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Nur 7,5% stimmten überhaupt ab

Rückgabeflächen statt E-Scooter-Verbot: Berlin unbeeindruckt von Paris

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Touristen und einheimische Fans von E-Scootern sind zukünftig auf eigene E-Tretroller angewiesen, um sich in der französischen Hauptstadt schneller von A nach B zu bewegen. Die Mietroller, dies haben die Pariser im Rahmen einer Volksabstimmung entschieden, sollen hingegen abgeschafft werden.

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Nur 7,5% stimmten überhaupt ab

Allerdings wird die Abstimmung wegen eines fehlenden Quorums kritisiert. Anders als in Deutschland, wo Volksabstimmungen häufig erst greifen, wenn mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten auch an diesen teilgenommen haben, hätten in Paris wohl auch drei Wahlberechtigte ausgereicht, um die Mietroller von der Seine zu vertreiben.

So sprachen sich zwar 89 Prozent der abstimmenden Wahlberechtigten gegen das weitere Angebot von E-Scootern im Stadtgebiet aus, allerdings nahmen nicht mal acht Prozent der Wahlberechtigten ihr Recht zur Mitbestimmung wahr. Dennoch ist das Ergebnis nun bindend und verbannt die E-Scooter aus der Pariser Innenstadt.

Berlin will kein Verbot

Auch an der Spree werden die häufig rücksichtslos auf den Bürgersteigen zurückgelassenen E-Scooter seit langer Zeit scharf kritisiert. Nicht nur von Personen mit Sehbehinderungen, sondern auch von Fußgängern und Radfahrern, die sich den knappen Platz auf den Berliner Geh- und Radwegen mit häufig liegend zurückgelassenen E-Tretrollern teilen müssen.

Das Pariser Abstimmungsergebnis wurde in der Hauptstadt zwar registriert, ändert jedoch nichts an den Plänen, vor allem die Abstellung der E-Scooter besser zu organisieren. CDU-Chef Kai Wegner, der schon in Kürze den Posten des Regierenden Bürgermeisters antreten dürfte, gab bei Welt-TV zu Protokoll ein Verbot von E-Scootern nicht in Betracht zu ziehen. Stattdessen sollen E-Scooter fortan nur auf speziell ausgewiesenen Flächen abgestellt werden dürfen – vorher lässt sich die laufende Miete nicht beenden.

04. Apr 2023 um 09:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Deutschland sind die Toten Fussgänger egal die von Roller Rasern über den Haufen gefahren wurden und die dann Fahrerflucht gemacht haben

  • Diese Teile müssen weg, wenn ich sehe wie die durch die Gegend fahren, oh man!

    • Dann auch alle Radfahrer weg und alle Autofahrer weg. So wie die fahren oh man! ;)

      • Mir ist letztens an der Kasse auch ein älterer Mann mit einem gefährlichen Rollator in die Hacken gefahren….;-)

      • Schmeisst du dein Fahrrad auch irgendwo mitten auf den Gehweg wenn du irgendwo in ein Haus reingehst oder nicht?
        Das ist doch der Hauptgrund warum die meisten Menschen zurecht sagen, dass die Roller weg gehören.
        Vom ökologischen Unsinn mal ganz abgesehen.

      • Genau das soll doch durch die Abstellflächen verhindert werden. Gemessen an den Autofahren, die Fußgänger- und Radwege zuparken ist die Belastung durch die Roller aber vergleichsweise gering. Willst Du jetzt auch das Autofahren verbieten?

      • Mit dem Fahrrad nicht, wohne aber an einer Tram Strecke und du glaubst gar nicht wie viele Autos hier schräg auf der Straße parken und wie oft am Tag die Tram Klingel ertönt weil die wieder nicht dran vorbei kommt. Ganz abgesehen von den Autos die auf Fahrradwegen parken oder den Gehweg so zuparken, dass man nicht mal mehr vorbei gehen kann. Meine Vermutung ist: hier wird sich eher darüber beschwert, dass man mit dem Auto jetzt noch andere Verkehrsteilnehmer hat die unmöglich parken und das Leben mancher Autofahrer noch mal erschweren.

