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Nach Chip auch MacUpdate mit Adware: Macht einen Bogen um Download-Portale

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Die Download-Plattform MacUpdate dürfte zumindest denjenigen unter euch ein Begriff sein, die schon länger mit einem Mac arbeiten. Einst als übersichtliches und seriöses Download-Portal für Software respektiert, hat MacUpdate mittlerweile jeglichen Kredit verspielt. Die dort geladenen Installationsprogramme packen teils zwielichtige Erweiterungen und Apps mit auf die Platte.

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Einem Bericht der Sicherheitsforscher von Malwarebytes zufolge wurden nach einem Skype-Download über MacUpdate auch Adware und zweifelhafte Systemoptimierungs-Programme installiert. Ähnliches haben wir kürzlich im Zusammenhang mit dem deutschen Download-Portal Chip.de angeprangert. Webseiten wie Chip oder MacUpdate platzieren sich in den Suchergebnissen bei Google und Bing unter anderem deswegen ganz oben, weil sie ein immenses Angebot an sich seriöser Software zum Download bereit halten. Die Entwickler der Programme werden von diesen Angeboten teils gar nichts wissen und noch weniger ein Interesse daran haben, dass ihre Kunden sich beim Download ihrer Software über einen Fremdanbieter Programme einfangen, die man gerne auch als Malware einsortieren darf. Somit halten wir es mit der Empfehlung von Glen Fleishman bei Macworld: Ladet keine Programme von solchen Download-Portalen.

Wenn ihr Software außerhalb des Mac App Store ladet, solltet ihr dafür stets die Webseite der Entwickler aufsuchen. Auch wenn das ein oder zwei Klicks bei Google oder eine Twitter-Suche mehr Aufwand macht, ihr seid euch dann nicht nur sicher, dass ihr keine versteckte Malware angedreht bekommt, sondern habt auch immer die aktuelle Version garantiert.

Es gibt in der heutigen Zeit keine Grund mehr, derartige Software-Verzeichnisse vorzuhalten. Jeder Entwickler hat seinen eigenen Webauftritt inklusive Download-Angebot. Der einzige Grund dafür, dass auch in Deutschland gleich mehrere solcher Angebote aktiv sind, sind die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten. Ihr werden mit aufdringlichen Werbeformen konfrontiert und für einen einfachen Software-Download braucht es drei bis fünf Klicks, die das dahinterstehende Unternehmen gewinnbringend vermarkten kann.

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10. Nov 2015 um 17:01 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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