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RAM und Grafik fix

Neuer Mac Pro wird wohl nur sehr begrenzt erweiterbar sein

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Der Mac Pro ist nunmehr der einzige Apple-Rechner, der nicht auf Apple-Prozessoren setzt, sondern weiterhin ausschließlich auf Intel-Basis erhältlich ist. Eigentlich wollte Apple die Umstellung seiner kompletten Rechnerschiene bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen haben, bislang haben wir aber noch nicht einmal grob eine Ahnung, wann mit dem hierfür benötigten neuen Modell des Mac Pro zu rechnen ist.

Die damit verbundenen Probleme macht der Bloomberg-Journalist Mark Gurman mit zwei aktuellen Statements deutlich, in denen er zwar weitere Details zu dem erwarteten Rechner zum Besten gibt, allerdings auch verlauten lässt, dass der Speicherplatz wohl die einzige Komponente des neuen Mac Pro ist, die der Kunde nachträglich noch erweitern kann.

Nutzer können nur Speicherplatz erweitern

Zumindest auf ihrem aktuellen Stand lassen die Apple-Prozessoren weder eine nachträgliche Erweiterung des Arbeitsspeichers noch das Upgrade von Grafikprozessoren oder die Verwendung einer externen GPU zu. Wir kennen dergleichen ja auch schon von den bereits erhältlichen Macs mit Apple-Prozessoren.

Diese Einschränkungen dürften zahlreiche Kaufinteressenten für Apples teuersten Mac vor besondere Probleme stellen. Unterm Strich muss man in jedem Fall eher mehr Geld in die Hand nehmen, als vielleicht im ersten Moment geplant, um sich auch auf längere Zeit eine leistungsfähige Maschine zu sichern. Vergleichbarer Ärger zeigt sich teils schon bei den kleineren Desktops von Apple und bei MacBook-Modellen. Wer hier aus Preisgründen auf eine ordentliche RAM-Ausstattung verzichtet, muss ohne die Möglichkeit, noch einmal aufzurüsten, über lange Zeit hinweg mit den Folgen leben.

Gurmans Aussage, der Mac Pro werde extrem leistungsfähig und mit bis zu 76 GPU-Kernen kommen, wird höchstens einen Teil der Kaufinteressenten trösten. Somit bleibt abzuwarten, wann und in welcher Form Apple seinen letzten Rechner auf die eigene Prozessor-Infrastruktur umzieht und welche Ausstattungsmerkmale und Preise mit dem neuen Mac Pro verbunden sind.

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26. Jan 2023 um 17:44 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Damit könnte man ja eigentlich das Design des schwarzen „Mülltonnen“ Pros wieder aufleben lassen. War immer ein Fan davon.

      • Da die Urne nicht den besten Ruf innehat, wäre es wohl aus Marketingsicht nicht die beste Entscheidung.

      • Ich fand die irgendwie richtig cool. Wäre auch ein cooles Gehäuse für den Mac Studio gewesen meiner Meinung nach.

    • Wer soll denn den aktuellen Mist noch kaufen?

      Da verkauft man Designerstücke die nur über externe Geräte erweiterbar sind und es dann wieder einfach nur schlecht aussieht.

      Ich halte nichts von nicht erweiterbare Geräten und muss sagen, das mich die neuen Geräte immer weniger ansprechen.

      Weder das Design ist innovativ, noch die Funktionen. Preisverfall ist enorm.

      Alles Gründe was eher solides anzuschaffen, was man auch erweitern kann und somit länger am laufen hält.

      • Die, die massig Leistung brauchen und wo eine große Zeit des Arbeitstages für rendern etc. drauf gehen. Da kann sich ein Mac Pro schon mal lohnen, wenn man weniger Mitarbeiter braucht.

        Was ich mich allerdings auch frage: mit was soll man denn dieses Monster noch aufrüsten, wenn man den „voll“ kauft.
        Wie viel Rechenleistung soll es noch geben in den nächsten Jahren. Hat man ja hier schon fast nen Quantencomputer im Büro. Selbst der jetzige MacPro ist schon krass.

      • Dein Ernst? Schaue dir Mal den CPU Leistungssprung in den letzen 5 Jahren an. Da hat sich einiges verändert.

  • Ganz anderes Thema: Warum zeigt mir die App bei jeder neuen Meldung alle Mitteilungen an der App selbst im Roten Kästchen und Zahlen an?
    Über der App steht bei mir jedesmal mehr als 100 Mitteilungen.

  • Was sollen eigentlich die letzte Zeit diese Bild-Niveau Überschriften, die Gerüchte als Fakten darstellen?

