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Passwort-Manager: Wir empfehlen jetzt Enpass

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Zeit für eine kleine Alltagsanekdote aus dem Freundeskreis: Am Wochenende mussten wir bei einem Rechner-Problemen aushelfen und haben nebenbei einen bunten Fragenkatalog aus den Themenbereichen Online-Banking, 2-Faktor-Authentifizierung und dem Einsatz der Dropbox beantworten.

Enpass Passwort Manager

Eine Situation, die euch von eigenen Freunden und Familienmitgliedern sicher bekannt vorkommen dürfte. Der Gegenüber ist wenig versiert, aber interessiert und motiviert seine Kiste jetzt endlich mal wieder auf Vordermann zu bringen.

Beim Einrichten der Online-Banking-Lösung und dem Verbinden der Dropbox waren irgendwann auch die richtigen Passwörter gefragt. In den 10 Minuten, die jetzt mit der Login-Suche verbracht werden mussten („die Briefe sollten doch eigentlich in meinem Bank-Ordner sein“) konnten wir uns, ganz in Ruhe, einen neuen Kaffee aufsetzen.

Gleichzeitig war klar: Die Zettelwirtschaft ist kein Zustand. Unser Mündel benötigt einen Passwort-Manager für Mac und iPhone sowie eine Einweisung in die Arbeitsweise der im Hintergrund arbeitenden Dropbox-Synchronisation.

Womit wir zu Enpass kommen. Zum ersten Mal in unserer „Karriere“ als die Jungs vom PC-Notruf-für-Freunde haben wir auf der betroffenen Maschine nicht den Langzeit-Favoriten 1Password installiert, sondern zum konkurrierenden Verwaltungs-Tool Enpass von Sinew Software Systems gegriffen.

Ausschlaggebend war vor allem – ihr werdet es bereits geahnt haben – der Abo-Zwang, ohne den sich 1Password nicht mehr in vollem Umfang nutzen lässt. Die Kosten selbst haben uns dabei weniger gestört als die Tatsache, dass wir unserem Hilfesuchenden mit einem Abo aus unserer Obhut entlassen müssten, das sich selbst von iTunes-Experten nur umständlich deaktivieren lässt, für ständig wiederkehrende Belastungen sorgt und gerade unbedarften Anwendern keinen wirklichen Mehrwert bietet.

Das Enpass-Angebot hingegen ist sehr übersichtlich gestaltet. Die Mac-Applikation kann kostenlos genutzt werden – schon diese allein würde das Leben unseres Zettel-Sammlers wahrscheinlich deutlich komfortabler gestalten – die iPhone-Anwendung wird mit einem Einmal-Kauf von 10 Euro zur Vollversion aufgewertet und ist ab dann in der Lage mehr als 20 Passwort-Einträge in einem verschlüsselten Tresor zwischen iPhone und Mac abzugleichen.

Enpass Import

Wie 1Password bringt auch Enpass entsprechende Browser-Plugins zum schnellen Zugriff auf die Passwort-Sammlung mit und lässt sich bei Bedarf auch unter Windows nutzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Zwar setzen wir als Bestandskunden noch immer auf 1Password, empfehlen die App in ihrer jetzigen Form aber nur noch ungern bzw. mit Einschränkungen. Sollten sich die 1Password-Macher von AgileBits dafür entscheiden, das bevorstehende Update auf Version 7 nicht zum Einmal-Kauf anzubieten, sondern nur noch an Abo-Kunden auszugeben, werden auch wir auf Enpass wechseln.

Ein Import-Tool für enttäuschte 1Password-Kunden ist bereits Bestandteil des Software-Angebotes.

Enpass für macOS

Laden im App Store
Enpass Password Manager
Enpass Password Manager
Entwickler: Sinew Software Systems Private Limited
Preis: Kostenlos
Laden

Enpass für iOS

Laden im App Store
Enpass Password Manager
Enpass Password Manager
Entwickler: Sinew Software Systems Private Limited
Preis: Kostenlos+
Laden
Dienstag, 28. Mrz 2017, 9:16 Uhr — Nicolas
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  • wie findet die migration statt ? 200 access Daten per Hand eingeben sicher nicht.
    gibts import / expoert ?

    • Auch ohne selbst nachgeforscht zu haben bin ich mir ziemlich sicher, dass du antworten auf der website finden wirst ;)

    • Ja gibts und immer allerschlimmsten Fall auch über csv. Werden aber wie geschrieben auch andere pw manager für import unterstützt. Bin voll zufrieden mit Enpass

      Sync läuft auf allen Apple und windows Geräten einwandfrei.

    • Bei Keepass können die Daten über XML importiert werden!

