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Spezielles Diagnose-Tool erforderlich

MacBook Pro und iMac Pro: Bestimmte Reparaturen muss Apple durchführen

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18 Kommentare 18

Technische Maßnahmen verhindern offenbar, dass bestimmte Reparaturen am MacBook Pro und dem iMac Pro auch durch unabhängige Dienstleister vorgenommen werden können. Die Einschränkung seitens Apple erhöht zwar die Sicherheit der Geräte, sorgt verständlicherweise jedoch auch für Unmutsbekundungen.

Macbook Pro T2 Chip

Der Webseite MacRumors liegen interne Apple-Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass Reparaturen am MacBook Pro 2018, die den Bildschirm, die Hauptplatine, Touch ID oder das Top-Case und damit auch die Tastatur, den Akku, Trackpad und Lautsprecher mit einbeziehen, durch eine Überprüfung mit einem speziellen Diagnosewerkzeug abgeschlossen werden müssen. Beim iMac Pro sind lediglich Eingriffe an der Hauptplatine und den Speicherbausteinen betroffen.

Die erforderliche Diagnose mit Apples sogenanntem Service Toolkit können ausschließlich Apple selbst oder autorisierte Reparaturdienstleister vornehmen. Geschieht dies nicht, so sind die Geräte den Unterlagen zufolge nicht mehr einsatzfähig.

T2-Prozessor kontrolliert bestimmte Hardware-Komponenten

Die Basis für diese drastischen Einschränkungen bildet offenbar der in den betroffenen Geräten verbaute T2-Prozessor. Dieser sorgt unter anderem durch Speicherverschlüsselung und zusätzliche Überprüfungsroutinen beim Systemstart für bessern Hardware-Schutz. Die Systeme sind daher nachweislich besser gegen nicht autorisierten Zugriff geschützt. Die nun ans Licht gekommenen Einschränkungen machen allerdings deutlich, dass die neue Technologie auch Nachteile mit sich bringt.

Es ist bislang nicht klar, ob die genannten Maßnahmen zwingend erforderlich sind, oder von Apple als zusätzlicher Schutz für Nutzer konzipiert wurden und sich problemlos aufheben lassen. Die Klärung dieser Frage wird besonders mit Blick auf die Reparaturmöglichkeiten der Geräte nach Ablauf der Garantie interessant.

Freitag, 05. Okt 2018, 8:51 Uhr — Chris
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  • Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

  • Oje, Akku Tausch nur mehr bei Apple, das nett man CashCow melken Deluxe!

  • Es kann nicht “zwingend erforderlich” sein, einen Akku-Austausch unmöglich zu machen. Hier ist Geldgier am Werk, nicht Sicherheitsbedenken ggü. dem User. Ich find es traurig. Ich war ein Riesenfan von allen MacBooks der letzen Dekade, aber seit zwei Jahren wird es einem nicht einfach gemacht.
    Positiver Nebeneffekt für Apple: In ein paar Jahren wird macOS nur noch booten, wenn ein T-Prozessor nachgewiesen wird. Dann sind auch alle Hackintosh-Projekte vorbei.

  • Ich weiß gar nicht was immer alle haben. Ich arbeite bei einem deutschen Autohersteller und hier ist sowas ganz normal seit Jahren.

    • Das wäre so, als würde ich mir Schuhe kaufen und bei jedem Schnürsenkelwechsel oder Schuhcreme auftragen zurück ins Fachgeschäft gehen, da die sonst nicht mehr sich binden lassen. Aus Sicherheit selbstverständlich, weil die 3th Party Schnürsenkel können ja einen Fall auslösen, wo der Sturzalarm der Apple Watch Series 4 nicht funktioniert. Mensch Apple , schön das ihr da so auf mich aufpasst *ironie*

      • Dann Kauf dir doch mal ein neues Steuergerät für den LED Scheinwerfer und beobachte was danach geht bzw. nicht geht und du wieder beim Händler stehst der dir das online Inbetriebnahmen muss. Und das ist nur ein Beispiel.

  • Die Überschrift ist schlichtweg nicht korrekt. Es muss durch Apple oder einen autorisierten Service Provider durchgeführt werden. Bei der geringen Dichte an Apple Stores in Deutschland ist das ein riesiger Unterschied.

  • Tommy-the-Tom-Thomson

    Macht nix. Wann kommen die neuen iMacs mit i9 und 8TB SSD? Ich hoffe das geht wie beim MacBook Pro Zack Zack und ohne dummes Gebabbel über die Bühne. Will damit nicht warten bis Weinachten. Und wehe ich darf dann da meine Arbeitsspeicher nicht mehr selbst aufrüsten. Winkewinke

  • Das sind phantasic amazing best wie ever made…Highlights des Konzerns.

    Keiner Repariert, keiner kann (soll) reinschauen. Kauf ein neues wenn es kaputt gegangen ist.

    Das einzige was mich wundert ist das Apple die Prouktionsstellen von dem verkleben Krempel noch nicht dazu verdonnert hat bei Auslauf einer Serie sofort alle übrigen Baugruppen zu zerstören.

    Damit wären dann die unerwünschten Reparaturen zu 100% verhindert.

    Der „Sicherheitsgedanke“ ist hier wohl eher ein beiläufiges Nebenprodukt.

  • Omg, schrott.gut dass mir das nicht auf den tisch konmt.
    Es wird zeit fürn hackintosh.

  • Tommy-the-Tom-Thomson

    Endlich kapier ich, wo der Zusatz pro herkommt – Apple erwirtschaftet mit diesen Modellen pro User mehr Deckungsbeitrag

  • Hackingtosh. Wenn es einmal geschafft ist hat man einen MacPro zum Preis von MacMini. Parallel Win drauf und man kann auch toll zocken.

  • Die Dinger sind innen so kompakt und filigran im Design, dass man damit ohnehin nicht zum nicht autorisierten Löter um die Ecke gehen sollte. Weder verfügt dieser über entsprechendes Know How, Schulungen, Qualifikation etc. noch über die speziellen Werkzeuge zur Diagnose und Reparatur.
    Auch wenn die Autoanalogien etwas hinken, denn manches kann jede Werkstatt, Ölwechsel, Reifenwechsel und derlei, so stimmen sie jedoch bezüglich tiefgreifender Massnahmen.
    Einen Aufreger erzeugt die Chose bei mir deshalb nicht.
    Und man es mit dem Herummäkeln auch übertreiben.

    • …“kann“ fehlt, übersehen.

      Noch kurz zu verklebt und dass dies schlecht sei.
      Das Verkleben dient u.a. der sicheren Fixierung, auf diese Weise sind die Komponenten vor Erschütterungen und wackelige Kontakten gefeit.
      Außerdem ist es doch nicht schwer, sich gleich für ausreichend RAM und sonstigen Speicher zu entscheiden.
      Ein Bekannter ist so ein Daueroptimierer an seiner Windowskiste. Irgendwas hinkt ständig hinterher und so optimiert er und baselt und macht und tut und es hat nie eine Ende.

  • Schwachfug.
    Wenn ein ansonsten völlig identischer Bildschirm wegen einer abweichenden ESSID dazu führt daß das System nicht mehr bootet, dann dient dies lediglich EINER Sicherheit – nämlich DER, daß APPLE wieder ein Schweinegeld kassiert für eine „Reparatur“ die keine ist.

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