Für 40 Euro
Nanoleaf mit Philips Hue steuern: Das Wandleuchtenmodul ausprobiert
Wer sowohl Philips Hue als auch Nanoleaf nutzt, kennt das Problem: Obwohl beide Hersteller smarte Beleuchtung anbieten, bleiben ihre Systeme weitgehend voneinander getrennt (bis auf Matter). Das Philips Hue Wandleuchtenmodul schafft hier Abhilfe. Der rund 40 Euro teure Adapter bringt vorhandene Nanoleaf-Panels direkt in die Hue-App. Wir haben das kleine Zubehör ausprobiert – und sind durchaus angetan.
Nanoleaf-Panels werden zu Hue-Leuchten
Das Wandleuchtenmodul wird direkt an einen Anschluss der Nanoleaf-Panels gesteckt. Anschließend lässt es sich über den aufgedruckten QR-Code in der Hue-App einrichten. Unterstützt werden die Nanoleaf Shapes in den Varianten Hexagon, Triangle und Mini Triangle. Bis zu 100 Panels lassen sich auf diese Weise gemeinsam steuern.
Die Panels erscheinen innerhalb von Hue wie eine gewöhnliche Leuchte und können Räumen, Zonen und Lichtszenen zugeordnet werden. Auch Zeitpläne, Automationen und Farbverläufe sind möglich. Über eine Hue Bridge lassen sich die Panels zudem per Matter in Apple Home einbinden.
Im Alltag überzeugt die gemeinsame Steuerung
Der größte Vorteil liegt für uns in der einheitlichen Bedienung. Statt zwischen zwei Apps wechseln zu müssen, lassen sich Nanoleaf-Panels und Hue-Leuchten gemeinsam steuern. Auch die Einbindung in vorhandene Lichtstimmungen ist praktisch, wenn beispielsweise die gesamte Wohnzimmerbeleuchtung auf Knopfdruck ihre Farbe ändern soll.
Bei unserem Ausprobieren entstand außerdem der Eindruck, dass die Verbindung der Nanoleaf-Panels über das Hue-Modul etwas stabiler und auch reaktiver arbeitet als zuvor mit der ursprünglichen Nanoleaf-Steuerung.
Noch nicht alle Nanoleaf-Funktionen nutzbar
Ganz ohne Kompromisse funktioniert die Integration allerdings nicht. Die aufwendigen Nanoleaf-Animationen, individuellen Effekte und Touch-Gesten stehen innerhalb der Hue-App nicht zur Verfügung. Stattdessen behandelt Hue die Panels ähnlich wie einen Gradient-Lightstrip.
Hinzu kommt, dass die parallele Steuerung über beide Systeme derzeit noch Probleme bereitet. Nanoleaf kündigt eine entsprechende Verbesserung für ein zukünftiges Update an. Wer besonders gerne mit den ausgefallenen Nanoleaf-Effekten experimentiert, sollte diese Einschränkung vor dem Kauf berücksichtigen.
Neue Updates für die Hue Bridge
Unabhängig davon verteilt Philips Hue aktuell neue Firmware für seine beiden Steuerzentralen. Während die klassische Bridge v2 kleinere Verbesserungen erhält, bereitet das Update für die Bridge Pro die sogenannten „Custom AI Behaviors“ vor. Damit sollen sich künftig komplexere Lichtautomationen per Spracheingabe erstellen lassen. Die Freischaltung über die Hue-App soll in den kommenden Tagen erfolgen.
Unser Fazit zum Wandleuchtenmodul fällt positiv aus: Wer bereits Nanoleaf Shapes besitzt und hauptsächlich Philips Hue nutzt, bekommt für überschaubare 39,99 Euro eine ausgesprochen praktische Ergänzung. Besonders die gemeinsame Steuerung und die in unserem Aufbau etwas zuverlässigere Verbindung sprechen dafür.




Die letzten Reviews waren sich einig, dass man Hue und Nano nicht gleichzeitig nutzen kann.
Wenn ich euren Artikel lesen, hat sich das Problem aufgelöst.
Richtig?
Hast Du den Artikel gelesen?
Was ist daran missverständlich? Und Du hast gaaaanz bestimmt auch gelesen, dass Du Zusatzhardware für € 40 benötigst.
Man man man, schreibt das er’s gelesen hat, offensichtlich aber nicht verstanden
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Statt zwischen zwei Apps wechseln zu müssen, lassen sich Nanoleaf-Panels und Hue-Leuchten gemeinsam steuern. Auch die Einbindung in vorhandene Lichtstimmungen ist praktisch, wenn beispielsweise die gesamte Wohnzimmerbeleuchtung auf Knopfdruck ihre Farbe ändern soll.
Alter Schwede!
Ich habe den Artikel gelesen.
Beide Controller lassen sich nicht gleichzeitig betreiben.
Chill Mal!
Ich habe mir bei der Installation beziehungsweise dem ganzen Aufbau wirklich viel Mühe gegeben, aber eine parallele Nutzung habe ich nicht fehlerfrei hinbekommen – entweder klemmt das eine, oder es klemmt das andere!
Also großen Respekt an die Zauberer von ifun!
Danke B.
Das erklärt meine Verblüffung.