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"Wireless Cassette Player" mit 11 Stunden Akku

Maxell bringt Walkman mit Bluetooth zurück

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Der Audiobereich erlebt seit einiger Zeit eine Rückbesinnung auf ältere Formate. Nach dem Comeback der Schallplatte rücken auch Musikkassetten wieder stärker in den Fokus. Der Zubehörhersteller Maxell hat nun einen tragbaren Kassettenspieler vorgestellt, der klassische Technik mit aktuellen Funktionen kombiniert.

Maxell Player

In Deutschland ist das Gerät bereits bei Amazon gelistet, jedoch noch nicht verfügbar.

Kassette trifft auf kabellose Technik

Im Kern handelt es sich um einen klassischen Walkman mit modernisierten Komponenten. Der Player unterstützt die Wiedergabe handelsüblicher Kompaktkassetten und setzt gleichzeitig auf Bluetooth, um Audiosignale drahtlos an Kopfhörer oder Lautsprecher zu übertragen. Laut Hersteller sind bis zu elf Stunden Wiedergabe ohne Kabel möglich.

Maxell Player Ports

Für Nutzer, die weiterhin auf eine direkte Verbindung setzen, steht zusätzlich ein 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Die Stromversorgung erfolgt nicht mehr über Batterien, sondern über einen integrierten Akku, der per USB-C geladen wird. Eine vollständige Ladung soll in weniger als zwei Stunden abgeschlossen sein.

Technisch hebt Maxell insbesondere den eingebauten Antrieb hervor. Ein sogenanntes Schwungrad aus Messing soll für gleichmäßigen Bandlauf sorgen und damit typische Klangschwankungen reduzieren.

Maxell Product

Der neue Maxell-Player wird in den USA für umgerechnet rund 64 Euro angeboten. Ob und wann das Gerät auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist bislang offen.

Konkurrenz mit ähnlichem Konzept

Maxell ist nicht allein mit dieser Idee. Geräte wie der Aiwa T7 verfolgen ein vergleichbares Konzept. Auch hier steht die Kombination aus analoger Kassettentechnik und moderner Bluetooth-Übertragung im Mittelpunkt. Einige Modelle bieten darüber hinaus Zusatzfunktionen wie Aufnahmeoptionen oder Mikrofonanschlüsse.

Aiwa T7

Im unteren Preisbereich sind ebenfalls Alternativen erhältlich. Geräte wie der EPOK Kassettenspieler, bieten Bluetooth und zusätzliche Funktionen wie Auto-Reverse zu einem günstigeren Einstiegspreis. Übrigens: Der Fünferpack Maxell-Audiokassetten mit 90 Minuten Laufzeit, werden derzeit für knapp 20 Euro gehandelt.

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30. März 2026 um 18:10 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    62 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Habe mir auch wieder einen Kassettenrecorder gekauft. Vor allen um meine alten Kinderkassetten abzuspielen und zum digitalisieren für meine Kinder. Manche Kindergeschichten bekommt man digital nicht mehr.

  • Eine eine Rückbesinnung LOL
    Die, die diese Technik Anten und benutzen konnten und vor allem wollten oder vielleicht mussten, die gibt’s bald nicht mehr. Viel Spaß mit den Digital natives.

  • Mcs kommen wohl wieder. Auch auf Kickstarter gibt es ein spannendes Projekt, Ghettoblaster reimagined…
    BB-777: The Iconic Boombox, Perfectly Recreated, finde ich sehr cool vom Design her…

  • Cool, aber ohne Autoreverse oder noch besser Quick Reverse. Naja, meckern ist einfach.

    • Das Problem ist, dass das Können und die Technik mit Sonys Entscheidung aus dem MC-Markt auszusteigen, de facto gestorben ist. Damals waren die Laufwerke in Qualität und Miniaturisierung auf ihrer Spitze. Die Laufwerke heutzutage kommen alle von einem einzigen Anbieter und werden von den verschiedenen Anbietern zugekauft. Die Qualität ist vergleichbar mit denen, die in den 90ern in den Geräten für 20DM steckten. Niemand investiert mehr in richtig gute Laufwerke.

  • Super!

    Wann bringt Apple endlich die Datasette fürs Macbook???

  • Wie nostalgisch. Finde ich klasse. :-) Wer hat nicht noch verstaubte Mix-Kassetten auf dem Speicher liegen ? Sei es von sich selbst oder von den Eltern. Bei meinen Eltern waren es noch Tonbänder. Mir hat damals das Einfädeln der Tonbänder viel Spaß gemacht und das eine oder andere Tonband mit „Captain Future“ überspielt.

