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ChatGPT Work als Büro-Partner

OpenAI veröffentlicht GPT-5.6 und neuen Arbeitsassistenten

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OpenAi hat sein neues KI-Modell GPT 5.6 bereits vor zwei Wochen vorgestellt. Viel mehr als eine eingeschränkte Vorschau bekamen wir dabei allerdings nicht zu sehen. Moderne KI-Modelle sind mittlerweile so leistungsfähig, dass sie nicht nur strengen gesetzlichen Auflagen unterliegen, sondern auch eine Gefahr für IT-Systeme darstellen können. Wir haben eben erst erwähnt, dass KI immer häufiger beim Aufdecken von Sicherheitslücken beteiligt ist. Hier kann man nicht zwingend voraussetzen, dass dies ausschließlich mit guten Absichten geschieht.

Freigabe nach Verzögerung

Mit GPT-5.6 sah sich OpenAI mit beiden erwähnten Problemen konfrontiert. So hat offenbar die US-Regierung die Freigabe des Modells verzögert. Zudem wollte das Unternehmen nach eigenen Aussagen auch die Sicherheitsprüfungen erweitern. Diese Hürden sind nun beseitigt und GPT 5.6 wurde offiziell freigegeben.

OpenAI spricht bei GPT-5.6 vom leistungsfähigsten Modell, das das Unternehmen bislang erstellt hat. Aus diesem Grund seien auch die Sicherheitsmechanismen weiter ausgebaut worden. Insbesondere habe man die Schutzmaßnahmen für Anwendungen mit höherem Risikopotenzial ausgebaut.

ChatGPT Work als Büro-Assistent

Wer sich für detaillierte Angaben zu den Fähigkeiten des Modells und dessen Leistungszuwachs interessiert, findet bei OpenAI umfassende Auswertungen und Vergleiche. In der Praxis werden zunächst Nutzer der ChatGPT-Desktop-Apps unter macOS und Windows von dem neuen Modell profitieren. Dort sollen sowohl zahlende als auch kostenlose ChatGPT-Anwender sofort Zugriff auf GPT-5.6 und das ebenfalls neue ChatGPT Work erhalten.

Bei ChatGPT Work handelt es sich um einen neuen KI-Assistenten, der den Leistungsumfang von ChatGPT mit Funktionen des Entwicklerwerkzeugs Codex verbindet. Die Anwendung richtet sich laut OpenAI insbesondere auch an Anwender ohne Programmierkenntnisse und kann eigenständig umfangreichere Arbeitsaufträge ausführen. ChatGPT Work richtet sich damit vor allem an den Einsatz im Arbeitsalltag und steht in Konkurrenz zu Angeboten wie Claude Cowork. Der neue Assistent soll ebenfalls zunächst über die Desktop-Anwendungen von OpenAI bereitgestellt werden.

09. Juli 2026 um 20:49 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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