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Zunächst nur in den USA

OpenAI testet Anzeige von Werbung in ChatGPT

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OpenAI hat seine Pläne zur Einführung von Werbung in ChatGPT konkretisiert. Das Unternehmen will in den kommenden Wochen erstmals Werbung in seinem KI-Dienst integrieren. Im Rahmen einer Testphase werden zunächst allerdings nur ChatGPT-Nutzer in den USA betroffen sein, die gar nichts bezahlen oder den vergünstigten Tarif „ChatGPT Go“ verwenden. Die „Vollversionen“ ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise sollen nach Angaben des Unternehmens werbefrei bleiben.

Nach Darstellung des Unternehmens sollen Anzeigen klar von den KI-Antworten getrennt und eindeutig gekennzeichnet werden. So würde die Werbung zunächst nur am Ende eines Gesprächsstrangs erscheinen und sich thematisch am Inhalt der Anfrage orientieren. Die Anzeigen könnten dann zu werbefinanzierten KI-Chats weiterleiten.

Chatgpt Werbung 2

Klare Trennung von Antworten und Anzeigen

OpenAI betont, dass die Inhalte der Antworten von ChatGPT nicht durch die Integration von Werbung beeinflusst werden. Auch würden Werbekunden keinerlei Zugriff auf Unterhaltungen erhalten und es würden auch keine Gesprächsdaten verkauft. Nutzer sollen zudem einstellen können, ob und in welchem Umfang ihre Daten für die Anzeige von personalisierter Werbung verwendet werden dürfen.

Die Werberichtlinien von OpenAI sehen auch vor, dass die Anzeige von Werbung nur bei angemeldeten und volljährigen Nutzern erfolgt. In sensiblen Bereichen wie Gesundheit oder Politik will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge komplett auf Anzeigen verzichten. Zudem soll es möglich sein, einzelne Werbeinhalte auszublenden und Rückmeldungen zu geben.

Chatgpt Werbung 1

Datenschutz als zentrale Voraussetzung

OpenAI sieht die werbefinanzierten Modelle als Ergänzung zu den bestehenden Abo-Angeboten. Die Kombination aus Bezahlmodellen und Werbung soll dazu beitragen, KI-Dienste breiter verfügbar zu machen. Zugleich verweist das Unternehmen darauf, dass Vertrauen und Datenschutz zentrale Voraussetzungen für die Akzeptanz des Angebots bleiben müssen.

Anlass für den Start der Tests ist die Einführung des vergünstigten Tarifs ChatGPT Go in den USA. In Deutschland ist ChatGPT Go bereits seit Dezember zum Monatspreis von 8 Euro verfügbar. Der Preis für den Standardtarif „Plus“ liegt hierzulande derzeit bei 23 Euro im Monat. Eine Übersicht der unterschiedlichen Leistungsstufen findet sich hier.

19. Jan. 2026 um 12:56 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    10 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • AdScam und Datenschutz, ich lach mich nass. Das kann auch nur jemand glauben, der sich noch nicht mit dieser Spam Industrie und Mechanismen befasst hat.

  • Wie sieht das mit Apple integrierten ChatGPT aus, gibt es da auch Werbung?

  • Bislang testet Open AI hauptsächlich wie oft man richtig doll lügen kann bis der Kunde kündigt :-DD

  • Gibt es eigentlich wissenschaftliche Arbeiten darüber, ab wann der Dauertrigger Werbebotschaft, der ja in immer mehr Angeboten steckt, überhaupt noch zu Kaufimpulsen oder erinnerungswürdigen Effekten führt, die die Wergung zum Ziel hat? Da sich der Kopf nur begrenzt viel merken kann, dürfte die Menge an Werbung und deren Erstellungs- und Ausspielkosten auf Plattformen und verschiedensten Formen der Werbung doch irgendwann einen negativen Effekt haben, weil irgendwann ein Punkt erreicht sein müsste, bei dem kein neuer Kunde mehr erreicht werden kann…
    Für mich schwer vorstellbar, dass Leute aktiv auf Werbebanner klicken, wenn man bedenkt, dasss einerseits die Produkte ohnehin uninteressant sind, 2. man eigentlich nicht permanent irgendwas benötigt und 3. die Werbung doch immer unpassend zum eigenen Bedarf ist. Egal wie sehr personalisiert irgendwas ist… das hat bei mir noch nie funktioniert. Eher hat es den Effekt, dass immer wenn das Aufmerksamkeitszentrum getriggert werden soll durch Werbung, die Stelle im Kopf sich anfühlt wie ein blauer Fleck… der Schmerz betäubt die Wahrnehmung – folglich wird das was schmerzt kategorisch ausgeblendet… selbst ohne Adblocker… hat man das erstmal verinnerlicht, ist Werbung nur noch ein Kostenfaktor für Internetgeschwindigkeit und sinnlosen Traffic…aber nie eine Bereicherung in der Konsumwelt.

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