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Neue Variante erschienen

Roboterschalter von SwitchBot demnächst mit Akku

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14 Kommentare 14

Der Fingerroboter von SwitchBot kommt wohl demnächst in einer neuen Version mit integriertem Akku. Der Hersteller bietet diese längst fällige Überarbeitung unter der Bezeichnung SwitchBot Charge bereits über seine japanische Webseite an.

Die Originalversion des SwitchBot-Schalters wurde vor mittlerweile neun Jahren eingeführt. Und auch wenn die integrierte Batterie in der Tat sehr lange hält, ist diese Art der Stromversorgung nicht mehr sonderlich zeitgemäß. Insbesondere, weil darin die hierzulande eher wenig verbreiteten Batterien vom Typ CR2 zum Einsatz kommen.

Switchbot Charge

Der in der neuen Version des SwitchBot ist ein Akku verbaut, der sich bei Bedarf über USB-C aufladen lässt. Der Schalter wird in Japan umgerechnet zum Preis von 30 Euro angeboten, also dem gleichen Preis, den man auch für das bisherige Modell bezahlt. Hierzulande kann man die alte Version bei SwitchBot derzeit mit 25 Prozent Preisnachlass für 22,50 Euro bestellen.

SwitchBot war namengebendes Produkt

Wir haben nachgefragt, bislang aber noch keine Informationen zur geplanten Markteinführung der Akku-Variante in Deutschland erhalten.

Der Fingerroboter war das erste Produkt von SwitchBot und ursprünglich namengebend für den heute sehr breit aufgestellten Smarthome-Ausstatter. Der Schalter ist bis heute ein wichtiges Utensil, wenn man ältere oder nicht mit entsprechenden Fähigkeiten ausgestattete Produkte in automatisierte Umgebungen einbinden will.

Vielseitiger Helfer für ältere Geräte

Beispiele für praktische Verwendungsmöglichkeiten haben wir über die vergangenen Jahre hinweg aus unterschiedlichen Bereichen aufgezeigt. Ein Klassiker ist das Betätigen manueller Lichtschalter. Darüber hinaus ist hier ein SwitchBot-Schalter für das Einschalten der Espressomaschine zuständig. Ein weiteres solches Gerät erspart es uns, blind nach dem Ein-Aus-Schalter auf der Rückseite des Mac Studio suchen zu müssen.

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18. Feb. 2026 um 09:52 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Absoluter GameChanger, um damit zu Hause die Tür rein zu kommen !!!!!

    • Funktioniert das bei dir zuverlässig? Nutzt du den Hub dazu?

      • @mrgadget Ich nutze den Hub dazu und habe es in Apple Home eingebunden. Funktioniert zuverlässig. Der Hub habe ich fürs Internet gesperrt. Er setzt also nur die Signale aus Apple Home in Bluetooth um. Funktioniert seit einem halben Jahr ohne Ausfall. Der Switchbot ist in Apple Home eine Steckdose die ich ein uns ausschalte ;)

    • Macht bei mir auch die Haustür auf :)
      Der Nuki Opener hat leider mit der Anlage nicht funktionier. Mit dem Switchbot muss man nicht mal Kabel verdaten.

      Hast du den Switchbot Hub ins Internt gelassen? Ich mache alles über Apple Home.

    • Wenn es für Apple Home nicht ersichtlich ist, dass damit eine Tür gesteuert wird, umgehst du damit aktiv Apples Sicherheitsprotokoll, welches u. a. die Türöffnung per Siri ohne Authentifizierung verhindert. Kann man machen. Man muss sich nur bewusst sein, was man tut.

  • Wenn der Akku nicht zu wechseln ist, eindeutig ein Rückschritt.

  • Auf der Amazon Seite lese ich das so: Der alte SwitchBot ist mit Matter kompatibel, wenn er über einen SwitchBot Hub in Homekit integriert wird. Das wäre dann bei mit neben den Hubs von Meross, Tado und Ikea der 4 Hub, den ich zusätzlich zum Matter-Hub (HomePod mini) betreiben müsste. Meine FritzBox sieht gar nicht so viele Anschlüsse vor.
    Oder genügt der HomePod als Hub? Wie habt Ihr den SwitchBot in Apples Home integriert?

