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Vision von Smarthome 2.0

Onero H1: SwitchBot will erschwinglichen Haushaltsroboter anbieten

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23 Kommentare 23

SwitchBot gibt uns zum Start ins neue Jahr einen Ausblick auf seine Vision von Smarthome 2.0. Wenn es nach dem auf Smarthome-Anwendungen spezialisierten Anbieter geht, werden uns KI-gestützte Roboter schon bald in den unterschiedlichsten Lebensbereichen unterstützen. Wohlgemerkt bleibt dabei abzuwarten, wie schnell und wie effektiv dieser Wandel letztlich tatsächlich vollzogen werden kann.

Switchbot Onero H1

Mit dem Onero H1 hat SwitchBot jedenfalls seinen ersten humanoiden Roboter vorgestellt und bewirbt diesen vielversprechend als „erschwinglichen KI-Haushaltsroboter“. Was genau in diesem Zusammenhang „erschwinglich“ bedeutet, lässt SwitchBot allerdings noch offen. Es ist lediglich zu hören, dass man den Roboter in Kürze auf der Webseite des Herstellers vorbestellen kann. Bis dahin kann man über den Preis für das Gerät höchstens spekulieren.

Humanoide Roboter stecken noch in den Kinderschuhen

Während der Ansatz hinter dem SwitchBot Onero H1 zweifellos in eine Richtung geht, in der wir künftig eine ganze Reihe von Produkten zu sehen bekommen werden, weist die in den Produktvideos gezeigte Version des Roboters zumindest teilweise die für diese Produktkategorie üblichen allgemeinen Schwächen auf. Die Bewegungen wirken teils sehr ungelenk und als Zielgruppe für eine erste Generation des Roboters müssen wohl technikinteressierte Menschen herhalten, die neben dem nötigen Kleingeld auch ein entsprechendes Maß an Geduld und Nachsicht mitbringen.

Die Entwicklung solcher Geräte dürfte allerdings nicht aufzuhalten sein. Wenn wir an die ersten Generationen klassischer Saugroboter zurückdenken, wurden deren Besitzern ebenfalls viel Geduld und Wohlwollen abverlangt. Mittlerweile reden wir hier aber von Geräten, die sich zuverlässig und gründlich um eine Komplettreinigung kümmern.

Ergänzung für das SwitchBot-Ökosystem

SwitchBot will den Onero H1 als Ergänzung zu seinem bereits existierenden Ökosystem aus Smarthome-Robotern anbieten. Durch das Zusammenspiel von Sensoren für visuelle Wahrnehmung, räumliche Erfassung und Berührung soll das Gerät ein umfassendes Verständnis von Position, Form und Interaktionszustand von Objekten erhalten. Darauf basierend könne der Onero H1 anspruchsvolle, körpernahe Aufgaben im Haushalt ausführen und sich dabei stetig weiterentwickeln.

Neben dem kompletten Roboter Onero H1 will SwitchBot unter der Bezeichnung A1 auch einzelne Roboterarme anbieten, mit deren Hilfe sich dann spezialisierte und ortsgebundene Aufgaben erledigen lassen.

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05. Jan. 2026 um 06:55 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • SwitchBot könnte langsam mal den S20 pro auf den Markt bringen, vorgestellt haben sie ihn ja schon vor längerer Zeit.

  • Finde die Beispiele oft schwierig. Waschmaschinen sind bei den meisten im Keller. Wie lange braucht so ein Roboter bis er die Treppe ganz runter ist?

    Zudem haben die Maschinen echt schwere Türen häufig und aufhängen & bügeln wäre die tatsächliche Zeitersparnis.

  • Oh je – die Bewegungen im Werbevideo sehen eher aus wie ein schlecht gemachter Animationsfilm. Verstehe die entsprechenden Bemerkungen im Artikel. Das scheint nur zu funktionieren, wenn die Waschmaschine nur mit 3 Stücken gefüllt wird, das Waschmittel als Tabs vorliegt, und der Wäscheschrank nicht voll ist. Ich würde sagen, das Video zeigt eindrucksvoll, wie weit der Weg zu einem sinnvollen Einsatz noch ist.

  • Ich finde die Idee klasse, dass die Roboter-Arme anscheinend über die gesamte Höhe des Roboters hoch und runter bewegt werden können.

