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Bei Verkauf und Weitergabe

MacBook Pro: Touch Bar muss gesondert gelöscht werden

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28 Kommentare 28

Apple hat seinen Hilfe-Artikel #HT201065 zur Vorbereitung eines Macs auf Verkauf oder Weitergabe überarbeitet und die bislang nur fünf Schritte umfassende Anleitung auf sieben Schritte erweitert.

Touch Bar Tasten Pcalc

Neu hinzu gekommen sind die Absätze „Gekoppelte Bluetooth-Geräte entkoppeln“ und „Daten auf einem MacBook Pro mit Touch Bar löschen“.

Vor allem den Touch Bar-Abschnitt solltet ihr vor einem Verkauf eures MacBooks gründlich studieren. Um alle Daten auf dem Mini-Computer in eurem Computer zu löschen muss euer MacBook Pro im macOS-Wiederherstellungsmodus gestartet werden. Anschließend verlangt euch Apple einen Abstecher in das Terminal ab.

Apple erklärt:

Vor dem Verkauf oder der Weitergabe Ihres MacBook Pro können Sie jegliche Daten über die Touch Bar löschen. Starten Sie zunächst mit der macOS-Wiederherstellung: Halten Sie sofort nach dem Betätigen des Ein-/Ausschalters zum Einschalten des Mac oder unmittelbar sobald Ihr Mac begonnen hat, einen Neustart auszuführen, Befehlstaste-R gedrückt.

Wenn das Fenster „macOS-Dienstprogramme“ angezeigt wird, wählen Sie in der Menüleiste die Option „Dienstprogramme“ > „Terminal“. Geben Sie folgenden Befehl in Terminal ein: „xartutil –erase-all“

Drücken Sie die Eingabetaste, tippen Sie „yes“, wenn Sie gefragt werden, ob Sie sicher sind, und drücken Sie erneut die Eingabetaste. Wählen Sie schließlich „Terminal“ > „Terminal beenden“, und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

Neben dem Löschen der Touch Bar solltet ihr euch vor dem Verkauf eures Macs bei iTunes, iCloud und iMessage abmelden sowie macOS löschen und neu installieren.

Mittwoch, 18. Okt 2017, 9:32 Uhr — Nicolas
28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Das is ja für leihen mega kompliziert, überall abmelden? Kann sowas das Gerät nicht automatisch oder vielleicht ein Guide der einen dort durch führt ?!
    Kann man besser lösen

    • klar, Windows-PCs haben das Problem ja nicht… kein Mensch auft sich so ne Kiste gebraucht.

      • selten so ein schwachsinn gelesen… Apple war vor einigen Jahren noch bekannt für benutzerfreundlichkeit. Heute ist es ja für Laien nicht mal einfach ihr iPhone zum Verkauf von der iCloud zu trennen. dabei wäre es wie hier ja kein Problem einfach eine Abfrage bei „auf Werkseinstellungen“ zu setzen „Wollen sie ihr Gerät komplett von der iCloud trennen und die Touchbar zurücksetzen z.b. zum Verkauf?“

        DAS wäre einfach und intuitiv.

      • Und warum nicht? Sind mindestens genauso gut und kosten einiges weniger.

      • @daffy wenn du nur an die ganzen Consumer Kisten denkst hast du recht. Gibst du aber mehr Geld aus bekommst du entsprechende Business Geräte oder Marken und die halten auch ewig und sind auch gebraucht ziemlich gefragt.

  • Das muss die hochgelobte usability sein, von der man immer hört

  • Sorry wenn ich frage, aber warum muss ich das löschen wenn ich die Festplatte (sicher) formatiere?
    Was für Daten sind denn auf diesem „Mini-Computer“ (Touch-Bar) gespeichert? Passwörter? Login-Daten? Eigenes Layout? Eigene Links?

    • Eventuell verliehene Einstellungen und irgendwelche Sachen in der Secure Enclave.