    • Am Ende des Artikels steht der Hinweis auf eine bereits implementierte Import Funktion.

    • ja gibts – geht alles ganz easy.
      enpass ist keypass kompatibel

      • Ich würde meine Passwörter nie in irgendeiner Cloud abspeichern – wie doof muss man sein!?
        Alles ist knackbar!
        Passwörter sind das wichtigste Gut und die liefere ich doch nicht auf dem Silbertablett irgendeiner cloud aus.
        Ich nutze 1Password nur lokal auf dem iPhone. Das hat man eh ständig dabei. Wenn ich an irgendeinem Rechner ein bestimmtes PW nicht mehr weiß, schaue ich kurz ins Handy.

      • Enpass ist keine cloud?!

      • jupiter888: Wenn Du Deine Passwörter nicht öffentlich in der Cloud hosten kann, dann taugt Dein Passwortverwaltungsprogramm nichts (google mal nach „Kerckhoffs’ Prinzip”).

        Zumal Deine Passwörter eh an der Gegengestelle gespeichert sind – und das ist dann “in der Cloud” (gut, das Verfahren ist ein anderes, weil gehashed)

  • Ich setze auf mSecure. Kann ich nur empfehlen, habs seit vielen Jahren im Einsatz und funktioniert perfekt. Kostet aber einiges. Aber bei der Datensicherheit sollte man eh nicht sparen. lg

    • Sehe ich das richtig, dass mSecure weder Browser-PlugIns noch eine Menüleistenfunktion hat?

    • Bin auch auf mSecure und synche nur über’s wlan, weil ich meine PWs eben nicht in der cloude haben will. Wie [email protected] bereits sagt haben die Vollpfosten ab Version 4 den WIFI-sync aus den features genommen, was für mich nun aber mal der USP war. mSecure 3 läuft ja noch ne Weile, aber so lange will ich gar nicht warten. Meine Specs wären, Multiplattform, mac/PC Desktop/Mobil, syncen muss auch nur local möglich sein. Hat jemand ne alterntive?

  • Darf ich mal so in die fragen, was gegen die den Apple-eigenen Schlüsselbund spricht?

    • Im Grunde nichts ausser das du das nicht plattformübergreifend (also auch auf Windows) nutzen kannst. Ausserdem sollte man sich gut überlegen ob man neben all dem iCloud Kram auch noch die PWs bei Appple ablegt.

    • Ich habe leider keine guten Erfahrungen hinsichtlich des Syncs des Schlüsselbunds via iCloud .. irgendwann war immer irgend etwas „krumm“… zudem mit Enpass oder anderen Passwort-Managern, die via Clouds syncen können ein doppelter Schutz vorhanden, weil ein entsperrtes iPhone noch lange keinen Zugang zu den im Passwort-Manager gespeicherten Daten bietet

      • Früher als ich den Schlüsselbund nur Lokal hatte, gab es nie Probleme. Doch seit dem iCloud Sync habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht. Vor allem als ich mal mit der Safari-Funktion „Passwort vorschlagen“ gearbeitet habe, hier wurde dann falsch oder nicht Synchronisiert und ich kam dann nichtmehr ran, ärgerlich. Das gleiche passiert auch regelmäßig bei gespeicherten Logins deren Passwörter ich geändert oder zurückgesetzt habe, da geistert immer noch irgend ein altes Passwort im Schlüsselbund-Speicher, trotz überschreiben. Auch schon probiert manuell rauszulöschen aus dem Schlüsselbund, dann wurde aber trotzdem von irgendeinem Gerät oder aus der Cloud ein altes Passwort gezogen welches natürlich falsch ist. Musste sogar schonmal komplett den Browser wechseln um mich überhaupt einzuloggen weil in Safari immer ein falsch hinterlegtes Passwort aus iCloud meinem manuell eigegebenen vorgezogen wurde. Vielleicht mach ich auch einfach irgendwas falsch.

      • Ich nutze Keychain auf zwei iPhones und einem iPad seit einigen Jahren und bei mir ist bisher nichts krumm. Ich bin bisher sehr zufrieden. Eine Möglichkeit das ganze mit Chrome (Windows) zu verbinden, würde dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzen.

    • Zun unflexibel. Bei 1Password und Co. lassen sich beliebe andere Informationen speichern. Sogar Dateien lassen sich dort ablegen.

