’n Play, es bedarf viel Arbeit um es einigermaßen auf seine Bedürfnisse hinzubiegen und noch mehr das auf Stand zu halten. Je tiefer du da eintauchst, desto größer wird der administrative Aufwand

      • Das haben komplexe Systeme so an sich… HA ist eben nix für „gerade mal eben einrichten und loslegen“

      • Das stimmt so nicht, viele Dinge wie Automationen sind m.E. sehr einfach und intuitiv.
        Das Schöne bei HA ist, dass es je nach Belieben einfach bis umfangreich (und somit natürlich auch komplizierter) konfiguriert werden kann.
        Dagegen ist HomeKit ein frustrierendes Kinderspielzeug, was wenig kann und vor allem nicht das was man bräuchte.
        Auf YT gibts zahlreiche deutsche YouTuber wie Simon42, die HA einfach und verständlich erklären ;-)

  • Der größte Vorteil aus meiner Sicht ist dass es nicht einfach mal abgeschaltet werden kann, wie bei vielen „Smart“ Services schon passiert. Darüberhinaus gibt es für fast Alles eine Integration.

  • Ich nutze seit ca. 4 Jahren Home Assistant. Im Vergleich zu OpenHub und anderen fand ich den Einstieg eher einfach. Dank Google und YouTube kam ich da recht gut rein.
    Die Frage ist was man erwartet. Inzwischen habe ich diverse Automationen, Dashboards und lasse mir von ChatGPT oder Claude helfen.
    Bis super zufrieden!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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