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Projekt "Titan" mit neuer Fahrtrichtung

Manager Magazin: Apple setzt jetzt auf Elektrokleinbusse

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Die Geschichten, die seit 2013 über Apples Auto-Ambitionen und das inzwischen schon wieder ordentlich zusammengestauchte „Geheimprojekt Titan“ erzählt werden, könnten inzwischen mehrere Bücher füllen.

Die Kurzzusammenfassung ist jedoch ernüchternd: Anstatt die nächste Generation elektrischer Transportmittel mitzugestalten und Pionierarbeit im Bereich der selbstfahrende Fahrzeuge zu leisten, soll der Konzern inzwischen nur noch an einem autonomen Mitarbeiter-Shuttle für die eigenen Angestellten arbeiten.

Auto

Zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als hätte Apple das einst euphorisch gestartete, mit zahlreichen Mitarbeiter besetzte und mit Blick auf Konkurrenten wie Tesla und Uber durchaus prestigeträchtige Projekt, mit Karacho gegen die sprichwörtliche Wand gefahren.

So unterstellte zuletzt die New York Times, dass Apple schlicht die Visionen für das Projekt „Titan“ fehlen würden – dies sei einer der Hauptgründe warum Apple seine Investitionen in Sachen autonome Fahrzeuge vorerst auf Sparflamme setzen würde.

Wie klein die Sparflamme lodert, unterstreicht heute das Manager Magazin. Apple soll sich inzwischen auf Batterien und Elektromotoren konzentrieren und an einem autonomen E-Minibus tüfteln:

Apple unternimmt einen neuen Anlauf zur Konstruktion eines eigenen Elektrofahrzeugs, das auch autonom fahren können soll. Dies berichtet das manager magazin unter Berufung auf mehrere mit der Entwicklung vertraute Personen.

Danach könnte das Apple Car in Form eines Elektrovans kommen. Apples Ingenieure haben Exemplare mit schwarz-silberner Lackierung konstruiert, die im typischen Industriedesign des iPhone-Konzerns gestaltet sind. Apple forscht auch an eigenen Batterien, Elektromotoren, besonderen Sitzen und Innenraumkomponenten. […] Es gilt als unwahrscheinlich, dass ein Apple-Fahrzeug inklusive Mobilitätsdienst vor 2023 auf den Markt gebracht werden kann.

Donnerstag, 21. Feb 2019, 17:37 Uhr — Nicolas
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  • Der E-Transporter der Post ist auch ein Erfolg…Wer weiß…

    • ja, ein pilotprojekt ist ja wohl ohnehin nötig. und auf intelligente öffentliche verkehrsmittel zu setzen als den durch individualverkehr verursachten verkehrsinfarkt zu provozieren ist auch schlau. durchschnittlich sind autos mit 1,3 personen besetzt. wäre es nicht intelligenter, mit autonom fahrenden kleinbussen die passagiere am gewünschten ort
      und zur gewünschten uhrzeit abzuholen, um sie zum gewünschten ziel zu bringen? dabei kann man viele fahrten zusammenlegen. siehe kussbus in luxemburg. fährt nur noch nicht autonom.

    • prettymofonamedjakob

      Und der war erst auch nur für interne Nutzung gedacht.

    • Sind die nicht sogar mal abgebrannt?
      Die Apple-Maps-Karre sieht aus wie ein Leichenwagen.

  • Das Wort „Elektrokleinbusse“ ist schwierig zu lesen …

  • Satt und lahm geworden der Konzern. So lange die Fanboys viel für wenig bezahlen alles im grünen Bereich. Warum also innovtiv sein?

  • Ich finde ja Apple sollte sich lieber auf seine Produkte konzentrieren und da mehr ausbauen, verbessern und vor allem die Qualität wieder verbessern anstatt da in eine komplett andere Sparte einzusteigen. Da gibt es einfach genug die da schon einen zu großen Vorsprung haben. Dann vielleicht ehr mit den Automobilherstellern zusammen arbeiten.

    • In einer sich ständig verändernden Welt kann man nicht nur seine Produkte pflegen. Medizin, Vernetzung und Mobilität sind mit Bildung die Kernthemen. Da muss Apple dran sein. Handys werden in der Form einen Konzern nicht auf diesem Niveau auf Dauer am Leben halten können.
      Das wissen die aber selber mindestens so gut, wie wir hier ;)

  • Mich stört es nicht, wenn Apple allerlei Forschung betreibt. Apple ist schließlich ein Technologiekonzern. Nicht alles mündet in ein Produkt, aber sie fördern dadurch Know How und Kompetenz und sind dadurch attraktiv für fähige Leute, Tüftler, Forscher und andere kreative Menschen.

  • Elektro Kleinbus für 100.000,- in Apple Weiß – gekauft ;D

  • Auf dem Firmengelände hat man ganz andere Vorraussetzungen. Man kann die Höchstgeschwindigkeit festlegen, auf dem Gelände fahren fast nur solche Autos, alle Autos können kommunizieren.
    Aber lässt sich damit Geld verdienen? Wenn Jony Ive die Türgriffe im neuen Hauptquartier designt und man Autos für den internen Hebrauch entwickelt, könnte der Eindruck entstehen, dass die Firma nur noch zum Selbstzweck existiert.
    Nach dem Motto: „Die fahren in automatischen Autos und wir bekommen nur Emojis.“
    Die Stimmung geht ja heute schon in diese Richtung.

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