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Zweite Preiserhöhung binnen eines Jahres

Netflix Preiserhöhung in den USA: Deutsche Tarife noch auf 2024-Niveau

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Netflix hat in den USA erneut an seinen Abopreisen gedreht. Es ist die zweite Anpassung innerhalb von etwas mehr als einem Jahr. Alle Tarifstufen werden teurer, sowohl für neue als auch für bestehende Kunden. Beobachter richten den Blick nun auch auf andere Märkte, in denen zuletzt länger keine direkte Preiserhöhung erfolgt ist.

Der werbefinanzierte Einstiegstarif kostet in den USA künftig 8,99 statt 7,99 Dollar pro Monat. Der Standardtarif steigt von 17,99 auf 19,99 Dollar, während das Premium-Abo ebenfalls zwei Dollar teurer geworden ist und nun 26,99 Dollar kostet. Neukunden sehen die neuen Preise sofort, Bestandskunden werden schrittweise informiert und umgestellt.

Deutschland mit vergleichsweise langer Preispause

In Deutschland liegt die letzte klassische Preiserhöhung inzwischen rund zwei Jahre zurück. 2024 hatte Netflix die Preise zuletzt angepasst. Seitdem blieb die offizielle Tarifstruktur weitgehend stabil.

Netflix Preisentwicklung

Ganz ohne Änderungen verlief die Zeit dennoch nicht. Der Anbieter hat den klassischen Basistarif für Neukunden gestrichen und damit die günstigste werbefreie Option aus dem Angebot entfernt. Für Bestandskunden wurde der Tarif teilweise weitergeführt, allerdings zu höheren Kosten. In einzelnen Fällen stieg der monatliche Preis von 7,99 Euro auf 9,99 Euro.

ifun.de hatte bereits darauf hingewiesen, dass dieser Schritt einer indirekten Preisanpassung entspricht. Parallel wurde das werbefinanzierte Einstiegsmodell für 4,99 Euro etabliert, das zwar günstiger ist, aber Werbeunterbrechungen enthält.

250526 Netflix Preise

Fokus auf höhere Einnahmen pro Nutzer

Netflix setzt weiterhin darauf, den durchschnittlichen Umsatz pro Kunde zu steigern. Mit weltweit mehr als 325 Millionen Abonnenten bleibt der Dienst Marktführer im Streaming-Bereich. Das Unternehmen geht davon aus, dass zusätzliche Einnahmen mögliche Kündigungen ausgleichen können.

Die jüngste Preiserhöhung in den USA deutet darauf hin, dass auch andere Märkte mittelfristig in den Fokus rücken könnten. Deutschland zählt dabei zu den Regionen, in denen eine erneute Anpassung zumindest zeitlich naheliegt.

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27. März 2026 um 08:27 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • flauschibärchen

    Habe Netflix seit der Verhinderung des Accountteilens deabonniert und habe es bislang nicht bereut.

    Der content ist da einfach größtenteils Müll und es gibt so viel bessere Wege meine Zeit zu verbringen

    • Es wirkt, als ob sich die Entwicklung wieder umkehrt. Streaming wurde doch irgendwann durch faire Preise attraktiv, um die Piraterie und die Aktivitäten in den Tauschbörsen einzudämmen. Jetzt werfen die steigende Abo-Kosten viele Leute wieder in ihre alten Verhalten zurück.

      Ich finde: Stehlen ist keine Lösung aber vielleicht ist eben bewusster und merkbarer Verzicht der ehrlichere und Weg. Die Message kommt auf jeden Fall beim Anbiter an!

      • Das ist immer so und wird immer so bleiben, alles geschieht in Zyklen und in Wellen. Ein auf und ab

    • So ist es, habe ich auch !
      Da ist mir meine Freizeit kostbarer und für einzelne Monate, wo man nicht gerne draußen ist, abonniere ich HBO und Apple TV für paar Filme reicht die zdf Mediathek, die ich bereits „abonniert“ habe

  • Ich stelle einfach mal die Vermutung in den Raum, Netflix möchte den Nutzer zum Werbeabo drücken. Legales Streaming funktioniert nur solange, bis das Preis-Leistungsverhältnis passt und das fängt stark an zu bröckeln.

  • Ich glaube nicht, dass bei uns in AT/DE zur Zeit erhöht wird. Durch den Dollar-Kurs senken div. Anbieter sogar die Preise bei uns in AT (bsp. Microsoft).

  • Die Zeit von Jack Sparrow ist wieder angebrochen.
    Heute nutzt er neueste Technik: NAS mit ARR-STACK und zeigt den Streaming-Diensten den Mittelfinger.

  • Ich vermute wieder Rekordwert und Quartale demnächst, obwohl „alle“ jetzt angeblich wieder kündigen werden.

    same old , same old…

    • Wer jammert und nicht kündigt ist selber schuld!
      Solange sich die Preiserhöhungen unter dem Strich für Netflix und Co. lohnen werden die damit weiter machen.

      Schuld sind die User die es weiter bezahlen!

  • Würde man nicht durch mehr Nutzer bei niedrigeren Preisen auf das selbe Ergebnis kommen?
    Aber wahrscheinlich ist Einnahme pro Nutzer höher bewertet von den Analysten.

  • Willkommen in den frühen 2000ern. Raubkopien ohne Ende.

  • Ich betreibe einfach „Streamer Hopping“. Wechsele munter monatlich zwischen den Anbietern und binge dann Interessantes durch.
    Mache ich nun seit über einem Jahr so.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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