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Nach AIM stirbt auch Yahoo

Nachrichten-App in macOS Mojave unterstützt nur noch Apple-Konten

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Mit macOS Mojave 10.14 räumt Apple die Einstellungen der Nachrichten-App auf. Fortan ist es nicht mehr möglich, mehrere Messenger-Konten mit der Anwendung zu verbinden.

Die Einschränkung hört sich allerdings dramatischer an, als dies tatsächlich der Fall ist. Genau genommen entsorgt Apple mit der Account-Spalte eigentlich nur Altlasten. Fanden sich in der Vergangenheit noch häufiger Nutzer, die an dieser Stelle AIM- oder Yahoo-Konten aktiviert hatten, wurden die beiden Messenger-Dienste mittlerweile aufs Abstellgleis gefahren. Der AOL Instant Messenger hat seinen Dienst Ende 2017 quittiert, der Yahoo Messenger wird einer aktuellen Mitteilung von Yahoo zufolge am 17. Juli 2018 eingestellt.

Macos Mojave Nachrichten Einstellungen

Der Aufräumaktion fällt auch die offene Unterstützung des Jabber-Protokolls zum Opfer. Apple entfernt damit auch den Punkt „Jabber-Account hinzufügen“ im Hauptmenü der Nachrichten App, mit dessen Hilfe sich auch weitere Dienste wie etwa Google Chats in Apples Nachrichten-App einbinden ließen.

Dienstag, 12. Jun 2018, 8:17 Uhr — Chris
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  • Schade.

    Die universal messages app mit plugins wäre geil.

    Threema,telegram,imessages,sms und RCS alles in einer App und per cloud auf allen Geräten.

    Und endlich manuell nummern zu iMessages hinzufügen wär mal was praktisches.

    Jedesmal 30 cent für die sms nach irland zahlen nervt wie sau.

    Und plötzlich schreib ich meinen freunden über meine email und nicht mehr die nummer ?! Wieso woher kommen diese fehler…

    Sollen endlich mal Whatsapp und Facebook messanger zerstören…. geht mir auf den keks dieser Sorglose Umgang mit Privatsphäre und dieses Totkomprimieren von Bildern und Videos…

    • Ich hab noch nie 30 Cent für eine SMS nach Irland bezahlt.

      • Ich auch nicht. Wie kommt das zustande?

      • Er meint bestimmt die Aktivierungs-SMS für iMessage. Die wird tatsächlich bei fast allen Anbietern berechnet. Und geht an ein paar verschiedene Nummern im europäischen Ausland, unter anderem nach Irland. Die SMS wird auch im Hintergrund verschickt, man sieht sie nur auf der Rechnung später.

    • mike spricht von der imessage-aktivierungs-sms. die geht tatsächlich immer nach irland.

    • Klingt nach Vodafone Kunde. Telekom zieht da NIE etwas ab. Wenn ja dann einfach melden und man bekommt es erstattet.

      • doch bin bei der telekom.

        Habe mehrfach mit denen geschrieben. Ich zahle jedesmal 29 cent.

        bei congstar ist es kostenlos

      • Mit Telekom SIM-Karten kostet die iMessage Aktivierung, seit Mitte letzten Jahres, keinen Cent mehr!

      • Meine Freundin ist bei Congstar und muss die Aktivierungs-SMS jedes Mal bezahlen. Einmal gab es einen Fehler in den Netzbetreibereinstellungen bzgl. der Aktivierung von iMessage. Die Netzbetreibereinstellungen werden ja bekanntlich automatisch auf das iPhone gespielt. Daraufhin waren hunderte Aktivierungs-SMS auf der Rechnung meiner Freundin. Congstar hat die Schuld auf Apple geschoben, Apple die Schuld auf Congstar. Der Telekom war der Fehler aber schon bekannt und hat das auch öffentlich kommuniziert. Daraufhin haben wir Einspruch gegen die Rechnung eingelegt. Nach mehrmaligen hin und her hat Congstar dann das Geld zurückerstattet.

      • Das ist falsch. Hier Magenta Mobil XL Unlimited kostet es. Ich denke das kann man nicht pauschalisieren aber für so nen Humbug Geld zu verlangen (vor allem bei dem 80 EUR) Tarif finde ich dreist.

  • Schöner wäre es gewesen, mal eine Schnittstelle zu implementieren, dass Threema, WhatsApp, Telegram usw. die Möglichkeit bekämen, sich zu integrieren.
    Eine App für alle Massenger. So wie es ja auch eine App für alle E-Mail-Konten gibt.
    Oder gibt es bereits eine Universalapp? Ich muss leider alle oben genannnten nutzen aufgrund verschiedener Gruppen.

    • Und wie soll das gehen wenn die einzelnen Dienste da gar nicht mitmachen?

      • ich meine ja nur die Implementierung einer „offenen“ (aber sicheren ;) Schnittstelle, um die Dienste dazu zu bewegen, mitzumachen. Es sollte zumindest die Möglichkeit bestehen – und wenn keiner mitmacht, kann Apple ja nix zu. Aber falls jetzt mal als Beispiel Threema da Interesse hätte, führt es zu nichts, wenn ihnen seitens Apple die Möglichkeit nicht geboten wird.
        Leider sehen wir aber, dass dies tatsächlich so passiert, Beispiel ApplePay. Da tut sich nix in Deutschland, obwohl technisch seit Jahren möglich. Ich war letztes Jahr in Florida und hätte da mit meiner Watch das Eis an ’ner Bretterbude am Strand zahlen können. Schade, dass in D da noch keine Bank mitmacht.

      • Deshalb ja APIs für Plugins anbieten. Nicht jeder wird das ablehnen

  • Sorry, aber was soll diese verklärende Schönrednerei, ifun.de?
    „Genau genommen entsorgt Apple mit der Account-Spalte eigentlich nur Altlasten.“
    Das „Jabber-Protolkoll“ ist wohl kaum als Altlast zu bezeichnen.

    • Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Nachrichten-App hier noch breite Anwendung als Client findet.

      • Kann mich Chris nur anschließen. Früher lief bei mir Google Hangouts, Facebook Chat, Jabber in der Messages App. Nichts davon lief sonderlich gut, aber zum normalen chatten hat es meist gereicht. Mittlerweile fristet sie nur noch ein Schattendasein für SMS-Empfang von Zwei-Schritt-Authentizifierungen.

  • Ich nutze Jabber dienstlich und fand es gut, dass das Protokoll in iMessage integriert war.

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