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Kooperation mit DHL

Retoure Unverpackt: Amazon-Rücksendungen werden einfacher

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49 Kommentare 49

Amazon-Rücksendungen werden sich künftig deutlich unkomplizierter durchführen lassen. Die Filialbetreiber von DHL wurden vorab über den Start der neuen Service-Option „Retoure Unverpackt“ informiert. Amazon-Kunden können Rücksendungen demnach vom 10. Oktober an ohne Versandumverpackung und ohne physisches Label zur Rücksendung einliefern die Originalverpackung der Produkte genügt.

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Bild: packetda.de

Dem Verbraucherportal PaketDa liegt eine diesbezüglich an die DHL-Filialbetreiber ausgegebene Vorabinformation vor. Demzufolge werden die DHL-Filialen künftig entsprechende Versandtaschen und Umverpackungen vorhalten. Die Kunden können die Rücksendung dann vor Ort selbst eintüten und mittels eines bei Anmeldung der Rücksendung von Amazon erhaltenen QR-Code eine Versandmarke ausdrucken lassen.

Die neue Verfahrensweise soll wohl gleichermaßen die Kundenzufriedenheit steigern, wie auch für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen. So werden die Retouren künftig in den Filialen gesammelt und nach spätestens sieben Tagen gemeinsam weitergeleitet. Hierfür sollen die DHL-Filialen mit entsprechenden Retoureboxen ausgestattet werden.

Offenbar steht die neue Versandoption allerdings nicht für alle Amazon-Produkte zur Verfügung. So soll die unverpackte Rücksendung beispielsweise nicht möglich sein, wenn eine Ware stoßempfindlich, zerbrechlich oder zu groß oder zu schwer für die Versandtaschen ist.

Packstation bei Burger King

Ebenfalls neu angekündigt hat DHL eine Kooperation mit der Fast-Food-Kette Burger King. Wenn es nach dem Paketdienst geht, kann man das Abholen und Versenden von Paketen künftig mit einem Restaurantbesuch verbinden.

Die mit zwei Drive-In-Spuren und einer lichtdurchfluteten Lobby ausgestattete Burger-King-Vorzeigefiliale in der Berliner Straße in Gütersloh ist Vorreiter bei der Kooperation der beiden Unternehmen. Mit Stadthagen und Hameln sollen noch in diesem Jahr zwei weitere Burger-King-Standorte um Paketstationen erweitert werden, langfristig soll die Zusammenarbeit dann weiter ausgebaut werden.

29. Aug 2022 um 16:59 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Wurde die letzten Wochen in Mainz bereits als Testlauf gestartet.

  • Etwas bei Amazon zu retournieren war doch bisher auch schon ein Kinderspiel. Einfach wieder in den Versandkarton stecken, zukleben und mit dem QR Code in der Filiale abgeben.
    Ich fürchte diese neue Methode wird bei manchen Leuten eher noch zusätzlich die Hemmschwelle senken etwas zurückzugeben.

    • Das genau ist das Problem. Noch mehr Paketdienst Zustellung verpesten das Land. Die Selbstkosten des Kunden pro Rücksendung, sollten bei 50,- EUR liegen.

      • Wenn das kommt, fahr ich wieder mit meinem stinkigem Diesel in die überfüllten Innenstädte, suche ewig ein Parkplatz, hole mir vorm Einkauf einen Coffee-to-Go und stelle im gut beleuchteten und beheizten Laden fest, dass es die Hose in meiner Größe nicht mehr gibt, sie aber nächste Woche vermutlich wieder reinkommt.

      • 1+
        Dass ein Lieferwagen mglw. zig Kunden mit EINER Fahrt beliefert, die sonst -falls es die Ware überhaupt in ihrer Nähe gibt- zu den Einkaufsmärkten fahren müssten, deutlich effektiver ist, ist für viele nicht einfach zu verstehen. Da spielt die Rücksendequote nur eine untergeordnete Rolle.

      • Denkst du echt das Problem an der Rücksendung ist der Pakettransporter? Das Problem ist wohl eher dass ein signifikanter Teil der Retouren direkt auf den Müll wandert, ohne dass das Produkt einen Nutzen hatte!

      • haha. made my day. richtig geiler kommentar

  • Komische Richtung erst soll alles am besten über Packstationen laufen jetzt muss ich doch wieder in die Fiale… hoffe es bleibt beides eine Option

  • Nette Idee. Das damit nicht alles abgedeckt werden kann, ist auch okay.

