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Photoshop 25.9 als Beta

Photoshop: Sechs neue KI-Funktionen jetzt verfügbar

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26 Kommentare 26

Der Software-Konzern Adobe hat im Rahmen der Adobe MAX London 2024 eine neue Generation seiner generativen KI-Technologien vorgestellt und stellt diese nun in der aktuellen Beta-Version von Photoshop 25.9 zum Ausprobieren zur Verfügung.

Adobe Photoshop Seo Ai In Ps Zpattern Pod 2 2x 2000

„Generate Background“ tauscht Hintergründe aus

Sechs neue KI-Funktionen

Die neuen KI-Funktionen bringen umfangreiche Verbesserungen bei der Text-zu-Bild-Funktion mit und eine neue, generative Füllfunktion, mit der deutlich präzisere Eingriffe in die Bildkomposition möglich werden sollen.

Eine der spannendsten Neuvorstellungen: Die Funktion „Reference Image“. Adobe ermöglicht damit, vorhandene visuelle Inspirationen zur Steuerung der KI-Ergebnisse zu nutzen. Statt einfach nur darum zu bitten, das Bild von einem Mann in einer Lederjacke zu generieren, lässt sich mithilfe von Referenzbildern festlegen, wie die Lederjacke auszusehen hat. Dies gilt auch für eine in Diamanten gekleidete Biene:

Referenz Bild 2000

„Reference Image“ macht konkrete Vorgaben

Bei Photoshop hat man die bereits vorhandenen KI-Funktionen zudem dahingehend ausgebaut, dass diese zeitaufwendige Arbeitsabläufe vereinfachen sollen. Mit dem neuen Feature „Generate Similar“ können Nutzer nun per Mausklick weitere Variationen einer bereits viel versprechenden KI-Ausgabe erstellen lassen. „Generate Background“ erlaubt es, Hintergründe automatisch zu ersetzen.

Die jetzt verfügbare Beta von Photoshop 25.9 rüstet insgesamt sechs neue KI-Funktionen und Verbesserungen nach:

  • Generative Fill und Generative Expand: Verbesserte Ergebnisse beim Generieren von Inhalten und bei der Erweiterung vorhandener Bilder.
  • Generate Image: Erstellung kompletter Bilder von Grund auf mit deskriptiven Textbefehlen und zusätzlichen kreativen Steuerungsoptionen.
  • Reference Image: Hochladen eines Referenzbildes zur Beeinflussung des Stils oder Inhalts bei der Nutzung von Generative Fill, Generative Expand und Generate Image.
  • Generate Similar: Erzeugen von Variationen eines bestehenden Ausgangsbildes.
  • Generate Background: Automatisches Entfernen und Ersetzen des Hintergrunds mit einem importierten Bild, einer Farbfläche oder generiertem Inhalt, der zu Beleuchtung, Schatten und Perspektive des Hauptmotivs passt.
  • Enhance Detail: Mehr Details und Klarheit bei generierten Bildvariationen.

Wie sich die neue Beta installieren lässt erklärt Adobe in diesem Hilfe-Eintrag.

24. Apr 2024 um 09:23 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Sorry. Aber die Biene scheint mir eher eine Hummel zu sein.

    (Kommentar nicht ernst gemeint)

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  • Schon krass wieviele Künstler dadurch ihren Job loswerden. Beängstigend und spannend zugleich.

    • Neee, langfristig wird K.I. doch viel mehr Arbeitsplätze schaffen, als sie vernichten wird. *ironieoff

    • Der wahre Klaus
    • Glaube ich nicht. Wer kommt denn auf die Idee Blumen und Orangen um das Produkt zu platzieren? Ganz sicher nicht ein „nicht-Designer/Künstler“. Kreativität wird für solche Prozesse dennoch vorausgesetzt. Abgesehen davon wird der Weg zum Ergebnis nie aufgezeigt, sondern nur das perfekte Endergbnis. Kreative konnten auch vorher gute Ergebnisse abliefern, nur leider kommt dann der Auftraggeber der noch 100 Dinge verändert haben will, was die KI ganz sicher nicht besser machen wird. Ganz im Gegenteil. Versuche mal mittels KI was ganz bestimmtes zu generieren oder Teile zu verändern, sprich nach Auftrag (Ein Hund im Closeup mit hellem Fell hat eine grüne Frisbeescheibe im Mund bei Regen im Park usw usw.) Du wirst überrascht sein wie lange du brauchst bis du das perfekte Ergebnis erhältst mit dem Du, aber auch der Auftraggeber zufrieden ist.

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    • Falls Künstler wirklich betroffen sind (es wird nicht alle Bereiche treffen), dann werden sie es ja relativ schnell merken. Und trotzdem braucht man dann jemanden der die KI bedienen kann. Warum also als Künstler nicht umschulen auf KI Experte für deren jeweiligen Bereich?