      • Eilfried, wenn ab morgen alle öffentlichen Mülleimer ständig umgeschmissen und zerstört werden, machen diese auch keinen Sinn mehr und wir sollten sie alle verbieten, nicht wahr‽

    • Auch ich sehe fast nur Autos die zu schnell fahren.
      Die wenigsten halten die Anstandsregeln ein… das parken naja, der eine kann es der andere nicht.

      • Ich sehe fast nur Autos, die zu langsam fahren.
        Bei 130 nur 100 zu fahren ist meiner Meinung genau so kacke wie 160 bei 130 zu fahren.

      • @jaja: Ein „zu langsam“ gibt es nur in extremen Fällen und bei Behinderung oder gar Nötigung. 130 auf einem Schild heißt _Höchst_geschwindigkeit. Schneller darf man also nicht fahren. Langsamer wohl. Es gibt zwar keine eindeutigen gesetzlichen Mindestgeschwindigkeiten, vielmehr heißt es „keine Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer“.

        In Gerichtsurteilen wird von einem „zu langsam“ aber zum Beispiel erst gesprochen, wenn man z.B. auf einer Landstraße mit 100km/h Höchstgeschwindigkeit 50km/h oder weniger fährt. In Ihrem Beispiel ist 100 bei angeordneten 130 also eben keine Ordnungswidrigkeit, während 160 wohl eine ist.

      • Zu langsam (grundlos) fahren und dann bei mehrspurigen Straßen nicht den rechten Fahrstreifen benutzen, obwohl es möglich ist, wird immer eine Behinderung sein.
        Das führt übrigens zu Rückstau und auch zu riskantem Überholen.
        Zu langsames Fahren ist also eine Gefahr!
        Ein Raser kann im dichten Verkehr gar nicht rasen aber ein Schleicher kann ganze Straßenzüge verstopfen.
        Stellt Euch mal vor, bei vollen Straßen würden an der Ampel ohne Hektik immer ein paar Autos mehr über die Kreuzung kommen, bevor rot wird aber da wird losgeträumt, dass oft kaum einer drüber kommt und sich ein riesiger Rückstau aufbaut!

      • @Ted auf der Autobahn herrscht ein rechtsfahrgebot egal wie schnell man fährt und alles <=50 kann auch rechts überholt werden. Wer bei vorsichtigen Fahrern ein Risiko sieht ist anscheinend selbst nicht sicher im Straßenverkehr unterwegs.

      • Das sind die bekloppten E-Auto-Fahrer, die mit höheren Geschwindigkeiten unter massivem Reichweotenverlust leiden würden …

    • E-Scooter gehören auf den Radweg (wenn vorhanden) genauso wie Fahrräder (nix da mit auf der Straße fahren) !
      ich sehe Fahrradfahrer genauso wie E-Scooter oft auf der falschen Straßenseite fahren. Gefühlt immer mehr asoziale unterwegs. (Autofahrer werden auch immer mehr bekloppt: 50er Zonen sind für viele 65er Zonen)

      und bei der immer fetter werdenden Bevölkerung: fahrt mal lieber normales Fahrrad.

      • Du solltest lieber mal in der StVO nachlesen, bevor du solche gewagten Behauptungen aufstellst. Mir scheint aber, dass gerade Führerscheinbesitzer am Schnellsten alle gültigen Regeln vergessen.

      • Du hast mich ganz falsch verstanden:
        Ich meinte damit das sie die Gesetze ändern sollen, damit sie so fahren müssen! Ich weiß das sie es dürfen.

        Das Fahrräder auf Straßen fahren dürfen, trotz Radweg, ist ein Witz.
        wozu? Damit die asozialen Fahrradfahrer sich nicht mit den normalen anlegen auf den Fahrradwegen.

  • Das hat was mit den Menschen zu tun nicht mit denn Rollern. Es sollte härtere Strafen für Missbrauch geben. Immer dieses verbieten …
    Ich freu mich wenn die Bahn mal wieder nicht fährt eine gute Alternative zu haben um gesittet von a nach b zu kommen.

    • Wen willst den da bestrafen. Als wenn man das kleine Kennzeichen an dem Teil noch erkennen kann nach 10m.

      Wer den Schwachsinn zugelassen hatte lebt auch fernab der Realität.

