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Schon zwei Objektive verfügbar

Raspberry Pi: Neue High Quality-Kamera für den Bastelcomputer

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Im Laufe des langen Mai-Wochenendes etwa untergegangen, hat die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation ein neues Kamera-Modul für den Bastel-Computer vorgestellt, das inzwischen auch hierzulande für rund 55 Euro angeboten wird.

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Der Sensor der 12,3 Megapixel-Kamera kommt von Sony (IMX477, 7.9mm) und unterstützt die Aufnahme von zusätzlichen Objektiven mit C- und CS-Mount-Standard.

Das neue Modul wird von dem offiziellen Raspberry Pi Kamera-Handbuch flankiert, der als kostenloser PDF-Download hier auf euch wartet.

Die offizielle Raspberry Pi High Quality Kamera ist das neueste Kamerazubehör von und für den Raspberry Pi. Sie bietet eine höhere Auflösung von 12 Megapixel, im Vergleich zu den 8 Megapixeln der Vorgänger Module und einer erweiterten Empfindlichkeit (ca. 50 % mehr Fläche pro Pixel, für eine verbesserte Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen) als das bestehende Kameramodul V2.

Als Zubehör stehen aktuell ein 6mm-Objektiv für 26 Euro und ein 16mm-Objektiv für 55 Euro zur Verfügung.

Die Eckdaten

  • Sony IMX477R stacked, back-illuminated sensor, 12.3 megapixels, 7.9 mm sensor diagonal, 1.55 μm × 1.55 μm pixel size
  • Ouput: RAW12/10/8, COMP8
  • Back focus: Adjustable (12.5 mm–22.4 mm)
  • Lens standards: C-mount, CS-mount (C-CS adapter included)
  • IR cut filter: Integrated
  • Ribbon cable length: 200 mm
  • Tripod mount: 1/4”-20

Dienstag, 05. Mai 2020, 13:00 Uhr — Nicolas
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  • Geil!
    Dann kann ich meine Fotobox endlich umbauen und die DSLR da raus holen :)

      • Fotos machen… ne Fotoboxen halt…

      • Was sie kann?
        Wie meinst Du das?
        Nur zum Verständnis, ich rede von so einer Kiste, die man sich meist auf ner Hochzeit hinstellt. Da stellen sich dann die Leute vor und machen Fotos von sich.

        Was sie kann: Fotos machen ;) Collagen. Rahmen je nach Thema. Text auf den Bildern. Steuerung über Touchscreen., in Lichtstärke und Farbe (Wärme) einstellbares Dauerlicht also kein (oftmals nerviges) Blitzlicht; Fernauslöser in Planung.

        Bisher habe ich dafür eine Canon Spiegelreflex genutzt als vom Raspi gesteuerte Kamera, weil die Originalkamera qualitativ nur Spielerei war.

    • Ich hab mich schon gefragt wofür man sowas braucht, aber ja dein Zweck macht ja tatsächlich Sinn :D

      • Welche Software nutzt du? Kannst du auch drucken? Wie setzt du das um? Hatte schon lange mal überlegt selbst etwas zu programmieren

      • Und Sinn ergibt es auch noch oben drauf :)

      • Hab ein repository von Githubs.
        Komme grad nicht auf den Namen des Erstellers. War aber jemand aus Deutschland, was das Verständnis deutlich erleichtert hat. Der hat auch auf seinem Blog ne Anleitung gehabt.

      • DSLRBooth ist einfach und gut in der Bedienung

    • Will meine iPad Fotobox schon länger mal umbauen. Wollte eine DSLR einbauen. Aber wenn die neue Cam gut genug für den Zweck ist wäre das ja genial. Wenn du das ausprobierst kannst Du mich vielleicht informieren?

  • Im Laufe des langen Mai-Wochenendes etwa untergegangen_ _hat die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation ein neues Kamera-Modul für den Bastel-Computer vorgestellt, das inzwischen auch hierzulande für rund 55 Euro angeboten wird.

  • Stefan B. aus H.

    Qualitativ hochwertige Objektive kosten auch hierfür (richtig) Geld und sind rar. Das Bajonett ist typischerweise bei Überwachungskameras im Einsatz.
    Autofokus wird es wohl auch eher nicht geben.

    • Autofokus könnte man sich aber selbst bauen: ein Arduino, der einen kleinen BLDC Motor steuert. Ein Riemen oder starkes Gummi um den Fokusring als Antrieb. Und eine Software, die das alles regelt. Wäre ein tolles, wenn auch recht anspruchsvolles, Projekt.

  • Fehlen noch ein passendes Gehäuse und ein kleiner Bildschirm, damit man auf Schnappschuss-Jagd gehen kann.

  • karl der kleine

    Ich habe eine Raspberry 4 auf die läuft Pi Hole. Kann man auf diesem System dann noch etwas anderes lauf lassen. Wo find ich da Infos zu, möglichst in deutsch

    • Ja klar.
      Pihole ist jetzt nicht sooo Ressourcenfressend. Ich habe Pihole und OpenVPN auf einem 3er laufen und noch keinerlei Lastprobleme bemerkt.

    • Da kannst du noch alles mögliche drauf packen. Mal mein Szenario mit meinem RPi 4 2GB:
      – OpenMediaVault mit mehreren Docker und als NAS
      – Aufnahmen des VU Receivers direkt auf den RPi
      – Emby Server (als Docker-Image)
      – PiHole als Adblocker und DNS Server
      – PiVPN als VPN Server
      – RPiMonitor als Status-WebGui
      – drei Temperaturfühler am OneWire die mit RRDTool alle 5min ausgelesen werden und in eine Datenbank geschrieben werden
      – Webserver mit Apache2

      Memory-Auslastung liegt gerade mal bei rund 40% bei deaktivierter Swap-Datei. Zwei Streams parallel mit Emby-Clients sind problemlos möglich, denke aber dass der Pi in die Knie geht sollten die zwei Streams transcodiert werden müssen.

      Wichtig ist das ganze als headless zu konfigurieren, da die Desktop-Lösungen (Xorg, LXde, etc.) enorm Ressourcen binden.

    • „ich hab einen Mac, da läuft Safari. Kann ich da auch noch was anderes laufen lassen?“
      also manchmal pack ich mir hier echt an den Kopf, was Leute für ein Verständnis von Computern haben…..
      sorry

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