Ohne Kamera oder mit komplettem VR
Meta Connect 2026: Neue Ray-Bans und 100-Gramm-VR-Brille
Meta hat zur Connect 2026 ziemlich deutlich gemacht, wo der Konzern die Zukunft persönlicher Computer sieht: vor den Augen. Das Angebot an KI-Brillen wird massiv ausgebaut, gleichzeitig schrumpft Meta ein vollwertiges VR-System auf rund 100 Gramm. Ergänzt wird die Hardware durch den neuen KI-Agenten Muse, der künftig möglichst ständig erreichbar sein soll.
Ray-Ban erstmals ohne Kamera
Mit der Ray-Ban Meta Audio reagiert Meta auf einen der größten Kritikpunkte smarter Brillen. Das neue Modell verzichtet komplett auf eine Kamera und konzentriert sich auf Lautsprecher, Mikrofone und KI. Musik, Podcasts, Telefonate, Live-Übersetzungen und Gespräche mit Muse bleiben möglich, unbemerkte Foto- oder Videoaufnahmen dagegen nicht.
Die nur 43 Gramm schwere Brille soll bis zu zwölf Stunden durchhalten, das Ladeetui liefert weitere 48 Stunden. Angeboten werden Clubmaster und Burbank in insgesamt 23 Kombinationen. In Europa startet die Ray-Ban Meta Audio für 349 Euro.
Parallel erscheint die Ray-Ban Meta der dritten Generation. Sie behält ihre 12-Megapixel-Kamera für 3K-Videos, wird schlanker und erreicht nun bis zu neun Stunden Laufzeit. Sechs Mikrofone sollen Hintergrundgeräusche bei Telefonaten um mehr als 90 Prozent reduzieren. Hinzu kommt eine frei belegbare Aktionstaste. Preislich geht es bei 449 Euro los.
VR-Headset schrumpft auf 100 Gramm
Technisch deutlich ambitionierter sind die neuen Meta VR Glasses. Statt eines schweren Quest-Headsets sitzt nur noch eine etwa 100 Gramm schwere Brille auf dem Kopf. Prozessor, Akku und Speicher wandern in eine per Kabel verbundene Recheneinheit für die Hosentasche.
Zwei Micro-OLED-Panels bilden Metas sogenanntes 5K Infinite Display mit 37 Pixeln pro Grad. Dolby Vision und Atmos sind ebenso dabei wie Augen- und Handtracking. Bedient werden kann daher ohne Controller. Meta bewirbt die Brille gleichzeitig als Privatkino, Spielekonsole und Arbeitsplatz mit mehreren virtuellen Monitoren. Sogar eine Tischfläche soll sich in Tastatur und Touchpad verwandeln lassen.
Als erste VR-Hardware trägt das Gerät eine IMAX-Enhanced-Zertifizierung. Disney+, Prime Video, YouTube und weitere Anbieter liefern Inhalte, zudem sind immersive Sportübertragungen vorgesehen. Die Laufzeit liegt bei rund drei Stunden. Marktstart ist im Frühjahr 2027 für 1.299,99 Dollar, Europa soll ebenfalls bedient werden.
Muse soll überall dabei sein
Zum verbindenden Element wird Metas neuer KI-Agent Muse. Dieser soll künftig direkt über die Brillen angesprochen werden und beispielsweise Training begleiten, Mahlzeiten protokollieren oder Aufgaben im Hintergrund erledigen. Zusätzlich hat Meta mit dem „Muse Charm“ sogar ein kleines eigenständiges KI-Gerät mit Display, Kameras und Mobilfunkverbindung angekündigt. Details und Preis sollen später folgen.
Und auch die Ray-Ban Meta Display wird für uns interessanter: Die bislang nur eingeschränkt verfügbare Brille mit eingebautem Bildschirm startet am 13. Oktober in Deutschland. Der Preis liegt hier bei 899 Euro.



Kann man die irgendwo mal testen?
Wann kann man Muse in Deutschland nutzen. Ich mag Meta zwar nicht, aber das Tool würde ich gern mal testen. Dafür mach ich mir dann einen neuen Meta Wegwerf-Account mit irgendeiner Alias-E-Mail Adresse und einem Fake Namen auf.
– Vorname: Master
– Nachname: Desaster
Die soll lieber mal eine meta Brille für große rausbringen. Alle Brillen sind viel zu klein
Hätte gerne eine schlanke klassische RayBan Pilotenbrille nur mit Smart Notifications ohne Kamera