    • Ja das sind die Menschen die gegen corona Auflagen gewettert haben…
      beim escooter ist die Doppelmoral wieder im eigenen Interesse.
      Bun ist ein verbot , eingreifen plötzlich okay.
      Immer alles so drehen wie es einen passend vorkommt… :/

    • So ist es. Ich besitze kein Fahrrad und hätte während der Streiks zur Arbeit laufen müssen. Ich war froh über die vorhandenen E-Scooter!

    • Von Frankfurt nach München? Macht nicht jeder mit so einem Ding. Viel Spass.

    • Käpt'n Blaschke

      Was auffällig ist, dass sich bei vielen dieser Menschen mit der Aktivierung des Scooters automatisch das Hirn deaktiviert.
      Ich fahre selbst eScooter, sowohl einen privaten als auch Leihscooter und kann absolut nicht nachvollziehen warum sich so viele eScooter Fahrer wie Vollidioten benehmen. Man kann sich auch einigermaßen regelkonform verhalten und man wirkt dann weder uncool noch hat schmerzen. Sollte man mal ausprobieren.

    • Das stimmt. Gerade bei geparkten doch sehr einfach über das Nummernschild. Aber wenn man die dann meldet jammert der Otto hier dann wieder über Stasi2.0 :D

  • Ich besitze privat einen E-Scooter und und ich werde mit meinen 20 km/h von sämtlichen Radfahrern überholt und geschnitten. Ich versteh immer nicht, warum die Geschwindigkeit bei E-Rollern immer das große Schlimm-Argument ist. Rücksichtsloses Fahren hat nichts mit dem Hefährtzu tun, sondern mit den Menschen.

    Btw, in Leipzig kannst du einen Leih-E-Scooter nur an vorgegebenen Plätzen abstellen. Von Anfang an so konzipiertet. Man hat aus Paris, Berlin & Co. gelernt.

  • Ich habe selbst einen, aber einen Führerschein und fahre auf der Straße. Es sind viele Ausländer die meinen mit mehreren zu fahren auf einem Roller. Rasen auf den Gehwegen und Innenstädten. Es wird Zeit das diese auch bei uns abgeschafft werden, die man mieten kann. Dann wird die Gefahr für Menschen und Tiere massiv verringert.

    • Jaja, jetzt sind wieder die „Ausländer“ schuld. Die Deutschen halten sich selbstverständlich an Vorschrift und Ordnung. Wie der Führer es gewollt hat.

      • Sich über „Ausländer“-Anspielung aufregen und dann auf „den Führer“ verweisen…
        Klassisches Eigentor…

      • Echt jetzt?

      • Weder Eigentor noch klassisch. Eher den Spiegel vorhalten

      • Briten und Belgier sind auch Ausländer.

      • Ich denke, das kann man durchaus neutral betrachten ohne gleich nach rechts zu rutschen. Auch in beide Richtungen: Deutsche werden sich im Ausland bei der Miete eines Rollers auch nicht immer vorher mit allen Regeln vertraut machen und als „Rüpel“ durch die Gegend cruisen. Das gilt aber dann auch wieder für alle Fahrzeugklassen.

        Für mich als Münchner fahren die Franzosen in Paris wie die letzten Henker mit ihren Autos, für die Pariser ist es normal. Umgekehrt wird ein Pariser in München es auch nicht toll finden angehupt zu werden, nur weil er nicht sofort 0.2 Sekunden nachdem die Ampel auf Gelb gesprungen ist losfährt.

        Damit zurück zum Thema: E-Roller für alle erlauben oder nur eingeschränkt (Nachweis eines, oh weh, hier kommt’s wieder, Führerscheins o.ä.)?

      • @Heiko: Ironie kennste?

    • Muss eben mehr kontrolliert und geahndet werden. Aber dann heißt es wieder „Abzocke“ und ob die nichts besseres zu tun hätten, wie z.B. Verbrecher fangen und Clans bekämpfen…

    • Ausländer? Echt jetzt?!

      Hast du die Reisepässe kontrolliert?

    • Es wird Zeit das diese auch bei uns abgeschafft werden.“
      Damit beziehst du dich auf die bösen Ausländer, die du als Problem identifiziert hast, richtig?

      Und weil du dir einen eigenen leisten kannst, können alle anderen ruhig abgeschafft werden? Ich wäre dafür deinen abzuschaffen.

      • Ich gehe mit der Aussage zwar auch nicht d’accord aber du hast hier ja jetzt auch absoluten blödsinn reininterpretiert.