    • Der Schlüsselbund ist gut für Safari- und WiFi-Kennwörter. Das war’s dann schon.
      Wenn Safari das Passwortfeld nicht richtig erkennt, du die Login- oder Kreditkarten-Daten innerhalb einer App, in einem anderen Browser oder auf einem anderen Rechner benötigst, bist du mit dem iCloud- Schlüsselbund auf dem iPhone mehr oder weniger aufgeschmissen.
      Darüber hinaus bieten dir 1Password und Enpass die Möglichkeit, auch Personalausweis-, Reisepass-, Bank-, Datenbank-Daten, Software-Lizenzen u. a. zu speichern und zu verwalten, sowie Dokumente sicher und verschlüsselt zu verwalten und auf allen Geräten zu synchronisieren.
      Das geht dann mit dem iCloud-Schlüsselbund gar nicht mehr.
      Kleine Anekdote: Ich hab alle Reisepässe und Geburtsurkunden als Scan meiner Kinder in 1Password.
      Bei einem innerdeutschen Flug mit meiner Tochter hatte ich ihre Geburtsurkunde nicht mit. Beim Checkin bestanden sie aber darauf, dass ich sie ausweise. Ich zeigte den Scan in 1Password, damit waren sie zufrieden. Sonst wäre der Flug wohl futsch gewesen.

      • Wie kann ich denn Dokumente in 1Password importieren? War mir bisher völlig unbekannt.

    • Und außerdem bietet der Schlüsselbung nur beschränkten Support für Chromium/Chrome und keinen für Firefox und Opera

  • Wie siehts denn mit Dashlane aus?
    Ist das empfehlenswert?

    • Ja, ich bin von 1Password zu dashlane gewechselt. Ich finde es grandios, kostet zwar auch 40 Dollar pro Jahr, ich habe jedoch mittels Google Suche schnell einen PromoCode gefunden der 6 Monate gratis Premium verschafft. Genug Zeit zum Testen. Die Autofill Funktion funktioniert perfekt. Man geht auf die Hp, dashlane erkennt sie und loggt den User automatisch ein. Der Password Changer wird auch kontinuierlich erweitert und wechselt Passwörter (reddit, spotify) automatisch. Ein Klick genügt.

      • Ergänzung: Der Import von 1Password funktioniert mit ca. 4-5 Klicks. Alles wurde korrekt übernommen. (Ca. 180 Datensätze)

      • Autologin ist aus sicherheitstechnischer Sicht IMMER bedenklich. So lange vom User keine Interaktion erfolgen muss, ist das leider ein pontenzielles Einfallstor

      • Dem stimme ich zu. Allerdings sollte man auch bedenken, dass durch Autofill-Funktion das eventuelle Mitlesen der Tastaturanschläge umgangen wird.
        Jedoch sollte nach dem Autofill noch die Bestätigung durch den Nutzer erfolgen.

      • So nicht richtig. Das wichtige ist, dass VOR dem ausfüllen der Daten eine Userinteraktion erfolgt. Bei 1PW zB durch betätigen eines Buttons, oder bei anderen Managern durch eine Tastenkombination. Das Problem an einem Autofill ohne Aktion ist folgendes: Durch ausnutzen einer Schwachstelle kann sich eine andere Domain zB als google.de ausgeben. Diese bösartige Seite hat dann ein verstecktes Loginfeld, in das der Passwortmanager brav die daten per autofill einfügt.
        Alles natürlich nur sehr oberflächlich beschrieben, aber im Grunde funktioniert das so.

      • Jaja, das ist mir auch bekannt. Ich benutze generell keine Autofill-Funktion.

  • Gute Frage, ich habe auch über 130 Daten.

  • Euren Ansatz finde ich toll!
    Bis jetzt war ich immer zufrieden mit 1Pass, das Abo Modell bin ich aber auch nicht mehr bereit einfach so hinzunehmen. Danke für Euren Einsatz Jungs, werde mit euch mitwechseln, wenn es an der Zeit ist.
    Vllt lässt sich die AgileBits Software Schmiede so eher zum Umdenken bewegen.
    Könnt ihr gerne verwenden um dort weiter Druck zu machen ;)
    LG aus Wien

  • Richtig so. Ich bin ein großer Freund von 1Password, aber wechsele sicher auch zur Konkurrenz, falls ich meine Lizenz nach einem Versionssprung mal nicht mehr weiterbenutzen kann. Von einem Abo lasse ich definitiv die Finger, auch wenn es keine Mehrkosten gegenüber dem Einmalkauf wären.

  • Hört sich ja erstmal ganz gut an. Gibt es detaillierte Informationen zur Datensicherheit, Verschlüsselung und Seriosität des Anbieter?
    Vielleicht hat die ct oder eine andere professionelle Quelle das Schöntal durchleuchtet? Passwörter sind wohl das wertvollste was das digitale Vermögen eines jeden ausmacht.

