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Monopol-Untersuchung: Tim Cooks Antworten im Überblick

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Apple, Google, Amazon und Facebook mussten sich gestern durch ihre Vorstandsvorsitzenden vertreten den Fragen von amerikanischen Kongressabgeordneten stellen. Es soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang die vier Unternehmen ihre marktführende Stellung missbrauchen.

Mit Blick auf Apple steht der App Store im Fokus der Untersuchungen. Dem iPhone-Hersteller wird vorgeworfen, nicht nur bei der Freigabe von Apps und Updates auf den eigenen Vorteil zu achten, sondern seine Mitbewerber insbesondere auch durch den eingeforderten Umsatzanteil in Höhe von 30 Prozent zu benachteiligen.

Kongress Anhoerung Apple Google Amazon Facebook

Die eingehende Stellungnahme von Tim Cook konnten wir bereits im Vorfeld veröffentlichen. Der Apple-Chef wich dann auch im Rahmen der Befragung nicht groß von dieser Linie ab. Apples Angebot sei eine Bereicherung auch für den Wettbewerb. Die damit verbundenen Regeln dienten besonders auch der Qualität und Sicherheit der Produkte. Die von Entwicklern geforderten Abgaben träfen nur einen Bruchteil der über den App Store angebotenen Apps und seien zudem auch strikt auf digitale Verkäufe begrenzt.

Letzteres war auch Cooks Argument im Zusammenhang mit einer konkreten Nachfrage bezüglich des aktuellen Airbnb-Streits. Man wolle keineswegs von der Pandemie profitieren, doch sei hier ein zusätzlicher digitaler Service ins Angebot aufgenommen worden, davon müsse Airbnb im Gegensatz zu seinen sonstigen Dienstleistungen die Standard-Provision abtreten.

Tom Cook Vor Kongress

Auf weitere konkrete Fälle, wie die Kontroverse um die zunächst von Apple nicht zugelassene E-Mail-App „Hey!“ angesprochen, gab sich Cook eher wortkarg. Apple arbeite stets eng mit Entwicklern zusammen und versuche alle Probleme zu lösen, teils seien angesichts des enormen Aufkommens von zu prüfenden App-Neuzugängen und Updates jedoch auch Fehler nicht zu vermeiden.

Die Kongressabgeordneten kamen auch auf ältere, Apple vermutlich unliebsame Themen zu sprechen. So wurde Tim Cook auf die Tatsache angesprochen, dass Apple im vergangenen Jahr mit dem eigenen Angebot konkurrierende Kindersicherungs-Apps gesperrt habe. Auch hier hält sich Cook an die alte Argumentationslinie, die Beschränkungen seien ausschließlich mit Blick auf die Sicherheit der Nutzer erfolgt.

Die unten in voller Länge im Video eingebettete Anhörung war nur ein Teil der laufenden Untersuchung gegen Apple, Google, Facebook und Amazon. Der Ausschuss plant, bis Herbst einen abschließenden Bericht vorzulegen, in dessen Folge zwar keine direkten Maßnahmen ergriffen, jedoch Vorschläge beispielsweise für regulierende Gesetzesänderungen gemacht werden können.

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30. Jul 2020 um 07:38 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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