  • Ich weiß auch nicht… Klobig, schlechte Bedienung, schrottige Audio Qualität und dann vielleicht noch mit kabelgebundenen Kopfhörern. Wer macht sowas!? Kaufen sich die Kids das? Das ist ja keine Innovation oder bringt irgendeinen Vorteil sondern ist doch im Prinzip nur nostalgischer, hässlicher Technikschrott. Hässlich waren die ja schon immer, aber gab halt damals vor der CD keine Alternative. Aber heutzutage…

    • Schlecht ist relativ. Der laborartige cleane Klang der heutigen Produktionen ist doch auch schlecht, weil dann mal auffällt, dass über bluetooth ein zweites mal komprimiert wird,je nach bt codec, versteht sich

      Wer noch Kabelkopfhörer kauft? Na der, der Musik hören will über ein dediziertes Endgerät dass dafür gemacht und geeignet ist und wer kein subtiles Dauerrauschen eines bt Kopfhörers im Klangbild haben will

      Vom permanenten Aufladegeorgel und der beschränkten Lebensdauer der wireless Lösung mal abgesehen

      Aberjunge Leute sind eh nicht die Zielgruppe von Retro

      • Ich würde gar nicht behaupten die jungen Leute sind dafür nicht die Zielgruppe. Gerade die sind doch von der täglichen Reizüberflutung von sämtlichen Onlinediensten am stärksten belastet. Ich erlebe schon immer öfter in meinem Umfeld dass die junge Generation bewusst auf „dumme“ altmodische Technik wie Vinyl, alte iPods oder Röhrenfernseher mit alten Konsolen setzt. Den Flair davon kenne wir doch alle noch gut. Ein Nischenmarkt wird es aber immer bleiben.

      • Diese Konfrontation mit dem Haptischen, den Medien, sich Zeit nehmen für ein Album… das muss man wollen und den jungen Leuten sicher irgendwie schmackhaft machen… mit dem richtigen Zugang zu Musik, dem Handwerk dahinter usw… das funktioniert schon.
        aber wie das heutzutage beim grundsätzlichen Musik entdecken ist, man muss das selber machen, weils keine Läden mehr gibt, in denen man einfach so stöbern kann. Mediamärkte kommen ihrer Kernfunktion nicht wirklich nach, die interessante TEchnik zum entdecken von Musik, selber machen von Musik gibts eher im Netz… aber eben immer erst dann, wenn das Interesse und das sich erarbeiten und die Auseinandersetzung die Neugier herausfordert..

  • Echt ganz nice, aber mir dann doch ein Schritt zu weit zurück…

    Vinyl Liebhaber haben ja meist dazu auch hervorragende Hardware und Kassetten waren ja nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn der Dynamikumfang im Vergleich zu mp3 wesentlich besser ist.

    Mobil nutze ich wieder meinen iPod Classic, umgerüstet auf BT, 3000 mAh Batterie und einer 512gb SD Karte, aber mit dem Wolfson DAC…

    Aber Spotify war noch nie meins, meine Playlisten gestalte ich selbst und Musik wird gekauft und nicht gemietet…

    • Google mal nach den top ten tapedecks der 80 und 90er und schau mal was die Leute bereit sind dafür auszugeben, mein Cousin ist glücklicher Erst-Besitzer eines Nakamishi Dragon – hat Ihm sein Opa mal geschenkt – perfekter Zustand – regelmässig gewartet und einmal die Woche im Einsatz sogar zum Aufnehmen. Hat früher mal 3600 DM gekostet, meine ich mich zu erinnern.

      • Ich sag ja, der Dynamikumfang der Kompaktkassette ist hervorragend. Das Problem sind die Kassetten selbst.

        Wer wirklich Qualität wollte, benutzte beispielsweise ein Revox Tonbandgerät. Bekommste gebracht eB für 3800€

        ;-)

      • Und hier geht’s um portable Geräte, da sind iPods ungeschlagen (bis Classic 5th Gen)

  • Kann ich bitte, BITTE noch Mal MiniDisc als Medium sehen?

  • puh, die hätten da weiter machen sollen, wo sony damals aufgehört hat. wer bitte schnallt sich so ein riesen teil um? das ist ja rückschritt im wahrsten sinn des wortes! kopfschüttel

    • Das Problem ist, dass das Können und die Technik mit Sonys Entscheidung aus dem MC-Markt auszusteigen, de facto gestorben ist. Damals waren die Laufwerke in Qualität und Miniaturisierung auf ihrer Spitze. Die Laufwerke heutzutage kommen alle von einem einzigen Anbieter und werden von den verschiedenen Anbietern zugekauft. Die Qualität ist vergleichbar mit denen, die in den 90ern in den Geräten für 20DM steckten. Niemand investiert mehr in richtig gute Laufwerke.

  • Es geht um den Maxell Player und der Link führt zu Bigben Player.
    Sehr gut!

  • An Ende leider nichts Ernstes, sondern nur Retrowelle mitschwimmen. Damals gab es noch Tapemechanismen, die eine sehr gute Klangqualität erzeugten. Heute gibt es diese nicht mehr. Nur nich das Günstigste vom Günstigen, was damals schon schlecht und billig war. Auch die ganze Noise Reduction von Dolby gibt es nicht mehr. Auch wenn es kleine Hersteller gibt die es ernst meine, es wird nichts weiter als eine Erinnerung an früher bleiben, jedoch ohne die Klangqualität erreichen zu können.

  • Revox stellt jetzt auch Kassetten her. Made in Germany.
    Sind auch sonst auf dem Retrotrip. Neuauflage der Bandmaschine B77 und neuer Plattenspieler.

  • ihr habt noch nie hifi gehabt, und macht euch noch lustig darüber.

  • Ich bin jhg 75 und kann nicht sagen, dass ich die Kassette mal vermisst hätte. Aber schönes Nostalgie Ding, wird bestimmt Abnehmer finden, die es Retro mögen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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