Überblick auf laufende Ports und Prozesse
PortKiller: Mac-Freeware erleichtert die Portverwaltung unter macOS
Mit PortKiller 3.2 ist eine macOS-Anwendung erschienen, die sich an Entwickler richtet, die regelmäßig mit lokalen Servern, Containern oder Tunnellösungen arbeiten. Die App bündelt Informationen zu belegten Netzwerkports direkt in der macOS-Menüleiste und ermöglicht so einen schnellen Zugriff.
PortKiller will typische Probleme im Entwicklungsalltag übersichtlicher und schneller lösbar machen, ohne separate Terminalbefehle oder zusätzliche Werkzeuge nutzen zu müssen.
Überblick auf laufende Ports und Prozesse
Netzwerkports dienen als Kommunikationsschnittstellen zwischen aktiven Anwendungen. Wenn mehrere Dienste parallel laufen, kann es vorkommen, dass ein benötigter Port bereits belegt ist. PortKiller erkennt automatisch alle aktuell lauschenden TCP Ports auf dem System und zeigt an, welcher Prozess sie verwendet. Nutzer können gezielt nach Portnummern oder Prozessnamen suchen und sich die Ergebnisse filtern lassen.
Über die Menüleiste lassen sich Prozesse bei Bedarf beenden. Dabei unterscheidet die App zwischen einem regulären Beenden und einem sofortigen Abbruch, falls ein Dienst nicht mehr reagiert. Häufig genutzte Ports können als Favoriten markiert werden, um sie schneller wiederzufinden. Zusätzlich lassen sich Ports überwachen, sodass eine Mitteilung erscheint, sobald sich deren Status ändert.
Integration moderner Entwicklungsumgebungen
Neben der klassischen Portübersicht bietet PortKiller Funktionen für komplexere Setups. Dazu gehört die Verwaltung von Portweiterleitungen in Kubernetes Umgebungen. Solche Weiterleitungen verbinden lokale Rechner mit Diensten, die in Containern oder Clustern laufen. PortKiller kann diese Verbindungen anlegen, ihren Status überwachen und sie bei einem Abbruch automatisch wiederherstellen. Verbindungsprotokolle helfen dabei, Fehlerquellen leichter einzugrenzen.
PortKiller setzt mindestens macOS 15 Sequoia voraus und läuft sowohl auf Intel Macs als auch auf Apple Silicon. Die Anwendung wird als signiertes und notarisiertes Paket bereitgestellt und lässt sich wahlweise manuell oder über gängige Paketmanager installieren.



Als Ergänzung von einem Dev: Das alles kann man auch im Terminal machen. Hier geht’s wohl eher darum, dass man eine GUI hat. Auch Kuberbetes etc. kann man übers Terminal einsehen.
Daher ja auch „erleichtert“.