Alternative zur BenQs ScreenBar
Nicht mehr ohne Monitorlampe: Frontlicht, Rücklicht und Radar
Monitorlampen gehören zu den Zubehörprodukten, deren Mehrwert oft erst nach einigen Monaten im Alltag klar sichtbar wird. Wir setzen die ScreenBar von BenQ bereits seit Jahren ein und wollen die Beleuchtung am Arbeitsplatz inzwischen nicht mehr missen. Die aktuelle ScreenBar Halo 2 kostet allerdings 179 Euro. Wer für die Beleuchtung von Tastatur und Schreibtisch nicht so tief in die Tasche greifen möchte, findet bei Quntis deutlich günstigere Alternativen.
Front- und Rücklicht für rund 50 Euro
Die Quntis ScreenLinear Glow wird bei Amazon aktuell für 52,99 Euro angeboten. Die 41 Zentimeter breite Leiste kombiniert ein nach vorne gerichtetes Arbeitsplatzlicht mit einer rückwärtigen Beleuchtung. Beide Lichtquellen können gemeinsam oder getrennt genutzt werden. Das soll den starken Helligkeitsunterschied zwischen Bildschirm, Schreibtisch und Umgebung reduzieren.
Für die Frontbeleuchtung setzt Quntis auf 84 LEDs und eine asymmetrische Lichtführung im Winkel von 45 Grad. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich über eine mitgelieferte Funkfernbedienung verändern. Auch das Rücklicht wird darüber geschaltet, hier steht allerdings nur die Helligkeitsregelung zur Verfügung.
Die Halterung ist für flache, gebogene und unregelmäßig geformte Monitore vorgesehen. Quntis nennt Bildschirmgrößen von 17 bis 27 Zoll. Ein ausgesparter Bereich soll zudem genügend Platz lassen, um weiterhin eine Webcam auf dem Monitor zu befestigen.
Radar und Auto-Dimmung für 77 Euro
Für 76,99 Euro bietet Quntis mit der ScreenLinear Radar eine umfangreicher ausgestattete Variante an. Die 52 Zentimeter breite Leuchte verzichtet zwar auf das zusätzliche Rücklicht, ergänzt dafür aber eine automatische Anwesenheitserkennung. Der Radarsensor schaltet die Lampe bei Annäherung ein und nach fünf Minuten ohne erkannte Aktivität wieder aus.
Hinzu kommen ein Umgebungslichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung und ein Zwei-Stunden-Timer. Über die 2,4-GHz-Fernbedienung stehen fünf Helligkeitsstufen sowie fünf Farbtemperaturen zwischen 3000 und 6500 Kelvin zur Verfügung. Die verstellbare Halterung lässt sich bis auf neun Zentimeter öffnen und ist laut Anbieter auch für Curved-Monitore mit Krümmungen zwischen 1000 und 1800R ausgelegt. Damit nähert sich die günstigere Quntis-Lösung funktional zumindest einigen Komfortmerkmalen an, die wir beim BenQ-Modell im Alltag besonders praktisch fanden.



Wie funktionieren denn solche Lampen mit einer Kamera, die auf den Monitor gesteckt wird. Zum Beispiel eine iContact Camera? Hat da jemand Erfahrung?
Das würde mich auch stark interessieren
Ich habe dafür eine Screenbar mit Standfuß. Beides zusammen geht schlecht.
Bei mir sitzt die Cam auf der Lampe. Ich habe sie nicht sichtbar mit Klettverschluss unterhalb fixiert. Funktioniert bestens und das bereits seit über einem Jahr. :)
Die Halo 2 hat einen Aufsatz zum Kleben auf die Mitte. Sieht gut aus. Aber: das Bild ist stark „von oben“ kommend.
Ich habe mit den Screen Bars das Problem, dass auf meiner schwarzen Tastatur die oft genutzten Tasten abgegriffen sind und in dem Licht der Bar spiegeln, so dass die Tastaturbeschriftung nicht lesbar ist. Das lässt sich auch durch variation des Winkels der Bar nicht ändern.
Es lässt sich wunderbar durch einen Tastaturtausch lösen
Bei einer wirklich guten Tastatur lassen sich auch nur die Key Caps tauschen.
Haha :-) Mmd
Oder durch das Lernen von blind Tippen. (Früher mal Schreibmaschinenschreiben genannt)
Mit 14 kennt man die Tasten noch nicht blind… 2-Adler-Suchsystem… Kreisen…Herabstoßen…Treffer.
