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Wenn Apple Rasierer bauen würde

P3 Pro und T1 Pro: Laifen senkt Preise der Unibody-Rasierer

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Laifen ist vielen Nutzern vor allem durch seine elektrischen Zahnbürsten bekannt, die über eine durchdachte App-Abindung verfügen und mit ihrer reduzierten Gestaltung auffallen. Der Hersteller greift dabei bewusst eine Formensprache auf, die an Apples Produkte erinnert und setzt auch in seinen Marketing-Materialen auf Apples Hardware.

Laife Rasierer Square

Links der schlanke T1 Pro, rechts der bauchige P3 Pro

Die gestalterische Linie der elektrischen Zahnbürsten wurde auch bei den im vergangenen Herbst vorgestellten Rasierern Laifens fortgeführt, die ohne zusätzliche App-Anbindung auskommen und sich ausschließlich auf ihre Kernfunktion konzentrieren.

Die grauen Elektrorasierer P3 Pro und T1 Pro von Laifen sind aktuell erstmals günstiger erhältlich. Nachdem die Geräte im vergangenen Herbst zum regulären Preis eingeführt wurden, sinken nun die Preise einzelner Varianten. Das graue Modell des P3 Pro wird derzeit für rund 153 Euro angeboten statt der ursprünglichen 199 Euro. Auch der kompaktere T1 Pro ist reduziert und liegt aktuell bei etwa 127 Euro gegenüber zuvor 149 Euro.

Laifen P3 Pro Lifestyle 5 2500

Wie bei Apple: Die Geräte kommen Unibody-Gehäuse aus Aluminium

Seit Verkaufsstart alle zwei Tage im Einsatz

Im vergangenen Herbst hatten wir den P3 Pro erstmals ausprobiert und sind (selbst überrascht) direkt von der Nass- zur Trockenrasur konvertiert. Nach rund 20 Jahren regelmäßiger Nassrasur fiel der Umstieg zunächst ungewohnt aus. Im Alltag hat sich das Gerät jedoch schnell etabliert. Seit der Vorstellung greifen wir im Abstand von ein bis zwei Tagen zum P3 Pro und verzichten seitdem vollständig auf klassische Nassrasierer. Der Hauptgrund: Hautreizungen, wie sie zuvor gelegentlich aufgetreten sind, sind dabei bislang ausgeblieben.

P3 Pro

Mit zunehmender Nutzungsdauer zeigt sich inzwischen jedoch, dass die Schneidleistung langsam nachlässt. Laut Hersteller sollen die Klingen etwa ein Jahr lang genutzt werden können.

Ein erster Blick auf die verfügbaren Ersatzklingen zeigt, dass beim Austausch nicht nur die Schneideelemente ersetzt werden. Auch ein Teil des Aluminiumrahmens ist fest mit den Klingen verbunden. Dadurch liegt der Preis für ein Ersatzset beim P3 Pro aktuell bei rund 44 Euro, was vergleichsweise preisintensiv ist.

Laifen P3 Pro Lifestyle

Der kleinere T1 Pro bleibt weiterhin auf Detailarbeiten ausgelegt und richtet sich eher an Nutzer, die Konturen pflegen oder bereits vorhandene Bartformen nacharbeiten möchten.

Die aktuellen Preisnachlässe machen die beiden USB-C-Rasierer zugänglicher, den P3 Pro können wir aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen, mit dem T1 Pro haben wir noch zu wenig Praxis.

Produkthinweis
Laifen P3 Pro Elektrorasierer Herren, 3-Klingen-Schersystem, Patentierter 12.000 CPM Linearmotor, CNC-Unibody-Aluminium... 153,39 EUR 169,99 EUR

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
27. Apr. 2026 um 16:20 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    32 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bei meinem T1 hat die Rasurleistung auch abgenommen, irgendwie enttäuschend.

    • 44,99€ pro Klinge beim P3. Schnäppchen, wenn man es dem Bericht zufolge nach ca. 6-9 Monaten tauschen muss.

