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Videospeicher in der Wolke

Plex Cloud startet ohne Amazon Drive

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Nach einer längeren Beta-Phase haben die Macher des Mediencenters Plex jetzt die im vergangenen Herbst angekündigte Plex Cloud gestartet, verzichten jedoch – wie befürchtet – auf die Integration von Amazon Drive.

Plex Cloud

Während der Einsatz des Mediencenters bislang den Betrieb eines eigenen Netzwerkspeichers voraussetzte, können euch die Plex-Apps eure Filme und Videos nun auch aus den Cloud-Speichern von Dropbox, Google Drive und Microsofts OneDrive abspielen – die Anfangs verfügbare Integration von Amazon Drive wurde hingegen komplett gestrichen.

Das neue Feature, das aktuell nur den Abonnenten des kostenpflichtigen Plex Pass angeboten wird, erlaubt es euch die persönlichen Video-Sammlung Online Abzulegen und anschließend über die Plex-Apps, die sich auf PC, Mac, iPhone, iPad und Smart TV installieren lassen, anzusteuern.

Run your always-on Plex Media Server in the cloud without the need for an always-on PC or network-attached storage device (NAS). With Plex Cloud, you’ll be ready to go in 60 seconds or less, easily streaming and accessing your media remotely on all your Plex enabled devices. Too easy!

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Plex
Plex
Entwickler: Plex Inc.
Preis: Kostenlos+
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Freitag, 10. Mrz 2017, 7:56 Uhr — Nicolas
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  • Ich muss sagen, die Beta läuft bei mir sehr stabil. Bei Bedarf übernimmt das Transcoding die Server von Google & Co.

  • Blöd, wäre eine Überlegung wert gewesen. Wobei man ja eh nur max 1,5 Gb große Dateien ablegen kann (glaube ich) jedenfalls gibt es eine Größenbeschränkung und Filme sind in der Regel größer wie die Beschränkung

    • Bist du dir sicher mit der Größenbeschränkung? Auf der Support Seite von Plex stehen andere Angaben. Gut, Mann kann zwar keine unkomplizierten BDs Ablegen, aber für einen gängigen 1080p Film mit 1-2 Tonspuren dürfte es meist noch reichen.

      Laut FAQ: https://support.plex.tv/hc/en-us/articles/226825168-FAQ-Plex-Cloud

      Websiteupload Dateigröße:
      Dropbox bis 20 GB
      Google bis 5 TB
      OneDrive bis 10 GB

      Nur frag ich mich, was der Content Sniffer der Anbieter macht.
      Bei OneDrive weiß man, dass dieser die Inhalte prüft und unpassendes Material dem Betreiber meldet. Was ist mit den Videofiles? Woher soll das System wissen, dass man ggf. die Lizenz für eine solche Kopie besitzt? Zumal ja nicht das File selbst analysiert werden muss. Es reicht ja schon der Dateiname. Beim Cloudsync von Plex lädt Plex die Daten mit kryptischen Dateinamen hoch, beim Cloudserver allerdings muss die Benennung passen, sonnst muss man für jeden Film die Identifizierung von Hand vornehmen.

  • In den Kommentaren zum Trailer hat jemand geantwortet, dass Amazon seine Filme gelöscht hat. (Copyright). Tja, das ist das eine Problem. Das andere Problem ist, dass Cloud Storage viel zu teuer ist.

    Eine 4 TB HDD kostet ca. 120€. Bei Google kosten 2 TB 19,99€ pro Monat. Sind also 240€ pro Jahr nur für 2 TB. Das reicht gerade mal für ne sehr kleine Filmsammlung und wird über die Jahre enorm teuer. Geht man auf 10 TB, kostet das 1200€ Pro Jahr, 6000€ in 5 Jahren.

    Die Funktion ist aktuell einfach nicht praktikabel nutzbar. Zumindest für Filme.

    • Bei Amazon koste es 75 € im Jahr, unbegrenzt. Finde ich nicht teuer. Und ich muss mir keine Gedanken nach nem Backup machen. Zu hause mit der 2 TB Platte, brauche ich noch eine 2 TB Platte die ich dann irgendwo aufbewahren muss

  • Stimmt leider – bei einer grossen Filmsammlung absolut nutzlos. Hübsch für eine kleine Sammlung von Favoriten.

  • Auch ein Problem: Wenn Google und Co zu viel Bandbreitenverbrauch feststellen, wird der Account automatisch gesperrt. Man sollte also zum ausprobieren nicht den Hauptaccount verwenden. Die Idee ist git, scheitert aber an der Praxis.

  • Wenn man eine Vernünftige Leitung zu Hause hat, dann ist es wohl an sinnvollsten sich ein gutes NAS ( QNAP / SYNOLOGY ) hinzustellen und dort alles zu machen.

    Das läuft in meinen Augen auch ganz gut.

  • Plex is was für Amateure! Kodi + Emby bleibt die Nummer 1

    • Plex ist eine sehr mächtige Lösung. Ich verstehe ja, wenn jemand diese ganzen Features von Plex nicht braucht, aber Plex deshalb abzuwerten halte ich für verwegen, nur weil man erheblich weniger frickeln muss als bei Kodi mit dem gleichen Ergebnis.

    • Kodi kann, soweit ich weis, zwei wichtige Dinge nicht: Transponieren und mehrere Benutzer verwalten. Für mich also nicht mal nutzbar.

  • Leider uninteressant solange Amazon raus ist

  • Plex Cloud Beta mit Amazon Drive lief prima. Nachdem es nun ohne Amazon Drive released ist ist es auch schon wieder tot. Ich verstehe, dass es mit Amazon Drive Upload Probleme ( wegen geringer Bandbreite) gibst Ohne Amazon ist aber der gesamte Business Case dahin.Es wird niemand mehrere hundert Euro pro Jahr für eine Videosammlung ausgeben.

    War eine tolle Idee und eine extrem Schwäche und bemitleidenswerte Umsetzung

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