    • TeeTassenTrüffel

      also bisher ist die KI in PS enttäuschend … Egal was ich mit ihr im (beruflichen) Alltag ausprobiert habe, die Ergebnisse waren gruselig…

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      • Echt? Ich fand es beeindruckend. Eine Freundin wollte etliche Hochzeitsbilder retuschiert haben. Da waren Menschen im Hintergrund, sie war teils im Hintergrund. Habe alle wegbekommen. Klar, wenn man genau hinsieht, sieht man es. Das waren aber recht komplexe Bilder. Wenn man es jedoch nicht weiß und nicht sucht, sieht man das nicht. Echt krass

  • Es müsste meinem Verständnis nach die Arbeit von Grafikagenturen etc. deutlich erleichtern und beschleunigen, sodass es eigentlich günstiger für deren Kunden werden sollte.

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  • Ich komme aus der Praxis die KI ist mehr als eine Unterstützung zu sehen. Wie das in 5-10 Jahren aussieht wird sich noch zeigen. Schöne Bilder kann sie erstellen mehr aber noch nicht.

  • Ähm ja, und woher kommt das Referenzbild? Von einem „echten“ Künstler? Von der KI? Wozu dann aber ein Referenzbild? Wozu brauch man dann noch das überteuerte Photoshop? So viele Fragen.

    • Angenommen Sie haben ein Foto aufgenommen, aber Ihnen gefällt die Perspektive nicht oder Sie möchten ein Leinwand auf die Wand knallen, dann eignet sich genau diese Methode mit dem Referenzbild. „Hey KI, nimm die Pflanze aus dem Referenzbild und setzte diese hier ein“. Es gibt viele Möglichkeiten.

      Ein weiteres Beispiel:

      Sie haben ein Gruppenfoto gemacht, auf dem aber der Hund nach hinten schaut, anstatt mach vorne. Nun, Sie haben noch weitere Fotos gemacht, auf dem der Hunde nach vorne schaut, aber eine Person die Augen zu hat.

      Jetzt können Sie das Foto, auf dem der Hund nach hinten schaut als Hauptbild hernehmen und das Foto wo der Hund nach vorne schaut als Referenzbild.

      „Hey KI, nimm die Fresse des Hundes aus dem Referenzbild und platziere dieses hier“

      Dann haben Sie im Hauptfoto alle Beteiligten die in die Kamera schauen.

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  • Solange die Auftraggeber nicht definieren können was sie wollen (und das ist das größte Problem), sehe ich da noch keine Probleme. Die bekommen keinen einzigen vernünftigen Prompt hin. Die Funktionen muss auch einer bedienen können, soweit ist man noch save ;-)

    • Stimmt, es braucht den „Künstler“ der die Gedanken des Auftraggebers „lesen“ kann um durch geschickte Interaktion das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die erfahrungsbasierte intuitive Interaktion zwischen Menschen kann die KI (noch) nicht abbilden. Für den Künstler, der weiß was er will, sind die KI Funktionen aber eine hervorragende Hilfe auf deren Basis er es dann noch manuell perfektionieren kann.

  • Kann Photoshop einen genauen Text per Prompt im Bild platzieren?

  • Adobe soll lieber in KI investieren die meine Photos lokal sauber analysiert und Keywords generiert.

  • Terminator lässt grüßen. Man muss langsam echt in die Vergangenheit reisen und irgendwen aufhalten, der diesen Mist in‘s Leben gerufen hat. Ex-Mitarbeiter von Google warnen, dass das Monster bereits unumkehrbar losgelassen wurde.

  • ch bin von den neuen Möglichkeiten der KI-Technologie sehr beeindruckt und sehe großes Potenzial für vielfältige Anwendungen. Neben den vorgestellten Möglichkeiten wünsche ich mir insbesondere KI-Anwendungen im Bereich der Bildoptimierung. Die Optimierung von gescannten Dias ist ein Problem, für das ich schon lange nach einer KI-Lösung suche. Es wäre daher sehr hilfreich, wenn in Zukunft auch verstärkt KI-Anwendungen für praktische Anwendungsfälle wie die Bildoptimierung entwickelt würden.

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  • Jens Woltersdorf

    Immer wenn es um die Dokumentation von Ereignissen geht bringt KI doch gar nichts. Weder wird ein Ehepaar die Location und die Gästeliste in eine KI eingeben um Bilder von ihrer Hochzeit zu bekommen, noch kann ich den Siegtreffer eines Fußballspiels schon mal im Vorwege per KI erstellen.

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  • Ich bin gespannt, wie gut das im Endeffekt funktioniert. Bereits jetzt hat mir die KI in Photoshop, aber auch in Illustrator geholfen, manch lästige Aufgabe schnell zu lösen. Bis dato hat es mir den Alltag in der Agentur oft erleichtert, Sorgen mache ich mir um meinen Job aktuell dabei keine.

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  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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