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Mac zwischengeschaltet

Proof of Concept: Das iPad mit der Maus bedienen

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Man kann sicher über den Sinn einer Mausbedienung für das iPad streiten, das Gerät wurde von Apple speziell für die Bedienung per Multitouch konzipiert und die Arbeit mit der Maus scheint wie ein Rückschritt. Aber das spielt keine Rolle, wenn es um das Ausloten der mit iOS verbundenen Möglichkeiten geht und so hat der Entwickler Louis D'hauwe eine experimentelle Maus-Anbindung für das Apple-Tablet geschaffen.

D'hauwe will mit seinem PointerKit in erster Linie zeigen, dass die Möglichkeit für eine Mausbedienung vorhanden ist, wenngleich auf Umwegen. Die Interaktion mit der Maus wird von einer Mac-Anwendung erfasst, von dort aus werden die Befehle per Bluetooth oder WLAN an das iPad übergeben.

Voraussetzung für den Nachbau von D'hauwes Test-Setup ist die Mitgliedschaft in Apples Entwicklergemeinde. Mithilfe der für eingetragene Entwickler erhältlichen Werkzeuge lässt sich die Mausunterstützung ohne viel Aufwand in eigene Anwendungen integrieren.

Montag, 22. Mai 2017, 8:18 Uhr — Chris
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  • Das eine so selbstverständliche Funktion wie die Unterstützung für Bluetooth Mäuse fehlt ist ein Unding!
    Natürlich ist es auf Touch Bedienung ausgelegt, aber in einigen Situationen wäre eine Maus sehr hilfreich. Hatte das z.b schon oft das ich das ipad in der Halterung neben mir auf der Couch oder im Bett hingestellt habe habe um noch etwas zu surfen. Längeres Surfen ist mit einer Maus ganz einfach entspannter und macht mehr spaß.
    Fände es sehr wünschenswert, wenn Apple zumindest im Safari Browser mal eine maus unterstützen würde.

    • @Marcus777: Völlige Zustimmung!
      Ein Beispiel: Ich nutze die Tourenplanungs-Software von Komoot bzw. (gezwungener Maßen) „Bosch eBike Connect“. Von beiden Produkten gibt es NUR eine iPhone-App mit eingeschränkten Funktionen und Bedienung im Hochformat – was auf einem iPad Pro 12,9″ jetzt nicht sooo witzig ist…

      Beide Produkte bieten aber eine sehr viel bessere Webseite – die jedoch auf eine Mausbedienung ausgelegt und daher mit dem Finger nicht vollständig bedienbar ist!

      Im Endeffekt muss ich also doch wieder vor dem Macbook sitzen, obwohl ich gerade für solche Aufgaben einst das iPad Pro 12,9″ angeschafft hatte…

      (Aber wahrscheinlich hatte noch Halbgott Jobs persönlich eine Mausbedienung auf iDevices auf alle Zeit untersagt – ebenso wie ein normales Dateisystem – da muss man als Kunde halt mit leben…)

      • Schonmal bei den Herstellern gemeldet und gefragt ob sie nicht ihre Seiten mal an moderne Zeiten anpassen wollen?
        Websites, vor allem kommerzielle, gehören einfach für mobil-devices angepasst.
        Kriegen andere doch auch hin.

      • @revosbackback: Klar habe ich das! (So wie ich z.B. auch immer wieder – mit mäßigem Erfolg – Entwickler darauf hinweise, dass es keine gute Idee ist, wenn man iPad-Apps nur im Hochformal bedienen kann…)

        Komoot hat mir sinngemäß mitgeteilt, dass a) ein Universal-App zu erstellen sehr teuer wäre, b) die Webseite „nicht für Tablets freigegeben ist“ (!), c) man die Probleme trotzdem „an die Entwickler weitergeleitet hat“… („Rufen Sie nicht an – wir melden uns…“)
        Bosch (eBike Connect) hat es in der Vergangenheit trotz mehrmaliger Hinweise noch nicht mal für nötig gefunden dafür zu sorgen, dass die iPhone-App auch auf einem iPad ein Icon MIT Bild besitzt – nach dem Motto: Wir Weltfirma, Du nur kleiner Kunde…

