Premiuminhalte an Abonnement gekoppelt
Pages, Numbers und Keynote: Neue Apps keine Vollversionen mehr
Mit dem Start des Apple Creator Studio erweitert Apple sein Abonnementangebot um angepasste Versionen der bekannten iWork-Programme Pages, Numbers und Keynote. Die Anwendungen stehen separat im App Store für Mac, iPad und iPhone bereit und werden nicht als reguläre Updates verteilt.
Stattdessen lassen sie sich zusätzlich zu den bereits installierten iWork-Apps installieren. Die alten Versionen starten ihrerseits mit einer Hinweismeldung auf die Updates und machen Bestandsnutzer darauf aufmerksam, dass Aktualisierungen nur noch für die neuen Ausgaben erhältlich sein werden.
Im System werden die neuen Varianten eigenständig geführt. So tauchen sie im Programmeordner nicht als „Pages.app“ sondern unter angepassten Namen wie „Pages Creator Studio.app“ auf. Apple trennt damit klar zwischen den klassischen, kostenfrei nutzbaren Versionen und den neuen Ausgaben, die auf das Abonnement zugeschnitten sind. Statt macOS 14 setzt die Apps jetzt mindestens macOS 15.6 voraus.
Neue Funktionen in Pages und Keynote
In Pages und Keynote ergänzt Apple die Programme um Funktionen, die sich vor allem an kreativen Arbeitsabläufen orientieren. Dazu gehört eine erweiterte Bildbearbeitung, mit der sich Grafiken automatisch anpassen, zuschneiden oder in ihrer Auflösung optimieren lassen. Ziel ist es, auch mit einfachen Vorlagen und Ausgangsmaterialien schneller zu vorzeigbaren Ergebnissen zu kommen.
Beide Apps erhalten zudem Zugriff auf zusätzliche Vorlagen sowie auf eine kuratierte Sammlung von Bildern und Grafiken. In Keynote kommt außerdem eine KI-gestützte Funktion hinzu, die Texte in Präsentationsfolien umwandelt. Dabei werden automatisch Folienstrukturen vorgeschlagen und bei Bedarf auch Moderationsnotizen ergänzt. Apple bezeichnet diese Funktion derzeit noch als Beta.
Numbers mit automatisierten Tabellenfunktionen
Auch Numbers wird im Rahmen von Apple Creator Studio funktional erweitert. Eine zentrale Neuerung ist das sogenannte magische Ausfüllen. Leere Zellen können dabei automatisch ergänzt werden, indem die App wiederkehrende Muster erkennt und passende Werte oder Formeln vorschlägt. Dies soll insbesondere bei der schnellen Erstellung und Auswertung von Tabellen helfen.
Wie Pages und Keynote bietet auch Numbers zusätzliche Vorlagen sowie die erweiterten Bildfunktionen. Die grundlegende Nutzung der Apps bleibt weiterhin ohne Abonnement möglich. Inhalte lassen sich ansehen, bearbeiten und gemeinsam nutzen. Bestimmte Zusatzfunktionen und Premiuminhalte sind jedoch an ein laufendes Apple-Creator-Studio-Abo gebunden.
Premiuminhalte an Abonnement gekoppelt
Alle drei Anwendungen enthalten nun spezielle Premiuminhalte. Dazu zählen ausgewählte Vorlagen sowie Funktionen zur intelligenten Inhaltserstellung, etwa in Keynote.
Apple weist darauf hin, dass diese Funktionen nur innerhalb des Abonnements nutzbar sind und bestimmten Nutzungslimits unterliegen. Immerhin: Eigene Inhalte werden laut Apple nicht zum Trainieren der zugrunde liegenden Systeme verwendet.






Dann bleibt abzuwarten ab wann Numbers, Pages etc. nur noch per Abo verfügbar sind.
Apple beraubt sich damit allerdings eines wichtigen Arguments für die hohen Hardwarepreise
Das bezweifle ich. Damit würde man auf einen Schlag einige User verlieren. Das sind die perfekten Anfütter-Apps.
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„Apple beraubt sich damit allerdings eines wichtigen Arguments für die hohen Hardwarepreise“
Ich kenne Niemanden der sich auf Grund dessen einen Mac gekauft hat. Numbers ist alles außer konkurrenzfähig zu Excel, das gleiche mit Keynote und Pages.
Die Hardwarepreise sind von geschenkt (MacBook Air) bis fair (MBP Pro) absolut rechtfertigt.
Walter hat gesprochen^^ Bitte schenke mir ein MacBook Air ;)
Warte auf den Tag wo das OS wieder Bezahlpflichtig wird und dann eine kostenfreie Lite-Version ohne KI – das wird der Verkaufsschlager.
