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Ring Doorbell bekommt Konkurrenz

Nest Hello: Videotürklingel mit Personenerkennung startet in Deutschland

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16 Kommentare 16

Die inzwischen auch hierzulande durchaus verbreitete Ring Video Doorbell bekommt neue Konkurrenz. Mit Nest Hello lässt sich das mit ähnlichem Funktionsumfang ausgestattete Pendant der Google-Tochter nun auch in Deutschland bestellen.

Nest Hello Tuerklingel

Bei Nest Hello handelt es sich um eine Türklingel mit integrierter HD-Kamera, die sich nahtlos in das Nest-Produktportfolio integriert und mit einer App verknüpft ist. Zusätzlich zum Zugriff auf den Livestream der Kamera besteht eine Gegensprechfunktion und es können auch zuvor aufgenommene persönliche Nachrichten abgespielt werden. Der Hersteller bewirbt die Kamera mit den folgenden Kernfunktionen:

  • Streaming rund um die Uhr und lückenlose Videoaufnahmen
  • 4:3-HD-Video: Damit kannst du Personen in voller Größe sehen
  • HDR-Video für gestochen scharfe Details auch in hellen und dunklen Bereichen
  • Personen-, Bewegungs- und Geräuschwarnungen, die auf mögliche Besucher aufmerksam machen
  • Kann Familienmitglieder und Freunde erkennen und spezielle Warnungen senden

Für die Personenerkennung und auch für die dauerhafte Speicherung von Videos ist allerdings ein Nest Aware Abo erforderlich. Hier bestehen drei verschiedene Optionen ab einer Monatsgebühr von 5 Euro.

Nest Hello verzichtet allerdings anders als Konkurrenzprodukte auf eine Akku-Option. Somit wird eine fest verkabelte Türklingel mit angeschlossenem Trafo grundlegend vorausgesetzt. Die Systemanforderungen lassen sich hier prüfen. Wenn alles stimmt, könnt ihr die Türklingel ab sofort zum Preis von 279 Euro im Onlineshop des Herstellers bestellen.

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Donnerstag, 31. Mai 2018, 13:00 Uhr — Chris
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  • wird da dann auch gleich noch ein Schild mitgeliefert: Vorsicht, diese „Klingel“ speichert ihr Gesicht und verschickt die Daten zur Gesichtserkennung an einen Server in einem Drittsaat? Irgendwie wird mir jedenfalls Angst, wen ich solche Freunde hätte…

    • Naja, müssten sie ja, wenn sie Daten verarbeiten (die einer Person zugeordnet werden können).

    • Nein, bei privater Nutzung muss das nicht sein. Wie es allerdings aussieht, wenn das Teil als Firmen- bzw. Büroklingel verwendet wird, weiß ich nicht.
      Für Privatleute gilt die DSGVO nicht! Das sollte hier jedem bewusst sein.
      Alles Andere bleibt natürlich unberührt wie z.B. dass die Kamera nicht den öffentlichen Raum filmen darf usw. (Recht am eigenen Bild, Urheberrecht etc. das ist aber schon immer so).

  • Schön wäre es, wenn man rausfinden könnte, womit das kompatibel ist:
    – Fritzbox IP Türklingel mit Bild Funktion
    – Homekit
    – OpenHAB
    – Position der bisherigen Türklingel
    – Türöffner

    Mittlerweile ist das ja nicht mehr das erste Smarthome Gerät.

    Sinnvoll wäre eine Unterstützung für
    – mehre Personen mit einer Klingel über Nachfrage „mit wem möchten sie Sprechen „
    – mehrere Personen im Haus – zb durch Erkennung der Freunde der Kinder
    – Sperrzeiten/ Nachtruhe
    – Anzeige innen

    Sascha

  • Ist das eigentlich mit der neuen DSGVO in der EU vereinbar oder muss jeder vor dem klingeln erst eine entsprechende Vereinbarung oder Zustimmungserklärung unterzeichnen?

    • Einfach ein Schild an die Tür, wer diese Klingel drückt, erklärt sich automatisch mit den Datenschutzvereinbarungen des Hausherren einverstanden.
      Wenn nicht, klopfen oder sofort das Grundstück verlassen ;-)

    • Bei mir hängen AGB und Datenschutzbestimmungen vor der Haustüre. :-] Ich hoffe, dass hier direkt auf den Stream des Gerätes zugegriffen werden kann und nicht alles – mit Zeitverzögerung – über einen amerikanischen Server geroutet wird. Mit so einem Feature wäre ich mit meiner Ring uneingeschränkt zufrieden….

    • YMMD;-)
      Das war auch mein erster Gedanke

    • Das war vorher schon ein Graubereich bei den Video Türklingeln und Sicherheitskameras. Eine Klingel hängt üblicherweise so das ein öffentlicher Bereich aufgenommen wird. Das war bereits vorher schon bei Sicherheitskameras verboten. Die müssen so gerichtet sein das weder öffentliche Bereich noch Nachbargrundstücke überwacht werden.

  • Optisch sehr schick. Leider aber auch von der Dicke noch etwas klobig. Ganz Flach wäre schöner. Sieht aber schonmal ästhetischer aus als Ring. Als Cloudlösung irgendwie nicht mein Fall und stört mich etwas. Wie bindet man die ein? Über eine App? Eine Bridge? Hat jemand andere Lösungen, ohne Cloud?

  • Nicht schlecht, wäre da mich der Besitzer Google, und auch noch teurer als Ring!!

  • Abo nötig, mit Kosten zwischen 5 und 30 Euro im Monat?? Mich nervt das langsam, das Hinz und Kunz Geld abzocken will. nur dafür, das irgendwo ein Server läuft, der in einem Bruchteil einer Sekunde bezahlt ist durch die Abogebühren.
    Für den Preis von 279 ,-€ könnte ruhig ein SD Slot/Karte eingebaut sein, was für ein paar Tage Aufzeichnung reicht. Das kann jede Spy cam für ein paar Euro.

  • Serverseitige Speicherung von Personen ohne deren Zustimmung (Zettel am Eingang zur Info reicht da nicht!) ist seit letzter Woche ausdrücklich verboten. Ob die Ami-Firmen das juckt, weiß ich natürlich nicht….

  • Nachdem Ring von Amazon übernommen wurde, hängt bei uns nun eine Philips – ebenfalls mit App.

  • «Kann Familienmitglieder und Freunde erkennen und spezielle Warnungen senden»

    Finde ich gut. Sollte Schwiegermutter anrauschen, möchte ich bitte *unbedingt* eine spezielle Warnung erhalten. Je früher, desto besser.

    • Naja, wenn die Schwiegermutter kommt, gibt es ja ganz spezielle Kratzgeräusche bei der Landung mit dem Besen. Das kann man mit der Kamera bestimmt erkennen. Könnte natürlich knapp werden, wenn sie direkt vor der Haustür landet.

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