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Fast nur Verbesserungen. Fast...

Narwal Freo X: Reinigungsroboter mit starken 8.200 Pa Saugleistung

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Anders als andere Anbieter von Saugrobotern hat man bei Narwal nicht 20 verschiedene Modelle im Angebot, sondern setzt seit dem Markteintritt im vergangenen Jahr auf genau ein Modell: den so genannten Narwal Freo.

Freo X Ultra

2. Generation: Auf den Freo folgt der Freo X

Im Sommer 2023 in den Markt eingeführt, handelt es sich beim Narwal Freo um einen der am attraktivsten gestalteten Saugroboter, der sich mit seiner kompakten Basisstation zwar auch auf das Saugen, vor allem aber auf die Nassreinigung der Wohnräume konzentriert.

Narwal Freo X übernimmt

Mit dem Narwal Freo X hat nun die zweite Generation des Narwal-Roboters ihren Marktstart absolviert und führt eine Handvoll Verbesserungen ein, die das ohnehin schon empfehlenswerte Modell nicht nur auf den aktuellen Stand bringen, sondern diesem auch gestatten, in einigen Bereichen an den Wettbewerben am Markt vorbei zu ziehen.

Narwal Freo X 2000

Vor der Anschaffung des Narwal Freo X wissenswert: Die Basisstation des Saugroboters kümmert sich ausschließlich um die Reinigung der rotierenden Wischmops, um das Vorhalten von Frischwasser und das Lagern von Schmutzwasser. Den Staubtank ignoriert die Basisstation und bietet weder eine Absaugung noch einen eigenen Auffangbehälter für den Schmutz des Roboters an.

Staubkompression statt Selbstentleerung

Stattdessen komprimiert der Narwal Freo X den eingesaugten Staub mit aggressiven 8200 Pa so stark, dass dieser bis zu zwei Monate im Gerät verbleiben kann, bevor die manuelle Entleerung des Staubbehälters ansteht.

Dies ist an sich eine gute Idee, was uns allerdings weniger gut gefällt, sind die Einweg-Staubbeutel, die Narwal (glücklicherweise optional) zur Verfügung stellt und damit einen Staubtank anbietet, der komplett gefüllt direkt weggeworfen werden kann. Unsere Meinung nach wird dabei jedoch zu viel Material verschwendet. Hier würden wir auch kontinuierlich weiter auf den wiederverwendbaren Staubtank setzen, der ein vergleichsweise großes Fassungsvermögen von 1 Liter mitbringt.

Einwegbeutel Narwal 2000

Einwegbeutel mit Kunststoffbeutel: Glücklicherweise optional

Im Staubtank landen angenehmerweise auch fast alle (Tier-)Haare, da der Roboter eine neugestaltete Bürste besitzt, die das Verhindern von Haaren an den beiden Enden der rotierenden Gummiwalzen so gut wie unmöglich macht.

Highlight Nassreinigung

Hauptfokus des neuen Marktteilnehmers ist jedoch die Nassreinigung, die der mit einem Frischwasservolumen von 4,5 Liter ausgestattete Narwal Freo X mit zahlreichen Innovationen aufwertet und ein Gesamtpaket anbietet, das deutlich umfangreicher als bei vielen Konkurrenten ausfällt:

Die beiden rotierenden Wischmops bringen mit 12 N einen Abwärtsdruck mit, der zwei- bis vierfach effektiver als bei vielen Konkurrenten ausfällt. Dazu zudem auch der Schwerpunkt des Roboters genau auf den Wischmops liegt, wird hier richtiggehend geschrubbt, statt den Boden nur mit Wasser zu benetzen.

Narwal Freo X Unterseite

Dreieckige Wischmopps: Kein Platz für Schlieren zwischen den Lappen

Der KI „ausgeliefert“

Beim Einsatz der Wischmops setzt der Roboter auf mehrere intelligente Technologien wie etwa das so genannte Dirt Modul, das eine automatische Schmutzerkennung liefert und deren Ergebnisse in zweierlei Hinsicht zur Anwendung bringt. Zum einen bestimmt die Schmutzerkennung, wie intensiv und lange die Wischmops von der Basisstation gereinigt und ausgewaschen werden sollen. Zum anderen beeinflusst die Verschmutzung, wie häufig der Roboter seine Runden durch die eigenen vier Wände dreht.

Gebt ihr in den Einstellungen etwa an, nur das Wohnzimmer gereinigt haben zu wollen, dann könnt ihr euch nicht auf eine statische, stets 15 Minuten lange Reinigung einstellen, sondern müsst je nach Intensität der Schmutzerkennung auch damit zurechtkommen, zwei oder sogar drei komplette Reinigungsvorgänge abwarten zu müssen, bevor der Saugroboter wieder andockt.

