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Joyn holt Öffi-Inhalte zurück

SAT.2 kommt: ProSiebenSat.1 und ZDF einigen sich bei Joyn

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ProSiebenSat.1 erweitert sein Angebot auf zwei Ebenen. Joyn soll künftig Sendungen des ZDF direkt abspielen. Zugleich bereitet der Konzern mit SAT.2 einen weiteren Fernsehsender vor. Beide Vorhaben sollen zusätzliche Reichweite schaffen.

Joyn Sofa

ZDF und Joyn einigen sich auf Einbettung

Nach Informationen des Medienmagazins DWDL haben sich ProSiebenSat.1 und das ZDF auf die Einbettung von Mediatheksinhalten bei Joyn verständigt. Zuschauer bleiben in der Oberfläche von Joyn, während das ZDF die Kontrolle über seine Sendungen behält. Die Nutzung wird dem ZDF zugerechnet und die Programme sollen werbefrei laufen.

Joyn

Die technische Umsetzung soll im Herbst beginnen. Ein Starttermin steht noch nicht fest. Mit der ARD gibt es bislang keine Vereinbarung.

Im Frühjahr 2025 hatte Joyn Inhalte von ARD und ZDF ohne Zustimmung eingebunden. Nach Kritik und rechtlichen Schritten endete der als Test bezeichnete Versuch nach wenigen Wochen. Diesmal beruht die Einbindung auf Verhandlungen. Außerdem fordert der inzwischen geltende Reformstaatsvertrag Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Anbietern. Auch diese Form der Einbettung ist dort vorgesehen.

SAT.2 setzt auf Programme aus dem Archiv

Parallel kündigt ProSiebenSat.1 für den kommenden Winter SAT.2 an. Der reguläre Betrieb ist ab 2027 vorgesehen. Der Sender soll vor allem Frauen und Zuschauer ab 50 Jahren ansprechen. Geplant sind überwiegend deutsche Serien und Filme aus dem SAT.1-Archiv der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Sat 2 Tv

SAT.2 soll im klassischen Fernsehen, bei Joyn und auf Plattformen wie YouTube angeboten werden. Mit dem Neuzugang wächst das lineare Portfolio des Konzerns auf acht Marken. Die Entwicklung verantwortet Ellen Koch, die auch die übrigen Zielgruppensender betreut.

ProSiebenSat.1 verweist auf die Entwicklung von sixx, SAT.1 Gold, ProSieben Maxx und Kabel Eins Doku. Zusammen kamen sie im ersten Halbjahr 2026 bei den 14- bis 59-Jährigen auf 6,3 Prozent Marktanteil. Das waren 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. SAT.2 schafft zudem ein weiteres werbefinanziertes Umfeld. Werbekunden sollen die Zielgruppe gemeinsam über SAT.1 und SAT.2 erreichen können.

16. Juli 2026 um 16:21 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Lineares Fernsehen stirbt immer mehr aus und das einzige was der Pro7 SAT1 Media AG einfällt ist es also, einen weiteren, völlig belanglosen Fernsehsender zu schalten? Wow.

    • Immer mehr ist aber nicht jetzt . Es gibt ca 20 Millionen Menschen über 65 die relativ sicher nicht alle Netflix usw. haben. 50 plus kommen noch mal einige Millionen dazu . Ich brauche den neuen Sender auch nicht aber würde auch niemanden absprechen wollen das er sich für so etwas interessiert.
      Neue Dinge brauchen und haben ihre Zeit , alles andere regelt Nachfrage und die Zeit . Jeder der einen Teenager Zuhause hat wird wissen wie alt man schon mit 40’sein kann und nicht mehr up to Date ist .

    • Es ist ja kein exklusiver linearer Sender, sondern wird auch über Joyn bedient.
      Man schlägt also die Brücke

      Ob das jetzt mit altem content weniger gelingt als Netflix mit 2nd screen content, der in sich dauer-repetetiv ist, ist halt die Frage des Wohlstandes

      Ich würde eher 20 Euro spenden für nennguten Zweck, als den Unsinn von Netflix mit nem Abo zu honorieren.

    • Die setzen den Leuten den alten längst bezahlten Kram vor und verdienen an den Werbeeinnahmen. Quasi Geld mit Schei**e verdienen.

    • Ich guck über Sat lineares Fernsehen. Also einen Zuschauer haben sie schon mal sicher

  • Das wäre mal was. AppleTV App bietet ARD und ZDF inkl. Live Kanälen an ohne zusätzlich Apps öffnen zu müssen. Dann wären fast alle großen Anbieter außer Netflix über die AppleTV zugänglich.

  • Ich frag mich echt wer das alles braucht. Hab es dafür nicht mal Sat 1 Gold?
    Die privaten Sender müssten doch mal langsam aufgeben.

    • Warum? Die Privatsender sind die Werbeplattformen für alle joint ventures, an denen die Sender beteiligt sind

      Das perfekte Systtem, das Geld fließt, entweder durch Werbeplätze oder durch verkauf der Produkte der eigenen beworbenen Firmen

  • Es gibt ja noch jede Menge Personen die die privaten Sender schauen. Ich glaube ich habe seit mindestens 8 Jahren keine privaten Sender mehr geschaltet Habe Waipu, die auch Unmengen von Sendern hat, die kein Mensch braucht. Frag mich immer was das soll und wer sich den Sch… anschaut. Na ja, bin wohl scho zu alt.

  • Welcher deutsche Fernsehezuschauer ab 50 guckt denn noch den deutschen Serienramsch? Das ist ja fast so schlimm, wie die Heimatmusik – und Schlagershows in ARD und ZDF am Wochenende oder der Fernsehgarten.
    Das geneigte Publikum solcher, zum schämen schlechten und billigen Krimis und gleicher Musik dürfte doch inzwischen auf die 90 zugehen und kaum noch genug für einen ganzen Sender sein. Da reichen doch die schlechten Programmteile der ÖR. Es sei denn, diese besinnen sich endlich auf ein wirklich gutes Programm. Bei den ÖR – Streamingsendern ist vieles dabei, dass auch in den Hauptsendern zur besten Sendezeit gezeigt werden kann.

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