        Gerade wegen solcher Fälle wäre es sehr hilfreich, wenn ALLE Webseiten, also auch die „nicht für Tablets freigegebenen Webseiten“ (s.o.), auf iPads vollständig bedient werden könnten, falls erforderlich gerne auch mit einer Bluetooth-Maus (ein Finger hat halt keine „rechte Maustaste“…)

  • Ich verstehe nicht, wieso die Unterstützung für Mäuse nicht standardmäßig integriert ist. Einige Anwendungen lassen sich halt einfach besser mit einer Maus steuern.
    Wenn man nun auf der Suche nach einem „Convertible“ ist, ist man gezwungen, auf ein Windows oder Android Tablet zurückzugreifen…

    • ja, da sind wir wieder bei der berechtigten diskussion, warum es kein convertible von apple gibt. und wenn es eines gäbe, auf welchem OS es aufbauen würde. touch mit macOS stand heute nicht möglich. maus mit iOS stand heute möglich. also doch eher PadBook statt MacPad.

  • Es gibt durchaus Bereiche, wo eine „Fernsteuerung “ a la Maus sinnvoll ist.
    Sei es, das iPad soll geschützt in einer staubigen oder feuchten Umgebung genutzt werden und/oder man hat Schutz-Handschuhe an etc.
    Wäre in einer Werkstatt schon praktisch, statt in ausgedruckten Zeichnungen zu blättern die schön auf dem Display zu haben und lediglich eine 10€ Funkmaus auf Dauer zu ruinieren- und nicht das iPad….

  • Ein Rückschritt? Weil der Finger das präzisere Eingabegerät ist?

    • Na da hat wohl jemand das Wörtchen „scheint“ überlesen!?

    • also meine dicken wurstfinger sind dicker als ein mauszeiger.
      ipad = spielkram.
      habe das pro ausprobieren dürfen als leihgabe:
      für ein architekturbüro einfach nicht zu gebrauchen. ich nutze es jetzt als zeichentablett.
      undzum fotos zeigen…
      alles andere mit dem desktop und einer maus…
      hier wäre es toll wenn der apple pen mit dem imac funktionieren würde oder dem macbook.
      aber apple hält uns ja bekanntlich an der sehr kurzen leine.
      irgendwann hilft nur noch der umstieg auf windows…

  • Und die Finger Abdrücke wären weg

  • Sowas geht bei Android schon seit Ewigkeiten. Man kann sogar einfach Bluetooth Controller wie den Xbox One S Controller oder den PS4 Controller verbinden und damit Games im Emulator spielen.

    Und gerade für VNC Apps ist ne Maus nie verkehrt. Das erweitert den Funktionsumfang eines Tablets nunmal enorm.

    Aber Apple ist leider immer so festgefahren, was deren Ansichten angeht. Das ist Fluch und Segen zu gleich.
    Die Konkurrenz wirft vieles von Generation zu Generation über den Haufen und schert sich nen Dreck darüber, was man gestern mal für gut befunden hat. Da wird getan, was technisch mögich ist und fertig. Bei Apple versucht man immer sich zu rechtfertigen, und für wirklich alles einen tieferen Sinn zu finden. IMHO behindert sich Apple damit auch selbst… Es sorgt zwar für eine tolle Userexperience, macht das System aber auch zwangsläufig auch langweilig. Apple muss aufpassen, dass sie sich nicht komplett festfahren.

  • Für all‘ die Anwendungen, die man im beruflichen Umfeld remote erledigen muss oder wo man auf Anwendungen aus der Windows-Welt via VPN/VM zugreift wäre eine Mausunterstützung ein gewaltiger Fortschritt. Eine externe Tastatur gibt es ja auch, warum also keine Maus!?

  • Viele Leute haben ein Notebook z.b. nur zum Surfen. Wenn die ipads endlich mal Bluetooth Mäuse unterstützen würden, könnten die tatsächlich für einige Leute ein Laptop Ersatz darstellen.
    Wie weiter oben schon geschrieben wurde, ist längeres Surfen ein Krampf ohne Maus und bei weitem nicht so entspannt.