  • Wenn ich es jetzt nicht falsch verstanden habe. Das machen Amazon und UPS schon länger so. Ich gehe mit der Ware (ohne Umverpackung) zur UPS Station (Getränkehändler) und der klebt ein Etikett drauf, nachdem er den Barcode auf dem Smartphone gescannt hat.

    • Also unser UPS Access Point hat mich vorhin angemeckert warum ich keine Verpackung dabei hätte und das obwohl auf der Amazon Webseite kein Drucker und keiner Verpackung benötigt steht. Durfte es dann wieder mitnehmen.

      • ich mache das schon länger so und hatte bei der ups Abgabestation meines Vertrauens noch nie Probleme.

      • Ja, kommt drauf an. Hier werden keine unverpackten Sachen angenommen, kein Pfand für Amazon angenommen ( obwohl sie auf der Liste stehen) und nicht einmal ein Rücksendeschein ausgestellt. Die sehen mich nie wieder.

      • Hatte ich auch. Allerdings nur beim ersten Mal. Inzwischen geht es. Offenbar stellt weder Amazon noch UPS den Shops Packmaterial zur Verfügung. Inzwischen haben sie Versandtaschen für kleinere Sachen da. Größere Packstücke bekommen nur ein Label drauf. Klappt sehr gut. Man bekommt den Einlieferbeleg per SMS oder Email. Die Rückerstattung kommt einige Stunden später.

  • War bei mir auch zum Testen. Und der Müll (Verpackung) bleibt dann bei mir? Ändert ja nichts daran..

  • Ist das krass oder ist das krass? Ich kenne den Zusteller auf dem Foto sogar. :D

  • „Ein BigKing Menü bitte mit Mayo und Cola ohne Eis und noch eine Retoure für Sie.“ :)

  • Macht Amazon mit UPS schon ewig. Ist sehr bequem, weil die Umverpackung lange entsorgt oder für etwas anderes verwendet wurde. Und, die Gutschrift erfolgt am gleichen Tag.

  • Passt garnicht weil der Kunde jetzt die Originalkartons behalten muss wenn er die Sachen innerhalb der Zeit zurückschicken will

  • Ich will wie bisher mein DHL Label selber ausdrucken und zur packstsation bringen. Ist die allereinfschste Lösung, da ich es abgeben kann wann ich will! Und nicht zu irgendwelchen unpassenden Öffnungszeiten (zumindest bei uns hier)

  • Nicht schlecht, da müssen Sie die Retouren nicht erst auspacken bevor Sie auf den Müll landen…nachhaltig ;-)

  • Das gibt es in klein Germany immer noch nicht lol . Ist bei mir in den USA schon lange in Betrieb . Und mit mehreren Firmen Ups FedEx und diverse Kaufhaus Ketten .

  • der alte Berliner

    Supi! Schon jetzt steht man in den – seltenen – Postfilialen ewig an, weil jemand vor einem erst mal den Paketschein ausfüllen muss! Und im Späti abends neben betrunkenen Kiddies erstmal alles einzupacken, wird bestimmt auch lustig ;-)
    Moment mal – jetzt verstehe ich die Aktion von Amazon: Das ist nur eine Einpackhilfe, für die, die es einfach nicht gepackt bekommen!
    PS: Nein, es ist nicht umweltfreundlicher, als einfach zwei Wochen die alte Verpackung für den Rückversand aufzuheben!

  • paule sag doch was

    kommt ja eh in den schedder. also egal wie verpackt. habe jahre für den laden die retouren gemacht. alles in blaue säcke und ab in einen riesen schredder

  • Dass du mit deinem Einkauf in der Stadt die Inhaber und Angestellten vieler kleiner Geschäfte unterstütztest und nicht Jeff Bezos, verstehen viele offenbar auch nicht – und dass ein Mensch in einem öffentlichen Verkehrsmittel viele verschiedene Geschäfte erreichen kann ;-)

  • Dieser ganze Retoureirrsin ist ohnehin schon ein riesen Problem! Es noch einfacher machen? Tolle Wurst!

  • Geile Nummer…..nächster Schritt: Amazon stellt die Retouren-Mülltonne gleich in jeder DHL-Filiale auf.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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