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Pornos und Gratis-Apps: eBay reagiert auf automatische Weiterleitungen

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Bereits vor der Veröffentlichung unseres Berichtes über die automatischen iPad-Weiterleitungen, mit denen sich viele Kunden des Online-Auktionhauses eBay sei Mitte Januar herumschlagen, haben wir die Pressestelle des Online-Konzerns um eine Stellungnahme gebeten.

Hat eBay die automatischen iPad-Weiterleitungen in den App Store und auf weniger seriöse Porno-Seiten bereits registriert? Was tut das Unternehmen, um die ungewollten Entführungen der betroffenen iOS-Besucher zu unterbinden? Und: Wer ist verantwortlich für die Werbebanner?

Auf eine Antwort warten wir bis heute. Dabei zeigt bereits ein schneller Blick in das eBay Support-Forum, dass sich die iPad-Weiterleitungen zu einem gravierenden Problem entwickelt haben. Inzwischen haben auch andere Webseiten wie etwa der Online-Ableger des Wochenmagazins FOCUS auf den ifun-Bericht vom 26. Januar hingewiesen – eBays Presse-Team schweigt zur Zeit noch.

Trotzdem gibt es heute Neuigkeiten zu vermelden. Hinter den Kulissen scheint der eBay-Kundenservice auf die ersten Kontakt-Anfragen betroffener Nutzer zu reagieren.

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In einem ifun.de vorliegenden Anschreiben bestätigt der eBay-Kundenservice nun erstmals nach außen, sich dem Problem der iPad-Weiterleitungen durchaus bewusst zu sein und bittet die fragenden Nutzer um Zeit:

Sehr geehrter Herr XXX,
vielen Dank für Ihre Geduld. Ich schreibe Ihnen bezüglich Ihrer Rückmeldung vom 27. Januar 2014, in der Sie uns mitgeteilt haben, dass beim Aufruf unserer Seiten auf Ihrem Smartphone unerwünschte, störende Werbe-PopUps mit erotischem Inhalt erschienen sind. Sehr gern gebe ich Ihnen weitere Informationen dazu.

Ich habe Ihre Meldung an die Fachabteilung weitergeleitet. Es wurde der von Ihnen beschriebenen Umstand umfassend geprüft und es wurde erkannt, dass in der Tat ein Fehler vorliegt, welchen wir bereits identifizieren konnten. Ihre Meldung habe ich selbstverständlich an unsere dafür zuständigen Kollegen weitergeleitet. Wann die Störung behoben sein wird, kann ich Ihnen derzeit noch nicht sagen, wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran.

Ich empfehle Ihnen, bis auf weiteres einen anderen Browser zu verwenden (z.B: Google Chrome). Alternativ dazu können Sie auch unsere kostenlose eBay App fürs iPad/iPhone vom App-Store, für Ihr Android-Handy vom Google Play herunterladen. Sie haben auch die Möglichkeit die mobile Version unserer Seite aufzurufen. Diese erreichen Sie unter: m.ebay.de. Herr XXX, entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten. Ich bitte Sie um ein wenig Geduld.

Zum Nachlesen: Etliche iPad-Nutzer berichten von eBay-Entführungen

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31. Jan 2014 um 15:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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