"gesellschaftliche Verunsicherung"
OpenAI-Chef im Visier: Brandanschlag und Schüsse auf Altman-Haus
Das Wohnhaus von OpenAI-Chef Sam Altman in San Francisco ist innerhalb weniger Tage Ziel zweier Angriffe geworden. Nach Angaben der Polizei kam es in der Nacht zu Sonntag zu einer Schussabgabe vor dem Gebäude. Zuvor hatte es bereits am Freitag einen Brandanschlag gegeben.
Laut Ermittlungsbericht hielt ein Fahrzeug in den frühen Morgenstunden vor dem Grundstück. Eine Person auf dem Beifahrersitz streckte demnach den Arm aus dem Fenster und gab einen Schuss in Richtung des Anwesens ab. Sicherheitskräfte meldeten ein entsprechendes Geräusch, zudem wurden Videoaufnahmen ausgewertet. Das Fahrzeug entfernte sich anschließend vom Tatort. Über das Kennzeichen konnten die Ermittler das Auto identifizieren und sicherstellen.
Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 23 und 25 Jahren fest. Bei einer Durchsuchung wurden mehrere Schusswaffen gefunden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Brandanschlag bereits am Freitag
Bereits am Freitag hatte ein 20-Jähriger versucht, das Grundstück mit einem Brandsatz anzugreifen. Nach bisherigen Erkenntnissen warf er eine Flasche mit brennbarem Inhalt gegen ein Tor des Anwesens. Sicherheitskräfte konnten das Feuer schnell löschen. Auch dieser Vorfall wurde durch Überwachungskameras dokumentiert, der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später festgenommen.
Die Vorfälle fallen in eine Phase erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit für Künstliche Intelligenz. Altman selbst hatte sich kurz nach dem ersten Angriff öffentlich geäußert und auf die gesellschaftliche Verunsicherung hingewiesen, die mit der rasanten Entwicklung der Technologie einhergeht.
In einer persönlichen Stellungnahme beschreibt er die aktuelle Entwicklung als tiefgreifenden Wandel, der große Chancen, aber auch Risiken mit sich bringt. Die Verbreitung von KI müsse daher mit klaren Regeln und gesellschaftlicher Abstimmung begleitet werden. Gleichzeitig betonte Altman, dass die Technologie langfristig vielen Menschen zugute kommen könne.
Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass zwischen den beiden Angriffen kein unmittelbarer Zusammenhang bestehen muss. Die Ermittlungen dauern an.
Parallel dazu arbeitet Altman gemeinsam mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive an einem neuen Hardware-Produkt, dessen Vorstellung noch im Laufe des Jahres erwartet wird.

Conner?
Sarah?
Eher John.
Dachte ich auch
Oh, oh. Ich hoffe der hat Bodyguards. Ich mag Sam.
Dann lies Dir mal den Artikel „Sam Altman May Control Our Future – Can He Be Trusted?“ im New Yorker durch.
Ist auch bezeichnend, dass dieser Artikel nur in den USA größere Verbreitung fand, dafür aber diese Attacken durch die Weltpresse gehen.