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Miet-NAS bei Amazon AWS

QuTScloud: QNAP bietet virtuelles NAS in der Cloud

23 Kommentare 23

Wer große Datenmengen speichern will, automatisierte Backups im eigenen Büro anfertigen möchte oder schlicht einen selbst verwalteten Datenspeicher zur Foto- und Video-Ablage für Kollegen oder Familie bereitstellen will, hat bislang häufig zu stationären NAS-Lösungen von Anbietern wie QNAP oder Synology gegriffen.

Qutscloud Sreenshot 3

Geräte, bei denen man nicht nur selbst für den Kauf, die Überwachung und den Wechsel der Festplatten zuständig ist, sondern auch das NAS selbst irgendwann durch ein neues, zeitgemäßeres Modell ersetzen muss.

Administrativer Aufwand, dem QNAP jetzt mit der QuTScloud begegnet. Die QuTScloud ist ein Software-Produkt des NAS-Anbieters, dass sich bei Cloud-Speicher Anbietern wie AWS, Alibaba Cloud, Microsoft Azure und DigitalOcean installieren lässt und hier dann die bekannten Funktionen der QNAP-Maschinen anbietet.

QuTScloud QNAP Preise

Statt ein QNAP-NAS zu kaufen, mietet man sich Cloud-Speicher, installiert QuTScloud und besitzt ein virtuelles QNAP-NAS. Ein Angebot, das wir wenig attraktiv finden uns aber gleichzeitig durchaus Fälle vorstellen können, in denen zwar die QNAP-Oberfläche, nicht aber die QNAP-Hardware benötigt wird.

Wer sich für das virtuelle NAS entscheidet, zahlt für dessen Nutzung Lizenzgebühren, die monatlich oder jährlich zu entrichten sind und von der Anzahl der eingesetzten CPU-Kerne abhängen. Der günstigste Tarif beträgt $8,99 im Monat.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
13. Jul 2020 um 11:08 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Virtuelles NAS in der Cloud. Klingt sehr sehr weird :D

  • Wenn das von Synology angeboten würde, dann wäre das einen Blick wert.
    Das DSM ist schon ein sehr einfach zu verwaltendes Ding

  • Widerspricht sich doch von Grundgedanke her. Ich kauf mir doch eine NAS um die Daten NICHT bei einem externe Anbieter zu speichern zu müssen.. für alles andere gibt es doch schon Lösungen.. evtl. zum Testen, ob mir eine NAS taugt, mehr aber nicht.

  • Na super. Wenn man nicht gerade nen Gigabit Upload hat, dauert die Übertragung ewig.
    Man hat zwar den Vorteil, dass man keine defekten Platten tauschen muss, die Speicherpreise dürften aber sicherlich ziemlich happig sein. Eine 8TB Platte bekomme ich aktuell für um die 140€. Den habe ich dann solange wie die Platte lebt. Apple und Google verlangen 120€/Jahr für 2TB. AWS rechnet nach GB ab….Mich würden hier mal die Speicherpreise von QNAP interessieren.
    Noch dazu zahlt man dann für die Cores bzw die QTS Lizenz.
    Unterm Strich dürfte einen das sehr viel teurer kommen als nen NAS mit Platten zu kaufen und dann nach 5 Jahren wieder zu ersetzen. Durch den gesparten Strom wird das sicherlich nicht wieder aufgewogen.
    Der Durchschnittsuser würde das NAS vielleicht mit 4x8TB bestücken. Mit RAID wären dann vielleicht 24TB nutzbar…..ich wünsche viel Spaß das Cloud NAS über 1-10MB/s Upload zu füllen :D
    Ich habe 250Mbit down und 10-12Mbit up. Also etwas über ein MB. Upload :D Ich würde dafür ewig brauchen.