Kostenlose KI wird und muss auch irgendwann verschwinden. Dies lässt sich halt absolut nicht anders finanzieren.
Dann lasst die verdummende KI weg
1+
Klar! Können große sehr profitable Unternehmen als Marketingkosten zu Kundenbindung einplanen.
Vielleicht wird KI ja irgendwann mal richtig intelligent.
Ohje. Das war meiner Meinung nach immer ein top Argument gegen die Office Porgramme, dass die Apple Variante kostenlos war. Das ist heftig.
Ist sie doch aber noch immer?!
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…und waren auch die Office-Apps immer. Kostenlos mit eingeschränktem Umfang. Vollversion im Abo.
Sie sind immer noch kostenlos.
Also bei mir hat die kostenlose Version heute auch automatisch ein Update gemacht. Denke das wird auch in Zukunft so bleiben. Kostenlos und für den gelegentlichen Nutzer völlig ausreichend.
Das war das Update um dir anzuzeigen, dass es keine Updates mehr gibt ;-)
Es gibt im Vergleich zur vorherigen Version absolut Nullkommagarkeine Einschränkung. Alles ist identisch. Nur eben KI mit Aufpreis.
@vizsard
Ich sehe es schon als Einschränkungen, dass die Premium-Vorlagen prominent vorne angezeigt werden und die kostenlosen weiter hinten.
Manche würden sagen, dass neue Liquid Glass das mit dem Update auch bei iWork Einzug hält :D
Verstehe ich das richtig….
die neuen Versionen sind weiterhin kostenlos nutzbar. Um die erweiterten Funktionen nutzen zu können benötigt man dann aber ein Abo?
Korrekt
Genau, verstehe deshalb den Aufschrei unter den Kommentaren nicht. Es ist alles kostenlos, bis auf die neuen „Pro-Features“.
Ich habe vorhin die gekaufte Final Cut Pro Version auch auf 12.0 upgedated. Ich habe nur das neue Icon nicht.
Das Creator Studio Abo ist vom Preis her ja echt fair, wenn man Creator ist. Nur für die (ehemals) iWork Apps ist es aber zu teuer, wenn man nur die Office Anwendungen braucht. Und irgendwie passen die Apps da auch nicht so wirklich rein.
Und so gehen die Kunden dahin. Die Gründe für den Kauf von Apple Produkten werden immer geringer. Hochmut kommt vor dem Fall. Schade.
…und ich befürchte, dass dies erst der Anfang sein wird.
Wieso begreifen so viele einfache Sachverhalte immer seltener? Es werden doch absolut keine Funktionen gestrichen, nur neue KI PREMIUM Funktionen gibts dann im Abo. Mein Gott Leute
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Horst glauben sie ernsthaft das wird so bleiben? Sich nicht über kurz oder lang wird auch der bormale Funktionsumfang mit dem Abo verknüpft und wen. Es nur das exportieren, drucken oder speichern ist. Diese Abo-Seuche ist auch für Apple interessant und deren Aktionäre…
Ekelhaft
Soll Dein Name uns etwas sagen?
Mir wurde vorhin angezeigt, dass Pages kein Update mehr erhält. Man sollte doch die Version 15 von einem neuen Abo aus dem Store laden.
Pages ist nun nicht gerade ein Vorzeigeprodukt.
Doch. Oder machst du deine Gestaltungen in Word?!
Pages (ehem. iWork) war veröffentlicht worden als das kleine InDesign für den Normal-User, mit dem man auch in der Lage ist, vernünftige Hausarbeiten zu schreiben (Wobei ich damals lieber Mellel u.ä. benutze hatte).
Pages wollte nie ein Word für Mac-User sein und ist es Gott sei Dank auch nicht.
Dass das auf dem Mac (und m.W. zunächst für den Mac) programmierte Excel eine gute Software ist, keine Frage, aber die Umsetzung der Diagramme in Numbers finde ich klasse. Und was Du an Keynotes auszusetzen hast, erschließt sich mir absolut nicht. Ich bin Zeit meines Lebens ohne MS Office ausgekommen, Gott sei Dank.
Vanilla Office/Open Office
Problem gelöst und mit allen Funktionen…
Die Apple Apps mögen zwar hübscher sein, aber sowas?
Ich für meinen Teil brauche weder Final Cut, Logic Pro oder irgendwas anderes aus dem Abo – bis auf Numbers und Pages eben. In den letzten Jahren habe ich auf dem Mac immer auf die kostenpflichtige Installation von MS Office verzichtet und habe mich mit dem abgespeckten Funktionsumfang von iWork arrangiert, obwohl ich unter Windows mit MS Office arbeite. Vielleicht habe ich es falsch verstanden, aber 12,99€ monatlich um Pages und Numbers ohne Update Hinweis nutzen zu können?
