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Ergänzt Wall Display XL und X2

Shelly Wall Display X2i bringt das Smart-Home an die Wand

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Mit dem Wall Display X2i erweitert der Smart-Home-Ausrüster Shelly sein Sortiment um ein weiteres, fest installiertes Bedienpanel, das klassische Lichtschalter ersetzen oder ergänzen kann.

X2i Shelly

Das Gerät besitzt ein knapp sieben Zoll großes Farb-Touchdisplay und richtet sich an Nutzer, die ihr vernetztes Zuhause direkt an der Wand steuern möchten. Entwickelt wurde das Panel für den Einbau in handelsübliche Unterputzdosen, wie sie in Wohnräumen für Lichtschalter üblich sind.

Bedienpanel mit Display, Sensoren und Relais

Das Wall Display X2i ergänzt die Modelle XL und X2 und verfügt über einen 6,95 Zoll großen Touchscreen, der sowohl im Hoch- als auch im Querformat genutzt werden kann. Ein Quad Core Prozessor sorgt für kurze Reaktionszeiten beim Wechseln von Ansichten oder beim Auslösen von Aktionen. Zusätzlich sind mehrere Sensoren integriert, darunter ein Helligkeitssensor, ein Näherungssensor sowie ein Bewegungssensor. Diese erlauben es, Inhalte nur bei Bedarf anzuzeigen oder die Displayhelligkeit automatisch an das Umgebungslicht anzupassen.

Zum Lieferumfang gehört ein Strommodul mit integriertem Relais, über das ein Stromkreis mit bis zu fünf Ampere geschaltet werden kann. Damit lassen sich etwa Leuchten direkt über das Display ein und ausschalten. Alternativ kann das Gerät auch über USB-C mit Strom versorgt werden, was den Einsatz ohne feste Verdrahtung ermöglicht.

Integration in bestehende Smart Home Systeme

Das Wall Display X2i ist auf die Nutzung innerhalb des Shelly Ökosystems ausgelegt, lässt sich aber auch in andere Umgebungen einbinden. Die Verbindung erfolgt über WLAN oder Bluetooth, unterstützt werden unter anderem MQTT und die Integration in Home Assistant. Eine dauerhafte Cloud-Anbindung ist für den Grundbetrieb nicht erforderlich.

Shelly Wall Display Black Size

Über das Display können Statusinformationen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder der Stromverbrauch angezeigt werden, sofern entsprechende Shelly-Sensoren oder Messmodule im Einsatz sind. Besonders der Energiebereich richtet sich an Nutzer, die den Verbrauch einzelner Geräte im Blick behalten möchten. Ergänzend ist eine Audioausgabe möglich, etwa für Benachrichtigungen oder Musik, wenn Bluetooth oder Sonos Lautsprecher eingebunden sind. Das Shelly das Wall Display X2i kostet knapp 200 Euro.

19. Dez. 2025 um 06:51 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    38 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich habe das kleine Shelly Walldisplay im Einsatz.
    Das Dashboard aus HomeAssistant ist sehr vielseitig. Es werden je nach States von Entititäten /Tageszeiten oder Befehle an Siri unterschiedlichste Informationen angezeigt. Das kleine Display zwingt einen quasi dazu alles optional anzuzeigen.
    Das hat auch was.
    Mit der neuen HomeAssistant Version kann man es schneien lassen. Braucht kein Mensch. Aber natürlich schaltet man das ein. Und der Schnee ruckelt auch leicht. Das heißt der Shelly kommt da schon an die Grenzen.
    Aber macht auch Spaß hier mit dem knappen Platz und wenig Power verschiedene Szenarien abzubilden.

    Einfach so werde ich nicht tauschen. Aber, wenn der Kleine nicht mehr will, kommt sein großer Bruder an die Wand.

    Autohelligkeit z.B. ist beim kleinen Display ziemlicher Mist. Das Funktioniert nicht wirklich gut.

  • Die Dinger haben einen entscheidenden Nachteil für „Nachrüster“… auf Schalterebene bringen die Dinger nicht sooo viel

    • Das stimmt. In vielen Häusern und Wohnungen sind aber beispielsweise die Raumthermostate auf einer passenden Höhe, die durch das integrierte Relais und die Thermostatfunktion 1 zu 1 getauscht werden können.

  • Leider weiterhin nur 1GB RAM wie beim x2. Bei einem optisch ansprechenden Home Assistant Dashboard ruckelt es doch schon sehr stark. Das XL hat 2GB und das merkt man.

  • Ernst gemeinte Frage.
    Worin liegt der Vorteil zu z.B einem IPad (oder anderen Tablet) an der Wand?
    Das Tablet ist ein bisschen teurer. Aber dafür hat es aber ja massig mehr Funktionen. Ich kann es abnehmen.
    Und mit Apple Home (oder der entsprechende SmartHome App des Herstellers oder anderer Drittanbieter) kann man auch alles steuern.

