Mac-Banking wird schneller
simplebanking bringt Kontostand und Umsätze direkt in Spotlight
Die Mac-App simplebanking rückt mit Version 2.0.5 noch enger an macOS heran. Kontostand, Kontenübersicht und die letzten Umsätze lassen sich jetzt direkt über Spotlight beziehungsweise Apples Kurzbefehle abrufen. Die eigentliche Banking-App muss dafür nicht geöffnet werden.
Wer Spotlight mit Command + Leertaste öffnet, kann beispielsweise direkt den Kontostand abfragen und das Ergebnis anschließend innerhalb der Systemsuche anzeigen lassen. Die dafür verwendeten Daten stammen aus dem lokalen Bestand von simplebanking. Es wird also nicht bei jeder Spotlight-Abfrage erneut eine Verbindung zur Bank aufgebaut.
simplebanking hatten wir im März erstmals vorgestellt. Die Anwendung startete damals als vergleichsweise schlanke Menüleisten-App zur Anzeige von Kontoständen und Umsätzen. Inzwischen sind unter anderem Multibanking, Ausgabenanalysen, PDF-Berichte und eine optionale KI-Anbindung über MCP hinzugekommen.
Bankdaten ohne App-Aufruf
Die neue Spotlight-Anbindung setzt diesen Ansatz konsequent fort. Auf Wunsch lassen sich die bereitgestellten Aktionen zudem in eigenen Kurzbefehlen verwenden. Damit können Nutzer beispielsweise Kontoinformationen mit anderen macOS-Automationen kombinieren.
Raycast-Erweiterung folgt
Ähnlich soll die Anbindung an Raycast funktionieren. Kontostand und Umsätze werden direkt im Launcher angezeigt, ohne simplebanking separat zu öffnen. Die zugehörige Erweiterung wurde bereits für den Raycast Store eingereicht, ist aktuell allerdings noch nicht regulär verfügbar. Der Entwickler führt die Funktion daher weiterhin als Beta.
Version 2.0.5 bringt daneben mehrere kleinere Verbesserungen. Bankfreigaben im Browser öffnen sich nun in einem eigenen Fenster ohne vorhandene Cookies oder Browserverlauf. Zudem soll ein Konto, das auf eine Freigabe wartet, die Aktualisierung anderer Konten nicht mehr blockieren. Ein Fehler, der im Leerlauf dauerhaft 10 bis 15 Prozent Prozessorlast verursachen konnte, wurde ebenfalls behoben.
Auch die unterstützten Banken werden weiter ausgebaut. simplebanking nennt inzwischen unter anderem Bank Austria, BAWAG, easybank, N26, Revolut und Viva.com für Österreich sowie zusätzliche Institute in mehreren europäischen Ländern. In Deutschland sollen nahezu alle per Open Banking erreichbaren Banken unterstützt werden.
simplebanking bleibt kostenlos und Open Source. Wer zusätzlich Überweisungen über „simplesend“ ausführen möchte, kann die Pro-Funktion einmalig für 15 Euro freischalten. Ein Abo ist nicht vorgesehen.


Ich denke, es wird zwei Nutzer Erfahrungen geben:
1. „geil wie das wächst
2. „ich will das gar nicht sehen“
Ich nehme an, die zweite Gruppe ist größer
Ich wäre gerne die Gruppe „Ich würde gerne sehen wie es ständig wächst“ aber die Gruppe “Ich will es gar nicht sehen“ bin ich auch nicht.
Dann haben wir wohl mindestens 3 Gruppen.
Wie machen sie das? Wie kriegen die die Daten
Das interessiert mich auch!
Es gibt da wohl Schnittstellen für spezielle Banken wo die ein Leserecht bekommen wenn man sie selber autorisiert.
Hab nachgeschaut. Source ist auf GitHub. Die nutzen yaxi.tech
Leider Supporten die noch nicht Trade Republic
Stichwort FINTs, kann man auch privat nutzen über Yaxi.
Opensource und dann mit dem echten, eigenen Konto verbinden, genau mein Humor
Hä?! Gerade dann!! Du siehst dann doch was passiert