Sprung von Version 20 auf 26
Parallels Desktop neu und direkt mit Update-Problemen
Die Macher der Virtualisierungssoftware Parallels haben wie jedes Jahr im Spätsommer eine neue Version veröffentlicht. Zunächst einmal hält der Name der diesjährigen Version eine kleine Überraschung bereit. Eigentlich wäre jetzt die Nummer 21 als Nachfolger für die im vergangenen Jahr vorgestellte Version 20 an der Reihe, doch orientieren sich die Entwickler hier offenbar an Apples neuem Nummerierungskonzept und kündigen Parallels Desktop 26 an.
Die neueste Version der Virtualisierungssoftware ist sowohl mit macOS 26 Tahoe als auch mit Windows 11 25H2 kompatibel. Die Anwendung wurde nach Angaben der Entwickler so ausgelegt, dass sie auch mit den neuesten Betriebssystemgenerationen von Apple und Microsoft zuverlässig arbeitet. Regelmäßige Aktualisierungen sollen darüber hinaus während des gesamten Lebenszyklus von macOS 26 und Windows 11 25H2 sicherstellen, dass Stabilität und Funktionsumfang gewährleistet sind.
Die neue Version 26 soll insbesondere dafür sorgen, dass es zu keinen Konflikten mit den unter macOS 26 Tahoe geänderten Regeln für Hintergrundprozesse gibt. Parallels Desktop 26 integriere die Vorgaben so, dass Funktionen wie der Einrichtungsassistent und der Coherence-Modus weiterhin nutzbar bleiben.
Die Verwaltung von Ressourcen wurde dahingehend verbessert, dass Windows-VMs nun den tatsächlich verfügbaren Speicherplatz des Mac anzeigen.
Update macht bei manchen Nutzern Probleme
Die Markteinführung der neuen Version begleitend machen die Parallels-Entwickler auf mögliche Probleme beim Upgrade von älteren Versionen aufmerksam. Offenbar erhält zumindest ein Teil der Nutzer der Vorgängerversion nach der Installation von Parallels Desktop 26 die Meldung, dass die Lizenz nicht überprüft werden konnte.
Dem Parallels-Team zufolge wird hier derzeit an einer Lösung gearbeitet. Bis dahin könne man weiterhin die hier zum Download erhältliche Vorversion 20 verwenden oder sich mit dem Support des Anbieters in Verbindung setzen. Weitere Infos und Updates zu diesem Problem finden sich hier.
Mir wurde die neue Version per Autoupdate noch nicht angeboten.
Jetzt ist das Update da.
Hab ne Frage zum awe dropping Apple Event. Bekommt da jeder so ne Einladung oder nur manche?
Die Einladung bekommst Du nur, wenn Du den Newsletter von Apple aktiviert hast. Ist aber ansonsten ja einfach nur ein Stream an dem jeder teilnehmen kann.
Bin ich froh, dass ich den Umstieg auf VirtualBox geschafft habe.
Schön für dich
Ich habe VirtualBox versucht – die Performance ist ja unterirdisch. Ich teste gerade VMware Fusion, das für private Zwecke seit Dezember kostenlos ist. Hier funktioniert Windows 11 flüssig und flott.
Für diverse Tests reicht Windows 11 virtualisiert. Bei Broadcom kann man sich halt nicht sicher sein, dass es kostenlos bleibt.
Ich hatte früher Parallels und war immer zufrieden damit – alle benötigten Windows Apps liefen problemlos.
Dann sollte UTM auch tun.
Mir entzieht sich seit den M Prozessoren die Sinnhaftigkeit der Virtualisierungssoftware. Zumindest was Windows betrifft.
Geht ja nur Windows für ARM, oder?
Dafür gibt es vermutlich kaum Software, oder?
Was bleibt dann noch lohnenswertes?
Kann mich jemand schlauer machen… bitte!
Wenn man Programme braucht, die es nur für Windows gibt (z. B. Nutze ich Lexware und einige CAD-Anwendungen)
Windows hat eine ähnliche Lösung wie Rosetta, nur nicht großartig beworben. Bisher habe ich nichts entdeckt, was nicht mit Windows 11 ARM lief.
Es ist, wie Hartmann schon geschrieben hat: Auf Windows on ARM laufen (fast) sämtliche Programme für Windows, auch die, die für Windows auf x86 geschrieben sind. Nicht zutreffend scheint das für Treiber zu sein. Wenn man also ein sehr spezielles Peripheriegerät hat (nicht Drucker, die werden eh über Parallels durchgereicht), für das es nur Windows x86-Treiber gibt, funktioniert das wahrscheinlich nicht unter ARM-Windows.
Aber alles andere (ich verwende Microsoft Access, das es als einziges Office-Programm nicht nativ für ARM gibt, aber auch eine Steuersoftware, die es nur für Windows x86 gibt), beides läuft durch die in ARM-Windwos eingebaute Emulationsschicht problemlos und auch mit überraschend guter Geschwindigkeit. Eigentlich ganz ähnlich wie bei Apples M-Prozessoren, wo man ja auch kaum merkt, wenn man ein Programm startet, das eigentlich noch für Intel-Macs geschrieben war.
Ah, gibt doch eine gute Emulation für x86.
Also der Emulator im Emulator.
Danke Leute!
Spiele laufen aber eben meist nicht!