PlusKarte teils die bessere Wahl
Mehr Datenvolumen bei Telekom-Datentarifen
Die Telekom packt ihre Datentarife an. Während wir im Mobilfunkbereich gefühlt alle drei Monate Verbesserungen sehen, ist das Angebot MagentaMobil Data fünf Jahre lang unverändert geblieben. Jetzt will die Telekom alle drei Tarifstufen bei gleichem Preis mit deutlich mehr Datenvolumen ausstatten.
Für den Tarif MagentaMobil Data S bedeutet dies, dass zum Monatspreis von 14,95 Euro künftig 10 GB anstelle von bislang 5 GB Datenvolumen enthalten ist. In der 19,95 Euro pro Monat teuren Tarifstufe MagentaMobil Data M wird das Inklusivvolumen von 10 GB auf 40 GB erhöht. Die größte Variante MagentaMobil Data L umfasst künftig 80 GB anstelle von 25 GB Datenvolumen bei einem Preis von 29,95 Euro monatlich.
Bild: Deutsche Telekom
Änderungen gelten auch für Bestandskunden
Die Änderungen werden zum 1. Juni umgesetzt und greifen gleichermaßen für Neukunden und Bestandskunden. Laut der Telekom erfolgt die Aufwertung automatisch. Wer bereits einen der Tarife nutzt, muss also nichts tun, um das erhöhte Datenvolumen zu erhalten.
Die Tarife beinhalten den Netzzugang über 5G, EU-Roaming und eine Hotspot-Flat. Zielgruppe sind Nutzer, die keine Telefonie benötigen, sondern einen reinen Datentarif für die Nutzung mit einem Tablet oder Laptop suchen.
PlusKarten als Alternative
Als Alternative dazu haben Telekom-Kunden, die bereits einen Smartphone-Tarif nutzen, die Möglichkeit, ihre Zusatzgeräte über die meist günstigeren PlusKarten anzubinden. Hier kann man zum Pauschalpreis von 14,95 Euro stets das gleiche Datenvolumen unabhängig von der Hauptkarte im Tablet oder Laptop nutzen.
Rechnen und vergleichen lohnt sich in jedem Fall. Achtet bei der Buchung eines Tarifs auch darauf, dass ihr diesen monatlich kündbar und nicht versehentlich die Variante mit 24 Monaten Laufzeit bucht. Die Provider hätten das gerne und platzieren diese Option für unseren Geschmack teils zu prominent.
Einschränkungen bei MultiSIM-Nutzung
Bei MultiSIMs scheint die Telekom die Nutzungsmöglichkeiten inzwischen stärker einzuschränken. Die Zusatzkarten sind ja eben erst teurer geworden. Zudem achtet der Provider nun offenbar verstärkt darauf, wie die Karten verwendet werden. Uns liegen Berichte vor, denen zufolge die Verwendung in mobilen Routern plötzlich eingeschränkt oder ganz unterbunden wurde. Eine solche Verwendung widerspricht zwar schon immer den Nutzungsrichtlinien der Karten, wurde bislang jedoch toleriert.


Ich dachte, die Einschränkung hinsichtlich mobiler Router sei rechtswidrig? Zumindest hat der BGH hier mal ein Urteil gefällt:
https://www.connect.de/news/mobilfunk-tarif-flatrate-router-bgh-urteil-3203572.html
Dachte ich auch gerade eben. Das wurde doch 1&1 gerade letztens untersagt (ifun berichtete)
Vorweg: Ich möchte das Vorgehen der Telekom nicht gut heißen. Ich möchte nur Input dazu geben, warum die Telekom (noch) damit durchkommt.
Ich hatte mich dazu auch mal schlau gemacht, weil es mich irritiert hat.
Die Telekom definiert die Zusatzkarten als Erweiterungen des Hauptvertrages und nicht als eigenständige Internetzugänge. Die Telekom argumentiert da, dass das BGH Urteil nur den Hauptvertrag betrifft, nicht aber Zusatzverträge. Das ist rechtlich umstritten, aber aktuell kommt die Telekom damit durch. Es ist aktuell auch so, dass die Haupt SIM nach den Telekom AGB in einem stationären LTE Router verwendet werden darf, die Zusatzkarten aber nicht.
Total bekloppt, aber das ist der aktuelle Stand, weswegen die Telekom mit der Einschränkung bei den Zusatzkarten noch durch kommt.
Naja da kommt die Hauptkarte eben in den Router.
Ist auch so. Aber man kanns ja mal probieren…
Hmm ich zahl im magenta prepaid für 20GB und allnetflat 10€/M. Was ist an 15€ für 10GB von Vorteil?
Diese Frage stelle ich mir auch seit langem. Welchen Vorteil hat ein Laufzeitvertrag mit (augenscheinlich) weniger Leistung gegenüber einem jederzeit flexibel kündbaren Pre-Paid Modell? Macht der rote Mitbewerber ja genauso. Und jetzt lassen wir mal bewusst rechnerisch nur noch schwach subventionierte Endgeräte außen vor.
