Kompakter Stromer neu aufgelegt
Neuer Dacia Spring: CarPlay, App-Anbindung und 250 km
Dacia hat heute die zweite Generation des Spring vorgestellt und richtet den kleinen Elektroflitzer weiterhin vor allem auf Pendler und den Stadtverkehr aus. Der vollständig neu entwickelte Stromer basiert auf der RG-EV-small-Plattform der Renault Group, wird in Slowenien gefertigt und soll bis zu 250 Kilometer schaffen.
Für Apple-Nutzer interessanter als die Plattformbezeichnung ist allerdings der deutlich ausgebaute Bereich rund um Apps und Smartphone-Anbindung.
Der neue Spring wächst vor allem in der Breite. Dacia nennt ein Plus von 18 Zentimetern gegenüber dem Vorgänger. Der Elektromotor leistet 60 kW beziehungsweise 80 PS und liefert 175 Nm Drehmoment. Von 0 auf 100 km/h geht es in 12,1 Sekunden, maximal sind 130 km/h möglich. Die nutzbare Kapazität des LFP-Akkus beträgt 27,5 kWh.
Kabelloses CarPlay ab Journey
Bei der Konnektivität unterscheidet Dacia zwischen zwei Systemen. In der Ausstattung Expression kommt Media Control zum Einsatz. Dabei übernimmt das eigene Smartphone einen Teil der Bedienoberfläche. Über die kostenlose Dacia-Media-Control-App lassen sich Radio und Medien steuern sowie weitere Funktionen nutzen. Eine Smartphone-Halterung sitzt dafür zentral im Armaturenbrett, erstmals lässt sich die Anwendung dort auch im Hochformat verwenden.
Mit der Ausstattung Journey folgt Media Nav Live. Das System nutzt einen 10,1 Zoll großen Touchscreen und unterstützt drahtloses Apple CarPlay sowie Android Auto. Hinzu kommen eine vernetzte Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und Kartenupdates für Europa. Dacia verspricht diese Navigationsdienste für acht Jahre.
Fahrzeugfunktionen landen ebenfalls in der App
Die Online-Anbindung beschränkt sich nicht auf Navigation und Musik. Laut Dacia gehören auch ein App Store, die zeitliche Planung von Ladevorgängen, die Vorklimatisierung des Innenraums und die Fahrzeugortung zu den verbundenen Diensten. Damit wandern mehrere Funktionen, für die früher der direkte Zugriff aufs Auto nötig war, auf Smartphone und Infotainment.
Informationen zu einer Unterstützung von Apples digitalem Autoschlüssel nennt Dacia dagegen bislang nicht. Andere Hersteller bereiten entsprechende Wallet-Integrationen derzeit aus. Zuletzt tauchten etwa Volkswagen in Apples Systemen und Xiaomi mit weiteren Hinweisen auf. Beim neuen Spring bleibt es vorerst bei klassischer Fahrzeuganbindung über App und CarPlay.
Dacia positioniert den Spring erneut als kleinen Elektro-Stadtwagen für unter 20.000 Euro. Nach Angaben des Herstellers legen Besitzer der bisherigen Generation im Schnitt 34 Kilometer pro Tag zurück, drei Viertel laden zu Hause. Einen konkreten Preis für die neue Generation nennt Dacia in der aktuellen Ankündigung noch nicht.




Was kostet denn die App Anbindung später im Abo, mittlerweile eine für mich wichtige Frage!
Sieht leider fürchterlich aus. Diese hochgezogene Gürtellinie ist ein Graus
Findest du? Also ich finde den Look wirklich erstaunlich ansprechend.
Was kostet denn später die App Anwendung, das Abo ist für mich mittlerweile wichtiger geworden.
250 KM ist ja wohl ein Witz. Und im Winter sind es dann noch 50….
Bei einem üblichen Ladehub von 20 bis 80 % sind es wohl nur 150-170 km nutzbare Reichweite …
Eher 5
Was beim Großteil immer noch genug ist, um die typischen Strecken zurückzulegen.
Den Artikel ganz gelesen?
Mal wieder die German Reichweitenangst. Das Auto ist für die Stadt gedacht, damit reicht die Reichweite auch im Winter locker aus.
Lies aber bitte auch mal die Studien im Detail. Viele sind tagsüber irgendwo wo man nicht oder nur überteuert laden kann. Sie laden dann nur an Tagen wo sie tagsüber zu Hause sind und das Fahrzeug Sonne tanken kann.
Für die allermeisten Fahrten absolut ausreichend.
Und im Winter dann eher 150km.
Der Dacia sollte mindestens 1000 km am Stück mit Wohnwagen fahren können.
Im Ernst: Seit 2 Jahren fahre ich Smart EQ mit 130 km Reichweite. Ich bin bisher null Mal liegen geblieben. Für meinen Use Case ist es der perfekte Kleinwagen.
Der Dacia hat doppelt so viel Reichweite.
Stadtauto!!!
Nein, nicht wenn es hptsk. als Pendler genutzt wird und es an den jeweiligen Zielorten Ladepunkte gibt. Denn große Batterie -> mehr Gewicht -> mehr Verbrauch/Verschleiß -> höhere Kosten.
Immer dieses dummes Reichweiten-Märchen…
Tolles Budget Auto mit zeitgemäßen Funktionen. Wie sieht’s denn aus mit V2L und Energien zu Hause nutzen?
Es sieht so aus dass die Wallbox, die dass dann kan, 50% vom Auto kostet …
Aber das muss ja dann jeder selbst wissen.
Tolles Auto und zeigt schön, dass die Preisdiskussion falsch ist, eAutos sind nicht teurer (sind sie in Summe schon lange nicht mehr).
Da fährt man extra voll geladen los und bleibt liegen. Warum ist es zulässig mit Werten zu werben die nie der Realität entsprechen. Das sollte verboten werden und ganz einfach zu Schadensersatz führen. Nur so bekommt der Kunde, der das alles schliesslich bezahlt, endlich die Entscheidungshilfe die er braucht.
Ansonsten kann man das nur boykottieren.
Warum sollte man liegen bleiben? Es wird doch die aktuelle Reichweite angezeigt. Wer dann liegen bleibt der ist wegen Dummheit ohnehin nicht geeignet ein Fahrzeug zu führen.
Schön gesagt
Dann fahr doch weiter verbrenner, Wasserstoff, oder nimm deinen Helikopter.
ich habe damals circa 18.000 € dafür bezahlt, habe eine Prämie vom französischen Staat über 5000 € dafür bekommen, somit hat mich das Auto 13.000 € gekostet. Diesen Preis wird man mit dem ganzen Schnickschnack, der in dieser zweite Generation eingebaut wird bestimmt nicht mehr halten können! Schade, denn eigentlich braucht man ja bloß vier Räder und einen Motor.
Was die Reichweite angeht, wurde uns seinerzeit eine Reichweite von über 300 km im Stadtverkehr versprochen. Das haben wir natürlich nie erreicht. Aber auf dem Land waren, mit neue Batterie bei Temperaturen über 25 C 240 km schon drin. Im Winter, wenn die Temperaturen bei 5 sind, fällt die Reichweite gerne mal unter 170 km.
Trotzdem ein sehr schönes Auto für lokale Strecken, welches inzwischen mehr Kilometer pro Jahr Laufleistung hat als unser Verbrenner.
So ist es, aber in Deutschland glaubt dir das nur keiner ;)
Für bidirektionales Laden V2X wäre es evtl noch zum Einkaufen was aber leider viel zu teuer für alle die arbeiten und keine Förderung kriegen