  • Seit vielen Jahren setzte ich KeePass (http://keepass.info) sowohl auf dem Mac (MacPass), auf einem Windows-Rechner (Original), auf iPad und iPhone (MiniKeePass) ein. Die Datenbank selbst liegt in der Dropbox und die Schlüsseldatei in der persönlichen CloudStation (Synology). Von dort kopiert man die Schlüsseldatei einmalig lokal auf die Geräte. Ich habe über 100 Passwörter dort gespeichert. Als open source (OSI certified) ist die Software kostenlos. Die Lösung bekommt von mir 4,7 von 5 Sternen! Der Abzug resultiert daraus, dass über die App auf iPhone und iPad die Datenbank nicht verändert werden kann. Hat mich aber noch nie gestört.

    • +1 … das gleiche Setup allerdings mit Masterpasswort geschützt.

    • +1 zu KeePass
      Überdenken würde ich noch einmal die Strategie mit Dropbox:
      Nach meiner Philosophie haben Passwörter (auch wenn in verschlüsselter DB) nichts auf Datenkrakenservern, wie bspw. Dropbox zu suchen – das passt nicht!

      • Ich nutze ebenfalls Keepass mit der Option der lokalen Schlüsseldatei und der Datenbank auf Dropbox. Wirklich sicher ist gar nichts, aber die Variante mit Passwort und lokaler Schlüsseldatei scheint mir doch sehr sicher. Irgendwie möchte ich die Datenbank ja auf mehreren Geräten nutzen können. Eine andere Möglichkeit sehe ich dann nicht wirklich.

      • ok, bei mir ist es auch nicht in der DropBox sondern in der OwnCloud (eigener Server), die selbst auch nochmal eine Dateiverschlüsselung hat. Der Unsicherheitsfaktor bin wohl ich selbst dann ;-)

    • Ich nutze diese Kombination auch, allerdings kann ich mit MiniKeePass auf iPhone/iPad die Daten bearbeiten. Ich „synchronisiere“ sie manuell im Heimnetz via AirDrop oder via NAS.

  • Kann mir jemand den Nachteil vom Schlüsselbund erklären?

  • Synchronisation nur über Cloud, Dropbox und co. Da kann ich die Daten auch gleich so ohne Schutz abspeichern. Jeder weiß doch das Dropbox alles weiter gibt. Gruß von E. Snowden

  • Ich habe nach wie vor keine Sperre nach 20 Passwörtern. Auch im Programm selbst finde ich keine Option zum kaufen.

  • ich selbst verwende 1password.
    es erinnert mich sehr stark an windows – vollkommen überkomplex und überteuert.

    sollten die mir irgendwelche lizenzprobleme machen. bin ich in 0 komma nix bei enpass – falls einer hier mitliest.

    any problems with 1password will lead to an immediate change to enpass – without a second of grief!!!

  • Den Wechsel habe ich von einigen Monaten auch gemacht und bin mit Enpass zufrieden.
    Habe dort die Daten von 1P importiert.

  • Ich verwende Enpass seit Jahren, eine klare Empfehlung, sozusagen ein echter Tipp. Die Software wird regelmäßig gepflegt und ich habe den Mehrwert von 1Passwort nie verstanden.

  • Können damit alle Passwörter, also URL, Bebutzername und Passwort in eine CSV exportiert werden? Danke.

  • Sehr gut, vielen Dank für die Info! Scheint ein guter Kandidat für den bald anstehenden Wechsel zu sein..

  • Ich nutze schon seit langem Safe in Cloud. Lässt sich auf Mac und iPhone nutzen, die Daten liegen in einer Dropbox. Ich wundere ich immer nur, dass diese App nie erwähnt wird, wenn es um Passwortmanager geht.

    • … vielleicht, weil Dropbox und Passwörter einfach nicht zusammenpassen?

    • Vielen dank für diesen Tipp! Als langjähriger 1Passwort-Nutzer, halte ich das zwar für das beste Programm, aber überteuert. Bei Abo-Zwang werde ich umsteigen. Ich habe jetzt mal die ganzen hier genannten Alternativen getestet. Fazit: Die beste – weil 1Password-ähnlichste – Lösung ist SafeInCloud. Übrigens ist keine Cloud wirklich sicher. Entweder man verlässt sich auf die Verschlüsselung, oder man muss eben lokal speichern. Dropbox selbst ist jedenfalls nicht das Problem.

