Einstiegsrouter für Glasfaser
Die FRITZ!Box 4630 startet in den Markt
Der auf Netzwerktechnik spezialisierte Anbieter FRITZ! hat den Marktstart für die FRITZ!Box 4630 bekanntgegeben. Der neue, speziell für die Verwendung mit einem Glasfaser-Modem konzipierte Router wurde bereits im vergangenen Juni angekündigt und hat bis heute auf seine Verfügbarkeit warten lassen.
Wobei das Wort Verfügbarkeit derzeit noch nicht wirklich zutreffend ist. Dem Hersteller zufolge ist das Gerät mit einer Preisempfehlung von 169 Euro ab sofort verfügbar. Wir konnten die FRITZ!Box 4630 bislang jedoch weder im Onlineshop von FRITZ! selbst, noch bei dessen Vertriebspartnern ausfindig machen.
Einstiegsmodell für Glasfaseranschlüsse
FRITZ! kategorisiert das neue Gerät als Einstiegsmodell für Besitzer eines Glasfasermodems, die über schnelles und stabiles WLAN verfügen wollen. Der Router erlaubt eine Internetanbindung mit bis zu 2,5 Gbit/s, unterstützt den WLAN-Standard Wi-Fi 7 und lässt sich in ein Mesh-Netzwerk einbinden. Dabei arbeitet das Gerät im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band mit einer 2×2-Konfiguration. Die maximalen WLAN-Datenraten liegen bei bis zu 2880 MBit/s im 5-GHz-Band und bis zu 688 MBit/s im 2,4-GHz-Band.
Für die kabelgebundene Anbindung stehen ein 2,5-GBit/s-WAN-Anschluss, ein 2,5-GBit/s-LAN-Port sowie zwei weitere LAN-Anschlüsse mit jeweils 1 GBit/s zur Verfügung. Zusätzlich ist ein USB-3.0-Anschluss vorhanden, über den sich Mobilfunksticks für 5G- oder 4G-Verbindungen sowie externe Speichermedien oder Drucker einbinden lassen.
Telefonie und Smart Home integriert
Im Bereich Telefonie unterstützt der Router DECT- sowie IP- und SIP-Telefonie und bietet darüber hinaus einen analogen Telefonanschluss. Für Smart-Home-Anwendungen ist die Einbindung von DECT-ULE-Geräten vorgesehen. Als Betriebssystem kommt wie bei FRITZ!-Produkten üblich FRITZ!OS zum Einsatz, das unter anderem Funktionen wie VPN-Zugänge, einen integrierten Medienserver und NAS-Funktionalität sowie weitere Netzwerk- und Komfortfunktionen bereitstellt.

Leider schon wieder kein 6 GHz Band. Schade, daß man WiFi 7 auch ohne so nennen darf.
ems22
Das gibt es nur bei den höherwertigen Modellen. Warum weiß der Teufel.
Wegen des Geldes :-)
Brauch auch wirklich niemand.
Und wer es wirklich braucht Kauf sicherlich keine 4630 und greift nach oben ins Regal.
Ich hab die 4690 und die hat auch keine 6 GHz und WIFI 7 nur auf 5 GHz.
Da WIFI 7 auf 2,4 GHz fehlt, ist der größte Vorteil von WIFI 7 (Multi Link Operation) nicht möglich! Da kauft man für über 300€ eine neue Box und wird dann so beschi…..
Das weiß man doch vorher?
Es ist als Einstiegsmodell deklariert
Mode und Router getrennt? Ich das bei Glasfaser so? Erinnert mich am Damals mit DSL.
Nett formuliert.
Das kann so sein, muss es aber nicht. Du kannst natürlich auch eine Box mit integriertem Modem nehmen. Letztlich eine Preis/Komfortfrage.
Smart Home ist doch eher ein Buzzword.
Auf Nachfrage, welchen Vorteil DEVT gegenüber z. B. Zigbee hat, sagte mir ein Mitarbeiter auf der IFA sinngemäß: „Keinen, wir nutzen DECT nur, weil wir’s können.“
Wer baut sich ernsthaft so eine Insellösung ins Home?
Dect Ule ist ein offizielle Standard und wenn man sich die Eigenschaften anschaut, auch sehr gut dafür geeignet. Wenn du dann dect eh schon im der Box hast, ist das dich richtig und sinnig. Oder nicht?
Und man baut sich das ja nicht, sondern hat es in der Box integriert. Würde mir mehr Geräte mit dem Standard wünschen.