  • Kleine Anmerkung, auch in Paris ist das Ergebnis nicht bindend. Die dortige Regierung setzt das Ergebnis, trotz der geringen Beteilung, dennoch um.

  • „Stattdessen sollen E-Scooter fortan nur auf speziell ausgewiesenen Flächen abgestellt werden dürfen“ Das hilft zwar dabei, das die Dinger nicht mehr an Ort und Stelle abgestellt werden, hilft aber nicht dabei, das diese dann auch dort bleiben, bis der nächste Mieter weiterfährt. Leider ist unsere Gesellschaft so, dass hier „lustige“ halbstarke die Roller umschubsen oder gar umtreten, sie irgendwo hintragen. Das die Dinger dann auch nicht selten in fliesenden Gewässern landen, davon fange ich gar nicht erst an.
    Mich würde mal die „Ausfallquote“ interessieren. Auch interessant finde ich, dass es sich trotz der mutwilligen Zerstörungen scheinbar zu lohnen scheint. Ausgetragen auf den Rücken derer, die die Dinger für nen Appel und nen Ei in der ganzen Stadt auf eigene Rechnung einsammeln und aufladen. Aber denen kann man auch nicht mehr helfen

    • Ich wundere mich nicht dass es sich lohnt. Ich habe das Angebot in Ingolstadt ein paar Male genutzt und finde es nicht gerade billig. Für das Geld und die kurzen Strecken die ich gemacht habe, kann ich fast günstiger mit Bus fahren und teilweise auch zu Fuss gehen (zeitlich betrachtet).
      Es mag sicherlich Leute geben und auch Angebote mit denen es sich lohnt, aber für Gelegenheitsnutzer eher weniger attraktiv.

      • Ich meinte mit lohnen für die Verleihfirmen. Die müssen doch ständig irgendwelche Kisten ersetzen, reparieren, was weiß ich. Deswegen wahrscheinlich die hohen Preise. Aber scheinbar gibt es genügend, die das nutzen und es sich trotzdem rechnet

    • Naja der Vorteil bei dem Konzept ist, dass man theoretisch dann auch wie die DB Fahrräder Schlösser mit installieren kann die dann zum leihen bzw. zurück geben den trigger geben können. Aber das wird dann
      Wohl erst in 10 Jahren kommen

  • Das ist even rot-rot-grün in Berlin. Solange es keine 4 Räder hat, darf man damit machen was man will. Zum Glück findet rot-rot-grün in wenigen Wochen ein Ende.

    • Escooter hast du in jeder größeren Stadt und in den meisten davon darfst du die abstellen wo du willst. Egal welche Partei da regiert. Da ist RRG mit den Abstellplätzen ja eher das positivbeispiel.

  • Das Ergebnis in Paris ist nicht automatisch bindend, aber dir Bürgermeisterin hatte zugesagt, den Mehrheitsbeschluss zu akzeptieren

    • Mehrheitsbeschluss. So demokratisch. Ich bin begeistert. Ist ne reine Farce…

    • Mehrheitsbeschluss? Aha. 7,5 % sagen 100 % was zu tun ist.
      Mangelhaftes Demokratieverständnis?

      • Klar, Mehrheitsbeschluss!
        82,5% haben entschieden, dass sie es gern denen überlassen, die eine Meinung haben und sich der Stimme enthalten. Damit haben sie bequem gewählt sich der Mehrheit derer mit einer dezidierten Meinung anzuschließen.
        Allenfalls könnte man denen, die nicht wählten und jetzt mit dem Entscheid unzufrieden sind, ein mangelndes Demokratieverständnis vorhalten.

      • Nein, wie HAL9000 geschrieben hat, sagt es die Bürgermeisterin.
        Außerdem, wenn 92% nicht gewählt haben, heißt es auch nicht, dass 92% dagegen waren, sondern, dass es ihnen schlicht weg egal war.

      • Sehe ich auch so. Wer nicht wählt, sich also nicht aktiv beteiligt, hat nunmal das Ergebnis zu akzeptieren. Ich finde, genauso funktioniert Demokratie…

      • @held absolut. Die meisten scheint es halt wirklich schlichtweg nicht zu interessieren. Ist zwar selten heute aber man darf auch einfach mal keine Meinung haben.