  • Ich nutze seit langem Enpass und bin hochzufrieden – vor allem die Verfügbarkeit auf allen für mich wichtigen Plattformen (Mac, Linux, Windows, iOS) und die Möglichkeit auch via ownClod zu syncen waren ausschlaggebend

  • Was habt ihr denn alle gegen Abos? Software wie 1Password muss aus Sicherheitsgründen und wegen den dauernden Browserupdates laufend gepflegt werden. Ein Abo ist da mehr als gerechtfertigt und ich hätte gerade in diesem Bereich in eine 10€-Software wenig Vertrauen.

    Unter dem Strich ist 1Password als Abo auch nicht wirklich teuerer als das alte Lizenzmodell.

    • Na dann können sie es ja beim alten Lizenzmodell belassen, wenn durch das Abomodell nicht mehr Einnahmen generiert werden.

      • Differenziere.
        Es ist für den Kunden nicht teurer. Aber mit dem Abo haben sie die bessere Kontrolle bezüglich Raubkopien. Diese sind nicht mehr so leicht zu bewerkstelligen und sie verdienen dadurch mehr.

    • Mich stört vor allem, die Entwicklung insgesamt. Immer mehr Softwareentwickler versuchen Abo-Modelle zu etablieren. Das mag bei sehr teuren Programmen noch sinnvoll sein, bei 1Password sind wir aber auf Dienstprogramm-Ebene. Mein Programmordner umfasst knapp 200 Programme. Weitere Programme befinden sich in anderen Ordnern. Wenn also alle auf Abos setzen werden wir irgendwann unzählige Abos haben, die auch noch regelmäßig auf Relevanz überprüft werden müssen. Der Aufwand der Kündigung kommt dann noch on top.

  • Solange es keine WLAN Synchronisation gibt bleibt 1Password für mich erste Wahl

  • Wenn ich 1Password für iOS und macOS vor der Umstellung zum Abomodell gekauft habe ändert sich für mich doch nichts oder?

  • Ich bin mit pwSafe schon seit vielen Jahren sehr zufrieden. OpenSource, sync über icloud

  • Jetzt mal für ganz dumme: Ich hab mich mit dem Thema noch nicht wirklich auseinander gesetzt und nutze die Synchronisation der Passwörter die in iOS und OS X schon integriert ist. Wo genau liegt der Mehrwert von Programmen wie 1Password?

    • Der Schlüsselbund ist gut für Safari- und WiFi-Kennwörter. Das war’s dann schon. Wenn Safari das Passwortfeld nicht richtig erkennt, du die Login- oder Kreditkarten-Daten innerhalb einer App, in einem anderen Browser oder auf einem anderen Rechner benötigst, bist du mit dem iCloud- Schlüsselbund auf dem iPhone mehr oder weniger aufgeschmissen. Darüber hinaus bieten dir 1Password und Enpass die Möglichkeit, auch Personalausweis-, Reisepass-, Bank-, Datenbank-Daten, Software-Lizenzen u. a. zu speichern und zu verwalten, sowie Dokumente sicher und verschlüsselt zu verwalten und auf allen Geräten zu synchronisieren. Das geht dann mit dem iCloud-Schlüsselbund gar nicht mehr.

  • Kann man auf Enpass auch online zugreifen? Szenario: ich bin unterwegs und mir wird mein Handy gestohlen. Jetzt möchte ich gern auf meine Mails, Kontakte etc. auf einem fremden Rechner zugreifen.
    Das funktioniert bei 1password mit meinem PW und dem Sicherheitszertifikat und war für mich ein Grund auf 1password zu wechseln.

  • hat sogar eine Watch Unterstützung. Nicht die schönste App vom UI her aber zweckmässig. Wird ausprobiert …

  • bin schon vor Jahren zu Enpass gewechselt – 1password war mir irgendwann zu teuer und kompliziert, mit ihrem ständig wechselnden Abomodell !

    Enpass rockt, vermisse rein gar nichts – PW können u.a. über die eigene Cloud (NAS) bequem synchronisiert werden, Touch-ID u.ä. sowieso …

    TIP an die Sparfüchse: immer zum Jahresende („zwischen den Jahren“) gibt´s – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – die Vollversion zum halben Preis, falls jemand warten kann/will ! :)

  • Kann ich bei Enpass auch über den Browser auf meine Passwörter zugreifen? (Anwendungsfall z.B:: Handy im wird im Urlaub geklaut, keine anderes eigenes Gerät dabei). Die Antwort habe ich auf die Schnelle nicht auf deren Webseite gfunden.

      • das gilt doch aber nur für Neukunden oder? ich benutze 1password derzeit nur auf dem Iphone. Ich brauche weder die MAC App noch die Windows App. Ausser das ich nur den Standard Tresor nutzen kann und keinen weiteren anlegen kann sehe ich keine Einschränkung. In iTunes wird auch kein Abo dafür angezeigt.

