Außenkamera ohne Stromkabel
Reolink Solar Floodlight Cam: Kamera und Außenlicht in einem
Mit der Reolink Solar Floodlight Cam gibt es eine neue Außenkamera, die gleich mehrere typische Smart-Home-Probleme auf einmal angehen will. Die Kamera kombiniert ein Solarpanel, eine 2K-Kamera, Flutlicht und App-Steuerung in einem wetterfesten Gehäuse. Wir probieren das Modell aktuell aus und finden den Ansatz bislang ziemlich gelungen.
Der größte Vorteil liegt in der flexiblen Montage. Weil die Kamera per Akku betrieben und über das integrierte Solarpanel geladen wird, muss am Einsatzort kein Stromanschluss vorhanden sein. Das macht die Reolink-Kamera vor allem für Einfahrten, Garagen, Gartenbereiche, Schuppen oder schwer erreichbare Hausseiten interessant.
Laut Reolink bietet die Solar Floodlight Cam eine 2K-Auflösung mit 4 Megapixeln und einen Blickwinkel von rund 150 Grad. Die beiden Flutlichter erreichen bis zu 1.000 Lumen und lassen sich in ihrer Helligkeit anpassen. Praktisch ist dabei, dass das Licht nicht nur stumpf bei Bewegung anspringt, sondern abhängig von erkannten Personen, Fahrzeugen oder Tieren unterschiedlich reagieren kann.
Lokale Speicherung ohne Pflichtabo
Ein wichtiger Pluspunkt: Aufnahmen lassen sich lokal speichern. Die Kamera unterstützt microSD-Karten mit bis zu 512 GB und kann auch mit Reolinks Home-Hub-Systemen oder NVR-Lösungen kombiniert werden. Ein Cloud-Abo ist für die lokale Nutzung nicht zwingend erforderlich, was die Kamera gerade für Nutzer interessant macht, die ihre Aufnahmen lieber selbst verwalten möchten. Ein Home Hub wird jedoch für die Fernverbindung vorausgesetzt.
In der Reolink-App lassen sich Livebild, Benachrichtigungen, Zwei-Wege-Audio, Licht und Erkennung konfigurieren. Die Kamera unterscheidet zwischen Personen, Fahrzeugen und Tieren und kann Push-Mitteilungen senden. Zusätzlich gibt es eine Sirene mit bis zu 110 dB, die zusammen mit dem Flutlicht abschreckend wirken soll.
Für Garten, Einfahrt und Schuppen
Die Kamera ist nach IP66 gegen Wetter geschützt und unterstützt Dual-Band-WLAN mit 2,4 und 5 GHz. Reolink nennt außerdem eine Akkukapazität von 7.800 mAh. Wie gut das Solarpanel im deutschen Alltag über Herbst und Winter reicht, muss sich erst im längeren Einsatz zeigen. Im aktuellen Testzeitraum hält sich die Kamera durch das Solarpanel bei uns im oberen 90-Prozentbereich.
Für uns ist die Solar Floodlight Cam vor allem dort spannend, wo klassische Außenkameras wegen fehlender Stromversorgung unpraktisch sind. Wer eine Einfahrt, einen Gartenbereich oder den Zugang zum Geräteschuppen im Blick behalten will, bekommt hier eine vergleichsweise unkomplizierte Lösung mit Licht, Kamera und lokaler Speicherung in einem Gerät.


Cool, wer aber livestream via homeassistant brauch, ist mit der Kamera schlecht beraten
Das funktioniert schon, aber man benötigt ein Home Hub und muss via RTSP gehen. Allerdings ist ein durchgehender Stream aufgrund des Akku-Betriebs nicht möglich.
Oder via Scrypted.
Schön das Flutlicht bei Dämmerung wie im Fußballstadion. Das muss Stimmung machen lol
Mit PoE und ich wäre vermutlich schwach geworden ^^