    • Dann brauch ich aber auch keinen Touch Screen und kann mir gleich ein MacBook oder anderen Laptop kaufen. Die Diskussion ist völlig überflüssig. Wer eine Maus braucht, braucht kein iPad. Ganz einfach. Völlig sinnentleert sich darüber Gedanken zu machen, warum oder wieso oder weshalb Apple vielleicht nicht diese Funktion anbietet.

      • Was ist daran Überflüssig?? So ein Schwachsinn! Zumindest im safari Browser würde eine Mausbedienung enorm Sinn ergeben, da ich dann extra zum Surfen nicht noch ein zusätzliches Gerät benötigen würde!

  • Besonders wenn ich ein iPad mit Tastatur nutze, frage ich mich immer, was Apple da geritten hat. Der Wechsel zwischen Tastatur und Touchscreen verhindert in meinen Augen einen vernünftigen Workflow.
    Es gibt ja sogar schon Mäuse für einzelne Apps auf dem iPad. Das Apple das Bluetooth Profil für die Nutzung sperrt, ist doch ein Witz.
    Die iOS Geräte könnten davon echt profitieren.

    • Auch ich würde mir es wünschen im Betrieb mit einer Tastatur die Hände nicht ständig auf den Bildschirm bewegen zu müssen. Ich würde mir ein Trackpad wünschen, mit dem ich durch Gesten durch Webseiten „wischen“ kann und insbesondere in Pages würde ich gerne Texte analog zur Bildschirmtastatur des iPads „merkieren“ können.

  • Mit der Citrix Receiver App und der Citrix X1 Maus geht das schon lange… zumindest lässt sich, die entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt, das iPad als prima Laptop Ersatz nutzen (natürlich dann nur mit Windows-Programmen).

  • Es gibt bereits funktionierende Bluetooth Mäuse z. B. von Citrix, ich habe einen Prototypen davon hier und es funktioniert auch mit dem jeweiligen Citrix Reciever.

    Was ich sagen will ist, dass jeder Hersteller von Applicationen auch eine entsprechende Hardware dafür bereitstellen kann (siehe DVBT Stick Gedöns). Verschiedene API’s sind dafür von Apple bereitgestellt worden. Wenn man sowas brauchen würde, würde es sowas geben. Sowohl Apple als auch andere „App“ Firmen sehen hierfür einen Mehrwert (außer natürlich Citrix, wo sowas tatsächlich Sinn macht).

  • Ich benutze ein iPad Pro mit Tastatur um über Citrix auf Win2012 zuzugreifen. Im Citrix Receiver werden zwar Tuchgesten unterstützt und auch eine virtuelle Maus angeboten, die Bedienung von Windows Server 2012 ohne Maus jedoch sehr mühsam. Die Firma Citrix bietet deshalb eine echte Maus an, die allerdings nur im Citrix Receiver funktioniert. Mit der lässt sich ganz gut arbeiten.

  • Verstehe nicht wozu ich eine Maus beim Web-Browsen brauche. Im Puffin Webbrowser, den ich für Flashseiten nutze, gibt es zwar den Mausmodus, aber den hab ich noch nie gebraucht.
    Man kann immer mehr mit dem iPad machen, hab meine Homepage ganz neu mit dem Webeditor HTMLEgg gemacht und ist supereinfach, ganz ohne Maus.
    Ich mache Bildbearbeitung in den Adobe Apps ohne Maus und habe das Adobe Abo wenn ich doch mal was im erwachsenen LR oder PS machen muss, was selten ist. :-)

    • Für deine Spielereien mag das passen. Sobald es in den semiprofessionellen Bereich geht, sind solche Arbeiten ergonomisch an einem iPad nicht mehr vertretbar.
      Deshalb habe ich ein Surface Pro. Als Tablet nicht so gut, wie ein iPad Mini, aber dafür auch als Laptop und Desktopcomputer verwendbar.
      Ein iPad könnte da genial sein. Per AirPlay an den Monitor, Maus und Tastatur rausholen und fertig. Aber da würde man sich vermutlich das Geschäft mit den Laptops versauen.

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