Neurowissenschaftler warnen davor, dass unsere starke Abhängigkeit von LED-Lam-pen eine Gesundheitskrise ausgelöst haben könnte, die sie mit dem Ausmaß der Asbest-problematik vergleichen.
Sie soll unseren Zellmitochon-drien wichtige Wellenlängen im nahen Infrarotbereich vorent-halten.
Quelle: Jeffery, G. (2026).
LED lighting (350-650 nm) undermines human visual performance unless supplemented by wider spectra (400-1500 nm+) like daylight. Scientific Reports.
Ja schön Panik verbreiten.
Asbest ist hochgiftig, krebserregend und zerstört bei Einatmung Gewebe. Absolut vergleichbar mit einer LED!
Bewegung und frische Luft hilft übrigens!
das ist interessant. danke für die quelle.
Eine(!) Quelle. Aus 2026.
Kein Peer Review
Was soll das?
Das ist interessant, „Pat“!
Davon höre ich das erste Mal. Richtig ist, dass die meisten LED Leuchtmittel nicht das gesamte Lichtspektrum abbilden können.
Über den Wert Ra (allgemeiner Farbwiedergabeindex) – international oft als CRI (Colour Rendering Index) lässt sich feststellen, wie nah ein LED Lampe an die 100 % (die eine klassische Glühlampe mit Glühfaden erreicht) herankommt. 80 % gilt als sehr schlecht, 85% als Mittel und 90 % gilt schon als gut. Soweit ich weiß erreichen die „normal käuflichen“ LED Leuchtmittel bestenfalls 95, aber nie 100 %.
Mindestens genauso wichtig wie der Farbwiedergabe-Index ist das „Flackerverhalten“. Aber das kann man selbst sehr leicht testen: nehmt ein einigermaßen aktuelles iPhone und haltet die Kamera im „SLO-MO“ (Zeitlupe)-Betrieb auf das angeschaltete Leuchtmittel. Wenn ihr dann ein starkes Flackern seht, taugt das Netzteil (oft auch als Treiber bezeichnet) in dem Leuchtmittel nichts. Mit dem bloßen Auge könnt ihr das Flackern nicht sehen, weil unsere Augen dafür zu träge sind. Bei empfindlichen Menschen kann es aber Migräneanfälle auslösen.
Macht euch mal den Spaß und geht mit eurer Kamera im „SLOW-MO“-Betrieb durch die Lampen-Abteilung eines Baumarkts:
Ihr werdet überrascht und verwundert sein, wie viele Leuchtmittel zum Teil extrem flackern, obwohl unsere Augen es nicht sehen.
Mensch Pat, wo in dem Paper finde ich denn den Hinweis zu Gesundheitskrisen im Ausmaß der Asbestproblematik? Danekschön!
Vielen Dank für die Quellenangabe! Habe mir den Abstract mal durchgelesen, klingt extrem spannend!
Studie mit nur 22 Personen: Zusätzliches Rot-/Infrarotlicht verbesserte die Sehfunktion etwas.
Keine belastbare Evidenz, dass LED-Licht generell gesundheitsschädlich oder gar „wie Asbest“ ist.
Kurz keine wirkliche, wissenschaftliche belegbare Aussagekraft!
Ich muss mich nochmal umschauen. Danke für den Tipp.
Ich habe mir damals solche Lampen angeguckt.
Die indirekte Beleuchtung nach hinten hatten damals auch nicht viele.
Dazu mein Problem:
Der BenQ MA270U Monitor (tolles Teil!) ist zu dick (Glaube oben 4,7 cm) für die günstigen Lampen, die passen leider nicht rauf.
Und oh Wunder: die BenQ eigene passt laut Datenblatt:P
Aber der Preis hat mich abgehalten.
Mal sehen was es wird.
So etwas ist wirklich empfehlenswert. Haben die Light Bar von Xiaomi und die ist aucht sehr empfehlenswert.
Hab ich auch! Für rund 30€ bekommen. Super Teil!
Was sind denn die ergonomischen Vorteile solch einer Lampe? Finde das tendenziell schon interessant, aber mich würde der konkrete Nutzen interessieren.
Konkreter Nutzen ist bei einer Lampe das Licht, konkreter hier die Art der Ausleuchtung, wie im Artikel deutlich beschrieben.
Hatte ich noch nie im Einsatz, bringt das wirklich so viel Komfort wie hier beschrieben? habt Ihr Erfahrungen? Lohnt sich die Anschaffung?