  • Autofreie Städte wäre viel wichtiger.
    kaum einer hält sich an Geschwindigkeiten, der Lärm, Gestank und die Rücksichtslosigkeit.
    ja diese Menschen die können einfach nicht miteinander…
    Ein verbot hilft…. Haben wir ja durch due corona Zeit gelernt.
    das tolle Miteinander klappt….

    tataaaaa

  • Naja, das zeigt doch nur einmal mehr, dass man in Paris Verkehrswende verstanden hat im Gegensatz zu hier. Bei uns fabuliert die Politik lieber von eFuels und baut Autobahnen.

    • Wenn e-fuels in der Transportlogistik gebraucht werden und das in riesigen Dimensionen, kann man sich ja evtl. vorstellen, dass die Entwicklung der Gewinnung dieser sich rasant weiterentwickeln wird.

      Benzin wurde zunächst auch in Apotheken verkauft.
      Ich bin froh, dass die FDP diese Tür offenhalten will. Wer weiß, wo die Welt in zwanzig Jahren steht. Das geht schneller, als viele ahnen. Da kann das nochmal sehr hilfreich sein für die Mobilität.

      Einigen würde etwas weniger Dogmatismus und Offenheit sehr gut stehen in diesen Zeiten. Es gibt nicht eine Lösung. Das muss auch der Umweltretter verstehen….oder verstehen lernen, wenn er noch relativ jung an Jahren ist.

  • Interessant ist auch das Bild das eine Gesellschaft dabei abgibt.

  • Ich wär von Paris auch unbeeindruckt. Immerhin haben grade mal 7,46 % der Wahlberechtigten überhaupt an der Abstimmung teilgenommen.

  • Wichtig ist, dass diese Abstellflächen dann aber auch hohe Kapazität haben und vielerorts verfügbar sind. Denn sonst ist es wie bei mir im März in Paris: Eine Sucherei, während die teure Zeit weiter läuft..

  • In München in der Innenstadt gibts auch die Abstellflächen. Das macht allerdings das Konzept „für die letzte Meile“ zunichte, wenn ich dann vom ausgewiesenen Parkplatz trotzdem noch laufen muss…

    • Absolut, der Witz an den Dingern ist ja gerade dieses genau bis zum Ziel. Mit Parkplätzen absolut sinnlos, dann nehme ich wieder das Auto. Verkehrswende aber nichts ändern xD

      • Käpt'n Blaschke

        Würden sich die Nutzer vernünftig benehmen und die Dinger nicht überall im Weg rumstehen lassen, bräuchte man keine Abstellflächen.
        Man sollte jeden Scooter, der im Weg rumsteht, einkassieren und vom Betreiber für 20€ wieder auslösen lassen. Das Geld können sie sich ja von ihrer „rücksichtsvollen“ Kundschaft zurück holen

      • Also hat dein Verkehrsverhalten bisher an den Dingern gehangen? Kann ich mir nicht vorstellen, du kannst auch einfach sagen „haben mich vorher nicht interessiert und interessieren mich jetzt auch nicht“, anstatt so einen blödsinn zu schreiben. Du wirst jetzt nämlich auch nicht vom Bahnhof bis zur Kneipe mit dem Auto fahren wenn du es vorher mit dem Roller gemacht hättest.

    • Ach, 100-200m zu Fuß gehen ist dann schon zuviel?
      Wie faul kann man eigentlich heute noch sein.
      Ich dachte eigentlich, dass die junger Generation sehr auf Sport und Fitness achtet, aber sie müssen von Mami zur Schule gefahren werden, fahren E-Bikes statt Fahrräder und es ist denen zu viel 100 m zu Fuß zu gehen?
      Dann gehen sie aber 3mal die Woche ins Fitnessstudio, weil sie sonst keine Bewegung mehr haben.

  • Rückgabe nur an speziellen Stationen war in Leipzig von Beginn an die Auflage und das Konzept. Anfangs belächelt, hat es sich mittlerweile wohl bewährt. Auf Grund des höheren Aufwands haben sich allerdings auch nur Tier und Voi darauf eingelassen.

  • in Deutschland gibt es Volksabstimmungen? Da scheine ich etwas verpasst zu haben! Kann mich auch an keine Volksabstimmung erinnern!