    • Man hat keinen Akku und kann es direkt an die wand anstelle eines Schalters einbauen

      • Das ist eher ein gigantischer Nachteil, kein Mensch will ein Tablet auf Hüfthöhe an der Wand bedienen.

      • Dann Bau dir einfach eine Dose auf augebhöhe. Hab ich auch gemacht

    • Also als allererstes: kein normal denkender Mensch nimmt heutzutage noch Apple Home wenn er smarthome ernst nimmt.

      Davon abgesehen ist der einzige Vorteil, dass das Teil in eine feste wandelnde verschwindet. Bei einem iPad oder ähnlichem hast du das eben nicht so

      • Immer diese Allgemeinplätze.
        Natürlich verwenden auch normale Menschen Apple Homekit.
        Und außerdem kann man es kombinieren

      • Dann nimmt man es aber halt nicht ernst. Simple as that

      • So ein grober Unfug und Schwarz/Weiss-Denke vom Feinsten. Ich habe eine ausgewachsene HA Instanz bei mir laufen wegen der universellen Einsetzbarkeit und trotzdem parallel dazu einen HomePod mit AppleHome. Denn der HomePod gefällt mir als Device zum Sprachsteuern diverser Komponenten gut, ist günstig in der Anschaffung und ein passables Küchenradio. HA arbeitet doch super unkompliziert mit AppleHome zusammen….also was soll das reflexartige Lagerdenken?
        Zum Thema: Ich nutze ausgediente iPads an der Wand für HomeAssistant. Klappt selbst auf dem Uralt-iPad Air noch passabel, und statt einer zweifelhaften Konstruktion in einer Einbaudose (wer hat die schon in der richtigen Höhe an der Wand?)

  • Materialwert 20€ Software ca.10€ und knapp 200€ soll es kosten. Nein danke ich habe die Nase voll von solchen überteuerten Geräten.

    • Ja das ist so. Kapitalismus nennt sich das und Entwicklungsgelder müssen auch eingefahren werden. Gewinn soll auch noch übrig bleiben. Aber im Grunde verstehe ich den Bastler in dir. Machs wie ich, kauf dir in der Bucht ein altes Tablet und Nagel das an die Wand. Ab 30/40.- bist du dabei. Für 10.- gibts noch Unterputz USB-Ladegeräte beim Chinesen. Total 40/50.- und der Rest ist Eigenleistung

    • Du scheinst über Insiderwissen zu verfügen – kannst Du dazu mal ein paar Belege zeigen?

  • Ich suche so ein Display zum hinstellen. Würde mir Temperaturen und ein paar Knöpfe für Automationen darstellen wollen. Soll mit Home funktionieren und Hersteller unabhängig sein.

    Hat jemand einen Tipp?

  • Welche günstige Displays für den Einsatz von Home Assistent, würdet ihr empfehlen? Da immer mehr in der Wohnung smart wird, halte ich langsam den Einsatz von mindestens einem Display für sinnvoll…

    • Da bin ich auch auf der Suche. Es gibt genug Möglichkeiten, alle sehen aber nicht sauber aus. Ich möchte keine Kabel sehen oder Ähnliches. Habe noch den Gira G1 an der Wand. Aber in Verbindung zu HomeAssistant geht das einfach zu wenig.

    • Was richtiges habe ich auch noch nicht gefunden, erst recht nicht wenn man keinen Akku will.
      Ich benutze das Shelly X2 mit Tischstation.
      Macht am Schreibtisch oder im Regal was her und funktioniert super.
      Für Homeassistant wäre eine höheres Display wünschenswert, die Breite ist Ok.
      Von daher wäre dieses Gerät gar nicht mal so schlecht.

  • Schade. Nachdem sich Shelly gegen thread und für Abos entschieden hat, bin ich raus. Vorher super gerne genutzt aber mittlerweile sind andere besser oder gleichauf mit Mehrwert und vor allem OHNE Abos und mit Thread.

  • Wo ist der Unterschied zwischen dem X2 und dem X2i? Den entdecke ich auf die Schnelle nicht.

    • Lass mich das für dich googeln:

      Der Hauptunterschied zwischen dem Shelly Wall Display X2 und dem neuen X2i liegt in der verbesserten Hardware des X2i, insbesondere einem besseren Chipsatz mit WLAN 6/5GHz-Unterstützung für schnellere Konnektivität, einem Upgrade der Montagebasis für einfachere Installation (und zukünftige Erweiterungen) sowie WiFi-6/5GHz-Fähigkeiten.
      Während das X2i das gleiche Display hat, bringt es mehr Speicher (4GB) und ist damit besser für komplexere Anwendungen oder alternative Betriebssysteme wie Home Assistant gerüstet, wobei das X2 (noch) mit älterer Hardware läuft.

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