Da greife ich lieber zu Office 365, das passt dann besser zu mir. Wenn ich das geahnt hätte, dann hätte ich diesmal erstmals zum 365 Abo gegriffen statt drei Dauerlizenzen Office 2024 für die drei PCs im Haushalt zu erwerben.
Zudem bin ich Affinity Photo Nutzer der ersten Stunde. Das ist mittlerweile sogar kostenlos. Insofern ist auch Pixelmator Pro in meinen Augen kein Verkaufsargument für das Abo.
Schade, wie sich das in den letzten Jahren alles entwickelt.
Ja du hast es falsch verstanden. Es bleibt alles weiterhin kostenfrei verfügbar. Du musst nur einmal die neuen Apps installieren und bekommst dann auch weiterhin kostenfreie Updates.
Im Abo bekommst du zusätzlich KI und sehr spezielle Zusatzinhalte für die iWork Apps. Das ist aber optional
Also stört dich als einziges der Hinweis auf das Abo? Ernsthaft?
Die wichtigste Frage:
Beinhalten die neuen Versionen (ohne Abo) alle Features der „alten“ Programme?
Schlicht, Ja.
Das ist die einzige Frage die ich zur Thematik hab. Der Rest interessiert mich als langweiligen Nutzer herzlich wenig.
Ja.
Da apples ki so gigantisch ist, lohnt das Abo bestimmt.
Schaut man sich die Apps an, dann kann man die weiter nutzen wie bisher. Will man KI, kuratierte Vorlagen und was weiss ich, dann muss man das Abo abschließen.
Man korrigiere mich, so ich mich irre.
Ich brauche das ganze Gedöns nicht! Ich will nicht bei jedem Brief/Dokument erst stundenlang schauen, wo die täglich gebrauchten Dinge versteckt wurden und was ich alles öffnen muss. Einfach ungestört arbeiten. Das scheint nicht mehr möglich zu sein.
Du solltest mal Libreoffice ausprobiere. Das ist nach meiner Meinung eine einfach zu bedienende Office-Suite ohne viel Gedöns….
für mich auf jedenfalls ausreichend und dann noch plattformübergreifend konstenfrei verfügbar
Dann schaut Euch Softmaker aus Nürnberg mal an…..
Deutsches Unternehmen und sehr schöne grafische Umsetzung.
Dies!
Die zunehmende Monetarisierung geht mir ziemlich auf den Sack und erinnern mich stark an den Roman „Ubik“.
Für mich bedeutet dies Abschied zu nehmen von der Nutzung von Numbers und Keynote. Auch deshalb weil ich im Business sowieso gezwungen bin Microsoft zu nutzen.
Tja, die Kuh (User) ist jetzt langsam leer gemolken. Sehr traurig. Die Uhranzeige oben links gibt’s bald auch nur noch im Abo.
Es bleibt doch kostenfrei…
Was soll’s ? Standard ist sowieso MS Office 365 mit 1 TB Speiche für ein paar Euros pro Monat. Alleine der Speicher ist den Preis wert.
Sind die Leute alle zu faul zu lesen oder zu doof um das gelesene zu verstehen? Warum denken denn alle, dass iWork jetzt kostenpflichtig ist und man für alles bezahlen muss?
Es geht doch ganz eindeutig aus dem Text hervor, auch bei den Links steht klar -Kostenlos-, dass es weiterhin kostenfrei ist und nur spezielle KI Sachen und Ähnliches im Abo ZUSÄTZLICH enthalten ist.
Was ihr schreibt, stimmt nur teilweise, nämlich für macOS. Für iOS und iPadOS gibt es hingegen keine zwei Varianten der iWork-Apps im Store. Die alten Versionen wurden zu den Apple-Creator-Studio-Versionen aktualisiert.
Oh Mann – was da schon wieder in den Kaffeesatz geguckt wird. Pages und Numbers bleiben kostenlos – wer lesen kann ist im Vorteil.
Ist es bei euch auch so, dass nach jedem (Neu-)Start der neuen iWorks Apps (Numbers, Pages, Keynote) in den Einstellungen der Schalter für „Analysedaten teilen“ wieder auf „an“ steht, obwohl er vorher ausgeschaltet wurde?
Dafür einmal die Einstellungsseite verlassen und wieder öffnen.
Wär schön, wenn man die Premiumvarianten nach unten schieben könnte, wo sie für die Nicht-Abonnenten außer Sicht sind.
So oft, wie ich damit arbeite, werde ich garantiert schon aus Gewohnheit auf den Premium Schaltflächen landen