Schmutzerkennung Nachreinigung

Automatisch, aber lange: In Zimmer 2. wird dreimal feucht nachgewischt

Erst wenn der Untergrund beziehungsweise das in die Basisstation abgepumpte Schmutzwasser als sauber genug bewertet wird, stoppt der Roboter die Wohnungsreinigung. Deaktivieren lässt sich diese Automatik in den Einstellungen des Narwal leider nicht.

Auch die Dosierung des Reinigers, den Narwal in speziell angepassten Reinigungsflaschen anbietet, wird durch die Schmutzerkennung gesteuert. Dieser reinigt nicht nur den Sauger und den Fußboden, sondern auch die Station selbst. In der Basisstation werden die Wischmops des Narwal X bei etwa 40 Grad von warmer Luft getrocknet, ein Vorgang, der in Lautstärke und Intensität so angepasst werden kann, dass die Basisstation auch im Wohnzimmer verbleiben kann, ohne bei abendlichen Unterhaltungen sonderlich zu stören.

Narwal Freo X Reinigungsfluessigkeit

Einer der wenigen Saugroboter mit integrierter Reinigungsflüssigkeit

Aktive Kantenreinigung

Zudem verfügt der Narwal Freo X auch über eine gesonderte Kantenreinigung. Diese sorgt dafür, dass der Roboter sich beim Abfahren der Scheuerleisten an den Zimmerwänden leicht zur Seite dreht und seinen Wischmopps so bis direkt an die Wand heranragen lässt, ohne die typischen zwei Finger breit Platz zwischen feucht gereinigtem Bereich und Zimmerwänden zu lassen.

Eine Funktion die für vorteilhafte Putzergebnisse sorgt, die Dauer der durchschnittlichen Reinigungsroutine aber merklich verlängert und lässt sich in den App-Einstellungen ebenfalls nicht deaktivieren lässt.

Wassertank

Die Reinigungsflüssigkeit versteckt sich hinter dem Frischwasserbehälter

Gründlich aber langsam

Damit lässt sich dem neuen Narwal Freo X bescheinigen, dass dieser intensiver reinigt als viele seiner Mitbewerber, dafür jedoch auch deutlich mehr Zeit veranschlagt und Anwendern (zu) wenig Beeinflussungsmöglichkeiten anbietet, was Umfang und Ausgestaltung der automatischen Reinigung anbietet. Je nach Verschmutzungsgrad benötigt der Narwal Freo X für den selben Bereich bis zu dreimal so lange wie der Roborock S 7. Dafür bringt der Narwal Freo X viele attraktive Features mit, die andere Saugroboter in dieser Kombination nicht aufweisen können. Dazu gehören:

  • 8200 Pa Saugleistung, 5.000 mAh Akku
  • „EdgeSwing“ für die Kantenreinigung
  • 12N Anpressdruck während der Bodenreinigung
  • Automatische Moppreinigung und Mopptrocknung
  • Automatisches Nachwischen
  • Staubtank-Trockung
  • 3,5 Stunden Laufzeit mit 260 m² Reinigungsfläche
  • 2 Seitenbürsten und Hauptbürste ohne Haarfang
  • Integration mit Google, Alexa und Siri-Kurzbefehle

Marktstart am 13. März

Der Narwal Freo X wird ab dem 13. März 2024 auf amazon.de erhältlich sein und samt Basisstation dann einen Listenpreis von 1199 Euro tragen.

Zur Markteinführung fährt der Hersteller eine der inzwischen üblichen Coupon-Aktionen: Bis zum 20. März lassen sich auf der Webseite des Herstellers 10 Euro anzahlen, dafür erhalten frühe Interessenten einen 240-Euro-Coupon, der den Kaufpreis zum Marktstart auf nur noch 959 Euro reduziert.

28. Feb 2024 um 09:33 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Ansätze sind gut, aber ich würde immer Roborock oder Dreame vorziehen.

  • Sorry, aber den Absatz bzgl. des Staubtanks verstehe ich nicht …

    Und eine Frage steht noch im Raum … ist der Narwal Freo auch wieder ein Produkt aus einer chinesischen Manufaktur oder haben sich da mal schlaue Köpfe aus anderen Regionen zusammengefunden???

  • Mal eine Frage in die Runde, da dieser Saugroboter ja den Schwerpunkt auf die Nassreinigung legt. Hat jemand hier Erfahrungen mit normalem Laminat? Ich scheue mich bis jetzt davor einen Saugroboter mit (zusätzlicher) Nassreinigung zuzulegen. Habe halt die Befürchtung einer zu nassen Reinigung; Stichwort Aufquellen?!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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