Neue Modelle ab 229,99 Euro
Neues Amazon Kids Tablet: In zwei Größen, ab 3 Jahren
Nachdem Amazon seine reguläre Tablet-Familie mit den neuen Alexa Tablets grundlegend neu aufstellt, folgt auch bei den Kindermodellen ein Schnitt. Die bisherige Bezeichnung Fire Kids verschwindet. Künftig laufen die Geräte schlicht als Amazon Kids Tablets und orientieren sich technisch an den neuen Alexa-Modellen.
Amazon bietet die Kinder-Tablets in zwei Größen an. Das Amazon Kids Tablet 8 basiert auf der 8,7-Zoll-Hardware, das größere Amazon Kids Tablet 11 auf dem 11-Zoll-Modell. Damit übernimmt Amazon auch bei den Kindergeräten den neuen Ansatz, nicht mehr auf speziell abgespeckte Hardware zu setzen. Die Tablets sollen technisch den regulären Geräten entsprechen und werden anschließend über Zubehör und Software auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten.
Zwei Varianten für unterschiedliche Altersgruppen
Amazon unterscheidet weiterhin zwischen Angeboten für jüngere und ältere Kinder. Für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gibt es robustere Schutzhüllen mit Motiven wie Paw Patrol oder Barbie. Für Kinder ab dem Grundschulalter sind schlankere Hüllen in verschiedenen Designs vorgesehen. Beide Varianten besitzen einen integrierten Ständer.
Zum Lieferumfang gehört jeweils ein Jahr Amazon Kids+. Der Dienst bündelt Bücher, Spiele, Apps und Videos. Eltern können über das überarbeitete Dashboard festlegen, wie lange das Tablet genutzt werden darf und welche Inhalte verfügbar sind. Außerdem lässt sich vorgeben, dass zunächst gelesen oder gelernt werden muss, bevor Spiele freigeschaltet werden. Die Einstellungen können direkt auf dem Tablet oder über die iPhone-App des Online-Händlers verwaltet werden.
Preise auf Höhe der regulären Tablets
Preislich orientiert sich Amazon direkt an den entsprechenden Alexa-Modellen. Das Amazon Kids Tablet 8 startet bei 229,99 Euro, das Amazon Kids Tablet 11 bei 329,99 Euro. Im Preis enthalten sind jeweils die passende Schutzhülle und ein Jahr Amazon Kids+.
Damit liegen die Kinderpakete auf demselben Preisniveau wie die regulären Geräte, bieten dafür aber das zusätzliche Zubehör und das Kids+-Jahr. Die neue Generation kann ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt wie bei den neuen Alexa Tablets ebenfalls am 19. Oktober.




Gekauft. Bei uns in der Familie heißt das alte nur noch Aton-Tablet. Mehr braucht es bei den Kleinen wirklich nicht.
Vielleicht Geld lieber in Puzzle, Brettspiele und Bücher investieren. Displayabhängig werden die noch früh genug.
Die Preiserhöhungen sind wirklich heftig. Zumal gerade kleinere Kinder keine Nachteile durch die eingeschränkte Plattform hatten.
Braucht man das in dem Alter schon?
Ne braucht man nicht, verpassen werden die auch nichts da es kinderleicht zu bedienen ist
Schon für Kinder ab drei Jahren? Perfekt, dann steht der gesunden kindlichen Entwicklung nichts mehr in Weg und die Kleinen können endlich vor altersgerechter Hardware geparkt werden, danke Amazon!
Amazon möchte doch nur das Beste für die Kinder ;)
Super Idee….Kleinstkinder schon mit Elektrosmog verstrahlen. Wie konnte man früher nur überleben?
Ich glaube, bei solchen Diskussionen hat man schnell das denkbar schlechteste Einsatzszenario vor Augen: Kinder, die im Restaurant vor dem Bildschirm geparkt werden, oder die nächste Dauerbeschallung in der U-Bahn. Dabei gibt es durchaus viele Familien, die solche Geräte ganz pragmatisch einsetzen, mit klaren zeitlichen Grenzen und für ganz bestimmte Zwecke.
Wir würden einem Dreijährigen auch nicht einfach ein Tablet in die Hand drücken. Aber man kann auf so einem Gerät eben auch wunderbar gemeinsam ein Buch mit Polylino lesen. Oder am Wochenende eine halbe Stunde die Sendung mit der Maus schauen, eine Lern-App nutzen oder eine lange Autofahrt etwas angenehmer gestalten.
Und für genau diese überschaubaren Einsatzzwecke sind die neuen Amazon-Geräte durchaus interessant. Vergleichsweise günstiger Preis, ordentliche Hardware, Zugriff auf den Play Store und das Kids+-Angebot sowie die recht kulante Amazon-Garantie.
Wir kennen inzwischen einige Familien, die früher ohne lange nachzudenken zum iPad gegriffen hätten, obwohl ihre Kinder weder bestimmte App-Store-Anwendungen noch irgendwelche Apple-spezifischen Funktionen benötigen. Die heute aber zweimal überlegen, ob es wirklich ein iPad sein muss.
Man muss solche Geräte ja nicht grundsätzlich gutheißen. Aber zwischen einem verantwortungsvollen, begrenzten Einsatz und dem digitalen Dauerparkplatz für Kleinkinder liegt doch eine ganze Menge.
+1
Kann man so sehen.
Aber man kann es auch anders und besser handhaben:
– in dem Alter lieber echte Bücher/ Papier
– Sendung mit der Maus lieber alle zusammen auf dem Fernseher gucken:)
– für die Autofahrt: Toniebox, Spielzeug, Malbücher usw.
Und wenn mal dem Kind langweilig ist, dann ist es halt so:P
Viele vergessen das man auf solchen Fahrten/ Situationen auch lernt „nichts zu tun“ , die Gedanken im Kopf sacken zu lassen.
Das Leben ist nun mal nicht eine Dauer Beschallung und selbst wir Erwachsene verlernen es an der Bushaltestelle 5 min zu stehen ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen.
Ich sehe es bei uns aktuell im Familienkreis:
Kind regelmäßig immer irre viel Süßigkeiten bekommen, keine klare Grenzen, Tablet auch sehr früh bekommen, bei YouTube Shorts uvm. immer geguckt geguckt…
1 Schulklasse und adhs Diagnose.
Und was gibt es natürlich als Nächstes: die Videospielkonsole.
Oma, Opa und Geschwister…alle machen weiter wie bisher.
Was ich damit sagen will:
Es gibt da draußen leider viele viele Kinder, die lieber kein Tablett hätten bekommen sollen.
Und den Satz: mit dem Smartphone fingen die Probleme/ Diskussionen an habe ich auch öfter gehört.