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Neues beim Next DB Navigator

next.bahn.de: Jetzt mit Buchung von ÖPNV-Tickets

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24 Kommentare 24

Die Deutsche Bahn ist seit dem vergangenen September damit beschäftigt dem klassischen DB-Navigator durch das neue Buchungsportal next.bahn.de abzulösen. Das Projekt mit der Bezeichnung Next DB Navigator wird momentan noch parallel zur Webseite bahn.de und dem bekannten DB Navigator betrieben und soll sukzessive um neue Funktionen ausgebaut werden.

Sechs neue Verkehrsverbünde

Wie uns die Bahn heute steckt, hat man erst in der vergangenen Woche wieder Hand angelegt und sechs neue Verkehrsverbünde in die Buchungsoptionen von next.bahn.de integriert.

Während der hvv (Hamburger Verkehrsverbund), der RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) und der saarVV (Saarländischer Verkehrsverbund) aktuell nur die Buchung von Handytickets ermöglichen sind der SH-Tarif (Schleswig-Holstein-Tarif), der VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) und der VVO (Verkehrsverbund Oberelbe) voll integriert.
Buchung Next Navigator

Damit werden nun insgesamt 41 Verkehrsverbünde unterstützt, bei denen der Next DB Navigator digitale ÖPNV-Tickets buchen kann. Mit Blick auf den bevorstehenden Start des Deutschland-Tickets scheint jedoch fraglich, ob diese Option überhaupt noch eine starke Nachfrage verzeichnen wird.

Abruf mit Auftragsnummer

Neu ist zudem , dass sich Tickets die über den regulären DB Navigator oder auf dem klassischen Online-Portal bahn.de gebucht wurden nun auch über next.bahn.de abrufen lassen. Dafür benötigt wird lediglich die zugehörige Auftragsnummer der Nachname. Registrerte und angemeldete Kunden können. Im Bereich „Meine Reisen“ > „Weitere Aufträge anzeigen“ zudem nach Buchungszeiträumen filtern.

Kurzer Hinweis für alle, die das neue Angebot noch nicht ausprobiert haben: Bereits vorhandene bahn.de-Kundenkonten lassen sich problemlos für die Nutzung von next.bahn.de und des Next DB Navigator einsetzen.

Reise Web Buchung Next Navigator

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‎Next DB Navigator
‎Next DB Navigator
Entwickler: Deutsche Bahn
Preis: Kostenlos
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27. Apr 2023 um 09:01 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • In der App. lässt sich das 49 Ticket noch immer nicht buchen

  • Leider können im DB Navigator gebuchte Tickets noch nicht im Next DB Navigator aufgerufen werden.

    • Im Text steht aber, dass genau diese Funktion jetzt glücklich sein soll. Umgekehrt funktioniert es aber nicht, Tickets von Next können nicht im klassischen Navigator eingefügt werden.

      • Da steht, dass es auf next.bahn.de geht. Nicht im next db navigator. Der erlaubt bei der Suche der Auftragsnummer nur eine numerische Eingabe. Die Auftragsnummern auf bahn.de oder im Navigator bestehen aber aus Buchstaben.

      • Richtig.

        Und noch wichtiger:
        Die „Zahlen“ Tickets von next.Bahn.de enthalten keine Beträge mehr und sind damit nicht für die Spesenabrechnung geeignet !!! Man muss umständlich über die Webseite der Bahn eine Rechnung herunterladen. Aus der App geht es nicht.

    • Dies wäre wohl auch nur schwer möglich und ist nicht vorgesehen. Bei der Einführung des Next DB Navigator hieß es, dass dieser auf dem neuen, zukünftig einzigen Buchungssystem basiert, während der alte Navigator mit dem alten Buchungssystem eine Weile parallel weiterarbeitet und irgendwann eingestellt wird.

      Ich nutze derzeit auch beide Apps parallel, da mir bei der alten App die separate Rechnungsstellung fehlt, die neue zwar meiner Meinung nach besser und schöner ist, das automatische Bonus-Punkte-Sammeln bei jeder Buchung allerdings fehlt.

      • Das Bonuspunkte sammeln funktioniert doch ohne Probleme oder habe ich irgendwas nicht mitbekommen? Wenn die Bahncard hinterlegt kann man im Buchungsprozess angeben, dass man die BahnBonus Punkte will.

      • Käpt'n Blaschke

        Die separate Rechnungsstellung fehlt nicht in der App sondern im gesamten alten Bahnsystem. Im alten System gilt der Fahrschein die Rechnung, im neuen System gibt zusätzlich zum Fahrschein einen Rechnungsbeleg.

  • Für alle im HVV Bereich: es gibt ein noch relativ neues Feature: die App anyHVV . Man löst die fahrt an der starthaltestelle aus, sie beendet sich selber wenn man ausgestiegen ist und abgerechnet wird immer der für den Tag günstigste Tarif. Das heißt, wenn man zB oft genug gefahren ist wird am Ende des Tages ein Tagesticket abgerechnet. Oder halt die Einzelfahrten, falls dies die günstigste Option ist. Ich vermute mal, dass solche Funktionen die Vollintegration noch verhindern.

    • Diese App ist prinzipiell großartig und einfach in der Bedienung, auch für mehrere Personen.