      • Ja, Bestandskunden können die aktuelle Version weiterhin ohne Abo verwenden. Aber wie lange? Könnte sein, dass das bereits mit der nächsten 1Password-Version ein Ende hat.

      • In der Tat wird es bleiben, sicherlich wird es aber keine Updates mehr geben. Die neue Version ist dann die 7.0, welche wohl fann nur mit einem Abo und einem Account funktioniert. Selbst Dave Teare schrieb Kommentare zu diversen Anfragen, in dem klar hervorgeht, das es einen Upgrade-Zwang nicht geben wird, sodass man die 6er Version als Standalone weiterhin nutzen kann.

  • Ich mache das auch so, nur mit KyPass 3 auf dem iPhone. Funktioniert gut, unterstützt Schlüsseldateien und TouchID und kann Einträge auf dem iPhone ändern

  • Gegen Abos? Komisch, dass das in eurer App trotzdem gemacht wird ;P

    • Du kannst du ifun.de App auch ganz ohne Abo in vollem Umfang nutzen. Zudem sind die Freiwilligen IAPs keine Abos, sondern Einmalzahlungen, die nicht fortlaufend erneuert werden.

      • Gut, das mit dem Umfang stimmt natürlich. Dennoch ist es für mich eine Art Abo, wenn ich mir die Werbefreiheit nur für eine bestimmte Zeit erkaufen kann oder hab ich da was falsch verstanden? :D

        Danke!

      • Der Vergleich hinkt in der Tat. Ich investiere gern in iFun, darf dafür Werbefreiheit genießen und unterstütze die Arbeit der Jungs. Ohne diese Investition geht mir allerdings kein Inhalt verloren, also voller Leistungsumfang. Ich sehe die Gebühren als freiwillige Zahlung.

  • ich finde: enpass ist leider nicht geeignet, da es nicht möglich ist dokumente darin zu sichern, so wie zum beispiel im (hässlichen) ipin oder locko – schade, der rest ist wirklich besser als bei allen anderen.
    auch weknn die super importfunktion leider nicht ipin mit einschliesst… : )
    schickal

  • Cool – Danke für den Tipp! Eine gute Alternative zu OnePassword.

    Aber das traurige ist ja, dass es bei den meisten Banken immer noch eine Limitierung auf 5-Stellige Kennwörter gibt. Begründungen wie „es ist ja doppelt gesichert durch die TAN“ oder noch besser „es gibt ja nur 3 versuche“ lassen mich wirklich zweifeln, wieso zur Hölle da nichts geändert wird ? Weiß jemand mehr? Für mich ganz klar aus der Kategorie Steinzeit!

    • Vermute mal, weil die meisten Benutzer längere Passwörter vergessen und das Zurücksetzen mit Aufwand, Kosten und Ärger verbunden ist. Das gibt ein schlechtes Image. Und das Risiko ist mit den AGB eh beim Kunden bzw. die Beweislast.
      Hätten wir eine ehrliche Welt, könntest du auf Passwörter ganz verzichten. Ach war das jetzt ein Traum ;)

  • 1Password bleibt für die Bestandskunden ja Abo-frei. Natürlich könnte sich das irgendwann man ändern, aber wer garantiert denn, dass Enpass nicht auch mal irgendwann zu einem Abo-Modell wechselt?

  • Auch Ich als langjähriger 1Passwort Kunde werde mir ein anderes Programm suchen! Ich bin für Entlohnung und ich würde auch für jede neue Version Geld bezahlen doch denke ich nicht daran Irgend ein Programm im Abo zu nehmen!

    • Ich nehme an, dein Boss hat dich auch nur einmal bezahlt und danach nie wieder.

      • Der Vergleich hinkt leicht. Außer, Du hast z. B. Deine Wohnungsreinrichtung aboniert.

      • Wenn mich mein Boss nur einmal bezahlt, arbeite ich auch nur einmal. Wenn er mir mein Arbeitserzeugnis einmal abkauft, kann er es gern behalten, aber ich arbeite danach nicht mehr für ihn. Unbrauchbarer Vergleich.

  • Ich denke, alle langjährigen 1Password-Nutzer, welche irgendwelche Lizenzen gekauft haben, können erstmal beruhigt sein. Es betrifft überwiegend die neuen Nutzer. Man lese ggf. die Kommentare von Gründer Dave Teare im Hauseigenen Blog.

    Allerdings benutze ich auch EnPass, da man bei 1Password leider nur einen lokalen Tresor hat, ich aber für andere Zwecke einen separaten (nicht in der Cloud befindlichen) Tresor nutzen möchte. Und ich muss sagen, bei meinen Datenschutzempfehlung steht EnPass gleich neben 1Password.

