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„Mehrere Bildschirme“ unter OS X Mavericks im Überblick – Auch Apple TV wird unterstützt

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Apple ist seit jeher dafür bekannt, mehrere Monitore an einem Computer zu unterstützen. Schon zu Zeiten von Mac OS 7 konnte man einen zweiten Bildschirm an seinen PowerMac 7100 oder was wir zu dieser Zeit hatten hängen, um beispielsweise die Menüpaletten von Photoshop aus dem Weg zu räumen. Allerdings musste man damals stets einen Hauptmonitor festlegen, auf dem die Menüleiste dauerhaft angezeigt wird.

Im Laufe der Zeit hat sich dies nicht groß geändert, es wurde lediglich einfach die Monitore anzuschließen und man konnte ohne großen Aufwand immer mehr davon haben. Der mit Lion einführte Vollbildmodus brachte allerdings eine zurecht massiv kritisierte Unzulänglichkeit mit sich. Sobald man mit einer App in den Vollbildmodus wechselt, werden alle anderen Bildschirme dunkel. Dies verhinderte effizient die Nutzung des sonst so praktischen Anzeigemodus beim Einsatz von mehreren Bildschirmen.

Mit Mavericks wird nun alles besser. Apple hat den Vollbildmodus komplett überarbeitet und die einzelnen Bildschirme reagieren nun wie eigenständige Computer. Ihr könnt die Fenster eines einzelnen Programms darüber verteilen, oder aber jeden für sich als autonomen Arbeitsplatz nutzen – auch im Vollbildmodus.

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Aber diese Unabhängigkeit hat auch einen Preis. Es ist nun nicht mehr möglich, ein einzelnes Programmfenster über mehrere Monitore aufzuziehen, in der Vergangenheit war dies problemlos möglich. Im unten eingebetteten Video seht ihr die Unterschiede demonstriert.

Apple TV als drahtloser Monitor geeignet

Falls ihr zuhause einen fetten Flachbildschirm mit Apple TV im Einsatz habt, könnt ihr diesen zum zum Zweitmonitor für euren Mac machen. Der neue Modus „Mehrere Bildschirme“ erlaubt es, an ein Apple TV angeschlossene TV-Geräte per AirPlay als drahtlosen Monitor einzubinden.

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36 Thunderbolt-Geräte an einem Mac

Das im Film gezeigte 6-Monitor-Setup ist wohl schon aus Kostengründen eher ungewöhnlich. Drei Stück davon sind dagegen insbesondere bei Videoprofis keine Seltenheit. Aber da geht noch einiges mehr: Der für die zweite Jahreshälfte angekündigte neue Mac Pro erlaubt mit seinen sechs Thunderbolt-2-Anschlüssen falls es mal sein muss theoretisch den Anschluss von bis zu 36 Thunderbolt-Endgeräten. Wesentlich realistischer und durchaus beeindruckend ist allerdings die Option, gleichzeitig drei hochauflösende 4K-Bildschirme daran zu betreiben, jeden davon mit 4096 × 2304 Pixeln Auflösung.

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Mavericks neue „Mehrere Bildschirme“-Option im Video


(Direktlink zum Video)

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18. Jun 2013 um 14:01 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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