    • Dein Fingerabdruck, zum Beispiel! Es sind einige Daten auf der Secure Enclave gespeichert – und so gespeichert, dass man mit einem Programm nicht drankommen kann (darf).
      Und wer sich ’nen Mac kauft, und dann in paar Jahren weiter verkauft, weiß dass er ihn komplett platt machen muss.

      • Der Fingerabdruck wird nie gespeichert, sondern bestenfalls ein Hash davon. Damit kann auch der nächste Besitzer nichts anfangen.

  • also von „kinderleicht zu bedienen“ entfernt sich apple in manchen dingen schon extrem weit. :-/

    • Deswegen willst du ja dein MacBook nie verkaufen,… also musst du es ja auch nie löschen / zurücksetzen.
      Mir auch unverständlich das ich auch erst mal eine Anleitung lesen muss um mein MacBook von meinen Daten komplett zu entfernen bevor ich es verkaufe.

  • Scheißt euch hier nicht so an! HERRJE! Das ist von Apple sehr gut beschrieben und leicht umzusetzen, für jeden. Wer das nicht kann würde den Mac eh einfach so verkaufen, ohne einen Gedanken an seine Daten zu verschwenden. Ich kaufe oft Handys auf eBay und was glaubt ihr was da alles noch drauf ist? Hier bei iFun sind wir alle technikinterssiert … Wir wissen es nun und können Familie und Freunde dabei helfen, es richtig zu machen.

    • aber genau darum gehts doch… Das man eben keine Daten vom vorbesitzer drauf hat… das man eben auch nicht bei Ifund und co mitlesen muss… sondern das sich auch technik-ferne Menschen so ne Kiste kaufen können und sie „sicher“ eben wieder verkaufen können…
      und ganz ehrlich, hätte ich diesen Artikel hier nicht gelesen, ich wäre trotz Technikbegeisterung nicht darauf gekommen, dss man die Touchbar seperat löschen muss… das ist doch völliger irsinn!!!

      • Nein ist es nicht. Das ist höchster Datenschutz.
        Das geht Contra Komfort.
        Aber das ist immer so. Höhere Sicherheit = weniger Komfort.

      • Unbedarfte Menschen würden den Computer vermutlich nicht einmal formatieren, sondern nur die persönlichen Ordner/Daten, eventuell noch die Programme löschen. Das war es dann aber schon. So gehen sie dann in den Privatverkauf. Wo soll also in Gottes Namen die Hilfe beginnen?! Wer sich nicht auskennt, sollte ein Gerät mit persönlichen Daten/Infos erst gar nicht verkaufen. Und selbst auf diesen Gedanken kommen die Betroffenen nicht.

      • Es ist Datensicherheit und nicht Datenschutz… Datenschutz bezieht sich auf BDSG/dsgvo… Datensicherheit ist ein Bestandteil des Datenschutz…

    • Apple war mal angetreten, Rechner so zu konzipieren, dass User ihn produktiv nutzen, ohne sich um den technischen Schnickschnack kümmern zu müssen: „it just works“. Es sollte eben gerade kein Gerät für die Nerds sein, sondern für Leute, die sich auf ihren Job konzentrieren, egal, ob das Privat- und Hobbyprojekte oder komplexe, professionelle Arbeiten sind.
      Insofern gebe ich den Vorrednern durchaus recht, zumal hier ja auch massiv Datenschutz-spezifische Fragen tangiert werden: So, wie es einen Einrichtungsassistenten gibt, sollte es auch einen Beendigungsassistenten geben.

  • Weiterverkauf… bei uns ist es so, das mein Vater die „alten“ Rechner Übernimmt, er wartet jetzt schon seit zwei Jahren auf mein Macbook… wird auch langsam Zeit zu Wechseln wgn. Absetzen beim Finanzamt…

    Der Datenschutz ist eh führ’n Ar…, bevor ihr alles Gelöscht habt, hat die NSA & Google ‚eh ein Backup!

    • Aber klar. Und weil die Welt an sich böse ist, kann man ja dann gleich als Trottel darüberwandeln. Selten so etwas Resigniertes und Frustriertes gelesen, wie Deinen Kommentar.

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