    Ganz gleich wer sich für was für ein Programm entscheidet, achtet darauf, dass die Passwörter mit 256-AES verschlüsselt sind und vielleicht die 2-stufigen Authentifizierungen unterstützen. Bei 1Password und EnPass ist das so.

  • Was denn für ein Abo? Habe ich was verpasst? Nutze 1Password seit ca. zwei Jahren.

    • Es gibt für Privatanwende 1password Family. Bin letzten AJhr freiwillig zum Abomodell gewechselt. Als ehemaliger Betatester habe ich preislich noch einige Vorteile und ich möchte es nicht mehr missen. Es funktioniert tadellos mit 3 iOS-Geräte, 2 Macs und (was mir wichtig war) perfekt auch über den Browser.

  • Wie funktioniert denn der Sync zwischen den Apps auf iPhone, iPad, Mac und Watch bei Enpass? Ähnlich wie bei Onepassword?

  • Mit der Antwort kommt jetzt so richtig weiter. Hier wurde eine Frage gestellt die eine Antwort braucht und kein schlechtes Comedy gequatsche.

    Wer Probiert schon mehrere Passwortmanager?

    Ernsthaft. Was spricht gegen den Schlüsselbund bzw. was kann die hier gezeigte Lösung besser.

  • Benutze vom Start weg seit Jahren iPin auf zwei iPhones, zwei iPads und einem Mac. Wird regelmäßig gepflegt und läuft zu unserer vollsten Zufriedenheit.

  • Gibt es einen iOS Client der per WebDAV (Nextcloud) synchronisiert?

  • Sorry bin ich blind? Wie synchronisiert man denn die Daten von 1Passwort?

  • Enpass kann im Gegensatz zu Lastpass oder 1 PW nicht mal den Login der deutschen Bank durchführen – merkt sich weder Filialnummer noch Kontonummer – fail

  • Lieber SafeInCloud. Die Pro-Version kostet für iOS 4,99€ und die Windows bzw. Mac Version ist kostenfrei.

  • Also sry! Die App aufn Mac sieht echt grauenhaft aus! Vor allem wenn man sich die Details auf der rechten Seite dann aussieht. Sieht aus wie ne Website.

    „Sollten sich die 1Password-Macher von AgileBits dafür entscheiden, das bevorstehende Update auf Version 7 nicht zum Einmal-Kauf anzubieten, sondern nur noch an Abo-Kunden auszugeben, werden auch wir auf Enpass wechseln.“

    Diesen Satz finde ich schon etwas krass! Wie verdient ifun.de denn Geld? Ihr arbeitet sicherlich auch nicht umsonst und müsst auch von was leben. Ihr werdet durch uns mit Werbung und Amazon-Links finanziell unterstützt oder von freiwilligen Spenden über eure App. Wenn ihr das jetzt alles nicht hättet, und wir müssten euch einmalig Geld zahlen (und dann 1-2 Jahre nicht mehr) um die Artikel zu lesen, würdet ihr damit sicherlich auch nicht mehr jeden Monat eure Miete zahlen können. Wenn es finanziell eng wird muss man sehen um alles bezahlen zu können, das wisst ihr ja selber wohl auch.

    Bevor die Software komplett eingestellt wird weil es sich einfach nicht mehr rechnet und ich die App einfach nur super nützlich finde zahle ich auch gerne einen monatlichen Preis! 2,99€ sind nun wirklich die Welt!

    • Das isnd immerhin 36 EUR im Jahr. Für nur ein(zugegebenermaßen ziemlich gutes und wichtiges) Programm. Wie viele Programme benutzt Du? Microsoft Office 365, Adobe CC, 1Passwort, irgendein Videoprogramm, ein paar Spiele, irgednein Audioprogramm… wenn die alle Abos haben (so weit sind wir ja noch nicht), kommst Du im Monat leicht auf deutlich über 50 EUR. Ich nutze Software auch gern so lange, wie der Rechner hält, wenn ich die zusätzlichen Features nicht brauche. Oder upgrade dann, wenn ich es für sinnvoll halte, also Photoshop Express 11 gekauft, als nächste Version dann PSE 15 – das ist billiger als ein Dauerabo. Die Wahl hätte ich halt gern immer. Ich bin dann auch bereit, eben keine Updates mehr zu bekommen, aber die Software trotzdem 5 Jahre oder mehr nutzen zu können. So ein Modell wie bei MovieCollector (Update Plan – wenn ich keine Updates mehr will, weil die Software ausreicht, kann ich aufhören mit dem Abo) finde ich eine guten Kompromiss.