  • SwitchBot gibt uns einen Einblick in die Entwicklung. Durch das Feedback von Kunden wird sich die Entwicklung schon in die richtige Richtung weiterentwickeln.

  • Die Szene, in der der Roboter beim Servieren des Essens über die Teppichkante gestolpert ist und das gesamte Tablett samt Inhalt auf den Tisch geworfen hat und dann selbst auf der Tischplatte gelandet ist, wurde offensichtlich herausgeschnitten.

    • YMMD :-)
      Ich musste den ganzen Film über schmunzeln und ein paar mal auch laut lachen. Ob das vom Video beabsichtigt war?
      Jedenfalls zeigt der Film einsame, reiche Menschen (äh – Tennisplatz im Garten ?!? – äh) und für die ist das Produkt gemacht. Ein bisschen wie die einsame Frau auf der Couch, die eine Apple Vision Pro auf hat und nen Film schaut.
      :-)

      • Reiche Menschen mit sehr viel Platz und sehr viel Zeit. In einer 60-90 qm Wohnung würde das Teil einem wohl öfters über die Füsse fahren. Und das Tempo? Sobald der mit dem Frühstück fertig ist, haben wir schon Mittagszeit. Seine Aktionen setzen feste Routinen voraus denke ich. Mit einem Kind das 3 Tage Toastbroat zum Frühstück hatte und an Tag 4 plötzlich Cornflakes haben möchte, wäre es sicher überfordert. Ich kann mir das nur schwer vorstellen als die Erleichterung im Haushalt. Angenommen Weihnachten ist rum, das Kind hat auf einmal 10 Gegenstände mehr. Wo räumt das Ding die neuen Sachen ein? In die Spielekiste? Die bereits randvoll ist und dort kein Platz ist? Räumt es nach seinen Vorstellungen/Algorithmus die Bude komplett um wenn ich zurück von der Arbeit bin und die Sachen liegen im Kühlschrank? Und wie schnell ist der beim einräumen von einem Wocheneinkauf? Bis dahin ist die Pizza schon aufgetaut. A propos aufgetaut. Wer hat nicht schon mal so eine Pizza mit aller Kraft in den Tiefkühler geschoben und war froh dass es gerade so gepasst hat? Wie geht so ein Robbi mit so einer Situation um? Ich habe viele Fragen.

  • Ich warte auf unseren NEO! Mal sehen, wann es endlich Auslieferungen los geht

  • Humanoider Robotor ohne Beine, der sich nicht bücke kann und auch sonst nur wenige Freiheitsgrade besitzt.
    Oh, mir ist das Geschirr Tuch runter gefallen – bitte einen Menschen schicken, der hilft.
    Das Hindernis Teppich kann nicht überwunden werden – tragen sie den Roboter an einen anderen Ort.

  • Da wir schon ganz bald dringend solche Roboter in Pflege, Haushalt etc. brauchen, danke ich jedem early adopter der bereits jetzt kauft! Andere Lösungen für diese Probleme wird unsere heutige Gesellschaft kaum finden.

    • Leider ja. Dabei wäre ein Mehrgenerationen-Haushalt / -Gemeinschaft nachhaltiger und würde auch zu mehr Verständnis untereinander führen.
      Es muss ja nicht mal die eigene Familie sein. Ein generstionsübergreifended Miteinander wäre sicher für viele hilfreich. Senioren passen nachmittags auf die Kinder auf und betreuen sie. Eltern arbeiten ganztags und die Kinder nehmen den Senioren die Angst vor der Technik. Haushalt machen alle zusammen. Wir machen das seit über 15 Jahren so. Und wenn ich mich so umhöre, wie haben so viel weniger Problemchen als andere Familien. Unvorstellbar, wie einfach das in unserem Fall ist.

  • Künftig übernimmt die KI für den Mensch das Denken und Roboter sämtlichen Service. Dann ist der Mensch künftig nur noch für die Fortpflanzung zuständig…

  • Was heisst den nun „erschwinglich“? Habe ich hier den Preis überlesen?

  • Absolute Traumwelt dieses Video. Niemals funktioniert das auch nur ansatzweise so reibungslos. Das wird noch lange dauern.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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