    • Wo kriegst Du denn bitte ne 8 TB Platte für ne NAS für 140€ her? Suche eine. Deshalb bitte mehr Info. Danke

      • Es gäb die Seagate Barracuda Compute, die etwa in dem Preisfeld liegt. Ist keine echte NAS Platte, aber dafür günstiger.

      • @Melvin
        In ein ein-Platten-NAS kann man zur Not so eine Platte einbauen, aber bitte nicht in ein NAS für 4 oder mehr Platten. Da steht zu Befürchten, das sich die Schwingungen aufschaukeln und dann alle Platten ziemlich schnell hinüber sind. Echte NAS-Platten sind diesbezüglich optimiert, deswegen auch teurer. Bitte nicht an der falschen Stelle sparen, die Rechnung geht nicht auf.

      • Das ist mir klar. Die Frage war nach einer Platte in dem Preissegment.

      • Kaufe zB eine WD MyBook Festplatte und bau sie aus dem Gehäuse. Gibt’s immer mal wieder zwischen 130-150€ für die 8TB. Darin befindet sich eine White Label Platte die nahezu identisch mit den HGST Ultrastar He10 ist. Das sind Enterprise Platten.

      • @Bambusradler
        Hast du mitbekommen das die Ach so toll optimierten WD Red NAS Festplatten absolut ungeeignete SMR statt PMR Platten waren? :)
        Ich betreibe nen Unraid Server mit 11 Schächten. 2 Platten für Parity, der Rest nutzbar.
        Da kaufe ich lieber günstige WD white Label Platten und gehe das Risiko ein das mal eine ausfällt, als für eine NAS Platte so viel mehr Geld auf den Tisch zu legen. Und wie oben bereits gesagt….Die white Label Platten in den WD MyBook sind PMR Platten mit guten specs die anscheinend sogar HGST Ultrastar sind. So werden sie von Unraid auch ausgelesen.

    • Wobei ich mich frage, ob die 24TB nicht etwas übertrieben sind für den „Durchschnittsuser“. Ich habe 8TB zur Verfügung und finde das schon nicht wenig. Wenn ich so in meinem Bekanntenkreis schau, hat kaum einer ein NAS. Und wenn, wüssten die nicht, wie sie das voll bekommen sollten. In ein paar Jahren sammelt sich zwar einiges an Fotos etc an, aber das dauert.

  • Wofür soll das gut sein?
    Will ich ein lokales nas, braucht man das nicht.
    Will ich in der Cloud meine Netzspeicher betreiben, empfiehlt es sich Ahnung zu haben das ganze abzusichern. Wenn man diese Ahnung hat, kann man sich überall billiger eine VM Mieten ohne Lizenzkosten. Wenn man diese Ahnung nicht hat, ist prinzipiell davon abzuraten, Infrastruktur Öffentlich im Netz zu betreiben. Ändert dann Qnap auch nichts dran.

    Der einzige Punkt, den ich sehe ist dass Qnap hier ein Ökosystem aufbauen könnte, dass nicht auf offene Standards angewiesen ist. Dann kommunizieren Qnap bad nur mit der Qnap Cloud und zack, Kaufen Qnap Kunden nurnoch bei Qnap um am Ende 9€ im Monat für etwas zu bezahlen, dass eigentlich kein Mensch gebraucht hätte.

    • Wieso oder, ich könnte die zweitE Qnap Nehmen um meine Daten der ersten als externes Backup zu nutzen.

      Naja, ich hab mein TS-210 am Wochenende abgelöst und zu OneDrive migiriert. 80 GB waren in nem Tag oben und jetzt spare ich 450 Euro und Strom für ein neues. OneDrive 1 TB hab ich wegen 365 eh.

    • Das macht nur Sinn, wenn man ein Ausser-Haus-Backup seiner NAS-Daten machen will/muss.

      Mir reicht da Strato für, dahin sicher meine QNAP regelmässig die Daten und auch nur die wichigen.

      • Klar immer ein außer Haus Backup erstellen, da nützt ja sonnst bei Brand / Diebstahl auch nichts.

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