  • Über die Einstellungen in den Apps, zentral jedoch über die Mac App. Dort kann man verschiedene Möglichkeiten (iCloud, WLAN Sync etc.) nutzen.
    Deswegen auch meine Frage oben. Werde es wohl mal testen.

  • Weiß jemand wie man die Pro Version kaufen kann. Finde nichts im bei Enpass in den Einstellungen?

  • danke euch für den Tipp mit Enpass. Falls 1Password mal Probleme macht, gleich eine Alternative.

  • Wie kann ich denn die Daten aus der 1Password-App (iOS-VErsion) in die Enpass-App (iOS) bekommen?

    Eigentlich habe ich ALLE Menüpunkte durch…..

    Wie geht das also?

    Hat jemand einen Tipp oder dies sogar schon mal getestet?!

  • Enpass unterstützt auch Sync über WebDAV . So kann man die Datenbank auf dem eigenen NAS ablegen. Funktioniert perfekt.

  • Hallo zusammen,

    ich finde es sehr schade, dass viele sich von 1Password abwenden wollen oder es schon getan haben, nachdem sie schlecht recherchierte Artikel gelesen haben (z.B. der zum Thema Abo-Zwang).
    Fakt ist, dass niemand zu einem Abo gezwungen wird, das gilt sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Man kann in der Mac App Store App über einen In-App-Kauf die Standalone-Version freischalten und ist zu keinerlei Abo verpflichtet.

    Bzgl. Abschluss des Abos: auch hier besteht kein Zwang, das Abo über iTunes zu machen. Es ist eine Variante, mehr nicht. Man kann das Abo auch direkt bei AgileBits abschliessen und man muss sich nicht mit dem bescheidenen iTunes-Abo-Gedöns rumschlagen.
    Bzgl. der Aussage „keinen wirklichen Mehrwert“: ich persönlich finde es durchaus einen Mehrwert, dass man für die Abo-Gebühr 1Password mit allen Funktionen auf allen Plattformen nutzen kann. Der automatische
    Sync ist dabei auch ein willkommenes Goodie, weil er ohne Dropbox-Setup o.ä. funktioniert und das auch noch sehr schnell. Nach Aussage von AgileBits haben sie diese eigene Sync-Lösung entwickelt, weil es in der Vergangenheit viele Probleme
    mit der Synchronisierung über Dropbox und iCloud bzw. deren Einrichtung gab.

    Es gibt aber für alle Kunden auch einen Mittelweg, d.h. man kann das Abo bezahlen und trotzdem die Sync-Variante verwenden, die man möchte (oder eben kein Sync). Denn die Pro-Funktionen werden freigeschaltet, sobald die jeweilige
    App nach der Anmeldung ein gültiges Abo feststellt. Man wird dann nicht gezwungen, seine ganzen Daten auch in der Cloud zu speichern.

    Mein Kommentar mag jetzt vielleicht wie bezahlte Werbung oder Missionsarbeit rüberkommen, aber das ist nicht der Fall. Ich habe rein gar nichts mit AgileBits zu tun, ausser dass ich nach wie vor 1Password benutze und es weiterhin
    tun werde. Die Berichterstattung zur Einführung des Abo-Modells und zum angeblichen Abo-Zwang erfolgte leider auf vielen Webseiten sehr negativ und es werden falsche Informationen gestreut. In meinen Augen
    hat AgileBits diese Behandlung nicht verdient. Sie waren in der Vergangenheit immer fair zu ihren Kunden und der Support war auch immer 1a. Soweit ich sagen kann, hat sich daran auch nichts geändert.
    Ich kann daher nur jedem empfehlen, 1Password die Treue zu halten und abzuwarten, was die Zeit bringt.

  • Hallo zusammen,
    heute habe ich versucht, einer Bekannten Enpass auf ihren Windows 7-Rechner zu installieren und einzurichten. Die Installation samt Chrome-Erweiterung und Android-App hat problemlos funktioniert.
    Die Eingabe der Passwort-Daten ebenfalls.
    Nur die Synchronisierung über DropBox ließ sich nicht einrichten. Beim Versuch Enpass mit der Dropbox zu verbinden, kam (nach erfolgreichem Einloggen in die DropBox) immer wieder die Meldung
    ‚Seite nicht erreichbar‘. Die Onlineverbindung war aber in Ordnung. Kann es sein, dass da die
    Windows Firewall was dagegen hat? Wenn ja, kann mir jemand sagen, wie man die überwinden kann, bzw. was ich tun kann, dass es funktioniert? Ich selbst bin seit einigen Jahren Apple-User und kenn mich mit Windows nicht mehr so gut aus…
    Für eure Hilfe wäre ich euch sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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