Ja definitiv! Viel angenehmer. Kein Schattenwurf und kein blenden. Wunderbar. Teste aus aus. Hab von AliExpress eine für 22 (tastertur und Wand Licht) wunderbar! Würde ich nicht mehr missen wollen.
Ich verstehe es igendwie nicht. Wenn der Helligkeitskontrast zwischen Monitor und Umgebung zu hoch ist, erhöhe ich die Helligkeit im Raum (mehr/hellere Deckenlampen) oder dimme den Monitor runter, käme aber nie auf die Idee den zu hellen Monitor zu beleuchten!
Man kann es so einstellen, daß nicht der Monitor sondern nur der Platz davor ausgeleuchtet wird. Habe ich auch so und es ist wirklich sehr angenehm, vor allem wenn man auch mal Papierdrucke lesen muß.
Kennt jemand etwas für Dual Monitore?irgendwie habe ich dazu noch nichts gefunden.
Ja, zwei Lampen.
Normalerweise sitzt Du ja an einer Stelle und hast dort auch Deine Tastatur.
Die Lampen leuchten auch recht weit nach links und rechts, sodaß eine ausreicht.
Hier habe ich die Xiaomi-Lampe auf einem leicht gebogenen LG 38″, der ja recht breit ist, und da reicht es völlig aus.
Ich habe die BenQ, ich hätte es nie geglaubt, aber eine Monitorlampe ist ein absoluter Mehrwert bei der Arbeit. Besonders mit Automatik für Ein und Aus.
Seid Jahren schon in Benutzung und selbst in der Firma breiten sich die Lösungen durch meinen Hinweis aus.
Aber ich hatte die weitaus günstigere Blitzwolf BW-CML5.
Note: geht nicht auf dem Studio Display
Was passt nicht?
Wollte ich auch gerade anmerken.
Kamera, Helligkeitssensor.
Bei meinem Studio Display gehts, sitzt die Xiaomi halt nicht 100%ig mittig sondern ein bisschen weiter links. Funzt wunderbar.
Ja, so mach ich es auch. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich mittlerweile nicht mehr ganz zentriert, vorsitze und meine ganzen Fenster auch leicht versetzt. nach links ausrichte
Welcher „Komfort“? Das ist Licht, das nun teuer neu vermarktet wird. Früher nutzte man dafür etwa Schreibtischlampen. ;-)
Früher hatte man auch kein Internet und es ging wunderbar ohne. Auch Fernsehen war nicht immer selbstverständlich, ebenso wie Telefone. Also niemand zwingt dich hoffentlich dazu so ein Licht zu nutzen, aber eine fortschrittliche Entwicklung zu verweigern mit dem Argument das es früher auch ohne ging, großartig… Da ist der Nick wohl wirklich Programm.
Aber ich seh hier auch keinen Mehrwert. 160 (bzw auch „nur“ 55) Euro für so eine LED Bar…
Jeder wie er mag.
Hier hast du halt Licht auf dem Schreibtisch und nicht auf dem Monitor.
Ich nutze seit 2 Jahren diese hier und bin sehr zufrieden:
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Man sieht direkt, wie die auf den Monitor leuchtet.
Wirkt ungünstig.
Für mich passt das so, aber durch den flexiblen Schwanenhals, kann man sehr viel anpassen
Macht sowas auch bei einem MacBook 16″ Sinn?
Wo haben die Leute ihre Webcam dann?
Meine Webcam ist auf der Leuchte, die extra dafür einen Platz bietet (Halo 2).
Ich hab auch so lightbar von Xiaomi und hab die Webcam oben drauf gesetzt
Wir haben die von Ikea für 10€ im Einsatz. Macht was es soll.
Ich schwör auch drauf. Wie macht ihr das wenn ihr 2 Monitore habt? Hier konkret ein Mac Studio Display aus 2022 und einen Benq PD2730S (kommt morgen)? Zwei Leuchten, irgendwie in der Mitte oder zwei über jedem Monitor eine? Wenn zwei, kann man es so machen dass beide zusammen gesteuert werden? Und wenn ja, mit welcher am besten?
Siehe meinen Kommentar oben.
ähm – Deckenleuchte über dem Tisch? Oder verkenne ich den Mehrwert??
Nein, nein, du liegst schon richtig, Deckenleuchte regelt.
Eine Alternative ist diese hier von Yeelight:
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Kann über Smart Home gesteuert werden. Habe eine Yeelight (Pro?), die auch Razer Chroma kann, aber die ist mir jetzt flöten gegangen.