  • Ich fänd es mehr als strange wenn Apple das Mac Pro Gehäuse behalten würde. Letztlich wird der Chip einfach verdoppelt und man hat ein paar Steckplätze für SSDs. Keine riesen Kühlkörper/Lüfter notwendig. Keine PCI Karten, kein riesen Motherboard etc. was soll dann das riesen Gehäuse?

  • Das mit dem RAM dürfte niemanden überraschen. Geht ja technisch auch nicht anders.
    Die Möglichkeit einer externen GPU wäre jedoch gut. Zusätzlich zur integrierten GPU. Wobei die interne vermutlich zumindest relativ mächtig sein dürfte. Aber da steht und fällt es im Probereich mit den Verbindungmöglichkeiten zu speziellen externen (Mess-)Geräten.

  • Führt die Existenz des Mac Pros ad absurdum! Kein erweiterbare RAM, keine dezidierte Grafikkarte. Dann kann man gleich den spect out studio holen und fertig.

  • Nichts was man nicht seit der Vorstellung auf der WWDC nicht schon wüsste. Systembedingt ist das so und wer hat mal wieder übertriebene Erwartungen?

  • Interessant wäre: lässt sich dann der komplette Chip tauschen? Kann man also von M2 Ultra auf M3 Extreme upgraden? Das wäre noch eine Option.
    Ansonsten hat der MacPro nur noch Vorteile was reine Performance angeht wenn ein Chip über dem Ultra kommt und natürlich für Anwender die PCI Karten brauchen. Also insb. Nutzer im Audio Bereich.

  • Gurman mag Recht haben, wenn er davon ausgeht, dass es beim klassischen Hardwarekonzept bleibt.

    Ich könnte mir aber durchaus auch vorstellen, dass man hier das Konzept der Accelerator-Karten weiter treibt. Und da könnte dann auch durchaus ne komplette Recheneinheit auf Apple Silicon-Basis incl. RAM, etc. drauf sein.

    Oder spezialisierte Accelerator-Karten, z. Bsp. für mehr Rechenleistung oder mehr Grafikleistung. Da könnte man dann auch gut SoCs verwursten, wo einzelne Kerne defekt sind. Der Chip-Yield lässt grüßen…

    Andererseits dürfte ein wahrscheinlich irgendwann kommender Mac Studio mit M2 Ultra in Leistungsregionen vorstoßen, wo man den guten alten Mac Pro wahrscheinlich auch einfach einstampfen kann. Viel Storage kann man da auch günstiger extern andocken.

    Lassen wir uns mal überraschen.

  • Warum schreitet die EU nicht endlich ein? Warum werden die Hersteller nicht gezwungen aufrüstbare Computer herzustellen? Ich würde es befürworten.

    • Ich habe früher PCs kaputt-ge-upgraded und das Konzept der iCloud und festem schnellen Speicher (RAM + HD) macht schon in den Consumer-Products Sinn. Meinen 2019″ MP habe ich mit Speicher aufgerüstet, aber der ist halt nur ein Intel! Bei einer PS5 kannste auch nix upgraden… also mir sagt das Konzept zu…

    • Wo soll das dann nur hinführen, wenn alles erzwungen wird ?
      Der Kunde bleibt am Ende frei in seiner Entscheidung das Produkt zu kaufen oder eben nicht.
      Ich selber bin auch kein Fan davon einen verlöteten „Klumpen“ zu kaufen, weshalb ich mir vor nicht allzu langer Zeit noch den 2019er Pro gekauft habe.

      Klar, die Apple Prozessoren sind leistungsfähiger, aber diese Mehrleistung brauche ich nicht – bin auch eigentlich kein „Pro-User“ – preislich ist der Pro dann zwar für mich auch nicht ganz verhältnismäßig, aber jetzt kann ich falls nötig selber aufrüsten, zur Not „Reparaturen“ durchführen und für das ein oder andere exklusive PC-Spiel ist noch ne alte Bootcamp-Partition am Start.

      Und obwohl alles was ich hier aufgezählt habe, bei den neuen Geräten nicht mehr möglich ist, finde ich, dass der technische Fortschritt nicht gebremst werden sollte, indem man durch die EU oder sonst wen etwas erzwingt.

  • Ach, waren das tolle Zeiten als man aus Lust und Laune einfach ne dritte oder vierte Festplatte oder eine bessere GraKa eingebaut hat.
    Oder einfach den Prozessor auf dem ZIF-Sockel tauschen konnte…

  • Ich glaube sie wissen selber nicht wohin mit dem Ding…basteln gefühlt schon zu lange dran rum.
    100 Mehr kerne reinbasteln ok, aber mir schwant böses, auch preislich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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