      Unabhängig davon ist das aber mit Vorsicht zu genießen, bei mir wurde der Check-Out nicht richtig erledigt und ich durfte am Ende mehr zahlen als notwendig.

      • Ich hätte es auch lieber alles in einer, aber trotzdem ein gutes Feature. Steht man nicht mehr wieder letzte depp vor dem Plan bei dem Versuch rauszufinden, welche Karte für welche Ringe man denn jetzt kaufen muss und ob es Nahbereich ist oder nicht.

    • Gibt es in NRW auch, in vielen verschiedenen Apps. https://eezy.nrw/de/ listet diese. Es könnte für manche auch eine Alternative zum Deutschlandticket sein, zumindest wenn sie wirklich immer nur in NRW unterwegs sind, denn hier wird auch monatlich auf 49 Euro gedeckelt. Allerdings ohne Abo / Vertrag oder so, also um einiges flexibler.

      Ich selbst nutze die „DB NRWay“-App seit einigen Monaten und war immer ganz zufrieden, man muss halt nur an Checkin und Checkout denken. Spart sich aber oft ein bisschen Geld im Vergleich zu normalen Tickets und das beste halt, man kann nicht aus Versehen das falsche kaufen. Bzw. ist es auch kein Problem, spontan ein anderes Ziel als geplant anzusteuern, nachdem man bereits zugestiegen ist.

  • Hm, der Navigator funktioniert erstaunlich gut und zuverlässig. Vor allem, wenn man die over-all-quality der Dienstleistungen der Bahn betrachtet. Was genau hat denn die neue Plattform für Vorteile?
    Also, nicht falsch verstehen. Ich bin generell für Neues. Ich befürchte nur, dass die Bahn IT einen solchen Wurf nicht noch einmal hinbekommt. Nicht in deren derzeitigen desolaten Zustand.

    Vielleicht bin ich da aber auch zu pessimistisch.

    • Aber das ist auch der Sinn der neuen App. Das IT System wird von Grund auf neu aufgebaut, deswegen ist die Beta Phase auch sehr lang. Das alte System wurde über Jahrzehnte immer nur umgeschrieben.

    • Bisher muss ich sagen, dass die IT der DB bei den Apps ziemlich gut Arbeit abliefert und speziell die Umstellung des Systems mit dem langen Parallelbetrieb der beiden Apps, bis das neue System komplett steht, auch sehr vernünftig ist. Ich bin daher recht zuverlässig, dass das recht reibungslos läuft.

      Ganz im Gegensatz zu vielen Verkehrsverbünden, deren Apps ein echtes Horrorkabinet darstellt. Der RMV hat z.b. Ende letzen Jahres seine alte (schreckliche, aber noch halbwegs nutzbare) App durch eine neue ersetzt, die zwar besser aussieht, aber kaum vernünftig funktioniert. Leider ohne grosszügige Übergangszeit. Die neue hat unvermittelt alle paar Tage den Nutzer ausgeloggt, und dabei alle Tickets aus der App entfernt. Aufgrund einer Beschwerde bzw. eines Bugreports von mir bekam ich die Antwort, das wäre ein Sicherheitsfeature. Nach einem halben Jahr gabs aber wohl so viele Beschwerden, dass die ihre Position überdacht haben, jetzt wird man nicht mehr regelmäßig ausgeloggt, dafür blockiert die App nun bei jedem Aufruf der Tickets, um diese online zu überprüfen, was dann bei bei nicht optimaler Internetgeschwindigkeit (also quasi immer) im Bus/Zug schon mal minutenlanges „bitte warten“-Anzeigen anstatt der Tickets hervorbringt. Der Kontrolleur will aber das Ticket sehen und üblicherweise sofort, und nicht 3 Minuten waren, bis die „bitte warten“ Anzeige verschwindet.

      Auch in der Benutzerführung ist die App eine Katastrophe. Man wählt U-Bahnen und Straßenbahnen ab, weil die z.B. gerade bestreikt werden, und man bekommt dennoch ausschließlich Verbindungen mit U-Bahn und Straßenbahn, und nicht die Bus und S-Bahn-Verbindungen, die nicht bestreikt werden. Hier weiche ich dann auf die App der DB aus, die damit kein Problem hat und genau die gewünschten Verbindungen ausspuckt. Die DB kommt mit den RMV-Daten somit besser zurecht, als der RMV selbst.

  • Wenn ich mich über den Browser über Next.Bahn.de anmelden will bekomme ich 503 Service Unavailable

    nginx. Hat noch jemand das Problem? In der App geht es.
    Wie kann man im Next DBNavigator die Liste der zuletzt gesuchten Haltestellen löschen?

  • Noch realistischer als auf dem Artikelfoto lässt sich die Situation in einem Zug der DB AG kaum wiedergeben. ;-)

  • Die Karte sieht nur vom Prinzip toll aus.

    Im bereich des VRR und VRS lässt sich nur eine Auswahl an Tickets buchen. Oftmals wird zwar eine Verbindung angezeigt, aber kein VRR oder VRS Angebot angeboten.

    Sprich wie immer bei der Bahn. Vom Prinzip gehts, in der Umsetzung klappt nix.
    Aber zur Ehrenrettung. Schuld sind da aber wahrscheinlich die beiden „Top-Verbünde“ VRS und VRR. Die schaffen es die Bahn locker zu unterbieten….

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