    • Und genau das ist das Problem der Produkte, die nicht selbst matterfähig sind. Deshalb kaufe ich sowas nicht.

      Einzige Ausnahme ist bei mir (zumindest noch) hue, weil darüber so viele Lampen laufen, dass ich es für sinnvoll halte, wenn eine eigene Bridge das koordiniert.
      Mich stört aber auch dort zunehmend die Inkompatibilität bzw. Abhängigkeit, in die man sich begibt.
      Hätte ich nicht zwei Entertainment-Bereiche (für Ambylight), würde ich das alles über den HomeAssistant regeln.

  • SwitchBot würde mich sehr interessieren. Scheint heute das zu sein was Aqara damals war. Aber mit Hub, nein danke.
    Hat SwitchBot auch Kontozwang, um die Geräte vollumfänglich benutzen zu können?

  • Habe mich letzte Woche intensiv mit solchen Schaltern beschäftigt. Den SwitchBot-Rezensionen nach kann man wohl den Hebelausschlag nicht stufenlos konfigurieren. Ich habe ähnliche Schalter bei pearl.de (Suchwort „schalter aufsatz“) gekauft; die gibt es ab 15 EUR. Man kann sie sowohl als Taster (wobei man sowohl Höhe als auch „Drück- und Loslasszeit“ frei definieren kann) als auch als Schalter (in beiden Positionen kann die notwendige Druckhöhe definiert werden) benutzen. Man kann ein bewegliches Plättchen auf den Schalter kleben, das dann bei EIN den Schalter reindrückt und ihn bei AUS hochzieht – jeweils exakt mit der individuellen „Wegstrecke“, die der Schalter benötigt, um zuverlässig und britzelfrei zu funktionieren.

    Es gibt in der App sogar einen „Auto“-Switch, der langsam und schrittweise den Wert bis zum höchsten mechanischen Widerstand ermittelt. Das User Interface der App ist gewöhnungsbedürftig – diverse Texte sind für Einstellungen klickbar (etwa für „Nach x sec Gedrückthalten wieder hochziehen“ oder auch den aktuellen Zustand (ob gerade EIN oder AUS). Sehr pfiffig, aber zum „Selber-Entdecken“ (als App-Entwickler mag ich mehr das UI-Mantra von Steve Krug: „Don’t make me think“).

    Für meinen alten Alexa Echo Show brauchte ich den zusätzlichen Hub. Für den Taster-Modus (z.B. „runter, 1 sec warten, rauf“) ging das bei mir auch mit Kommando „Alexa, schalte Haustür ein“ bzw. „Alexa, schalte Haustür aus“. Für Schalter musste ich für EIN (= runter) und AUS (= rauf) zwei separate „Szenen“ definieren („Schreibtisch ein“ und „Schreibtisch aus“) und das umständlichere „Alexa, aktiviere Schreibtisch ein“ bzw. „Alexa, aktiviere Schreibtisch aus“ benutzen; nicht so richtg klasse, aber ich war irgendwann nur noch froh, dass es funktionierte. Geht also über den Taster am Gerät, mit App (vom Hersteller, aber auch z.B. GHome oder Tuya), Alexa und auch separat erhältlichen Knopf-Fernbedienungen. Da sollte für jeden was dabei sein.

    Das Highlight zum Schluss: Meine Türöffneranlage (so high-tec, dass ich mich nicht traue, da einfach was dran zu löten…) hat keine mechanischen, sondern SENSOR-Tasten, die man etwa 1 sec lang berühren muss, um die Haustür aufschnappen zu lassen. Ich habe auf das Bot-Plättchen ein etwa 1 qcm großes Stück Moosgummi geklebt (für Nicht-Löter: das ist elektrisch leitender schwarzer Schaumstoff, in dem z.B. statisch empfindliche ICs gelagert werden), eine dünne Litze abisoliert und den blanken Draht um das Moosgummi gewickelt. Und – trara! – das andere Ende der Litze mit einer Krokoklemme mit dem Schutzleiter einer nahen Wandsteckdose verbunden. Damit wird dann auch der „hochohmige menschliche Kontakt“ über den Bot-Schalter simuliert. Klappt super! E-Techniker verdrehen aber möglicherweise die Augen. Nur nachmachen, wenn man bei „Schutzleiter“ nicht gleich zur KI greift…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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