Magenta Prepaid erlaubt auch, unverbrauchtes Datenvolumen in den nächsten Monat zu übernehmen. Vorteil mit Vertrag ist aus meiner Sicht Roaming im Nicht-EU Ausland.
Das du dir etwas einbilden kannst einen Laufzeitvertrag zu haben.
Ich kapier es auch nicht wer da noch Vertrag nimmt. Sehe sogar noch weitere Vorteile beim prepaid: GB mitnahmen des nicht verbrauchten Volumen vom Vormonat. Und wenn du den Jahrestarif nimmst sind es sogar nur Monat 8,33€ oder so
Ich finde den Prepaid Tarif auch super, zumal nicht verbrauchtes Datenguthaben mit in den nächsten Monat übertragen wird….
Du zahlst keine 28 Tage und damit nicht 13x im Jahr
Du kannst es ja auch 13x benutzen;) dennoch sind normale Verträge komplett unattraktiv dagegen
Wie meinen? Verstehe ich nicht.
iMick, die Volumina der Prepaid Tarife sind immer für 4 Wochen, d.h. 28 Tage. Um das Datenvolumen für ein gesamtes Jahr zu haben, musst du den Tarif also 13x buchen, während dir das Volumen der Postpaid-Tarife für einen Monat zur Verfügung steht, d.h. 12x gezahlt wird.
Der Unterschied ist Äpfel und Birnen. ;)
Leider gibt es derzeit keine MultiSim-Option bei Prepaid. Warte da sehnsüchtig drauf, aber das bleibt den Postpaid-Verträgen vorbehalten.
Der Vorteil von Laufzeitverträgen gegenüber Prepaid-Verträgen liegt in der Priorisierung deines Netzzugangs. Als richtiger Vertragskunde bist du höher priorisiert was den Datentransfer angeht und die LTE-Leistung. Wenn die Bandbreite knapp wird, merkst du als Vertragskunde das erst später. Als Kunde eines Resellers (AldiTalk, Tchibo, etc) bist du noch schlechter gestellt.
Schränkt die Telekom die Routernutzung nur bei Multi-Sims oder auch bei Partnerkarten ein?
Ich habe zum 30jährigen Jubiläum der Telekom 2025 eine Prepaid SIM-Karte mit 30 GB Datenvolumen (alle 4 Wochen) gekauft. Die 30 GB wurden im Frühjahr 2026 auf 37 GB (auch für Bestandskunden) erhöht. Preis: 9,95€ alle 4 Wochen.
Ich nutze die SIM problemlos in meinem ipad und frage mich, was wäre der Vorteil, wenn ich eine reine Datenkarte nutzen würde.
Die sollen lieber mal die DSL Geschwindigkeit verdoppeln. Was ich seit Jahren an überschüssigem mobilen Volumen an die Telekom verschenke, können sie gerne behalten.
Hat nichts mit dem Beitrag zu tun und ich verspreche dir, an der DSL Geschwindigkeit wird sich bei dir in Zukunft gar nichts ändern.
Das ist so lächerlich mit der Menge der Daten.
Ich hatte eine MultiSim im mobilen Router. Als ich auf einen anderen Router wechselte, bekam ich keine Verbindung mehr. Ein Anruf beim Service bestätigte, das man sie im IPad nicht nutzen darf. Sie wurde aber trotzdem wieder zur Datennutzung aktiviert. Ist das nicht auch der Sinn des Begriffs „Multisim“?
Der Sinn der MultiSIM besteht hauptsächlich darin, dass man die monatliche Gebühr für die Nutzung des bereits bezahlten Datenvolumens nochmal also Multi zahlen soll.
Ich finde es eine absolute Frechheit, dass das einen monatlichen Preis kostet. Meinetwegen eine Versandkosten und Herstellungspauschale der physischen Karte. Auch meinetwegen eine einmalige Gebühr für den einmaligen Aufwand die zusätzliche Karte in den Vertrag einzubuchen. Alles weitere ist pure Abzocke und mehr als reine Profitgier, weil es genügend Leute mit sich machen lassen.
Nunja, die Multisim ist aber auch extra eingebucht und an den Funkmasten angemeldet. Dazu muss der Verkehr dorthin gerouted werden, parallel zum Smartphone unter Umständen. Und du hast ja dennoch eine Flatrate, d.h. auch nach Verbrauch des Datenvolumens kannst du unbegrenzt weitersuchen und die limitierte Bandbreite steht dir pro SIM voll zu. D.h. eine extra Gebühr ist durchaus nachvollziehbar, ob sie 7 EUR kosten muss, oder ob es da nicht auch 2 EUR tun würden, sei dahingestellt.
Also wer jetzt eine Multi-Sim in einem Router hat ist „safe“?
Man darf die nur nicht rausholen und in einen anderen Router stecken, sonst gibt’s Probleme?