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Offenbar auch MacBook-Pläne

Ransomware-Attacke: Sensible Daten bei Apple-Zulieferer erbeutet

17 Kommentare 17

Apple ist offenbar auf indirektem Weg einer Ransomware-Attacke zum Opfer gefallen. Medienberichten zufolge haben Angreifer bei dem in Taiwan ansäßigen Apple-Zulieferer Quanta sensible Informationen zu noch nicht veröffentlichten Apple-Produkten erbeutet.

Einer Meldung des Magazins Bloomberg zufolge brüstet sich eine Hackergruppe namens REvil auf ihrer Präsenz im Darknet damit, in das Netzwerk des Apple-Zulieferers Quanta eingedrungen zu sein und auf diesem Wege geheime Unterlagen zu kommenden Produkten erbeutet zuhaben. Die Computer von Quanta wurden bei der wohl auf Windows-Systemen ausgeführten Attacke verschlüsselt.

Quanta Erpressung Revil Apple

REvil-Forderungsbildschirm (Bild: Bleeping Computer)

Bislang ist unklar, in welchem Umfang die Angreifer tatsächlich sensible Apple-Daten erbeutet haben. Wohl um Apple und Quanta unter Druck zu setzen, wurden der Webseite Bleeping Computer zufolge jedenfalls schon einmal mehr als ein Dutzend Konstruktionszeichnungen und Diagramme zu MacBook-Komponenten von den Erpressern veröffentlicht. Es sei allerdings nicht bestätigt, dass es sich dabei tatsächlich um neue Apple-Produkte handelt.

„Veröffentlichung von Hardware-Details und Kundendaten angedroht

Die Angreifer fordern von Quanta bis zum 27. April die Zahlung von 50 Millionen US-Dollar. Der Betrag soll sich nach Ablauf der Frist auf 100 Millionen Dollar erhöhen. Falls sich das Unternehmen bis zum 1. Mai nicht darauf einlasse zu bezahlen, wolle man „Zeichnungen aller Apple-Geräte sowie alle persönlichen Daten von Mitarbeitern und Kunden“ veröffentlichen.

Apple hat sich zu dem Sachverhalt bislang nicht geäußert. Der neben Apple auch für weitere Unternehmen wie HP und die Google-Mutter Alphabet tätige Zulieferer Quanta hat den Angriff mittlerweile zwar bestätigt, aber weder Details genannt, noch Angaben zum Umfang des gestohlenen Materials gemacht.

Im Rahmen der Ransomware-Attacke wurden offenbar sämtliche Rechner und deren Inhalte im Netzwerk des Apple-Zulieferers Quanta verschlüsselt. Die Zugriffsmöglichkeit soll nach Bezahlung der geforderten Summe wiederhergestellt werden, damit verbunden würden die Erpresser wohl auch von der angedrohten Veröffentlichung weiterer Daten absehen.

21. Apr 2021 um 12:53 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    ROP
    22 Tage zuvor

    WTF!

    Din Djarin
    22 Tage zuvor
    Reply to  ROP

    Andere Firmen werden es nicht produzieren. Apple hat ja bestimmt ein Patent auf seine Mac’s

    Davo
    22 Tage zuvor
    Reply to  Din Djarin

    Das ist doch egal, da baut man halt abgeändert nach…
    Oder halt baugleich in asiatischen Ländern.

    arosa0815
    22 Tage zuvor

    Neue Form von Terrorismus.
    Mit solchem Pack verhandelt man eigentlich nicht und Geld flisst da hoffentlich auch nicht.

    Silenthunter
    22 Tage zuvor

    Nicht zahlen, wir brauchen die Infos ;-)

    msp
    22 Tage zuvor

    Am Ende gibts kostenlose Werbung für kommende MacBooks.

    Marc
    22 Tage zuvor

    50 Mio. fernab jeglicher Realität. Die Kohle seht Ihr nie.

    Din Djarin
    22 Tage zuvor

    Man darf es eh nicht produzieren: PATENT!

    martin
    22 Tage zuvor
    Reply to  Din Djarin

    Ja, das ist natürlich Apples größtes Problem. Stellen wir uns einfach mal vor, da steht drin, dass im Herbst ein neues ATV 4k Pro rauskommt, oder ein iMac Pro, oder neue Homepods oder oder oder. Was glaubst du was mit den aktuellen Produkten passiert?

    jup
    22 Tage zuvor
    Reply to  Din Djarin

    Wird in China besonders drauf geachtet!

    Scoo
    22 Tage zuvor

    Schön das sehr euch um die olle Hardware so kümmert.
    Ich seh eher die Veröffentlichung sämtlicher Daten der MA.
    Ich für meinen Teil würde das nicht wollen (der klägliche Rest, der hoffentlich wirklich noch niemandem bekannt ist).

    Macruebe
    22 Tage zuvor

    Die Hacker fordern nun Monero anstelle von Bitcoin. Hat sich nun herausgestellt dass Bitcoin absolut nicht anonym ist und die US Strafverfolger sich richtig darüber freuen wenn damit bezahlt wird

    Pukeko
    22 Tage zuvor

    Und genau deshalb hat Windows in sicherheitsrelevanten Bereichen nichts zu suchen.

    Robertoss
    22 Tage zuvor
    Reply to  Pukeko

    Wie Social-Hacking funktioniert, hast du auch noch nicht gehört, oder?
    Unsinniger Kommentar und einfach nur dumm

    Pukeko
    21 Tage zuvor
    Reply to  Robertoss

    Das weiß ich wohl und bezog mich auf die Aussage im Artikel, daß Daten auf Windowssystemen verschlüsselt wurden. Nun ist es hinlänglich bekannt, daß Verschlüsselungsschadsoftware fast ausschließlich auf Windows zu finden ist. Für sicherheitsrelevante Bereiche robustere Systeme wie Linux oder Unix zu nutzen erscheint mir daher nicht dumm, sondern klug.

    Übrigens schätze ich es gar nicht, wegen eines harmlosen Kommentars gleich beleidigt zu werden. Gibt es denn hier kaum noch Leute, die sachlich bleiben können?

    mike
    21 Tage zuvor
    Reply to  Robertoss

    Nun, Pukeko, Bashing ist nicht harmlos ;)

    Pukeko
    21 Tage zuvor
    Reply to  Robertoss

    @mike Das war kein Bashing, sondern durchaus ernstgemeint. Warum wohl läuft bestimmte Finanzsoftware nicht unter Windows? (Ob aber COBOL sicherer ist, kann ich nicht beurteilen.)

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