    • Gibt es, bei den meisten Themen aber auch nur lokal und da bisher immer ein gutes Beispiel, dass es eine dumme Idee ist sowas zu machen. Bei uns gabs vor 5 Jahren oder so eine wegen einem Schwimmbad. Am Ende haben die gewonnen, die am meisten Geld in die Werbung gepackt haben und die meiste Angst verbreitet haben (dass die lokalen für ein neues geschlossen werden, würde man dagegen stimmen werden die alten definitiv saniert). Lief ähnlich ab wie der Brexit. Am Ende gab es nix neues und die alten wurden trotzdem geschlossen. Die, die gegen das neue waren um die alten zu sanieren haben sich veräppelt gefühlt und die anderen haben weiterhin den Kopf geschüttelt. Aber naja, so ist das halt.

      • Ja, das kann ich hier genauso bestätigen.Bei uns gab es auch eine Abstimmung wegen der Errichtung eines Gewerbegebietes. Wir haben hier ein Gewerbegebiet mitten im Ort mit 2 großen Speditionen. Der durchaus sinnvolle Plan war dann, dieses Gewerbegebiet zu verlegen in Richtung Autobahnabfahrt – außerhalb der Ortschaft. Das hätte eine massive Lärmverminderung und für deutlich bessere Luft gesorgt.

        Wurde aber in der Abstimmung abgelehnt!
        Warum?
        Von unserem besten Wohnviertel aus hätten die Leute statt auf Wälder und Wiesen auf das Gewerbegebiet sehen müssen. Das geht natürlich nicht. Die reichsten Leute der Stadt hätten eine schlechtere Aussicht und einen möglichen Wertverlust ihrer Grundstücke, das musste mit aller Macht verhindert werden.

        So wurde von diesen Leuten (darunter auch die Chefs der Speditionen) ein Riesen Theater veranstaltet, dass durch den Umzug hunderte Leute ihren Job verlieren würden – haben ihre Mitarbeiter dazu aufgefordert an der Abstimmung teilzunehmen, es wurden sämtliche Werbeplakate von diesen wenigen Leuten gebucht mit der Aufschrift „Stoppt das neue Industriegebiet und rettet unsere Landschaft“.

        Die meisten Bürger wussten gar nicht, dass dadurch das Industriegebiet in der Stadtmitte wegfällt – sie haben nur überall gelesen, dass ein paar hundert Quadratmeter Wald abholzt werden müssen.

        Wie Du schon sagst. Volksentscheide gewinnt immer der, der das meiste Geld investiert, nicht der, der die besten Argumente hat.

  • Wenn falsch abgestellte oder rumliegende Scooter wie Autos ‚abgeschleppt‘ bzw. sichergestellt und erst nach Bezahlung der Sicherstellung wieder herausgegeben würden, erledigte sich das Problem wegen fehlender Rentabilität von selbst. Wenn man ein Auto oder ein motorisiertes Zweirad so abstellt würde genauso verfahren.

  • DieFarbeSchwarz

    Was soll man dazu noch sagen?!
    Diese Regierung ist komplett inkompetent und dazu auch noch verlogen und korrupt!

    • Welche jetzt? Die neue oder die alte? Oder generell alle Regierungen?

      Über solche Kommentare kann ich mich nur noch schlapplachen.

      Erst gestern auch einen Nachbarn getroffen, der wegen der Gasnachzahlung über die Regierung schimpfte. Auch da habe ich ihn gefragt, welche er denn meint. Unsere jetzige? Oder die, die uns von russischem Gas abhängig gemacht hat und trotz aller Warnungen die Abhängigkeit immer mehr vergrößert hatte?

      Konnte er mir jetzt auch nicht so beantworten, aber dann meinte er noch, die Grünen seien an allem schuld.

      Auch da fragte ich ihm, warum die Grünen denn seiner Meinung nach Schuld seien, wo sie doch zusammen mit der FDP die einzigen Parteien waren, die vor der Abhängigkeit von russischem gas jahrelang gewarnt haben und verhindern wollten, dass die Gasspeicher an die Russen verkauft werden. Hätten wir da auf die Grünen gehört, hätten wir hier genauso wenig Probleme gehabt wie Belgien oder Portugal.

      Konnte er mir leider alles nicht beantworten und ist dann sichtlich frustriert weiter gegangen.

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