      • Ich kann das bestätigen: Nach etwa drei Monaten täglicher Nutzung fangen die Geräte an zu rasseln. Laut Support soll man sie regelmäßig ölen – idealerweise sogar nach jeder Nutzung. Beim ersten Auftreten wurde der Kopf noch ausgetauscht, beim zweiten Mal jedoch nicht mehr. Die Rückabwicklung läuft aktuell, gestaltet sich aber recht mühsam.

  • Hab den T1 Pro seit Weihnachten und bin sehr zufrieden damit!

  • Wenn man sich nicht jeden Tag oder mind. jeden 2. Tag mit dem P3 Pro rasiert, dann wird’s schnell unsauber. Mir fehlt bei dem auch was zum Trimmen, so muss ich die Sideburns mit Messer stutzen.
    Ein zu teuerer Rasierer. Dann lieber doch wieder Nassrasierer.

    • bin leider auch eher unzufrieden…
      insbesondere die Halsregion kriegt er gar nicht hin, also da, wo die Haut weicher ist und nicht wirklich angespannt und straff gemacht werden kann…

      Das RAsierergebnis ist sicher nicht so schlecht, benötigt aber viele Züge, bis es dann mal wirklich alles weg ist.

  • Finde ich zu teuer, bin mit dem Philips oneblade sehr zufrieden, für weniger Geld.

  • Wie viele sind denn die im Artikel zitierten „wir“? Nur zur besseren Einschätzung Eurer Beurteilungsbasis.

  • Klassisch, einmal 200€ für ein halbwegs vernünftiges Rasiermesser von Dovo oder Böcker investiert, Leder zum abziehen, Rasierpinsel und Seife optional ( Dose geht auch, ist aber dann auch nur halb so gut) und seit fast 7 Jahren alles Tipptopp!

  • Ich habe meinen Braun Series 9 seit knapp 10 Jahren, alle 2 oder 3 Jahre mal einen neuen Scherkopf und das war es. Habe ihn nie geölt o.Ä. Selbst der Akku hält bei täglicher Nutzung noch zwei Wochen. Das nenne ich nachhaltig!

  • Also ehrlich, die Dinger erinnern mich absolut NULL an Apple-Geräte. Schrecklich.

  • Phillips 9000 Prestige. Voll zufrieden und in Niederlanden produziert.

  • Also optisch gefallen die mir ja noch ziemlich gut, aber Fazit: sehr teures Designobjekt, vorallem weil man eigentlich beide kaufen muss um Bartschneiden und trimmen zu können und noch dazu sehr hohe Folgekosten…
    Und damit eigentlich trotz Preisreduktion disqualifiziert

  • Manuel Pühringer

    Ich habe mir den P3 Pro im Dezember gekauft. Ich rate nur davon ab. Eine Rasur ist nur möglich, wenn der Bart nicht älter als 3 Tage ist. Alles danach kann dieser Rasierer nicht mehr ordentlich trimmen/schneiden. Da benötigt man fast 1 Stunde für eine Rasur.
    Optisch sieht das Gerät sehr gut aus, aber wenn dieses seine eigentlich Grundfunktion (rasieren) nicht beherrscht, dann ist es einfach nur schwach. Hab das Gerät dann via Amazon wieder zurückerstattet bekommen.

  • Panasonic baut gut Elektrorasierer mit Linearmotor für Nass- und Trockenrasur. Für mich ist die elektrische Nassrasur damit die schonendste und gleichzeitig gründlichste Lösung.

  • Ich nutze den T1 Pro als für mich wirklich hervorragenden 3-Tage-Bart-Rasierer. Komplett nackig mag ich es nicht, und das Teil rasiert bei mir ohne die mitgelieferten Aufsätze genau die Länge, die ich haben möchte. Ich rasiere ca. zwei Mal pro Woche. Habe das Teil jetzt seit knapp einem halben Jahr.

    Wirklich hochzufrieden; es macht immer wieder Spaß, das Ding einfach nur in die Hand zu nehmen.

    Akku habe ich bisher noch kein einziges Mal geladen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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