Für mich aus Informationssicherheitssicht der Hauptvorteil ist der Bruch in der Technik. Ein Smarthome-Gerät mit DECT ULE hängt eben nicht direkt im Internet. Es hängt per DECT an der Fritz!Box und erst die hängt über IP im Internet. Damit ist schon mal ein direktes Hacking eines solchen DECT ULE-Geräts von außen nicht möglich. Und damit die Angriffsfläche geringer. Und: Wenn man eh eine DECT Basisstation im Haus hat wegen drahtlosen Telefonen, benötigt man auch keinen zusätzlichen Smarthome-Hub (ein weiterer Energieverbraucher). Das wären so die 2 Vorteile, die ich sehe. Hauptnachteil ist schlicht die Zahl der verfügbaren Smarthome-Geräte. Da sollte man sich vorher schlau machen, ob es alle Komponenten, die man sich vorstellt, auch mit DECT ULE gibt.
Meine Meinung zu Fritz Produkten hat sich in den letzten Monaten rapide verschlechtert. Nach dem Einbinden von 4x 2k WLAN-Kameras war mein Mesh bestehend aus 1x 7530AX Master und 1x7530AX Repeater hoffnungslos überlastet. Alles so aufgesetzt wie AVM es für das Beste hält. Erst nachdem beide FB verschiedene feste Kanäle zugewiesen bekamen, gab es Besserung. Der WLAN Verkehr vom Master hat sich halbiert. Zusätzlich brachte die Verwendung von unterschiedlichen SSID noch was. Alles Maßnahmen, die laut AVM kontraproduktiv sind und die Mesh-Funktionalität behindern.
Die FBs sind natürlich über 1GBit LAN verbunden, damit sie sich eben nicht über WLAN unterhalten müssen.
Was Mesh betrifft kocht AVM auch nur mit Wasser, und das bei nur 70 Grad.
Größere WLAN Netzwerke mit Mesh machen bei Fritz Produkten nur Ärger. Seit ich auf Ubiquiti umgestiegen bin, funktioniert alles wie es soll und ich habe Ruhe.
@Lanope, Ja, das werde ich wohl auch machen müssen. Schade um das Geld für die beiden 7530AX. Aber selber schuld, die Warnungen vor AVM WLAn sind ja schon länger im Netz. Wollte es nur nicht glauben.
Wenn AVM wirklich einen Brüller rausbringen wollte, würden sie ihre Boxen mit zwei physisch getrennten 2.4 GHz ausstatten, eines davon nur für IoT. Bei den Hardware Preisen müsste das drinsitzen. Und dass sie alle mögliche Hardware in ein Gehäuse bringen können, hatten sie ja mit ihren ISDN Boxen bewiesen. Aber mittlerweile kann AVM nur noch Mainstream zum 1.5-fachen Preis.
Was ist dieses Glasfaser? Im Ausland soll das wohl schon recht weit verbreitet sein hab ich gehört.
Und wann gibt es Fritz OS 8.20 für die neue … 2029 ?
Ich kann nur hoffen das es allen Neuerscheinungen nicht so ergeht wie den Besitzern der 5690 Pro. Das so genannte Flaggschiff von Fritz…
Wenn ich sehe das meine Jahre alte 7590 als erste 8.20 bekam und schon wieder im Fritz Labor vertreten ist und schon bald wieder das nächste Update bekommt.
Darüber kann ich nur den Kopf schütteln.
Da hat man nen neuen Übertragungsassistent integriert den man nicht nutzen kann weil die alte FRITZ!Box neuere Software on Board hat als das neue Top Modell.
Was ist das bei ehemals AVM jetzt Fritz für eine Firmen Philosophie geworden.
Traurig
Mein nächster neuer Router wird definitiv nicht von Fritz kommen.
Euch allen einen schönen Abend noch
Habe ich mir auch gedacht. Auf der 7690 lief die 8.02 bis vor 3 Tagen die 8.20 verfügbar war. Super aufgespielt und die Bandbreite zu den Repeatern ist eingebrochen von 1.2 Gbits aus 400 Mbits beim 1200ax und auch beim 1200er auf ein drittel. AVM Kontaktiert nach 3 Tagen kam die Antwort:
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anfrage an den FRITZ!-Support.
Es ist sehr schade, dass es seit dem Update zu einer langsameren Verbindung kommt.
Ausführliche Informationen zu Ihrer Anfrage finden Sie in dieser Supportanleitung aus der FRITZ! Wissensdatenbank:
Langsame WLAN-Verbindung
Freundliche Grüße aus Berlin
Danke für nichts. Auf 8.02 mit dem Recovery Tools zurück gesetzt, passt wieder. Ich werde in Zukunft die 7690 nur noch als Modem benutzen und mir ein anderes Wlan System zulegen. Unifi, Tp-Link Omada mal sehen.
Ich nutze eine 5590 am Glasfaseranschluss. Leider gibt es dafür nach 8.02 bis jetzt kein Update auf 8.20. Auch eine Anfrage beim Support von AVM brachte mich diesbezüglich nicht weiter. Die Flaggschiffe werden immer hoch angepriesen, aber sind später nur die 2. Garde.