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Mit KI-Erkennung und RTSP

Shelly Camera: Neue Innenkamera verbindet Video und Smart Home

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Shelly erweitert sein Smart-Home-Programm erstmals um eine eigene Überwachungskamera. Die Shelly Camera ist für Innenräume vorgesehen und kombiniert Full-HD-Aufnahmen mit Bewegungserkennung, Gegensprechfunktion und Automationen innerhalb des Shelly-Ökosystems.

Shelly Camera Lifestyle 2500

Die Kamera zeichnet mit 1.920 × 1.080 Pixeln auf und erfasst horizontal 110 Grad sowie vertikal 70 Grad. Bei Dunkelheit schaltet sie auf Schwarz-Weiß-Nachtsicht um. Erkannte Bewegungen können automatisch eine Aufnahme starten. Parallel verschickt die Shelly Smart Control App Benachrichtigungen mit Vorschaubild. Bis zu acht Bewegungszonen lassen sich festlegen, weitere Bereiche können per Blackout-Zone ausgeblendet werden.

KI-Erkennung arbeitet über die Cloud

Für die Unterscheidung von Personen, Haustieren und Fahrzeugen setzt Shelly auf eine cloudbasierte Objekterkennung. Die Kamera bleibt dennoch nicht vollständig an den Onlinedienst gebunden. Aufnahmen lassen sich auf einer microSD-Karte speichern, lokale Automationen können ohne dauerhafte Cloud-Verbindung ausgeführt werden. Alternativ steht die Shelly Cloud mit Infrastruktur innerhalb der EU zur Verfügung.

Shelly Kamera Cloud

Ein passwortgeschützter Privatmodus stoppt bei Bedarf Streaming und Aufzeichnung. Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen Zwei-Wege-Kommunikation. Strom erhält die Kamera über USB-C. Ein zwei Meter langes Kabel und eine Halterung für Wand oder Decke liegen bei.

Zwei RTSP-Streams für offene Einbindung

Für Drittsysteme stellt die Shelly Camera zwei RTSP-Streams parallel bereit. Einer ist für hochauflösende Aufzeichnungen gedacht, der zweite spart Bandbreite bei der Live-Ansicht. Unterstützt werden außerdem MQTT, WebSocket und WebRTC. Shelly nennt Home Assistant, Frigate NVR, Amazon Alexa, Google Home und Samsung SmartThings als kompatible Plattformen.

Cloud Based Ai Object Recognition

Innerhalb der eigenen App kann eine erkannte Bewegung weitere Shelly-Geräte anstoßen, etwa das Licht einschalten oder Routinen starten. Das knüpft an die zuletzt erweiterten Automatisierungsfunktionen an. Schon die KI-Assistenten SoFi und MitRa sollen komplexere Abläufe leichter zugänglich machen.

Die Einrichtung erfolgt zunächst per Bluetooth, anschließend kommuniziert die Kamera über WLAN im 2,4- oder 5-GHz-Band. Ein zusätzlicher Hub ist nicht erforderlich.

Die Shelly Camera kostet 39,90 Euro. Wer Aufnahmen nicht nur lokal auf einer microSD-Karte sichern möchte, kann zusätzlich Cloud-Speicher buchen. Für eine einzelne Kamera ist dieser im Shelly-Cloud-Premium-Abo für 3,99 Euro im Monat enthalten.

Für größere Installationen bietet Shelly einen separaten Camera Storage an: Bis zu drei Kameras kosten 6,99 Euro monatlich, bis zu sechs Kameras 10,99 Euro und bis zu zehn Kameras 14,99 Euro. Die Pakete werden monatlich abgerechnet und lassen sich jederzeit kündigen.

02. Sep. 2026 um 13:49 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wenn die so einwandfrei funktionieren wie der Rest von Shelly dann werde ich mein Eufy Setup austauschen

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